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Lämmer in Söven - aber auch viele andere Viecher auf dem Hausberg

Gestern... hat die Sonne geschienen, ich wollte Schafe mit Lämmern sehen, also habe ich das dicke 400mm Sigma und die D800 eingepackt und praktisch alle Bilder damit gemacht, bis auf die ersten paar hier von den Blüten. Danach habe ich mir praktisch die ganze Zeit einen Ast geschleppt, weil. Macht so Spaß, am nächsten Tag Muskelkater vom Objektivtragen zu haben. Neuere Geräte sind definitiv leichter! ;-)


Wobei ich auch hier bereits auf das lange Tele gewechselt habe, wie man sehen kann. Spätestens das mit dem Mast im Hintergrund ist mit dem 400er. Ich muss allerdings direkt mal warnen: Ich habe gleube ich ein bisschen viel Kontrast rein gedreht. Einige der folgenden Bilder sind ein bisschen sehr knallig. Liegt daran, dass ich die gestern Abend noch auf dem kleinen Schrebbels-Notebook, dieses schreckliche Lenovo, bearbeitet habe, während im Hintergrund der Countdown zur Artemis II lief. Muss mal ja gucken. Auf dem alten Huawei-Tab, vor allem, damit die Chinesen auch was davon haben! ;-)

Jedenfalls wollte ich ja eigentlich nur ein bisschen Lämmer bearbeiten gehen, aber es stellte sich raus: Es ist Frühling und alle Viecher sind unterwegs, um ihr Revier abzustecken. Zuerst einmal sind da die Tauben, die auf den Feldern hocken, die der Bauer bereits bearbeitet hat. Auf den frisch beackerten suchen sie scheinbar Gewürm, auf den frisch eingesäten, wo es so langsam vor sich hin keimt, dann wohl das junge Gemüse. (Ich hab da aber nur eine auf der Leine erwischt. Ich stell mir das ja immer so vor: Setzt sich irgendein Vogel auf die Leitung, fällt in Söven das Internet aus. :-D) Die Tauben locken dann jedenfalls die Rotmilane an. Hier ein sehr prächtiges und tieffliegendes Exemplar, das ich hervorragend mit dem langen Tele abbilden konnte. Hübsche Muster auf den Flügeln. Und riesige Vögel! Wenn man die immer nur so ganz weit oben am Himmel schweben sieht, merkt man gar nicht, wie riesig die eigentlich sind! (150-180cm Spannweite gibt die Wikipedia an. Das ist also maximal fast so breit, wie ich lang bin!)


Die Elster lässt sich das auch nicht entgehen und wartet wahrscheinlich drauf, dass der Milan was fallen lässt, was vielleicht noch gut ist. Die sind ja recht opportunistisch. Dieses Exemplar hier habe ich recht gut erwischt. Hübsch, wie das Gefieder in der Sonne glänzt. Im Gegensatz zu vielen anderen Leuten finde ich Elstern jetzt auch nicht irgendwie schlimmer als andere Vögel. Im Gegenteil, die besetzen eben eine ganz besondere Nische in der Nahrungskette: Alles fressen, was nicht niet- und nagelfest ist und im Zweifel auch mal ein paar Singvogeleier. Was liegen die da auch so rum? Macht das Eichhörnchen auch und da sind alle so "awww!!!"...

Apropos Eichhorn: Das und die versprochenen Lämmer gibt es im "erweiterten Eintrag" zu sehen. Ich habe nämlich sage und schreibe 308 Bilder auf diesem Ausflug gemacht. Und ich wunder mich, wieso die Akkus im Griff schon wieder leer sind! (Der eigentlich Akku war übrigens auch schon wieder bei nur 18%. Ich muss den mal öfter kontrollieren. Beides jetzt jedenfalls geladen.) Wie auch immer: Weiter geht es nach einem beherzten KLICK! "Lämmer in Söven - aber auch viele andere Viecher auf dem Hausberg" vollständig lesen

Spaziergang mit AI-S, Teil 2: Hausbergheimweg

17.3.: Wo war ich stehen geblieben mit meinem AI-S 50/1.4 auf der D800? Irgendwo unten an der Warth. Was gab es da zu sehen? Spongebob, der mit einer Gans auf einer Wand am alten Schützenhaus aufgesprüht wurde. Beides auf jeden Fall schon mal Motive, für die sich ein Foto lohnt. Die Gänse würde ich ja eh gerne mal alle dokumentieren, die machen ja die ganze nähere Umgebung von Hennef unsicher.


Apropos dokumentieren: Dann war ich unten an der Tankstelle und ich habe mal die Kamera vorsichtig auf das Preisschild gehalten - vorsichtig, weil das Ding geht ja so schon immer kaputt und flackert wirre Sachen vor sich hin, ich wollte es nicht provozieren. ;-) Guck mal, am 17. März war der Sprit ja noch richtig billig! Also, vor allem Diesel ist seitdem ja noch mal so ca 20ct teurer geworden. Juhu! Ich mein, nicht dass ich nicht eh immer der Meinung gewesen bin, dass Benzin viel zu billig ist, aber es ist schon erstaunlich, dass die Leute scheinbar gerne zwei Euro pro Liter für den Krieg eines dementen amerikanischen Präsidenten zahlen, aber nicht, um den verkackten Planeten vor dem Hitzetod zu bewahren! Aber was weiß ich schon?

Von hier aus bin ich dann so langsam Richtung Heimat abgebogen, also links rum. Vorbei am Wegekreuz mit den Stiefmütterchen, vorbei an den Forsithyen-Sträuchern, am Schaltkasten rechts und dann den Berg hoch. Weil, ich hatte mir gedacht, nimm die Scenic Route über den Hausberg. Kannste noch n paar Bilde mehr machen. Hat der Bach da eigentlich einen Namen? Bestimmt. Ahja, bei Google Maps heißt der "Lüppigsbach". Was ist ein Lüppig? Da gibt es in Söven eine Straße, die so heißt... Jedenfalls haben die den vor ein paar Jahren mal ein bisschen renaturiert, wahrscheinlich weil die Stadt Angst hatte, dass da auch irgendwann so ein "Starkregenereignis" alles wegspült, was Stromabwärts liegt, wie das hier im Rosental ja damals passiert ist.


Da dann jedenfalls durch den Wald hoch zur Straße, wo tatsächlich keine Küchenmaschine mehr im Wald liegt. Ob meine Email an die Stadtreinigung das schuld ist? Man weiß es nicht! ;-) Jedenfalls an den Masten vorbei den Berg hoch, die ich alle mit "normalen" Blenden mitgenommen habe. Die f/1.4 habe ich erst wieder ausgepackt, als ich da am Bagger vorbei kam. Und tatsächlich: Ich habe wieder eine gewisse Hintergrundunschärfe bekommen, obwohl der Bagger schon eine ganze Ecke weit weg stand. Ich sag mal, 10 Meter? Und trotzdem ist im Hintergrund noch ein bisschen Blur auszumachen. Gut, der Vordergrund ist auch nicht mehr sooo scharf, als hätte ich jetzt f/8 eingestellt, aber noch immer erstaunlich gut für so ein weites Objektiv, finde ich. Mir fehlt in meiner Sammlung wirklich noch so ein altes f/1.2-Monster, aber die sind ja praktisch unbezahlbar, weil Sammlerstücke. Eigentlich schade, dass diese Schätze in irgendwelchen Vitrinen verstauben, weil sie mittlerweile eher ein Wertanlage darstellen, als dass sie benutzt würden, um damit Fotos zu machen.


So langsam wurde es mir dann hier oben aber auch etwas frisch. Schließlich war nicht das beste Wetter und der Wind blies heftig über die Bergkuppe. Aber für den Blick ins Siebengebirge, speziell zum Großen Ölberg, habe ich gerne noch mal die Kamera ausgepackt.

Danach aber erst wieder im Dorf. Bei dem Licht und der Kälte hat es sich irgendwie nicht gelohnt, die Kamera da draußen auf den Feldern noch öfter zu zücken. War mir ganz ehrlich ein bisschen zu ekelig, da habe ich mich lieber ein wenig beeilt, nach Hause zu kommen. Aber die Osterglocken im Straßengraben haben mich dann doch überzeugt. War nicht ganz einfach, die aus diesem Winkel drauf zu bekommen. Bei einem AF-Objektiv kann man ja auch einfach mal drauf halten, aber hier ist ein Blick durch den Sucher ja praktisch unumgänglich. Zum Glück hilft in solchen Situationen das Live View wenigstens etwas, wenn auch nicht so wie an der Canon oder Sony, bei denen man den Bildschirm drehen und wenden und klappen kann. Die D800 ist in der Beziehung schon noch ein bisschen altmodisch. ;-)


Das letzte Offenblendenbild ist auch insgesamt das letzte in diesem Eintrag: Magnolien! Die haben es mir ja jedes Jahr aufs Neue angetan. Mit dem richtigen Abstand zum Hintergrund ist das Bokeh tatsächlich sehr hübsch, finde ich. Insgesamt denke ich noch immer, dass das Objektiv trotz des Nebels in der hinteren Linsengruppe durchaus die 20 Euro wert war, die ich dafür bezahlt habe. Und wer weiß, vielleicht finde ich ja noch einen Weg, den Schmutz da hinten raus zu kriegen!

Spaziergang mit AI-S, Teil 1: Hanfbachtalhinweg

17.3.: Meine bunten Fotos liegen in letzter Zeit auch ewig auf Halde, es ist echt schlimm. Aber bei den hier nun folgenden handelt es sich sowieso hauptsächlich um Dinge, die ich eh ständig fotografiere. Denn: Ich hatte das "neue" (von mir gesäuberte) AI-S 50/1.4 auf der D800, um das mal ausgiebig zu testen, während ich zu Fuß das Hanfbachtal runter bin. Dabei habe ich es wie immer ein bisschen übertrieben, weshalb ich den Rückweg (über den Hausberg) in einen eigenen Eintrag verschieben muss, denn selnst ein "erweiterter Eintrag" ist für diese Flut an Bildern ungeeignet.

Nun ist es aber zusätzlich auch schon einen halben Monat her, dass ich diese Bilder geschossen habe. Aber ich komme jetzt erst dazu, mal einen Text dazu zu verfassen. Ich werde mich also voraussichtlich kurz fassen, nicht nur wegen der Menge an Bildern, sondern auch, weil ich nicht mehr so genau weiß, warum ich wo wann abgebogen bin und wen ich wie fotografiert habe. ;-) Schaumama.


Wie man sieht, das Wetter war nur so mäßg, eher bedeckt, weshalb das Objektiv nicht seinen vollen Kontrast präsentieren konnte. Aber: Ich finde, es gibt sein bestes, vor allem, wenn man bedenkt, dass da ja noch immer irgendein Schmutz zwischen den hinteren beiden Linsen klebt, den ich nicht weg bekomme, weil ich die beim besten Willen nicht auseinander bekommen habe. Das hat wahrscheinlich einen Grund, die sind wahrscheinlich verkittet und/oder so aufeinander abgestimmt, dass man sie nicht trennen kann. Aber ehrlich gesagt, bei diesem bedeckten Wetter merkt man davon nicht allzu viel. Ich habe kurz darauf auch Fotos bei strahlendem Sonnenschein gemacht, da haben helle Objekte gerne mal einen leichten Halo, was ich auf den Nebel zwischen den Linsen schiebe. Jetzt auch nichts Wildes, aber wenn man drauf achtet, dann sieht man es. Hier ist davon wenig zu spüren. Dabei habe ich schon alle möglichen grell leuchtenden Blüten mitgenommen, es war schließlich das erste kleine Frühlingserwachen. (...schon irgendwie früher als in meiner Jugend, vor dem Klimawandel. Aber das ist ein anderes Thema.)

Das Wetter kam mir insofern entgegen, dass ich auch mal weit offene Bilder machen konnte, oder zumindest nahe dran, ohne die Verschlussgeschwindigkeit mal wieder bis zum Maximum (Minimum?) auszunutzen. Aber bereits bei f/2 ist das Bokeh sehr cremig. Viel weiter aufblenden will man glaube ich gar nicht. Aber es lassen sich durchaus spannende Effekte damit erzielen und die Schärfe ist nicht schlechter als bei dem etwas moderneren AF 50/1.4, das ich sonst benutze. Beide stinken gegen das tatsächich moderner AF-S 50/1.8 G ab, aber das ist zu erwarten. Aber auf den ersten Blick würde ich behaupten: Es gibt optisch wenige bis keine Unterschiede zwischen der AF und der AI-S Version des 50/1.4.


Wie man auch sehen kann, bin ich entlang der Straße Richtung Hennef geschlendert und habe durch die stark gerodeten Seitenstreifen auf die Masten gehalten. Tatsächlich kann ich jetzt mal ganz andere Winkel realisieren, nachdem die Stadt da sämtlichen Wildwuchs entfernt hat. Ja, das hat die wahrscheinlich eher gemacht, damit die Rehe sich nicht mehr so gut verstecken können, bevor sie über die Straße rennen. Oder haben wir auch Wildschweine? Egal, ich denke jedenfalls, das war eher als Maßnahme gegen den Wildwechsel gedacht. Aber ich als Fotograf, der hier ständig die Masten ins Visir nimmt, habe auch einen Vorteil! ;-)

Weiter geht es im "erweiterten Eintrag". Wer also weiter lesen möchte, was ich mir zu den Fotos aus den Fingern sauge, ist herzlich zu einem KLICK eingeladen! ;-) "Spaziergang mit AI-S, Teil 1: Hanfbachtalhinweg" vollständig lesen

Rehe im Pleistal, Eichhörnchen im Kletterwald, Hennes hinter Gittern

6.3.: Wie war das? Ich schiebe zu viele digital-bunte Einträge vor mir her? Ja. Kann man so sagen. Anyways: An jenem Freitag vor zwei Wochen (zwei Wochen!) sind wir mal eben ins Pleistal gefahren und dort ein bisschen rum gelaufen, weil. Ich hatte die Sony mit dem Minolta 35-105mm drauf eingepackt, weil ich nebenbei ja noch einen s/w-Film voll zu machen hatte. Ich glaube, das war der in der kleinen Dignette. Die hat meine volle Aufmerksamkeit auf sich gezogen, weil manuell in jeder Hinsicht, und da dachte ich, statt auch noch dauernd Objektive zu wechseln, kann ich auch das kompakte Zoom drauf machen. Jo, hätte ich mal das fette Tele mit genommen, dann hätte ich sicher noch größere Bilder von den Rehen bekommen, die da auf den Felder rum standen.


Dass wir auf dem Weg vom Parkplatz bereits einen Herrn mit Canon und weißen Mega-Tele gesehen hatten (der da hinter der Graffiti-Wand auf den Bänken seine Ausbeute begutachtet), hätte ein Hinweis sein sollen. Ich weiß gar nicht, wie viele Rehe da rum liefen, aber ich sag mal so: Irgendwo zwischen einem halben und einem ganzen Dutzend. Und die haben sich auch recht wenig stören lassen, bis wer seinen freilaufenden Hund nicht unter Kontrolle hatte. Was war noch mal an diesen großen dreieckigen Schildern mit dem Vogel drauf und dem grünen Rand unverständlich? Aber was reg ich mich wieder auf... Bringt ja eh nix... Ich mein, ist ja nicht so, dass da nicht zusätzlich auch noch Schilder rum hingen, die noch mal extra auf die Rehe hinweisen. Harmpf!

Egal. Schwamm drüber. Sind dann mal den langen Weg gegangen, an dem Bahntunneleingang vorbei und oben an den Waldrand. Unterwegs gab es Baumpilze und Wedel im Tümpel zu sehen. Für beides würde ich normalerweise ja die Festbrennweiten verwenden, aber wenn man die nicht dabei hat, geht es auch so. Ich mag das 35-105 ja auch ganz gerne, das hat so einen gewissen Retro-Look, ist zugleich aber trotzdem selbst weit offen brauchbar scharf. Und es deckt halt ein 3x-Blickfeld ohne größere Einschränkungen ab. Ja, das 28-80 von J, das zu ihrem Dynax-5-Kit gehört, ist moderner und knackiger vom Rendering her, aber irgendwie mag ich das hier lieber. Wobei ich das andere eigentlich auch mal öfter verwenden sollte. Einfach nur, weil es da ist. Hat allerdings mit f/5,6 am langen Ende auch deutlich weniger Licht.


Jedenfalls. Wo war ich, bevor die Zeugen an der Haustüre mich mit ihrer Kaltakquise unterbrochen haben? Jesus Christuns ist auch für mich gestorben, wusstet Ihr's schon? (Es ist kurz vor Ostern, 20.3., da ich das hier schreibe.) Ja, danke, aber mir wär's echt lieber gewesen, wenn er hätte weiter leben dürfen und ihm vielleicht auch. Lass diesen Kelch an mir vorüber gehen und so. Aber ich schweife ab in weite Ferne, wo wir die Gebäude sehen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Wohnburgen in Staugustin und Klosterklausen auf dem Michaelsberg. Beides weit weg mit den mickrigen 105mm. Aber erkennbar. Reicht. ;-) (Was für eine Überleitung!)

Dann sind wir weiter den Weg rauf und runter - ist ja hier an den Waldrandausläufern eher hügelig - und am alten Kletterwald vorbei gekommen. Wie lange haben die jetzt eigentlich schon zu? Jahre! Vielleicht sogar Jahrzehnte. Aber es stehen noch immer die Wildschweine im Wald rum. Also, keine echten, sondern die, die sich am Kabel durchs Unterholz ziehen lassen. Zum Leutebespaßen.


Ansonsten: Eichhörnchen! Weil, das rannte da den Baum rauf und runter und ich habe es, so gut ich konnte, gecropt. Süüüüüß! Auch wenn die die Eier aus den Nestern klauen. Schlimmer als Elstern, und die haben ja einen ganz anderen Ruf als dieser vollsuperniedlichkuscheligen Flauschmonster! Wobei, denen möchte ich auch nicht in der Dunkelheit begegnen, die beißen sicher auch. Zähne dafür haben sie ja. Götter, jetzt musste ich wieder an den Killerhamster denken, den ich in den 90ern aus meines Bruders Richtung bekommen hatte. Bissiges Killerbiest!

Apropos Viecher: Die Ente auf dem Entengrützenteich sieht aus, als würde sie durch Eis schwimmen. Ist aber Entengrütze. Wie heißt das Zeug eigentlich wirklich? "Wasserlinsen", sagt die KI. Ja danke, wieder ein Kubikmeter Wasser verheizt, weil ich vergessen habe, -ai an meine Googel-Anfrage anzuhängen! Wichtigster Parameter seit Erfindung des Faustkeils! Das nimmt echt langsam überhand! Keiner braucht das, keiner will das, alle müssen, weil too big to fail. Wo ist das Augenroll-Emoji?


Auf dem Rückweg zum Auto sind wir dann noch am Hennes vorbei gekommen. Also, nicht dem Hennes, sondern einem Hennes. Der steht da eingegittert an der Burg, wo jetzt Gastronomie ist. Ist ja wieder Frühling, da machen die glaube ich sogar schon draußen was. Und die Ziege mit den Schafen stehen da am Parkplatz, wahrscheinlich, damit die Kinderchen mal Eimachen können. (Wie machen Kinder eigentlich Eier? Aber egal.)

Und das war der Ausflug. Man muss sich ja mal bewegen, wenn man den ganzen Tag im Home Office sitzt. (Was mache ich eigentlich im Innenministerium? Leute, die Englisch sprechen, wissen, was ich meine.) ;-)

Frühlingshafter Hausberg (mit Helikoptern)

25.2.: Seit zwei, drei Tagen ist der Winter vorbei. Die Sonne scheint, die Vöglein singen, der Kater hat Stubenarrest, weil er sich mit irgendwas da draußen so geprügelt hat, dass ich am Montag erst mal mit ihm zum Tierarzt musst. Jetzt schluckt er wieder Antibiotika und darf keinen Schmutz in seine Wunde bekommen. Er ist begeistert. Aber immerhin: Wir hatten ja schon vermutet, dass er als Kätzchen nicht gelernt hätte, wofür das Katzenklo da ist, aber das funktioniert dann doch - gezwungener Maßen und unter bösen Blicken! Draußen kacken ist scheinbar schöner, was weiß ich.

Jedenfalls: Ich habe ein schlechtes Gewissen, wann immer ich das Haus verlasse. Etwa am Mittwoch mittags, als die Mittagspause anstand und ich gedacht hab, dass ich mal wieder der Hausberg hoch könnte. Habe das lange ATX mit genommen, wie man sehen kann, weil ich dachte, vielleicht gibt es ja Vögel zu sehen. Stattdessen mal wieder zuerst ein paar Laternendetails und sowas mitgenommen.


Links rum den Hausberg hoch, an den Schmuddelpferden vorbei. An denen kann man noch ganz genau ablesen, wie nass und schmuddelig das Wetter die letzten Wochen war. Die sind nämlich noch immer ganz schlammig und matschig und schmuddelig. (Daher der Name.) Und dann auch tatsächlich den ersten Greifvogel mit genommen, ein Milan, der sich in der Thermik schon ganz, ganz weit hoch geschraubt hatte. Das ist immer so schlecht abzuschätzen, aber ich habe manchmal den Eindruck, dass die hier zum Teil schon bis in die Einflugschneise fliegen.

Ansonsten: Die Frühlingsblumen sind förmlich explodiert. Man frag sich ja echt, wo die sich die ganze Zeit versteckt gehalten hatten. Und die passenden Bienchen auch. Alles summt und brummt. Die Schneeglöckchen sehen ja immer in bisschen albern aus, wenn die dicken Insekten da wie ein Klöppel drin rum brummeln. Ich muss aber echt mal die Nahlinsen mit nehmen. Hab ich überhaupt einen passenden Step Up für die Minolta-Objektive?


Die Meise hat sich leider mal wieder zu schnell bewegt. Der Mond hingegen hat still gehalten. Auch wenn ich ihn in dieser Helligkeit im elektronischen Sucher der Alpha 7 kaum gefunden habe. Viel zu viel Licht, das da an meiner Brille vorbei mit ins Okular fällt. Da sind echte Spiegelreflexkameras einfach besser. Ich mein, so einen kleinen Monitor kann man eben nur so hell machen, bis man die kleinen LEDs überlastet!

Im "erweiterten Eintrag" geht es weiter mit Blumen und Gedöns, aber auch mit dem Schwarm an Hubschraubern, die durchs Tal zogen. Kommen die auch aus dem Winterquartier heim? Flogen aber nach Südosten... ;-) "Frühlingshafter Hausberg (mit Helikoptern)" vollständig lesen