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Hinterm Flughafen in der Wahner Heide

9.7.: Und dann war schon wieder Donnerstag und ich war schon wieder auf dem Weg nach Lülsdorf, um bei meinem Bruder die Blumen zu gießen, oder zumindest um zu kontrollieren, dass andere Leute die Blumen gegossen haben. Ich bin da ja so gut für geeignet, denn ich habe bekanntlich einen besonders grünen Daumen. (Das war jetzt ironisch gemeint. Mein grüner Daumen reicht gerade dafür, bei der Mutter im Garten die Brombeerranken auszureißen und mir dabei Arme und Beine mit Schrammen zu versehen. Alles andere ist eigentlich nicht so mein Ding.)

Jedenfalls fahre ich auf dem Weg da runter ja normalerweise an dem einen Parkplatz Nähe Troisdorf vorbei. Weil mir das aber langweilig wurde und ich ja auch noch ein paar Bilder haben wollte, bin ich mal ausnahmsweise hinterm Flughafen lang, also an der ehemaligen belgischen Kaserne vorbei. (Es gibt also heute nicht schon wieder Fotos vom Rhein.)


Musste feststellen, dass von der Kaserne ja tatsächlich nichts mehr übrig ist. Da ist jetzt nur noch ein Wanderparkplatz uns sonst nur noch eingezäuntes Brachland. Weil, das soll offen bleiben, so als Biotop und so. Von den entsprechenden Viechern, die hier irgendwas abgrasen sollen, habe ich allerdings nichts zu Gesicht bekommen. Nun bin ich aber auch direkt rüber über die Straße und an der alten Panzerwaschanlage vorbei.

Von hier aus konnte man auch schon die ersten startenden Flugzeuge beobachten. Da war zum einen diese Eurowings, die ich durch die Bäume hindurch erwischt habe. Warum die jetzt in die Richtung gestartet ist, keine Ahnung. Wahrscheinlich war so Windstill, dass heute jeder in die Richtung starten durfte, zu der er/sie/es gerade Lust hatte. Da war nämlich noch diese kleine Maschine vom Bund, die von der Querwindbahn nach Osten hin abhob. Und da an diesem Donnerstag der Herr Bundespräsident zu Besuch im Haus der Geschichte war, um den letzten Brocken Steinkohle, der in Deutschland gefördert wurde, dem Museum zu übergeben, und der ja Abends sicher wieder zu Hause in Berlin sein möchte, behaupte ich jetzt einfach mal - ohne überhaupt auch nur einen einzigen Beweis dafür zu haben -, dass ich den Herrn Steinmeier in seinem Flieger sitzen gesehen habe. Also, ungefähr ein halbes Pixel groß, vielleicht, wenn er gerade zufällig raus geguckt haben sollte. :-D Da Hatte ich nämlich bereits zurück auf das 50er gewechselt, deswegen ist das sehr, sehr klein.


Wer jenseits der Panzerwaschanlage noch weitere Flugzeuge (flimmernd in der Hitze des Flughafens Köln-Bonn) sehen möchte, der darf gerne auf den "erweiterten Eintrag" klicken. Ich habe mal wieder ganz, ganz viel auf den Auslöser gedrückt. Ich hatte ja auch extra das Tamron ATX eingepackt, damit ich mit wahnsinnigen 400mm Bilder machen konnte, aber es war über'm Asphalt tatsächlich extrem heiß, sodass die alle nicht sonderlich scharf geworden sind. Aber so ein Flimmerfest ist auch ganz interessant zu sehen. ;-) Also: KLICK! "Hinterm Flughafen in der Wahner Heide" vollständig lesen

Kunst und Insekten auf der Burg Blankenberg

3.7.: Und dann waren wir letzte Woche mal in Blankenberg. Weil, da waren wir schon länger nicht und da gibt es Motive - die ich zwar schon hundert Mal fotografiert habe, aber noch nicht mit dieser analogen Kamera! Also, jetzt nicht diese Bilder hier, sondern die, die ich mit der Gevabox gemacht habe, die ich auch dabei hatte. Wie habe ich es eigentlich geschafft, trotzdem noch so viele digitale Fotos zu machen? Unerhört! ;-)


Das letzte Mal, als wir hier oben waren, hatte ich im Tal feste bremsen müssen, weil, Vollpfosten, und danach steckte am Honda die Bremse fest. Jetzt also zum ersten Mal mit dem Aygo hier oben und ich muss sagen: Für steile Berge ist der nicht konzipiert! ;-) Aber egal, wir sind den Hügel hoch gekommen und hatten dann wie immer am Katharinenturm geparkt. Von da aus sind wir dann einmal ein die "Stadt" gegangen, nachdem ich die üblichen Dinge fotografiert hatte: Hexen, Holz, Äpfel, Schilder, den ganzen Kladderadatsch. ;-) Wie man sieht, sind wir erst mal hinten rum, um unter der gerade erst fertig gestellten Stadtmauer durch zu gehen, wo jetzt der Kinderspielplatz ist. (Ohne Bilder. Hatte ich letztes Mal schon. Nicht, dass mich das sonst abhalten täte, aber. ;-))


Unser Ziel war nämlich eigentlich die Kunst auf der Burg, aber die ist halt auf der ganz anderen Seite der Stadt, sodass wir recht flott hier durch sind und auch nur ganz kurz auf der Bank gesessen haben, um ins Tal zu schauen. Wer also Kunst und Insekten und Blumen und die Kühe im Siegtal sehen will, der möge auf den "erweiteren Eintrag" klicken! "Kunst und Insekten auf der Burg Blankenberg" vollständig lesen

Lülsdorf am Rhein bei Nieselregen

2.7.: Ich muss gestehen, hier am Rhein war ich ja jetzt auch schon öfter, für nächstes Mal muss ich mir mal eine andere Stelle suchen. Außerdem habe ich hier das 55/3.5 eher weniger als Makro eingesetzt, sondern einfach als normales Normalobjektiv. Was ja auch geht. Zudem kam nochmal das 135/2,8 E-Serien-Objektiv zum Einsatz, weil, das hatte ich auch länger nicht auf der Kamera und das macht doch auch so hübsche Bilder.

Auf dem Hinweg zu meinem Bruder, um da die Blumen zu füttern (Tiere wässern brauche ich ja götterseidank nicht mehr), dachte ich schon: Brennt der Aygo?! Hat sich eine Ukrainische Drohne verirrt und versehentlich die Raffinerie gegenüber angesteckt? Nee, weit gefehlt: Die waren nur was am Abfackeln, also die ganz normale Sauerei, die total legal alle paar Wochen passiert, wenn der Druck wieder zu hoch ist. Was für ein ekelhafter Gestank. Vor allem, dass man den schon so 10 Kilometer entfernt wahrnehmen kann. Bei so einem kleinen Flämmchen.


Ich muss zugeben: Es war auch ordentlich windig. Die ganze Sauerei ist dementsprechend flach über das Land gepustet worden. Dementsprechend wenig hat sich das scheinbar verteilt. Ich mein, auf dem Bild da unten mit dem 135mm kann man die Flamme ja sehen, das sieht ja nicht wirklich nach viel aus. So ein mittleres Lagerfeuer zu St. Johann oder sowas. Aber ein Gestank? Heilige Umweltverschmutzung, Batman! Da regen sich die Leute wegen einem oder zwei Windrädern auf! Naja, immerhin waren die Schiffe trotzdem unterwegs und ich hatte somit ein paar Motive mehr, während es genieselt und gestürmt hat. Wundere mich, dass ich nachher auf meinen Klamotten keine öligen Flecken hatte.


Dann hab ich aber doch mal ein bisschen Makros gemacht. Ich weiß, ich weiß, auch den Spielplatz da unten am Rhein habe ich bestimmt schon hundert Mal gemacht. Aber mit dem Makro kriegt man dann doch noch andere Perspektiven zu sehen. Da kann man schon erstaunlich nah mit an Objekte ran gehen. Hier jedenfalls eine Sammlung von Scharnieren und Aufhängungen und Bolzen und Muttern und Gedöns, alles von der Schaukel, die das steht.


Die Wippe habe ich mir dann auch noch vor genommen. Wobei der Blick durch die Henkel durchaus auch noch mit einem "normalen" Fuffi machbar gewesen wäre. Hier gab es auch noch einiges an faschistoiden Aufklebern, die einer über die Regenbogenaufkleber gepappt hatte, aber das ist man ja mittlerweile gewohnt und ich hab das hier gar nicht mehr ausgestellt, um den Armschläuchen nicht auch noch eine Plattform zu bieten. Alles normal, eben. :-/


Von hier habe ich mich dann aber auch schleunigst auf den Heimweg gemacht, ich musste schließlich noch beim Discounter vorbei, den eigenen Kühlschrank füllen. Der Aygo ist zwar ein nettes Stadtauto, aber zwei Einkäufe gleichzeitig sind damit einfach nicht drin, da war der Honda durchaus geräumiger. Aber der hat ja keinen TÜV, schnüff. Nicht alles, was sich reimt, ist auch wirklich gut. ;-)

Im zukünftigen Windpark

29.6.: Und dann war ich letzte Woche mal irgendwann auch oben hinter Bödingen im Wald und habe mir angeschaut, wo da die Windräder hin gestellt werden sollen. Weil, ich war schon so ewig nicht mehr da, dass sich das auch schon wieder total verändert hat: Wo letztes Mal noch überall das tote Holz im Wald gelegen hatte, stehen mittlerweile wild gewachsene Jungbäume - hauptsächlich Birken. Die scheinen ja flott zu sein, was die Wiederbesiedlung von Borkenkäfer-Schlachtplätzen angeht.


Auf dem Wanderparkplatz hatte ich mein Kfz abgestellt, von da aus bin ich dann in den Wald hinein, immer der Römerstraße nach. (Gab es hier eigentlich wirklich Römer? Ich meine, ich erinnere mich, da war was. Ich glaube, das ist der alte Weg, den die Germanen genommen haben, um in Bonn Handel zu treiben. Leider finde ich bei Google nur noch KI-Antworten und denen glaube ich ja kein Wort, die lügen einem ja ins Gesicht und zwar ohne rot zu werden, nur um einen bei der Stange zu halten. Da die mich scheinbar bestätigen, zweifle ich jetzt an meiner eigenen Erinnerung. Klassisches Gaslighting! :-/)


Apropos Gaslicht: Ich war jetzt eigentlich ja hier oben, um mich umzuschauen, damit ich auch weiß, worum es geht, wenn da demnächst so hoch-technische Anlagen aufgestellt werden, die eben verhindern sollen, dass wir noch immer Gas verbrennen müssen, auch wenn die Bundeswirtschaftsministerin andere Ideen hat. Ich mein, dass ich eher technikaffin bin, sollte ja bekannt sein (außer KI ;-)). Und hier haben wir die erste Lichtung, auf der ein Windrad entstehen soll. Eigentlich ganz hübsch hier. Ich hoffe, dass der eine, einzeln stehende Baum dem Ganzen nicht zum Opfer fällt. Seltsam, dass ich mich mehr um den einen Baum sorge als um den Wald drumherum! ;-) Aber eigentlich ist hier genug Platz, denke ich. Selbst wenn hier ein 175 Meter Windrad mit noch mal so großer Spannweite aufgestellt wird, ist das im Vergleich zum Baum zwar schon groß, aber, ich sag mal, irgendwie doch nur relativ. Ja, wenn ich in DK in Hvide Sande am Strand gestanden habe und das Ding neben mir lief, das war schon groß. Aber. Wir wollen ja alle Strom haben, oder? "Im zukünftigen Windpark" vollständig lesen

Abendspaziergang bei brütender Hitze (D100)

21.6.: Das war noch am Anfang der letzten Hitzewelle, da waren wir noch ein bisschen naiv und dachten, man könnte sich abends ein bisschen Abkühlung verschaffen, indem man raus geht, wenn die Sonne kurz vorm Untergang steht. Der Plan war, dass wir es vielleicht bis in die Stadt schaffen würden, um dort lecker ein kühles Eis zu essen. (Sonntags werden die ja evtl offen haben, oder? ODER?) Jedenfalls habe ich mir mal wieder die alte D100 vom Haken genommen, denn die lag da gerade und man kann ja nie genug Fotos mit alten Kameras und mittelmäßigen Kit-Zooms haben, oder? Und wir sind raus in die Wärme. Da war das noch gar nicht so erdrückend heiß wie die Woche danach. Da ging es ja eigentlich noch. Aber 'ne Gute Idee™ war es trotzdem nicht. ;-)


Da unser Ziel ja die Stadt war, sind wir am Ende der Höhenstraße links rum gegangen, man wollte die Entfernung ja nicht unötig verlängern, denn bereits hier war zu spüren, dass diese Hitzewelle eine andere Qualität haben würde als diese billigen Nachbauten, die man bei Wish bestellt. Diese Hitzewelle würde dem Doppelwumms mit bringen, Rambo-Zambo in der Hose, nicht dieses lari-fari-woke "Wir schaffen das!" Die Sonne war zwar schon fast hinter den sanften Hügeln verschwunden, auf denen der Bauer sein Heu zum trocknen liegen hatte, aber sie hatte trotzdem noch genug Power, um uns ein bisschen ins Schwitzen zu bringen. Ging ja auch kein Lüftchen, die Wärme stand da unten im Dorf und der Straßenbeglag ballerte die über den Tag gespeicherte Hitze wieder raus.


Ein großer Vorteil, und das sage ich ja jetzt nicht zum ersten Mal, an diesem Objektiv, ist sein großer Makro-Umfang, den ich natürlich auch direkt mal wieder ausgenutzt habe. Zum Einen, um die Johannisbeeren am Busch mit zu nehmen, zum Anderen für Bienchen auf Blümchen (Brombeer) und Haselnüsse und weiße Blümchen am Wegesrand. Nebenbei: Das Korn ist... ist das eigentlich reif gewesen oder ist das einfach nur am Halm vertrocknet und musste deswegen ab? Vorbei am Kornfeld jedenfalls, mit Masten und im Hintergrund einer hammer-und-ambossartigen Wolke, die eigentlich hätte Gewitter und Abkühlung bringen sollen, es aber nicht getan hat. Wir haben es aufgrund der Hitze jedenfalls nur bis zu Spielplatz geschafft und sind von da aus wieder zurück, was ich im "erweiterten Eintrag" dokumentiert habe. KLICK! "Abendspaziergang bei brütender Hitze (D100)" vollständig lesen