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Eueln am Euelenbreg

Gestern Abend dann noch mal schnell zum Eulenberg, von dem wir jetzt auch endlich wissen, weshalb er so heißt: Da leben tatsächlich Eulen! Aber ich greife vor. Zuerst einmal habe ich das übliche Gemüse fotografiert, das mir über den Weg gelaufen kam:


Auf dem Weg runter zum See habe ich dann die Blende ganz weit auf gemacht, denn es war ja doch schon etwas später und die Blumen standen hier gut schattig.


Aber so richtig musste ich das ISO dann hoch drehen, als wir oben rum wollen und uns auf einmal diese riesigen Vögel im Baum auffielen. Da es gestern doch einigermaßen bedeckt war, konnte auch der noch immer fast volle Mond nicht wirklich helfen, die Szene besser auszuleuchten, also müssen wir mit dem heftigen Sensor-Rauschen einfach leben! Dafür habe ich Eulen im Kasten! Hatte ich auch noch nicht, also jedenfalls nicht so große und so mitten in der Nacht:



Mit dem 200mm bei f/4 war es wirklich sehr, sehr dunkel und ich musste mit der Zeit trotz der hohen ISO-Einstellung an der Kamera bis runter auf 1/50s gehen. Zum Glück hatte ich gestern Abend offenbar ein ruhiges Händchen! Coole Vögel! Ich hoffe, dass die sich nicht zu sehr von uns gestört fühlten, wir sind dann auch nicht näher gegangen, sonder haben Kehrt gemacht und sind den Berg wieder runter. Um unsere Schritte voll zu kriegen, sind wir dann lieber noch was übers Feld gestriffen. (Gestreift? Deutsch ist seltsam.)

Diesmal bis Lichtenberg

Bevor die nachher noch ganz unter die Räder kommen, hier noch die Bilder, die ich am letzten Mittwoch abends bei unserem in letzter Zeit üblichen Spaziergang nach Sonnenuntergang gemacht habe. Dass es wie immer viel zu warm ist, sich tagsüber raus zu trauen, muss ich ja nicht weiter erwähnen, oder?

Im Tal kam uns jedenfalls diese alte Zugmaschine entgegen, die ich einigermaßen spannend fand. Aus der Hüfte mit dem 28mm geschossen ist es jetzt nicht das beste Foto geworden, aber nachdem ich ein bisschen daran herum gecroppt habe, geht es eigentlich ganz gut. Der Fahrer hat extra für mich seine Lichter aufleuchten lassen! ;-)


Sonnenuntergang und Mond sind ja auch keine unbedingt neuen Bilder, deshalb hier nur kurz die Anmerkung, dass ich das Mond-Bild extra in Originalgröße gelassen habe, damit man erkennen kann, was da auf dem Erdtrabanten so abgeht, obwohl es ja mit dem 28er gemacht wurde. Erstaunlich, dass man die "Meere" und Gedönse so gute erkennen kann. Im Endeffekt ist es aufgrund der vielen gleichfarbig-dunklen Flächen bei Kompression auf 75% auch nicht viel Größer als die anderen...

Hier oben auf dem Bergrücken liefen dann auch noch ein paar Pferde rum, die ich weit offen nicht so gut drauf bekommen habe; da habe ich lieber das ISO noch eine Stufe erhöht und bei f/2,8 fotografiert, damit die wenigstens ein bisschen Schärfe bekamen.


Dann am Bauernhof vorbei, wo ich Landmaschinen und Heuballen fotografiert habe. Bei der mittlerweile extrem fortgeschrittenen Dunkelheit gar nicht so einfach. Im Dorf kamen wir dann in den Bereich der Natriumdampflampen, deswegen ist die Leiter so orange!

Dann mussten wir aber noch durch den Wald, um die Rütsch runter zu kommen, was aber ganz gut ging, trotz der Finsternis. Nur einmal hätte uns fast der Fahrradfahrer von hinten erwischt! ;-) Am Ende gab es dann noch spielende Kinder und eine Lichterkette im Natriumdampf.


Und das war dann schon das. Wie gesagt, es waren nicht viele Bilder, aber ich habe sie runtergerechnet, dann kann ich sie auch hier ausstellen. Mal sehen, was wir heute noch so machen, noch ist es zu warm. Obwohl ich ja gerne noch mal bei Tageslicht raus wollen würde, um ein paar Bilder mit der analogen zu verschießen.

Am Siegwasserfall mit zwei Kameras und einem Handy

Gestern war ein einigermaßen langer Tag, genauso wie heute. Der Unterschied ist: Gestern haben wir uns das alles selber angetan, heute nicht.

Wie ich ja gestern schon in dem kleinen Eintrag über den neuesten Zugang in meiner Kamerasammlung geschrieben habe, sind wir nach Windeck gefahren und haben uns da ein bisschen am Siegwasserfall umgeschaut. Da ich aber schon zwei analoge Kameras dabei hatte und mein Notebook, um unterwegs ganz professionell mit meinem 12 Jahre alten HP ProBook zu protzen, wollte ich nicht auch noch eine Digitale mit mir rum schleppen. Deswegen habe ich das gemacht, was ich immer wieder gesagt habe, was ich machen würde, seitdem ich das Xiaomi-Handy habe, was ich aber viel zu selten bisher gemacht habe: Einfach mal ein paar Handy-Bilder machen! ;-)


Da das mit den analogen Kameras eh demnächst wieder eine gewisse Schwemme von Bildern geben wird, die ich auf diesem kleinen Ausflug verbrochen habe - vorausgesetzt, die Minolta macht tatsächlich Bilder und nicht nur leere Frames -, habe ich mich auch sehr zurück gehalten. Nur die wichtigsten Motive haben es in die Cloud geschafft. So zum Beispiel diese seltsamen Parken-Schilder:


Apropos Kameras, die muss ich dann auch mal in the wild vorzeigen. Die Chinon sieht ja doch schon ziemlich klobig aus. Wie so ein Volvo, aus genau dieser Zeit. Die Minolta ist da doch irgendwie hübscher, aber technisch eben halt nicht ganz so weit.

Nachdem wir dann unsere 15.000 Schritte erledigt hatten, sind wir zum Elmores und haben uns da hin gesetzt. Und was soll ich sagen: Mit dem neuen Akku habe ich innerhalb von fast 2 Stunden nur ungefähr 40% Akku verbraucht. Das Ding kann man also tatsächlich wieder im Außeneinsatz einsetzten. Das war ja auch bisher der größte Knackpunkt an der alten Kiste! Habe jedenfalls auch nicht unbedingt akku-schonend gearbeitet: Habe Fotos bearbeitet, wofür die rotierende Festplatte ja auch immer mal wieder angeschaltet werden muss, und diese dann ins Blog getan. Siehe - wie gesagt - den gestrigen Artikel. Und dann habe ich auch noch die Bilder von Vorgestern Abend gleich noch mit gemacht. Gut, die habe ich jetzt noch nirgendwo hochgeladen und auch noch keinen Text dazu verfasst, aber das war schon ein kleiner Stapel, also auch relativ akkuintensiv!


Die haben da übrigens seltsames WiFi: HTTP funktioniert einwandfrei, aber alles Andere haben sie dicht gemacht, sodass ich also die bearbeiteten Bilder weder auf unseren Server (SSH) noch auf die Backup-Platte bei der Mutter (FTP over SSL) hochladen konnte. Dafür funktionierte die per Fuse gemountete Cloud aber trotz allem, scheint also auch über HTTP (WebDAV?) realisiert zu sein. Nicht mal das VPN konnte ich benutzen. Ich ich hoffe also mal, dass all mein Verkehr gestern Ende-zu-Ende verschlüsselt war. :-/

Egal. Immerhin haben die WLAN. Ist ja auch schon mal was im Entwicklungs-Neuland. Danach dann wieder das 9-Euro-Ticket gezückt und mit der Bahn heim. (Haben Sie das gehört, Herr Lindner: ALLES NUR ZUM SPASS! VOLL DIE GRATISMENTALITÄT! TS! :-D) Auf dem Hinweg haben wir ja eine gute halbe Stunde in Hennef im Bahnhof gesessen und nichts ging, weil sie noch irgendwen oder -was von den Schienen schieben mussten, was da liegen geblieben war. Da will man einmal Bahn fahren!... Ich sag ja immer wieder: Mehr als 9 Euro ist das auch nicht wert! ;-)

35mm - Rindviecher, Schafe und Pferde

Heute mal etwas früher unterwegs gewesen, es war ja nicht ganz so heiß und die Arbeit war auch schon um sieben erledigt. Also nichts wie raus, heute mal nur mit dem 35mm Nikkor bewaffnet. Muss noch mal was manuell fokussieren üben. Das konnte ich auch schon mal besser, nicht alle der heutigen Bilder sind so richtig scharf. OK, wenn man das weit öffnet, ist es eh nur so mäßig scharf, aber trotzdem: Üben, üben, üben! ;-)


Nachdem wir erstmal den Berg hoch waren, habe ich bei den Nachbarn da oben am Hang ein paar Rosen und die rissige Farbe mitgenommen. Und dann über die Felder, auch wenn der Weg dazwischen dieses Jahr sehr zugewuchert ist. Jetzt, da alles abgemäht ist, kann man trotzdem einigermaßen da durch.


Da gab es dann auch einiges an blumigen Gemüse zu sehen, das habe ich dann mal gegen das Licht gemacht. Schön geworden, das Objektiv macht ja recht interessante Flares, besonders so gegen f/8. ;-)

Da oben liefen auch diverse Rindviecher rum, die schon wieder hinter meinem Kamerabändel hinterher waren. Ich weiß nicht, das zieht die ja magisch an. Musste ich dann erstmal wieder Kuhschlabber von der Linse wischen! ;-)


Nach den Kühen dann Schafe. Und vor allem die dazugehörigen Herdenschutzhunde. Die haben wieder sehr fein aufgepasst, was wir da machen und zugeschaut, dass wir auch ja weiter gehen. Und einmal sehr laut angeknurrt haben sie uns. Brav! ;-)


Dann, als wir wieder unten im Tal waren, dem Spielplatz und der Lore im die Ecke einen Besuch abgestattet. Den Loren-Papagei hatte ich auch schon ganz lange nicht mehr und weit offen kommt der Baum dahinter auch sehr interessant rüber.

Da uns dann noch ein paar Schritte fehlten, rechts die Straße runter und über den Hanfbach rüber. Bevor ich mich da den Pferden gewidmet habe, mal erst diesen wunderschönen Apfel mitgenommen. Also, als Foto. Merken: Unten an der Ecke steht auch ein Pflaumenbaum! Aber ich fürchte, der gehört wem, der steht hinter einem Zaun! ;-) Schade!


Hier dann jedenfalls wie immer noch ein paar Pferdefotos. Was wäre ein Gang ums Dorf ohne Pferdefotos? Die beiden sind außerdem besonders fotogen und mit dem 35er sind sie auch ziemlich gut erwischt, nachdem sie neugierigerweise mal wieder direkt zu mir rüber kamen.

Dann noch durch den dunkeln Wald. Hier am Hanfbach entlang wird es immer direkt ein paar Grad kühler, was bei dem Wetter der letzten Wochen ja gerne genommen wird. Immer diese Hitze, ich halte es kaum noch aus. Ich bin da nicht für gemacht.


Immerhin gab es dann noch einen bald schon wieder vollen Mond hinter den Masten zu sehen. Das hochkante Bild habe ich direkt mal auf 1920 zugeschnitten, damit man vom Mond auch was erkennt. Wenn man das Objektiv ein bisschen abblendet, geht das mit der allgemeinen Weichheit ganz gut. Ich glaube, das kommt größtenteils auch von dem alten Skylight-Filter, den ich da drauf habe, der ist ja ziemlich kratzig. Aber da das Gewinde von dem Objektiv ja total hinüber ist, möchte ich da eigentlich nichts neues drauf schrauben, das macht nur das Filter kaputt.

So, und jetzt schnell noch duschen. Ist nötig! ;-) War heute morgen schließlich schon mit dem Rad beim Kunden, das war auch einigermaßen anstrengend.

Im Hexenwald

Nachdem es endlich mal wieder auch nachmittags nicht ganz so heiß ist, sondern sogar fast angenehm, haben wir uns mal dazu durchgerungen, nicht mitten in der Nacht raus zu gehen. Eigentlich hatte ich die Kirche in Bödingen anfahren wollen, aber dann habe ich die Baustelle vergessen und bin natürlich voll da rein gefahren, also haben wir uns kurzentschlossen umentschieden und sind zum Hexenwald gefahren.


Haben unten am Berg geparkt und sind dann erstmal hoch gelaufen. Unterwegs festgestellt, dass es hier diverse neue Caches gibt. Also das Handy angeworfen und Dosen gejagt, während ich nebenbei mal wieder viel zu viele Fotos gemacht habe. Und jetzt ist der Akku leer. ;-)

Faszinierend fand ich das alte Bienennest, das da in dem Schutzplastikdings um die jungen Bäume ist. Faszinierend, wie die diese perfekten Sechsecke bauen, ganz ohne Zirkel und Winkelmesser. Evolution ist faszinierend!


Ansonsten sehr viel tote Bäume gesehen. Aber ich glaube, hier die sind schon länger weg, die hatte glaube ich schon einer der großen Stürme vor einigen Jahren abgeräumt. Jetzt wächst da mittlerweile ziemlich buschiges Unterholz.

Als wir dann oben auf dem Berg angekommen waren, ging es auch schon wieder runter. Der erste Cache lag nämlich unten bei der Hütte kurz vor der Autobahn. Also erstmal wieder bergab.


In der Hütte dann die Höhlenzeichnungen mitgenommen. Sorry, ich find's witzig: Da werden wissenschaftliche Abhandlungen darüber geschrieben, wo vor 10.000 Jahren irgendwer Mammuts an die Wand gemalt hat, da fragt man sich doch, wenn diese Hütte 10.000 überdauern könnte, würde die dann auch in Magazinen und Vorlesungen vorkommen? :-D

Dann noch den Cache aus dem Vogel gepiddelt. Und dann den Schatten fotografiert. Und den Vogel. Und die Dose darin. Das alles übrigens - wie die meisten Fotos heute - mit dem 35mm Nikkor. Sollte ich auch mal wieder häufiger verwenden.


Dann noch einen dritten und einen vierten Cache mitgenommen, schließlich am Jagdhochstand raus gekommen und von da aus zum Auto zurück.


Und jetzt furchtbar müde. Heute morgen mit den Kopfschmerzen aus der Hölle wach geworden, erstmal 'ne halbe Ibu eingeworfen, danach ging es eigentlich. Jetzt aber total platt. Deswegen auch nicht der intelligenteste Text bei den Fotos... ;-)