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Flohmarkt XXXL

Gestern war Flohmarkt am anderen Ende von Hennef und ich habe mich mit meinem Bruder und seiner Frau getroffen, die gehen da ja auch immer hin, meistzens, also hin und wieder. Außerdem war das der erste Markt dieses Jahr (auf dem ich war), also schon alleine deswegen einen Eintrag hier wert. Darüber hinaus war das Wetter so hervorragend, dass ich das Fahrrad abgestaubt und aufgepumpt habe, statt mit dem Auto die sechs Kilometer da runter zu fahren. Weil, ich dachte, es wäre endlich mal an der Zeit. Die Sache ist die: Wegen meines Kniefalls habe ich ja jetzt über drei Monate das Rad gar nicht mehr bewegt, außerdem war Winter und draußen kalt, nass und dunkel. Habe also direkt zwei Dinge feststellen können: Mein Knie tut unter Last selbst nach dieser langen Zeit noch ein bisschen weh und heute habe ich zwar nicht unbedingt Muskelkater, dafür aber doch ein wenig lahme Beine.


Wie man sieht, ich habe mal ein paar Bilder mehr als sonst mit nach Hause gebracht, einfach weil es der erste das Jahres war und ich mal wieder ein bisschen überkompensieren musste! ;-) Außerdem war es recht voll, es gab viele Stände, die scheinbar über die Winterpause entsprechend Material angesammelt hatten. Ich spekuliere mal wieder. Aber waren schon einige interessante Dinge dabei. Viele Schallplatten. Aber wenig CDs. Letztere hätte ich ja auf dem Rad transportieren können, aber Vinyl? Schwierig!


Nebenbei gab es natürlich auch wieder die üblichen Neuwaren-Verkäufer. Da zähle ich jetzt auch mal die Blumen-Fritzen dazu, wobei die Narzissen da unten tatsächlich an einem der "normalen" Stände standen. Die haben die selber gezüchtet? Weiß nicht, oder einfach eine ganze Palette gekauft, um sie dann nebenbei mit zu verhökern? Die Standmiete muss ja auch wieder rein kommen.


Was mich angeht, habe ich nur zwei mal zugeschlagen: Zum einen habe ich eine alte Dignette davor bewahrt, in den Müll zu gehen. Der Händler war schon am Abbauen und wollte sie mir schon so geben, da habe ich ihm dann aber noch einen Euro in die Hand gedrückt. Wie gesagt, man muss die Leute auch nicht komplett ausbeuten. Die hat einen Verschluss, der grundsätzlich noch geht, aber er klebt halt. Muss ich auf machen. Hat schon einer versucht, deswegen fehlen die Schrauben im Frontelement, ich habe also keine Idee, ob die noch richtig scharf stellt. Und sie hat diverse Kratzer, wo jemand versucht hat, das mittlere Element raus zu schrauben, aber keinen passenden Zirkel dafür hatte. Werde ich also wahrscheinlich auch dran zu kämpfen haben. Mal mit etwas Aceton versuchen, den Lack runter zu wischen. Das Gewinde ist nämlich recht gut versiegelt, deswegen hat der Vorbesitzer die wohl nicht auf bekommen.


Aber das eigentliche Schmuckstück ist das AI Nikkor 50/1.4. Klasse Optik, bei dem aber - wohl typisch für dieses Objektiv - ebenfalls die Blende träge ist, weil fettig, und insgesamt braucht es dringend eine Reinigung! Da sind so tropfenartige Verunreinigungen auf der hinteren Linsengruppe. Das gleiche Öl, das auch auf der Blende klebt? Oder Feuchtigkeit? Ich werde es herausfinden, wenn ich es auseinandernehme. Aber was für ein Schnäppchen für 25,- Euro. Gut, muss ich auch noch zwei Stunden Arbeit rein investieren, dann kommt das auch wieder bei dem Preis an, den es bei ehBlöd gekostet hätte.

Alles in Allem also ein recht erfolgreicher Tag auf dem Flohmarkt. Der Weg mit dem Rad zurück war dann allerdings schon anstrengend, ich bin echt aus der Übung! ;-) Ach ja, und der Kater hat meine Beauty-Shots sabotiert. Der freute sich so, dass er endlich wieder raus durfte, dass er mir direkt mal wieder seinen Bauch zeigen musste! :-D

Frühlingshafter Hausberg (mit Helikoptern)

25.2.: Seit zwei, drei Tagen ist der Winter vorbei. Die Sonne scheint, die Vöglein singen, der Kater hat Stubenarrest, weil er sich mit irgendwas da draußen so geprügelt hat, dass ich am Montag erst mal mit ihm zum Tierarzt musst. Jetzt schluckt er wieder Antibiotika und darf keinen Schmutz in seine Wunde bekommen. Er ist begeistert. Aber immerhin: Wir hatten ja schon vermutet, dass er als Kätzchen nicht gelernt hätte, wofür das Katzenklo da ist, aber das funktioniert dann doch - gezwungener Maßen und unter bösen Blicken! Draußen kacken ist scheinbar schöner, was weiß ich.

Jedenfalls: Ich habe ein schlechtes Gewissen, wann immer ich das Haus verlasse. Etwa am Mittwoch mittags, als die Mittagspause anstand und ich gedacht hab, dass ich mal wieder der Hausberg hoch könnte. Habe das lange ATX mit genommen, wie man sehen kann, weil ich dachte, vielleicht gibt es ja Vögel zu sehen. Stattdessen mal wieder zuerst ein paar Laternendetails und sowas mitgenommen.


Links rum den Hausberg hoch, an den Schmuddelpferden vorbei. An denen kann man noch ganz genau ablesen, wie nass und schmuddelig das Wetter die letzten Wochen war. Die sind nämlich noch immer ganz schlammig und matschig und schmuddelig. (Daher der Name.) Und dann auch tatsächlich den ersten Greifvogel mit genommen, ein Milan, der sich in der Thermik schon ganz, ganz weit hoch geschraubt hatte. Das ist immer so schlecht abzuschätzen, aber ich habe manchmal den Eindruck, dass die hier zum Teil schon bis in die Einflugschneise fliegen.

Ansonsten: Die Frühlingsblumen sind förmlich explodiert. Man frag sich ja echt, wo die sich die ganze Zeit versteckt gehalten hatten. Und die passenden Bienchen auch. Alles summt und brummt. Die Schneeglöckchen sehen ja immer in bisschen albern aus, wenn die dicken Insekten da wie ein Klöppel drin rum brummeln. Ich muss aber echt mal die Nahlinsen mit nehmen. Hab ich überhaupt einen passenden Step Up für die Minolta-Objektive?


Die Meise hat sich leider mal wieder zu schnell bewegt. Der Mond hingegen hat still gehalten. Auch wenn ich ihn in dieser Helligkeit im elektronischen Sucher der Alpha 7 kaum gefunden habe. Viel zu viel Licht, das da an meiner Brille vorbei mit ins Okular fällt. Da sind echte Spiegelreflexkameras einfach besser. Ich mein, so einen kleinen Monitor kann man eben nur so hell machen, bis man die kleinen LEDs überlastet!

Im "erweiterten Eintrag" geht es weiter mit Blumen und Gedöns, aber auch mit dem Schwarm an Hubschraubern, die durchs Tal zogen. Kommen die auch aus dem Winterquartier heim? Flogen aber nach Südosten... ;-) "Frühlingshafter Hausberg (mit Helikoptern)" vollständig lesen

Sövener Karneval

Am Sonntag waren wir spazieren, weil die Sonne geschienen hat. Haben wir uns gedacht, gehen wir doch hoch nach Söven, da ist es auch ganz schön. Zwei Dinge, mit denen wir nicht gerechnet haben: Der Wind hat geblasen wie bekloppt und die Wolken waren schneller. Dementsprechend hatte ich Glück, dass ich die dicke Jacke an hatte. Und eine Mütze. Und über der Mütze noch die Kapuze. Was für ein Sturm! (Der hat abends dann übrigens Schnee gebracht. Brrr!)


Auf dem Weg den Hausberg hoch haben wir als erstes mal einen Falken erwischt, wie er über dem Feld Ausschau nach Futter hielt. Und dann noch Eselchen. Und dann Karneval. Ach ja, richtig, da war ja was. Waren genau pünktlich zum Rattata da, der Zug ging gerade los. Das erklärt dann auch die gefühlt 100 Autos, die uns unterwegs überholt habe.Was wollen die da? Ich mein, das ist Söven, nicht der Rosenmontagszug in Köln!?! Aber was weiß ich schon. Vor allem diese ganzen auswärtigen Kennzeichen: Köln, Hannover, und ich habe glaube ich auch ein Hamburger gesehen! Ahrweiler. Watt is nochens NR? War auch da. Muss ja irgendwas besonderes an Söven dran sein. Whatever.


Habe dann die Kamera mal schön auf sämtliche Kostüme gehalten, von denen ich hier ein paar ausstellen möchte, bei denen nicht zu viele Leute zu erkennen sind. Musste da ein bisschen nachhelfen, teilweise, wie immer. Es gilt: Wer sich wiedererkennt, möge sich melden, wenn er/sie/es hier nicht sein will.

Weiter geht es im "erweiterten Eintrag", weil. Es sind schon wieder viele, viele Fotos. KLICK. ;-) "Sövener Karneval" vollständig lesen

TR Orga 2026 - Teil 2: Auf den Kapellenberg und in den Froschwald

8.1.: Samstags ist es ja mittlerweile schon Tradition - wenn man das nach drei Jahren, die wir jetzt her kommen, so nennen kann -, dass wir auf den Berg mit der Kapelle steigen. Ist das ein Berg oder noch ein Hügel? Steil genug ist es jedenfalls. Entlang der Pilgerstätten geht es da spiralförmig hoch und unterwegs begegnen einem die Maus und diverse Bänke. (Hoffentlich ernährt sich die kompakte Begrüßungkatze nicht von diesen Mäsuen! ;-))


Von oben hat man einen tollen Blick ins Dorf unter einem, was ich mit dem "neuen" Sigma dann mal richtig ausgenutzt habe. Das ist dann jetzt der erste Eintrag, in dem ich das mal ernsthaft verwendet habe, nicht einfach nur, weil ich testen wollte, was es kann. Das Licht war gut, so musste ich nur selten über ISO 400 hinaus gehen. In der Ferne, jenseits der Windradbaustellen, lauerte zwar diesiges Wetter, aber insgesamt hatten wir echt Glück an diesem Tag. Drinnen in der Kapelle ist es aber wie immer zu dunkel. Und irgendwann habe ich dann auch auf das 200mm AI gewechselt, weil man hier oben gar nicht so weit weg ist, dass sich 400mm lohnen! Gut, man kann die Raben am Kirchturm erkennen, aber dafür ist der Kirchturm gar nicht ganz ins Bild zu kriegen!


Auf dem Abstieg nach unten habe ich dann mal die Makrofähigkeit des 35-70/2.8 benutzt, um die roten Beeren am Ilex zu fotografieren. Die der S zuerst als Blüten identifiziert hatte! Ich hoffe, der hat wenigstens beim Autofahren 'ne Brille auf! ;-) Ansonsten habe ich den sonst üblichen Schnee nicht vermisst, auch bei Frühlingswetter hat das Dorf einige hübsche Motive zu bieten. Gut, die Gärtnerei ist eigentlich mehr hinten raus hübsch, wo die ersten Krokusse in den Gewächshäusern standen, aber dafür habe ich keinen guten Winkel gefunden, um ein Bild zu machen.

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TR Orga 2026 - Teil 1: Stockumer Kirche

7.2.: Es ist wieder diese Zeit im Jahr, in der wir mal eben schnell ins Sauerland düsen, um dort unser Organisationhs-Meeting der Tomb Raider Fans abzuhalten. Wie immer haben wir uns den Sprit mit A geteilt, der so einen schicken, weißen, dieselbetrieben Audi hat, in den ein ganzen Haufen Spiele rein passt. Und Technik. Und Klamotten, wenn es sein muss. ;-) Das ist praktischer, als mit dem Honda rumzufahren, und besser für die Umwelt.


Begrüßt wurdsen wir wie immer von einer der beiden Katzen, die da im Hühnerstall nebenan hausen. Wobei, die sind so gut genährt, entweder gibt es hier viele Mäuse oder die leben nicht nur im Stall. Eine süße Moopse, jedenfalls! Nachdem wir dann den Audi entladen hatten und das Bett bezogen war, zog es mich mal wieder an die frische Luft, weil Bewegung tut gut. Deswegen gibt es gleich mal ein paar Bilder von rund um der Stockumer Kirche und von innen drin, die Tür war nämlich offen.


Draußen wacht diverse Viecher an die Kapitälchen der Säulen neben dem Eingang, den ich zuerst versucht hatte, der aber verschlossen war. Da hing dann dieses Schild: Die Nordseite ist offen. Oder so ähnlich. Da mir die Sonne entgegen schien, habe ich blitzschnell aus meinen nicht vorhandenen Pfadfinder-Kenntnissen geschlossen: Ich stehe gerade im Süden! Und siehe da, auf der anderen Seite war tatsächlich offen.


Ich sag ja immer, die Katholischen haben die hübscheren Kirchen. Auf jeden Fall die, mit mehr Klimmbimm und Brimborium. Deswegen findet man da immer was zum Fotografieren und da ich außerdem komplett alleine in der Kirche war, hatte ich auch kein schlechtes Gewissen, dass die alte digitale Spiegelreflex so laut Schlack! macht, wenn sie auslöst. (Für die analoge war es hier drin def. zu dunkel, die hatte ich nämlich mit einem 100er Kentmere geladen.) Also nur diese schäbigen Digitalfotos. Schlimm! Schlimm, schlimm! ;-)


Nachdem ich die Kirche dann wieder zu Gunsten der Wärme drinnen im Haus Buntspecht getauscht hatte, gelüstete es einigen in der Gruppe nach frischen Chips und Gedöns. Dementsprechend wurde ein kleiner Außentrupp zusammengestellt und es ging zum nahe gelegenen Discounter. Unterwegs gab es Hühner. Drinnen übrigens auch, im Kaminzimmer. Allerdings keine echten. A hat dann noch das Feuer entfacht und wir haben alle noch eine Runde gespielt, bevor es Abendessen gab. Nicht unbedingt in dieser Reihenfolge, aber ja. Wobei, wir hatten unser Viererspiel Men-Nefer nach dem ersten Zeitalter unterbrochen, weil glaubten, die Pizza käme dann vielleicht auch mal zügig. War aber nicht so, sodass wir das Spiel erst am nächsten Tag beenden konnten und in der Zwischenzeit lieber was anderes gezockt wurde.