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Fahrradtour zum Siegwehr

10.10.: Ich bin ja auch dieses Jahr viel zu selten zum Radfahren gekommen, aber manchmal hat es mich nicht mehr auf dem Sofa halten können und nachdem der Herbst bislang ja eher sonnig und warm verlaufen ist, eignet der sich auch eigentlich viel besser für Ausflüge mit dem Rad als die brütende Hitze im letzten Sommer. Wie immer habe ich mir die Canon geschnappt und los ging es, das Tal runter bis zur Kurhausstraße, wo ich zuerst ein mal diesen Bagger bearbeitet habe, der da von der Glasfaserverlegung rum steht. Denke ich. Die haben jedenfalls die Teerdecke aufgerissen, irgendwas versenkt und dann wieder zu gemacht. Und überall an den Grundstücksgrenzen gucken jetzt so rot-orange Leerrohre raus.


Bagger machen mich ja immer ganz wuschig, wenn es ums Fotografieren geht, ich weiß auch nicht. Jeder kleine Junge möchte Baggerfahrer werden, wenn er im Sandkasten sitzt, nehme ich an, das sind wahrscheinlich so Auswirkungen von damals. ;-) Jedenfalls habe ich hier und da und dort und alles fotografiert, was an Details aus dem Bagger raus zu holen war. Jeder Bagger ist ja auch anders, ganz individuell, und hat eine eigene Persönlichkeit, auf die man sich einlassen muss. :-D OK, genug gealbert. Weiter ging es zum Kurpark:


Da gab es Enten, also alles wie immer. Hab mich hier nur kurz aufgehalten, man will ja dann auch den ein oder anderen Kilometer verfahren, wenn man sich schon in Schale geworfen hat für eine Fahrradtour. Wie immer kommen dann viel zu viele Fotos dabei raus, sodass ein "erweiterter Eintrag" nötig wird: KLICK! "Fahrradtour zum Siegwehr" vollständig lesen

Drachenfels, Pt. 4 - Am Rhein zurück nach Rhöndorf

7.10.: Willkommen zum vierten und letzten Teil meiner kleinen Reihe zum Drachenfelsausflug. Puh, wie viele Fotos hab ich eigentlich gemacht? ("Ja.") Und wieso habe ich jetzt plötzlich "Under The Bridge" im Kopf? ("Weil.") Hier kann man jedenfalls ganz gut sehen, wie es um deutsche Infrastruktur, insbesondere Brücken im Rheinland, bestellt ist. Einfach ein paar Stahlträger drunter nageln und ansonsten warten, bis es den Anwohnern auf den Kopf fällt. Ach komm, ich reg mich schon wieder auf. Die Kabeltrommel steht da auch irgendwie seit Urzeiten rum, oder? Wundert mich echt, dass da nicht noch F&G drauf steht. (Früher, als Kind, als der Ernährer der Familie da noch gearbeitet hat, haben wir immer geschaut, ob wir das Logo auf den Trommeln finden konnten. Nun sind die aber auch schon ein Vierteljahrhundert Geschichte, oder so ungefähr, zumindest.)


Nebenan, am Rande der Stadt, wo es die Wagner-Fans (siehe letzten Artikel) nicht stört, steht dann auch die Moschee. Die fotografiere ich ja auch jedes Mal, wenn ich hier vorbei komme, was geschätzt vielleicht ein mal im Jahr ist. Bin mir nicht sicher, wahrscheinlich eher weniger. Haben in letzter Zeit ja immer am Nachtigallental geparkt, statt nach Röhndorf zu fahren. Ist jedenfalls nicht die hübscheste Gegend, die ich auf unserem Wanderausflug zu sehen bekommen habe, aber auch hier sag ich: Muss alles dokumentiert werden. Nicht, dass nachher einer sagt, das wär' nicht so gewesen.

Und dann liegt er da, der Rhein, in all seiner Pracht. Also, zZt ja eher der kranke Mann am Rheintal. Auf den Fotos, habe ich den Eindruck, sieht das immer noch viel schlimmer aus, vor allem je länger die Brfennweite wird. Man kann gut sehen, wo die Fahrrinne liegt: Da, wo das Wasser sich anders kräuselt und schneller fließt. Und die wollen die jetzt noch tiefer ausschachten? Na, wenn das mal hilft, wenn die Schweizer Gletscher endgültig verschwunden sind... (Alles die Grünen schuld: Bevor es die gab, war alles in Ordnung mit den hochalpinen Eislagern! #Sarkasmus - ich wollte das ja jetzt immer dazu schreiben, nicht dass die KI oder irgendein anderer Volladdierer nachher denkt, ich meine das ernst.)


Wenn man von hier unten durch die Leitungen der Linie 66 hindurch hinauf zum Drachenfels schaut, glaubt man ja kaum, dass wir gerade da oben waren. Ist schon ein ziemlicher Trampel da rauf und wieder runter. Und wir sind ja noch lange nicht wieder zurück beim Ausgangspunkt. Zu dem Thema gibt es nämlich im "erweiterten Eintrag" ja noch einen ganzen Schwung Fotos, die ihr euch angucken müsst! KLICK! "Drachenfels, Pt. 4 - Am Rhein zurück nach Rhöndorf" vollständig lesen

Drachenfels, Pt. 3 - Der Abstieg

7.10.: Weiter gehts mit unserem Abstieg vom Drachenfels. Man kann ja nicht ewig da oben bleiben, auch wenn es eigentlich ganz hübsch hier oben ist. ;-) Wie bereits im letzten Eintrag zu dem Thema angekündigt, sind wir "vorne" runter, also nicht entlang der Bahnlinie. Soll heißen, die ersten Fotos beschäftigen sich hauptsächlich mit den Sicherungsmaßnahmen, die hier die Steilwände festhalten. Lauter Anker und Bolzen und gespannter Beton. Und die meisten, so sie denn in Reichweite sind, beschriftet mit Liebesbotschaften. Das hält ewig! Oder bis zum nächsten Bergsturz! ;-)


Der Vorteil bei dieser Route ist, dass man einen tollen Blick auf die Drachenburg hat, wenn man da um die Ecke kommt. Also, noch: Dauert nicht mehr lange, bis die auch mal wieder zu gewuchert ist, die letzte Lücke, durch die man noch durch gucken kann. Wobei, ich nehme an, die schneiden die regelmäßig wieder frei, ist schließlich die Touristenattraktion. Oder de Klimawandel und der Borkenkäfer sorgen auf Dauer für freien Blick, Naturschutzgebiet hin oder her. Durch die gleiche Lücke kann man übrigens auch ganz hervorragend noch mal auf Bonn und den Posttower runter gucken. Die Rheinauen-Bäume sind doch schon sehr braun geworden, es ist doch irgendwie Herbst, auch wenn es sich nicht so anfühlt.


Irgendwann kommt man dann ja doch bei der Bahn raus, so viele Wege führen hier rheinseitig auch nicht runter ins Tal. Und immer wieder sag ich: Ich müsste mal vormittags her kommen. Die Drachenburg liegt immer im Schatten uns lässt sich schlecht fotografieren, wenn die Sonne direkt da hinter steht. Echt jetzt. Gar kein Kontrast! ;-) Hält mich allerdings nicht ab. Also alles wie immer. Weiter geht es dann übrigens im "erweiterten Eintrag". KLICK! "Drachenfels, Pt. 3 - Der Abstieg" vollständig lesen

Drachenfels, Pt. 2 - Auf dem Berg

7.10.: Oben auf dem Drachenfels ist es schön, deswegen machen wir mal schnell mit den Fotos von da oben weiter, sonst vergess ich noch ganz, was Phase ist. Wir waren stehen geblieben beim Aufstieg, der anstrengend war. Oben wurden wir dann jedoch mit tollem Spätsommerwetter (im Oktober) beglückt, blauem Himmel und kontrastreichen Fotos! Ich also als erstes Mal sämtliche Standardmotive abgegriffen.


Daneben noch diesen sehr großen Wauwau. Hunde mag ich ja grundsätzlich schon, je weniger ich damit zu tun habe, umso mehr. ;-) Das klingt jetzt gemeiner, als ich es meine. Will sagen: Hunde müffeln und kacken überall hin und sind needy, weswegen ich Katzen bevorzuge. Wobei, der Kater ist schon sehr agressiv manchmal, wenn es ums Kuscheln geht! ;-)

Egal, ich wollte nicht über fremder Leute Hunde reden, sondern über unseren Besuch auf dem Drachenfels. Schön hier oben. Viele Details zu entdecken und ich habe fröhlich zwischen Tele und Normal hin und her gewechselt. Die blöde Ruine zieht allerdings so viel Touristen an, dass ich nicht immer in der Lage war, sie alle raus zu schneiden.


Aber je weiter man den Blick ins Land (zu den Kühltürmen) schweifen lässt, desto geringer die Chance, fremden Leute die Gesichter verpixeln zu müssen. Ansonsten auch hier am Rand noch mal die üblichen Motive, vor allem die schon fast ikonischen Ferngläser und natürlich Vater Rhein. Wobei, bei dem Wasserstand ist der eher so ein wiederauferstandener Urgroßopa-Zombie. Passend zu Halloween, ist ja auch bald.

Wie es auf dem Berg weiter ging, erfahrt ihr nach der nächsten Maus im "erweiterten Eintrag". Oder so ähnlich: KLICK! "Drachenfels, Pt. 2 - Auf dem Berg" vollständig lesen

Drachenfels, Pt. 1 - Der Aufsteig

7.10.: Der Drachenfels! Waren wir schon lange nicht mehr und wir wollte mal wieder eine richtige Wanderung machen. Also den Aygo gesattelt und übern Berg gedüst. Also, nicht wirklich, denn Düsen ist mit dem bergauf ja eher nicht. Haben dann unten in Rhöndorf am Fuße des Weinbergs geparkt. Der wird scheinbar nicht mehr bewirtschaftet, jedenfalls hingen die Trauben da ziemlich vertrocknet wie Rosinen an den Reben. Oder war es dieses Jahr zu heiß? Die sehen alle auch ein bisschen eingegangen aus. Schade, irgendwie. Das Unkraut ist auch nicht entfernt worden. Wenn ich das gewusst hätte, wären wir mal früher gekommen und hätten ein paar Trauben geklaut! ;-)


Das hat uns aber nicht davon abgehalten, trotzdem den übliche Weg durch en Weinberg zu nehmen. Ist ja schließlich sowas wie Tradition, den Weg gehen wir ja eigentlich immer. In Rhöndorf selber kann man ja auch nicht so toll parken, da laufen ja auch immer einige Touristen rum auf der Suche nach dem Herrn Adenauer und so.

Wie immer habe ich es mir beim Aufstieg nicht nehmen lassen, die Weinbergmauern zu fotografieren. Die geben immer ein gutes Motiv ab. Dieses Mal war es, wie man sehen kann, sehr sehr hell und manche Bilder scheinen fast schon überbelichtet zu sein. Ja, kann gut sein, aber es war auch einfach so megahell hier: Die Sonne brezelte da am Beginn unseres Aufstiegs noch so richtig mit voller Wucht rein, mal abgesehen davon, dass das eh noch fast ein richtiger Spätsommertag war, obwohl wir Oktober haben. Stichwort Klimawandel. 20°, kein Wasser im Rhein. So jedenfalls.


Weitere Details unseres Aufstiegs - also viele, viele Details und viele, VIELE Fotos davon - gibt es wie gewohnt in einem "erweiterten Eintrag", weil. Muss ja sein. Ich kann den Finger ja nicht vom Auslöser nehmen. Nie! ;-) KLICK! "Drachenfels, Pt. 1 - Der Aufsteig" vollständig lesen