Skip to content

Kein Wasser in der Sieg, dafür Gänse

9.8.: Heute Fotos von der Rest-Sieg. Anders kann man diese traurigen Bächlein ja nicht mehr bezeichnen, die einstmals stolze Flüsse waren. Wie im Rhein auch ist in der Sieg ja nichts mehr drin. (Gut, mittlerweile - 18.8. - hat es ja mal geregnet, aber um das alles wieder aufzufüllen, bräuchte es wahrscheinlich zwei Monate Dauerlandregen. Das hatten wir noch nicht und ist auch nicht absehbar.)

Jedenfalls: Ich hatte mich ja vom Flohmarkt am K hier runter geschlichen und dabei das Industriegebiet mit dem 10-Euro-Minolta-Normalzoom unsicher gemacht. Dementsprechend sind hie auch mal wieder einige Bilder dazwischen bzw gerade hier am Anfang, die auch mit diesem schönen, kompakten 35-105/3.5-4.5 gemacht sind. Z.B. die hier von der Einlassschleuse in den Mühlengraben. (War da eigentlich noch Wasser drin? Ich hab jetzt tatsächlich nicht nachgeguckt, aber ich bezweifle es.) Aber danach habe ich recht schnell auf das Tokina 80-400mm gewechselt, das ich eigentlich mehr so zum Spaß dabei hatte, weil cih das länger nicht verwendet habe, nachdem ich das 70-210/4 Minolta abgestaubt habe, das ja Bilder macht, die um Klassen besser sind. Wenn man also nicht unbedingt die vollen 400mm braucht, nehme ich lieber das.


Aber hier gab es Gänse und andere Wasservögel, die darauf warteten, dass es endlich mal wieder ein bisschen Wasser im Fluss gäbe. Und die sind einigermaßen brauchbar raus gekommen. Ich gebe diesem Objektiv ja vielleicht auch ein bisschen unrecht, wenn ich immer drauf rum hacke. Für manche Anwendungsgebiete ist das durchaus brauchbar, es hat halt nicht unbedingt das hübscheste Rendering. Die Farben sind immer ein wenig schwachbrüstig, es hat viel CA und scharf ist es auch nur, wenn man ganz genau zielt. (Ich habe noch immer nicht den Micro-AF-Adjust für dieses Objektiv eingestellt, was glaube ich nötig wäre.)



Das alles resultiert jedenfalls in eigentlich kontrastreichen Szenen in einem gewissen Glow, der aber nicht unbedingt hübsch ist, wie man da bei der Fischtreppe sehen kann. Wenn es aber nur darum geht, die Gänse richtig nah ran zu holen, dann ist es eigentlich perfekt. Und das funktioniert auch ganz gut mit all den anderen Vogel-Viechern, die ich an diesem Tag an der ausgetrockneten Sieg getroffen habe. Die - und die übliche Vorlesung zum Thema Klimawandel - gibt es dann mal wieder im "erweiterten Eintrag". Weil, das wird hier ja jetzt schon wieder ein bisschen viel. Deshalb: KLICK! "Kein Wasser in der Sieg, dafür Gänse" vollständig lesen

Kurpark und Siegtal mit dem Rad

8.8.: Hin und wieder kommen wir dann doch mal zum Radfahren. So auch an jenem Samstagnachmittag. Wohin war erst mal egal, einfach nur genießen, dass die Hitze ein bisschen nachgelassen hatte. Also einfach mal in den Kurpark geradelt. mit dabei die Canon 700D. (Es wird jetzt echt kompliziert: Nikon D700, Canon 700D - zwei so ähnliche Modellbezeichnungen, so unterschiedliche Kameras!)

Im Kurpark die Enten begutachtet. Die dösten im abendlichen Schatten vor sich hin. Besser ist das. Der Tümpel, ehemals Kurparkteich, ist auch schon wieder gubbeliger geworden. Da möchte ich auch nicht drauf rum schwimmen, wenn ich Ente wäre.


Problem ist: Manche haben keine Wahl! Die Fische können ja jetzt nicht einfach Beine und Lungen entwickeln und abhauen, egal was der Postillion auch wieder erfindet! ;-) Nebenan traf ich dann noch diesen Schmetterling und ich habe tatsächlich ein einigermaßen scharfes Bild davon hin bekommen. Habe übrigens in letzter Zeit die 700D auch auf automatischem ISO stehen. Das habe ich mir bei der Sony so angewöhnt, weil es echt ganz praktisch ist, wenn man zwischendurch auch mal das längere oder das lange Telezoom drauf macht. Nicht ständig dran rum fummeln müssen. Der Nachteil ist, dass ich im Nachhinein dann immer erst mal nachgucken muss, welche Belichtung bzw Verstärkung das Ding tatsächlich gewählt hat Meistens klappt das aber ganz gut, selbst bei der Consumer-Canon.


Nach dem Kurpark haben wir dann noch einen Abstecher in die Siegauen gemacht und uns da den Reiher an der Sieglinden-Brücke angeschaut. Also, den und noch drei oder vier seiner Kollegen. Und die Rinder, die da auch wieder standen, die ich ja letztens schon dazwischen hatte. Wer also weitere ausgetrocknete Au-Wiesen und den niedrigsten Wasserstand in der Sieg, seit ich hier lebe, sehen will, kann sich den "erweiterten Eintrag" zu Gemüte führen. KLICK! "Kurpark und Siegtal mit dem Rad" vollständig lesen

Abendliches Bödingen mit Schafen - noch ein D700-Test

4.8.: Wenn ich ja ein neues Spielzeug habe, dann teste ich es ausgiebig. Also, "testen" im Sinne von "damit spielen, bis ich das Interesse verliere"! ;-) Wird bei dieser Kamera wahrscheinlich nicht so schnell passieren. ;-) Aber heute möchte ich nicht, dass das wieder in ein weiteres Review ausartet, ich habe "D700" nur in den Titel geschrieben, damit das von vorneherein klar ist, dass ich mal wieder was altmodisches verwendet habe. Also, für so Leute wie mich, die gerne was zu dem Thema erfahren. Und hübsche Bilder gucken wollen.

Kurzentschlossen, nachdem der Kopfschmerz endlich ein bisschen nachgelassen hatte, der mich seit Montag gequält hat, als ich wohl das Fenster am Aygo zu weit runter gekurbelt hatte und mit irgendeinen Nerv verkühlt hatte, sind wir den Berg rauf nach Bödingen gefahren und da in den Wald gegangen. Also, erst mal. Danach schauen wir weiter. (Spoiler: Waren natürlich auch noch an der Kirche.)


Sind den Weg rauf auf das Feld gegangen, wo in ein paar Jahren wohl Windräder stehen werden. (Bin ja noch immer gespannt.) Da grasten friedlich die Schafe. (Die hätten wahrscheinlich am ehesten das Recht, sich über ihre Zukunft zu sorgen, wenn Schafe sowas täten, was sie wahrscheinlich nicht tun. Warum auch: Grasen kann man auch unter einem Windrad. ;-)) Jedenfalls, bevor wir zu den Schafen kommen: Dramatisches Wolkenspiel mit Sonne und allem! Finde ich ja total spannend, dieses Licht-und-Schattenspiel.

Dann noch ein schneller Blick ins Tal zur Firma Eckes, die man aufgrund des wenigen Laubes in diesem Dürrejahr sehr gut sehen kann (selbst mit dem viel zu kurzen 50mm). Und schließlich endlich: Schafe! Möh! Schafe sind ja mit so die witzigsten Lebewesen, finde ich ja. Zottelig und ungeschoren, frisch enthaar oder auch so wie jetzt hier auf diesen Bildern, also eher in der Mitte dazwischen. Dass denen bei 35°C nicht zu heiß ist. Vor allem, nachdem es die letzten Tage immer mal wieder getröpfelt hatte, war es extrem schwül. Hatten ja eigentlich deswegen den Weg in den Wald gewählt, weil wir gehofft hatten, dass es da was kühler wäre, was aber ein Trugschluss war. Stattdessen hatte ich den Eindruck, dass es zwischen den Bäumen noch viel tropischer war als draußen!


Ich habe noch viel viel mehr Schafsfotos gemacht, als ich hier ausstelle, aber man muss ja nicht alles hoch laden. Hier also nur die Highlights. Leider waren die ein bisschen scheu und wollten sich nicht portraitieren lassen. Hätte ich wohl doch ein Tele mitbringen müssen. ;-) Ein paar gibt es noch im "erweiterten Eintrag", aber da geht es hauptsächlich um unseren Weg ins Dorf und dann um die Kirche herum. Wen es interessiert: KLICK! "Abendliches Bödingen mit Schafen - noch ein D700-Test" vollständig lesen

Bad Honnef - Kein Wasser im Rhein

25.7.: Zur Feier des Tages sind wir spontan ins Rheintal gefahren. In Bad Honnef waren wir schon so lange nicht mehr, dass ich den Weg den Berg runter kaum wieder gefunden habe. War das tatsächlich, als die das U-Boot nach Süden gefahren haben und meine Bremsen am Honda zum ersten Mal fest gesteckt haben? Möglich wäre es.

Haben jedenfalls wie immer kurz vor der Insel geparkt und dort stand die Feuerwehr. (Spoiler: Die waren mit den Booten auf dem Rhein unterwegs.) Feuerwehrautos werfen mich ja immer Jahrzehnte in meine Jugend zurück! Kennt eigentlich noch jemand den kleinen Drachen, der unbedingt Feuerwehrmann werden wollte? Herrjeh, bald ein halbes Jahrhundert her, dass das im TV lief...


Das Niedrigwasser (das niedrigste seit schon wieder einer Ewigkeit, dieses mal aber einer noch längeren) sorgt scheinbar dafür, dass man gerade ganz bequem die Einkaufswagen und Fahrräder aus dem Matsch ziehen kann, bevor dieser hart wie Beton in der Sonne aushärtet. Wieder ein Motiv. Wenn ich mich auch frage, warum werfen Leute überhaupt irgendwas in den Rhein? Ja, gut, kann man jetzt sagen, "die Jugendlichen", und das stimmt auch zum Teil, da gab es auch zu meiner Zeit welche, die das gemacht haben. Aber hab ich da schon nicht verstanden. Nun bin ich aber scheinbar auch anders als die anderen...

Es ist jedenfalls so wenig Wasser im Rhein, dass die Boote im Seitenarm neben der Insel, den man mit der Brücke überqueren kann, auf dem trockenen liegen. Zum Glück sind die unten drunter ja meist eh eher platt, weil Flussschiffe. Aber toll ist das sicher trotzdem nicht. Ich mein, das ist nicht das erste Mal, dass hier wenig Wasser drin ist, aber bisher hat der Aalschocker wenigstens meist noch eine Hand breit Wasser unterm Kiel gehabt.


So, und wer noch eine halbe Million Fotos sehen will, die ich wie so ein Tourist vom Rhein geschossen habe, der darf gerne auf den "erweiterten Eintrag" klicken. Alle anderen werden schon sehen, was sie davon haben. ;-) KLICK! "Bad Honnef - Kein Wasser im Rhein" vollständig lesen

Nach dem Eis in den Kurpark (Fische, Enten)

21.7.: Nach der kleinen Radtour durch das Siegtal, bei der ich nicht besonders weit gekommen bin, zugegebenermaßen, ich bin total aus dem Training, habe ich mich dann mit J im Eiscafe getroffen, weil die Kalorien ja auch irgendwie wieder rein kommen müssen, nicht? Da wir noch zwei extra-leckere Sorten in der Kühltruhe haben, haben wir mal was neues probiert: Mandarine und Waldbeer und Maracuja für mich, Maracuja, Nutalla und Banane für sie. Alles auch sehr lecker. Ich habe ja eh den Eindruck, dass der R, ohne da jetzt extra Werbung für machen zu wollen, in der Gegend mit das beste Eis macht. Ich habe immer das Gefühl, dass die da weniger Zucker und dafür mehr Frucht rein werfen. Nicht falsch verstehen: Das andere Eis in Hennef und Umgebung ist auch immer gut, aber. Liegt aber vielleicht auch an mir, ich mag es ja gerne etwas saurer! ;-)


Danach sind wir in den Kurpark und wollten Enten beobachten. Stattdessen haben wir uns angeschaut, wie die Fische nach Luft geschnappt haben. Was interessante Fotos ergibt, ist für die Tiere wahrscheinlich eher scheiße. Deutet auf ein ungenügende Menge Sauerstoff im Wasser hin, denke ich mal. Oder die sammeln einfach ein, was auf der Wasseroberfläche schwimmt, kann auch sein. Ich kenn mich ja nicht aus. Irgendwie besonders lethargisch sahen die jedenfalls nicht aus, ganz im Gegenteil: Haben sich durch den ganzen Pool gejagt. Andererseits ist das schon eine ziemliche Algensuppe. Nicht, dass hier, wie letztens - ich glaube - in Troisdorf auch noch die Enten tot umfallen, weil sie zu viel Botulin abbekommen haben. Algenblüte und so. Aber der Springbrunnen/Walfontäne war an, ich hoffe mal, dass das wenigstens ausreichend Sauerstoff unterrührt.

Während wir auf der Mauer gesessen und die Fische fotografiert haben, plantschten hinter uns übrigens mal wieder die Kleinkinder im Fußbad. Hab ich ja prinzipiell nix dagegen. Aber wenn es aussieht, als wäre es vier und mit der Pampers ins Wasser springt, dann, wie soll ich sagen, finde ich das ein ganz kleines bisschen unhygienisch. Mal ganz davon abgesehen, dass bewindelte Blagen schon bei niedrigerem Wasserstand abgesoffen sind, weil sich das Silikagel so voll gesaugt hatte, dass sie nicht mehr aufstehen konnten. Wasser ist schwer! Aber ich hab nix gesagt! Nicht mein Zoo...


Enten waren jedenfalls nur vereinzelt zu sehen. Denen war wohl zu warm und die hatten sich eher in die Schattenecken verflüchtigt. Dabei war es eigentlich noch angenehm. Da hatten wir dieses Jahr definitiv heißere Tage. Deswegen jedenfalls keine Fotos von Enten, oder nur dieses eine da unten, zumindest. Mit der Canon ist das auch alles nur so mittelgut, das Tele da drauf ist ja auch nun schon aus dem letzten Jahrtausend... ;-)

Beim Verlassen des Kurparks noch diese Baby-Mütze gefunden. Die war sozusagen das Abschiedsmotiv. Danach sind wir dann heim geradelt, weil, was ist die Alternative? Den Berg hoch war jedenfalls viel zu anstrengend, ich muss mehr trainieren. Aber es ist ja entweder zu heiß oder es ist Winter. Dazwischen gibt es ja scheinbar nichts mehr: Schneegestöber oder Hitzewelle. Und für beides bin ich nicht gemacht...