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Sonntags-Potpourri

Heute war ein sehr gemischter und ereignisreicher Tag. Zuersteinmal habe ich den Film voll machen wollen, der testweise in der Icarex lag. Ein "guter" Foma 400. Dafür bin ich mal eben rüber nach Troisdorf gefahren, um mich ein bisschen hinter der Burg Wissem rumzutreiben. Die Viecher waren leider zu weit entfernt, aber mit der Digitalen habe ich dann doch zwei, drei Bilder gemacht. Da habe ich ja das schöne 200er Nikkor drauf.


Bin dann hinten raus aus dem Park/Wald und habe mir mal die Kapelle genauer angeschaut. Wusste gar nicht, dass da hinten noch so ein großer Friedhof ist. Da bin ich dann jedenfalls auch noch her geschlichen. Friedhöfe eignen sich ja auch immer ganz hervorragend für s/w-Fotografie.

Und hier noch ein paar Bilder, die ich dann mit dem Handy gemacht habe, um sie bei den üblichen sozialen Medien abzuwerfen. Also, hauptsächlich in diesem total hippen und neumodischen Fedivers/Mastodon/Pixelfed. Da kriege ich tatsächlich sogar regelmäßig Likes und Follows von Leuten, die ich gar nicht kennen, da funktionieren Hashtags noch und es ist nicht alles von undurchschaubarem Algorithmen bestimmt.


Tja, und dann habe ich - als ich wieder zurück war - auch gleich noch den vollen Film in die Suppe gelegt und entwickelt. Schön im altmodischen Adonal, da hab ich ja mittlerweile Erfahrung mit. ;-) Und dann in der Dusche aufgehängt.

Da fiel mir dann auch ein kleines Problem auf, das die Icarex leider hat: Die Aufwickel-Spule ist nicht feste mit der Achse verbunden - das soll auch so sein, denn man kann die drehen, um den Schlitz zum Einfädeln nach vorne holen zu können. Nur sind die neuen Filme heutzutage wohl ein bisschen fester gewickelt oder die Reibung zwischen Spule und Achse ist nicht mehr ganz so hoch wie sie mal war, als die Kamera mal neu war. Jedenfalls rutscht die dann ein bisschen und so habe ich einige überlappende Belichtungen auf dem Film, vor allem gegen Ende des Films. Merken: Regelmäßig den Film in der Patrone etwas auflockern, also mal kurz gegen den Uhrzeigersinn an der Kurbel drehen.

So, und dann hat heute Abend noch irgendwo in der Wüste so ein komisches Rumgekicke stattgefunden, und seit das gegen die Italiener mal irgendwann geholfen hat, dass wir Pizza dazu gemacht haben, wollter der abergläubische Hase was spanisches haben. Also gab es heute eine echt spanische Tortilla! Also, so echt spanisch, wie ich das als alter weißer Alman hin kriege. ;-) Nee, Moment, wie nennt man uns Krauts in Spanien? :-D So, genug politische Unkorrektheit, sonst krieg ich noch böse Briefe. Faxe, mein ich. Das ist im Neuland ja scheinbar noch immer das Mittel der Wahl. ;-)


War aber auf jeden Fall sehr lecker, kann man öfter mal machen. Aber die vielen Zwiebeln, die ich da dran gemacht habe, waren doch etwas unverdaulich. Aber lecker. Aber unverdaulich. ;-)

Insgesamt ist das Ergebnis doch etwas durchwachsen gewesen: Nur Unentschieden. Naja, mal sehen. Jemand neben mir hat schon ausgerechnet, wer wann gegen wen warum und vor allem wie spielen muss, damit die Deutschen nicht nach Hause fahren können, um von da aus endlich diese bösen, bösen Scheichs und die böse, böse Fifa zu boykottieren. Ich kenn mich da nicht aus. Also, weder mit dem einen noch mit dem anderen. Ich hab nach "guck hier, ist doch ganz einfach, wenn Japan..." auf Durchzug gestellt. :-D

PS: Musste diesen Eintrag am Handy schreiben. Das Ersatznotebook spinnt irgendwie und verliert ständig das WLAN. Der eigentliche Laptop ist gerade mit Update beschäftigt. Alles Kaka, brauche mal neue Hardware. Rechtschreibfehler wurden also mal wieder von meinen dicken Daumen gesponsert. ;-)

Kleines Tomb Raider Meeting in Bad Homburg, Tag 2: UV-Minigolf und Pizza Mampf

Samstag war ein langer Tag, denn nicht nur haben wir hier am Hauptevent teilnehmen dürfen, das M mal wieder für uns geplant hatte, sondern auch noch ungefähr eine gefühlte halbe Tonne Pizza verdrückt. Aber ich greife vor, der Tag begann eigentlich ganz ruhig und mit einem müden Hund. Das Wetter war die ganzen Tage ja eher mäßig bis bescheiden und so habe ich natürlich jede möglichkeit genutzt, mal ein bisschen Sonne in die Kamera zu bekommen; so ist dieses Foto von der Steingut-Schnecke mit Herbstlaub entstanden.


Gegen Mittag haben wir uns dann in zwei Autos auf den Weg nach Frankfurt gemacht, um hier am 3d-UV-Neon-Minigolf teilzunehmen. M hatte das tatsächliche Ziel ja bis zum Schluss geheim gehalten und nur kryptische Andeutungen mit "Farbe" und "Bewegung" gemacht, sodass wir teilweise ja schon gedacht haben, es ginge zum Paintball-Schießen. Um mir die Spannung zu erhalten, habe ich auch nicht nachgeschaut, was da sich tatsächlich an der Adresse befindet, die er mir zur Navigation für die Tante Google gegeben hatte.

Nachdem wir dann das Parkhaus gefunden hatten - warum bin ich M eigentlich in die Sackgasse gefolgt? :-D -, mussten wir nur noch ein paar Meter gehen und standen schon vor dem Haus, in dem das Spektakel dann abgehen sollte. Während der Fahrt gab es ja wilde Spekulationenen und C hatte tatsächlich das Richtge geraten. Ich finde, dafür hätte sie am Ende auch einen kleinen Pokal bekommen sollen! ;-)

So, und jetzt kommen die ganze Fotos, die ich innen gemacht habe. Das Minigolf war halt Minigolf, das ist jezt nicht so spektakulär, auch wenn die Bahnen recht innovativ waren und dem allgemenen Theme der Wandbemalung entsprachen. Aber letztere war meiner Meinung nach das eigentliche Highlight: Wenn man die 3d-Brille aufgesetzt hat, kamen manche Dinge richtig aus der Wand oder dem Boden heraus und entwickelten ein Eigenleben! Sehr spannend! Leider kommt das bei Fotos naturgemäß wegen nur einer Linse nicht raus. Aber die Neonfarben finde ich hat meine alte D610 trotz der hohen ISO-Einstellung ganz gut hin bekommen, ich habe nur mäßig nachbearbeiten müssen.


Leider wurde mir von der Brille und den Effekten relativ schnell übel und ich habe die meiste Zeit ohne verbracht. Aber das ist mein persönliches Problem, ich habs halt am Innenohr. ;-) Andere eher persönliche Probleme hatte ich zudem mit den Horden an Kindern, die die Anlage unsicher gemacht haben. Hatte mehr als einmal das Gefühl, gleich einen aus Wut geworfenen Schläger am Hinterkopf zu haben. Gut, ich kanns verstehen, ich war auch ein eher ungeduldiges Kind, wenn etwas nicht so gelaufen ist, wie ich das wollte. Also, jetzt nicht unbedingt bei "Mamma, Pappa, ich will, ich will, ich will", mehr so bei "Gottver%&$§% Bullen§&$+#, warum klappt das wieder nicht?!" ;-)

Außerdem war es im Keller einigermaßen stickig. Die Klimaanmlage lief zwar auf Hochtouren, aber ich glaube, das atte auch huütsächlich was damitzu tun, dass draußen so ein seltsam-warmes Schmuddelwetter war. Wahrscheinlich so ein zerfallender Hurrycane, der uns diesen Regen-Sonnen-Mix beschert hat. War jedenfalls zeitweilig unerträglich da unten drin, vor allem mit Maske.

Deshalkb war ich ganz froh, dass wir irgendwann auch wieder raus kamen. Ich bin in unserer Gruppe übrigens wie erwartet Letzter geworden - mit 78 Schlägen - und insgesamt war nur einer schlechter, der hatte 80. M hatte glaube ich mit 59 die wenigsten Schläge. Der Bahnrekord liegt übrigens bei 28. *hust*


Danach dann das Parkhaus bezahlt - 3 Euro für 3 Stunden so weit in der Nähe des Stadtzentrums, davon kann Bonn sich mal eine Scheibe abschneiden, das tahlt man da ja für anderthalb - und heim, wo schon der Pizzateig wartete, den ich am Freitag schon angerührt hatte. Der hatte zwarv wieder versucht, aus seinen Schüsseln zu flüchten, aber ich hab ihn gnadenlos eingefangen und verarbeitet.


Lasst mich mal übelegen, ob ich es noch alles zusammen bekomme: Erst eine große mit Gemüse, dann ein großes Blech mit Salami. Zwischenzeitlich war der vegane Käse angeliefert worden, also eine kleine vegane. (Gut, dass ich die Pflaumenkuchen auf den Blechen transportiert hatte, so konnte ich drei Pizzas auf einmal in den Ofen kriegen.) Dann eine kleine Margharita (extra für C.), glaube ich zumindest, dass die klein war. Kann sein, dass die auch noch vor der veganen kam, der "Käse" ließ lange auf sich warten. Ich glaube, danach gab es noch mal Gemüse in groß und dann Schinken, ebenfalls groß. Eine weitere vegane habe ich auch noch mal gemacht, ebenfalls in klein - es waren doch nicht so viele Veganer anwesend, ich ich gedacht hatte. Ganz zum Ende dann noch eine große Margharita und eine große mit Gemüse. Aber ich habe das Gefühl, dass ich noch was vergesse.

Zusammengefasst: Es gab VIEL Pizza. Gut, wir waren ja auch 13 Leute. Am Ende des Abends gab es dann noch fast das ganze Blech mit der dritten Gemüsepizza, aber ansonsten nur kleinste Überbleibsel. Und Spoiler: Bis zum nächsten Tag hatte sich der Rest auch schon mehr oder weniger in Luft aufgelöst. ;-)


Und zu all dem Überfluss hat Roy dann noch Buchteln gemacht. Sehr lecker! Auch wenn er meinte, dass die nicht so geworden wären, wie er sich das vorgestellt hatte. Wahrscheinlich weil auch vegan. Margarine ist halt kein Ersatz für echte Butter. Man, was haben wir eigentlich alles vegan gemacht an diesem Wochenende!? ;-)

So, jetzt fehlt noch der Sonntag, mal sehen, wann ich zu dem komme. Jetzt erstmal was Produktives machen.

Kleines Tomb Raider Meeting in Bad Homburg, Tag 1: Freunde treffen und viel futtern

(Vorweg: Das Datum dieses und der nächsten beiden Einträge ist gefaket! Ich hatte unterwegs natürlich keine Zeit zum Fotos bearbeiten und Texte verfassen. Es sei mir gegönnt! ;-))

Die zwei Jahre sind schon wieder rum und so kam es denn, dass wir mal wieder nach Bad Homburg an/neben/über/bei der Höh' gefahren sind, um uns mit ein paar guten Freunden zu treffen und über Tomb Raider zu fachsimpeln. Also, jedenfalls war das der Plan. Stattdessen, wenn ich mir die Bilder so anschaue, scheint es, als hätten wir nur gefuttert was das Zeug hält. Kuchen hauptsächlich und Abends lecker essen gewesen.


Und ganz wichtig: Ich habe den zweiten Teil des Delta 3200 in meiner F601 voll gemacht, da sind jetzt nur noch ein paar Restbilder drauf, die ich noch weg kriegen muss. Ich hoffe, dass der Kater sich mal blicken lässt und ich ihn im Schlaf erwische! ;-) Aber wie sie so da zwischen dem anderen Kram lag mit meinem 85mm drauf, konnte ich nicht widerstehen und musste sie auch mal im Bild festhalten!


Nachdem wir den Nachmittag mit Kuchen und Klönen verbracht hatten, bin ich Abends mit M zum Flughafen, um R abzuholen. Danach noch in Dingsbums zum Bahnhof, wo wir kurz auf (den anderen) M warten mussten, die S-Bahn war was langsamer als wir. Wie man sieht, es hat genieselt. Bei der langen Belichtung ist der leichte Regen gut rausgekommen, ohne dass es mir zu feucht in der Technik geworden ist.


Und dann haben wir uns den Bauch vollgeschlagen. War extrem lecker, was es da in der Dorfkneipe gab. Ich hätte zwar gerne den Räucherlachs gehabt, aber der war aus, da habe ich den Schweinebraten von der Tageskarte genommen. Das war eines der Oktoberfest-Specials. Extrem lecker und völlig kalorienfrei! (Spoiler: Habe nur ein halbes Kilo zugenommen. Hatte mit mehr gerechnet, vor allem nach der Pizza-Orgie am Samstag!)

Danach dann durchs Dorf heim gewankt. Es hatte aufgehört zu regnen und zudem waren die Temperaturen für Mitte Oktober erstaunlich hoch. Dann noch stundenlang weiter geredet und diverse Spiele ausgetestet. Das hat dann damit geendet, dass J sich gestern unbedingt The Quarry für die Playstation kaufen musste, um herauszukriegen, wie es den jetzt weiter geht! ;-)

Leider war ich von der langen Fahrt (sind in Bad Camberg von der A3 runter und durchs Land gefahren, ich hasse bekanntlich ja Autobahnen) etwas erledigt und bin schon um 12 ins Bett gefallen. Insofern stimmt zumindest die Uhrzeit dieses Artikels! ;-)

Veganer Pflaumenkuchen

Da wir morgen los fahren und uns mit ein paar Verrückten treffen, die wir schon wieder seit zwei Jahren nicht gesehen haben, habe ich im Vorfeld mal etwas gebacken, nämlich meine übliche Pflaumenplatte, auf die ich eh mal wieder Lust hatte. Zuerst musste ich aber Zwetschgen organisieren, was nicht ganz einfach war, denn die beiden Discounter hatten schon mal keine. Erst beim Lebensmittelfachhandel ;-) wurde ich fündig, die waren allerdings noch recht unreif, was mich ob des bereits weit fortgeschrittenen Jahres doch etwas erstaunt hat. Naja, muss reichen. Nur, dass die Waage den Unterschied zwischen Zwetschgen und Pflaumen nicht kennt. Zum Glück war die Kasse dann intelligenter und hat mir nur die üblichen 2,99 das Kilo berechnet. Trotzdem kein ganz billiger Spaß!


Da morgen auch mehrere vegane Vegetarier kommen, habe ich sämtliche tierischen Produkte weg gelassen: Statt Butter gab es Margarine, statt Milch ein bisschen Haferdrink und statt Eier... gar nix, die hab ich einfach weg gelassen. Bei den Zimtschnecken geht das ja auch, warum also nicht auch bei der Pflaumenplatte.

Verarbeiten ließ der Teig sich relativ gut, auch wenn ich die Eier zuerst etwas vermisst habe. Insgesamt ist der Teig recht schwer geworden, er hätte durchaus noch was aufgehen können, finde ich ja. Dabei habe ich ihm extra schon mehr Ruhezeit gegönnt, weil ich mir das schon gedacht hatte.


Und dann waren die Pflaumen auch mal wieder zu wenige. 2kg reichen einfach nicht, drei sollten es dann vielleicht doch schon sein. Naja, habe ich halt noch einen Apfel mit dazu gelegt - und nachdem ich das Bild im Chat gepostet hatte, fanden sich auch direkt Abnehmer! :-D


So, und eben habe ich das fertige Produkt dann auch mal kurz probiert, man kann den Leuten ja nichts vorsetzen, was man nicht selber gevorgekostet hat. ;-) Ist ganz OK geworden, aber die Pflaumen könnten süßer sein. Muss man also nach Bedarf selber noch was nachzuckern. Erstaunlicherweise sind sie aber auch nicht richtig sauer. Wahrscheinlich haben die schon so lange im Kühlhaus vor sich hin gegammelt, dass der ganze Geschmack einfach raus ist. Naja, wird schon gehen. Der Teig selber ist wie gesagt ganz brauchbar geworden, auch wenn da definitiv Verbesserungspotential ist. Ist einfach nicht richtig aufgegangen, ist mehr wie Pizza geworden. Noch mehr Fett rein? Oder sollte ich es doch mal mit einem der üblichen Ei-Ersatze probieren? Apfelmus wird ja gerne dafür verwendet... Mal sehen, was die anderen sagen.

Pflaumenkuchen Plusplus

Hatte ich eigentlich vom Pflaumenkuchen berichtet? Dem sehr, sehr leckeren Pflaumenkuchen, den ich am letzten Dienstag gebacken hatte? Und bei dem so viel Pflaumen übrige geblieben waren, dass ich heute - nachdem ich neue Butter gekauft hatte - noch glatt ein drittes Blech backen konnte?


Hmmm... Pflaumenkuchen! Mit extra viel Zimt und Zucker! Ich tu ja auch immer noch ein bisschen was in den Teig. Also, Zimt. Zucker hatte ich dieses Mal auch ein bisschen mehr genommen, weil mir beim letzten Mal der Boden etwas zu langweilig war. Die Pflaumen waren übrigens (scheinbar) voll bio: Voll der Wurm drin! :-D

Ach so: Wenn er fertig ist, sieht er übrigens ungefähr so aus.


Und dann heute noch mal die Hälfte Teig angerührt. Ist ja nie so ganz einfach, wenn man ein Rezept halbieren will, aber das ging dieses Mal ganz gut. Nur reichten die Pflaumen dann doch nicht mehr so wirklich. Gut, dass ich noch ein paar Pfirsiche mitgebracht hatte, die gehen ja auch ganz toll auf Hefeteig.


Die im Garten sind dieses Jahr ja leider alle vertrocknet. Und ich glaube, der Baum geht jetzt auch endgültig ein. Viel zu wenig Wasser und viel zu viel Hitze. Der ist ja eh schon etwas pilzbefallen.