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Heimweg mit dem Rad

11.6. (#2): Von Seelscheid aus bin ich also erstmal entlang der B56 auf dem Fahrradweg gefahren bis zu der Stelle, wo die Lackiererei ist. Da dann links ins Dorf und wieder rechts, den Feldweg entlang nach Pohlhausen. Von da aus weiter Richtung Birk, wo ich kurz vor dem Dorf angehalten und eine kurze Pause am Bergaufstieg gemacht habe, weil ich ja dringend noch Fotos machen musste. So häufig bin ich ja nicht hier oben, das muss man dann ja auch mal ausnutzen. Deshalb: Gülletanker und Flüchtlingsunterkunft an Mais. (Ich dachte, die hätten die permanent abgebaut, aber jetzt stehen da weiße, stapelbare Container. Früher die waren blau. Seit wann stehen die denn wieder hier? Finde noch immer, dass das ja schon ziemlich fies ist, die Leute da mitten ins nichts zu quartieren. Ist das überhaupt noch Nk.-Seelsch.? Na, so gerade gehört Hochhausen noch dazu, aber einkaufen müssen die dann schon auf dem Stadtgebiet von Lohmar oder Siegburg. Haben wir eigentlich auch diese komischen Bezahlkarten, oder kriegen unsere Geflüchteten noch Bargeld?


Immerhin scheinen sich die Nilgänse hier oben wohl zu fühlen. Die hier saß auf dem mit Planen abgedeckten Dingsbums des Bauern und ließ sich auch von mir Paparazzi nicht irritieren. Brütet die da? Ich mein, Gänse sind im allgemeinen ja Bodenbrüter und suchen sich die absonderlichsten Stellen, aber ist das nicht ein bisschen sehr exponiert? Außerdem sind Nilgänse ja eigentlich gar keine richtigen Gänse, machen die das trotzdem? Und wo ist hier eigentlich das nächste Gewässer, auf dem die schwimmen gehen kann? Die Talsperre? Fragen über Fragen! Fast so viele, wie ich zu der Container-Unterkunft habe und zu der ich im Netz auch nur spärliche Informationen finde.

Irgendwann musste ich dann aber trotz all meiner Fragen weiter, denn das Wetter sah so aus, als würde es zeitnah Regen geben. Noch mal im Dorf angehalten, um den Funkturm zu bestaunen, dann aber weiter ohne größere Unterbrechung, auch wenn ich an dieser Stelle schon ein bisschen fertig war. Ich bin das lange Radfahren echt nicht mehr gewöhnt und diese fiese Krankheit, die ich nach der FedCon hatte, hat meinen Muskeln echt den Rest gegeben. Komm kaum noch die Steigung da hoch. Muss echt mal wieder mehr trainieren. Soll ja jetzt besseres Wetter werden, aber das heißt dann leider auch meist "schwül-heiß", da ist man dann auch nicht so richtig motiviert.


Die nächste Pause habe ich dann auf einer der Aussichts-Liegen an der Talsperre gemacht. Von hier aus hat man noch immer einen erstaunlich guten Blick auf den Funkturm, aber nicht mehr auf das große, den Rhein-Sieg-Kreis mit Wasser versorgende Gewässer: Die Bäume am Ufer sind mittlerweile wieder so hoch geworden und tragen so viel Laub, dass man eigentlich nur so eine kleine Pfütze sehen kann. Deswegen bin ich im "erweiterten Eintrag" auch noch runter zur Staumauer gefahren und habe mich dort ein bisschen umgeschaut. Also, gerne einen KLICK machen! ;-) "Heimweg mit dem Rad" vollständig lesen

Auf den Berg, Aygo holen

9.6.: Letzte Woche war ich ja beim Kreishaus und habe mein Übergangsfahrzeug angemeldet und am gleichen Tag bin ich dann den langen, beschwerlichen Weg hoch nach Söven gewackelt, um die frischen Kennzeichen anzubringen und die kleine Knutschkugel dann auch endlich hier runter zu fahren. Erster Eindruck beim Fahren über längere Strecken: So ein Aygo ist schon klein! Sehr klein! Das hat Vorteile, aber auch Nachteile: Der gravierendste ist, dass man praktisch Null Kofferraum hat! Also, 'ne Kiste Spezi transportiert man in dem Ding nicht mal so eben. Dafür endet der aber auch extrem abrupt genau hinter der Heckscheibe und ist sowieso schon extrem wendig, aufgrund der nicht vorhandenen Größe, sodass das rückwärtige Einparken in eine Bonner Bordstein-Parklücke sehr einfach war.

Aber ich schweife ab. Ich wollte eigentlich berichten, wie ich den Berg hoch bin, um das Auto abzuholen. Als erstes haben wir da mal einen umgefallenen Baum, der mir bisher noch nicht aufgefallen war. Muss in einem dieser letzten Sommerstürme passiert sein. Sieht jedenfalls noch sehr neu aus. Ist in letzter Zeit ja eher windig gewesen. Sowieso so eine seltsame Wetterlage: Nachdem es im Frühling schon so trocken war, ist es jetzt im Fast-Sommer sehr nass und kalt.


Das sieht man auch an den Rosen: Die sind normalerweise sehr viel prächtiger, dieses Jahr muss ich suchen, dass ich welche finde, die nicht total verregnet und zerzaust sind. Schwierig, wie man sieht. Außerdem kann ich den Nachbarn ja nicht schon wieder in den Vorgarten steigen, nur um Fotos zu machen. Irgendwann hetzen die noch die Hunde auf mich und kommen mit den Mistgabeln hinter mir her und ich kann ja nicht mehr so schnell rennen! ;-)

Am Ende des Dorfes mal wieder das Bobbycar mitgenommen und die Telekomleitungen inspiziert. Das war auch ungefähr die Stelle, wo ich auf das 70-210/4 Minolta gewechselt habe. Das hatte ich mehr oder weniger zufällig noch in der Tasche stecken und ich stelle immer wieder fest, dass das glaube ich eines der besseren Teile ist, die ich auf den Flohmärkten der letzten Monate bis Jahre eingesammelt habe: Scharf, lichtstark und vielseitig. Erstaunlich gut für ein Zoom. Ich bin da ja normalerweise eher für die festen Brennweiten, aber für das Teil mache ich eine Ausnahme. Kommt natürlich mit einem Preis: Groß und schwer. Jedenfalls fällt es mir schwer, mich zwischen diesem und dem 100-200/4.5 zu entscheiden, wenn es drauf ankommt. Das hier (70-210) hat weniger Abschattungen und macht einen moderneren Eindruck, finde ich, während das andere (100-200) eher vintage aussieht. Aber was weiß ich schon. Ich nehme einfach, wonach mir gerade der Sinn steht. ;-)


So, und da ich natürlich wieder viel zu viele Bilder gemacht habe, muss ich diesen Artikel an dieser Stelle wieder in zwei Teile teilen und die restlichen Fotos in den "erweiterten Eintrag" verschieben. Kaum zu glauben, wie viel Landschaft man so fotografieren kann. KLICK! "Auf den Berg, Aygo holen" vollständig lesen

Mit dem 18-55 auf der D100 über den Hausberg

31.5.: Am Sonntag war Dorfflohmarkt in Söven und ich hatte Hummeln im Hintern, weil ich mich die Woche zuvor viel zu wenig bewegt hatte. Deswegen raus vor die Tür. Auf dem Weg zu eben jener habe ich die D100 mit dem 18-55 VR DX rum liegen sehen, hab ich mir gedacht, nimm doch die mit. Wollte damit ja eh noch ein paar mehr Testbilder machen. Bis auf dass die alle ein bisschen klein sind, weil sechs mickrige Megapixel ja heutzutage nicht mal mehr ein müdes Lächeln verursachen, macht die Kamera nämlich nach wie vor tolle Bilder. Müsste nur mal der Sensor gereinigt werden.


Sieht man auch direkt am Anfang, als ich hier sämtliches Gemüse fotografiert habe, das nicht bei drei auf den Bäumen war. Da auch dieses Objektiv einen ganz brauchbaren Makro-Bereich hat, bekommt man selbst bei f/5,6 noch so einen Hauch von Bokeh hin, wenn man ganz nah ran geht. Bei manchen dieser Bilder habe ich blinde Schnappschüsse gemacht, was auch schon eine Herausforderung ist. Man gewöhnt sich echt an so moderne Sachen wie Live View. Vor allem, jede Auslösung könnte auch die letzte sein: Der Spiegel und der Vorhang keuchen in der Wärme doch schon sehr vor sich hin. Tja, nichts bleibt Neu...


Vorbei am Bobby-Car ging es jedenfalls den Hausberg hoch, bis ich rechts uns links die ersten Felder liegen sah und langsam wieder atmen konnte. Denn im Dorf war es doch sehr stickig und schwülwarm, während es frisch und windig wurde, nachdem ich oben um die Kurve kam. (Hatte mir wegen angekündigtem Regen übrigens den Regenmantel mit genommen, ganz umsonst, so viel kann ich ja schon mal spoilern.)

Was auch kein Spoiler ist: Es sind wieder so viele Fotos zusammengekommen, dass sich ein "erweiterter Eintrag" lohnt. Wer also mehr Bilder sehen möchte, die ich mit der D100 gemacht habe und die ich nachher in der Orignalgröße belassen habe (habe sie nur auf Web-Dichte runter komprimiert), der darf dem Link folgen: KLICK! "Mit dem 18-55 auf der D100 über den Hausberg" vollständig lesen

Rheinauenflohmarkt Mai 26

16.5.: "Flohmärkte! Ich liebe sie! Es ist sinnlos, mich ins Einkaufszentrum zu schleppen: Essigreinigerduft macht mich krank!" ;-) Jedenfalls ist das der Eindruck, den man von mir bekommen könnte, da ich in letzter Zeit ja eigentlich nur noch Bilder von Flohmärkten im Angebot habe. Aber die sind halt auch interessant, finde ich: Spannend, was andere Leute so weg geben und was so gekauft wird.

Geparkt wurde wie immer auf der anderen Seite vom Rhein, deswegen auch wie immer erst mal Bilder von der Brücke runter. Da saßen die Kormorane und ließen sich die Sonne in die Federn scheinen. War, wie man an den gekräuselten Wellen auf dem Wasser sehen kann, ein wenig windig an jenem Tag in der Mitte des Monats Mai. (Ja, ich habe wirklich viele Einträge im Voraus gebaut, also zumindest so mit Bildern bestückt wie diesen hier. Und ja, wegen Autostress und Krankheit bin ich deswegen ganz froh!)


Unter der Brücke dann die üblichen Kameras beim üblichen türkischstämmigen Mitbürger. Müsste mal die Bilder vom Monat davor vergleichen, ob da groß was Neues dazwischen liegt. Aber hier gucke ich ja meist eh nur und kaufe eher selten was, denn die meisten Stücke sehen doch schon etwas überlagert aus. Auch wenn da manchmal erstaunliche Stücke dabei sind.

Die in Teile zerlegte Puppe gegenüber war so creepy, dass ich die auf jeden Fall fotografieren musste. Das ist eines dieser Stücke, von denen ich oben meinte: Spannend, was Leute so anbieten! Für den passenden Sammler ist das sicherlich ein Fund, aber ich denke da eher an Horrorfilm und Kettensägenmassaker! ;-) Wobei der Stand überhaupt sehr viel Zeug aus den 50er/60er-Jahren hatte. Die Wickelpüppchen sind da so ein Beispiel. Erklär den Kindern mal, dass ihre Großeltern mit sowas statt mit dem Handy gegamet haben! :-D Und Bücher gab es damals auf Papier gedruckt, selbst so Schinken wie den Herrn der Ringe. Das musste man dann lesen, statt sich die Version mit den Künstlerischen Freiheiten zu streamen! ;-) (Ja komm, ich foppe euch doch nur ein bisschen! :-D)


Neben Kameras finde ich ja alle Formen von Technik interessant. So auch in letzter Zeit alte Speicherriegel. Selbst DDR3-Speicher wie dieser hier, der ja eigentlich schon Steinzeit ist, ist ja im Preis wieder heftig hoch gegangen, nachdem der Markt für moderne Speicher ja von den KI-Bros praktisch leer gekauft worden ist, die alten Spinner. (Ich glaube, seit der Einführung des Transistors hat nichts die Tech-Community so gespalten wie die KI. Selbst die verkackte Blockchain war weniger kontrovers als diese Shitshow der letzten zwei, drei, vier Jahre...) Vielleicht ist gerade deswegen die Nostalgiewelle mit ihren Vintage-Konsolen gerade so in. Hier ebenfalls ein paar Beispiele.

Ansonsten habe ich auch mal ein bisschen des anderen Angebots ins Visier genommen, etwa einen Berni. Gut, dass J den nicht gesehen hat, sonst hätte sie den vielleicht noch haben wollen. Wobei der für 12 Euro schon recht abgeliebt aussah. Und der hat ja gar keine Sterne des Südens auf dem Trikot, seh ich gerade! Geht ja gar nicht! ;-) Wobei ich ja immer Kameras bevorzuge. Hier mal eine eher seltene Fujica AX100 8mm Filmkamera. Erstaunlich kompakt! Wenn ich ja nicht schon SLRs sammeln würde... ;-) (Jetzt muss ich immer an die Frau denken, die ich auf dem Markt in Troisdorf getroffen habe, oder war es in Siegburg, die alte Film-Kameras gesammelt hat.)


Zwischendurch, und das ist das Schöne am Rheinauenflohmarkt, kann man sich auch mal vom Troubel entfernen und sich entspannen, wenn es einem zu viel wird. Da ist ja viel Natur drumherum und vor allem immer ein paar Gänse, wie diese ägyptischen vom Nil. Da könnte ich ja auch wieder stundenlang rum stehen und die beobachten. Hier im Park lassen die einen auch recht nah ran kommen, damit man gute Fotos machen kann.


Weiter hinten auf dem Markt habe ich dann bei meinem Lieblingsstand gehalten, der immer diese richtig guten (und somit mir viel zu teuren) Teile anbietet. Dieses mal hatte er neu diese F4. Hmmm, lecker! Hätte ich ja auch sofort genommen, aber, aber, ich weiß nicht mehr, wie viel er haben wollte, eigentlich ein Schnäppchen, aber ich glaube es waren 170 Euro. Gut, das ist die auch wert, obwohl sie ein bisschen abgenutzt aussieht. Die Dinger sind ja praktisch nicht klein zu kriegen, echte Profi-Kamera halt.) Und dazu diese sehr schönen Nikkore! Ein AI 105/2.8 zB. Und daneben in der Tüte, das war glaube ich ein AI 28/2.8. Und im Hintergrund ein AI 50/1.4. Hmmm, schmackifatzi! ;-) Aber alles zu teuer für mich. Aber schön zu sehen, dass der Herr trotzdem gute An- und Verkäufe hin bekommt: Jede gerettete alte Kamera ist ein Sternchen wert, finde ich!


Dann aber weiter. Es gab ja noch mehr Stände mit anderen Photographica. Die Rokkore, die wir da sehen, habe ich übrigens durch eines der Rokkore geschossen, ein 50/1.4. Auch ein überaus exquisites Teil. Ich hab auch ein Portrait-Foto vom Verkäufer gemacht, das ich natürlich hier nicht mit rein genommen habe, wegen Persönlichkeitsrecht und so, aber da zeigt das so richtig, was es kann. Ich war kurz davor, es mitzunehmen, aber auch da hat mich der Preis dann ein bisschen abgeschreckt. (Ich wusste ja schon, dass das Auto teuer würde. Nur nicht, dass es so schlimm ist!)

Auf dem Rückweg dann noch mehr Speicher gefunden, wieder DDR3, wenn ich mich recht erinnere. Man sieht in letzetre Zeit auch häufiger diesen Gaming-Kram mit extra Kühler und hastenichgesehen. Das war damals richtig teures Zeugs. Heutzutage hat Flohmarktware. Was ich ein bisschen unfair finde: DDR3-Rechner mit einem richtigen Betriebssystem drauf können durchaus völlig ausreichend sein. Ich mein, ich tippe das hier ja auch gerade wieder an dem alten Probook, das auch bald 20 Jahre hinter sich hat. Bis auf die Displayauflösung kann ich mich echt nicht beschweren!


Und das war der Mai-Flohmarkt in den Bonner Rheinauen. Den nächsten verpassen wir dann ja wohl, weil wir im Harz sind. Ist ja auch wichtig! ;-) (Mal sehen, ob mir wieder jemand seine alte Kamera vor die Füße wirft! :-D) Also erst wieder im Juli? Mal sehen, was ich dann an Zeugs finde...

In Eitorf an der Sieg

10.5.: Auf dem Weg runter zur Sieg habe ich als erstes mal einen historischen Borgward mitgenommen. Wenn sowas schon völlig unbewacht am Straßenrand steht, muss man das auch ausnutzen! ;-) Wirklich ein sehr hübsches Auto, das sein historisches Kennzeichen wirklich verdient hat. Warum sehen Autos heutzutage eigentlich nicht mehr so aus? Warum müssen wir alle mit so hässlichen UFOs durch die Gegend fliegen, die alle gleich aussehen? Aber das ist eine andere Geschichte...


Neben dem 35-105mm Minolta hatte ich auch das 80-400 ATX dabei, das ich nach dem Auto direkt mal drauf gemacht hatte. Damit kann man auch wit oben hängende Ultra-Sticker fotografieren, was ich ja immer wieder gerne mache. (Da ich ja weder Fußball noch Fan bin, sehe ich mich hier eher als neutralen Beobachter, der Dinge dokumentiert.) Aber auch alte Citroens, die an der Bahnschranke halten müssen, konnten mir so nicht entgehen. Oder auch die Gans mit dem sehr, sehr langen Hals, die gaaanz weit hinten am Schulgebäude aufgesprayt ist. 400mm sind schon verdammt lang, merke ich immer wieder. Die Bildqualität des ATX ist zwar eher mau, aber trotzdem benutze ich es (vielleicht gerade deswegen) immer wieder gern. Vor allem, weil man halt auch kleine Details aus größerer Entfernung mitnehmen kann, ohne den geraden Weg zum Fluss runter verlassen zu müssen: Hüte in Autos, Kunst am Wegesrand, den ein oder anderen Jesus. alles machbar.


Von der Siegbrücke aus kann man soger aufgeschichtete Steine mitnehmen, die weit, weit unter einem auf der Sandbank gestapelt wurden. Überhaupt, dafür, dass es dieses Jahr so feucht war, ist schon wieder erschreckend wenig Wasser in der Sieg gewesen. Das Schaukelseil reicht auch so gerade noch bis zur Wasseroberfläche. In die andere Richtung gibt es dann noch diesen Turm mit Abgasrohren und Warnsirenenbemastung, hinter dem zufälligerweise gerade ein Flugzeug im Landeanflug zu sehen ist. (Einer dieser Stinker, die mich nachts immer wach halten!)

An der Sieg sind wir dann nicht wirklich weit gelaufen, es war uns irgendwie zu schwülwarm. Das war, bevor es Mitte des Monats noch mal nass und regnerisch wurde. Haben uns stattdessen auf eine der Bänke gesetzt und waren faul. Das zeigt sich auch mal wieder in der Wahl der Motive: Alles, was ich mit dem Tele erreichen konnte! ;-) Das Rabentier auf seiner Laterne war dann schon auf dem Rückweg.


Für Blümchen und die Suse habe ich dann noch mal auf das kleine Zoom zurück gewechselt. Also, nicht nur deswegen, aber halt in diesem Moment. Die Idee war: Auf dem Hinweg hatte ich das lange ATX drauf, da kann ich den Rückweg in völlig anderen Brennweiten gestalten und habe gleich noch eine andere Perspektive des Ganzen. Hat soweit auch ganz gut geklappt, auch wenn mir wie immer die Motive ausgegangen sind. Sooo fürchterlich spannend ist Eitorf dann nun auch wieder nicht! ;-)


So halt gegen Ende noch schnell ein Liebesschloss geschossen, die keltische Bezeichnung der Sieg eingefangen und schließlich noch ein paar alte Eisenbahnschwellen mitgenommen. Liegen die da eigentlich als Kunstinstallation, oder warum räumt die seit Jahren keiner weg? Frage für einen Freund! ;-)

So, und das war unser Ausflug nach Eitorf. War ganz nett, wenn auch eher zu warm. Und ich habe tatsächlich vom Flohmarkt nichts mit nach Hause gebracht. Erstaunlich! ;-)