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Zufällige Dezember-Bilder

Da sind noch einige Fotos auf meiner Festplatte, die ich im Dezember gemacht, aber nie hier hoch geladen habe, weil ich an den entsprechenden Tagen einfach nicht genug gute für einen Eintrag hatte. Deswegen mache ich jetzt mal sowas wie eine Reste-Verwertung, weil ich nicht schon wieder zwei s/w-Einträge nacheinander hier drin haben will. ;-) Und da ich heute ansonsten nur zum Einkaufen das Haus verlassen habe - und ich tatsächlich sogar im Laden war, nachdem ich eine Viertelstunde das Auto angeorgelt habe, weil es so kalt war, dass die Batterie über Nacht so gefroren hat -, habe ich auch nicht wirklich was Neues zu berichten oder hier rein zu stellen.

Den Anfang macht ein kurzer Spaziergang am 9., der nur durchs Dorf und zurück ging. Überall war schon die Weihnachtsdeko rausgestellt, die ich in zwei Bildern verewigt habe. Das Licht war eigentlich ganz schon an dem Tag. Besonders gefällt mir aber das Foto vom Kaugummiautomaten.


Habe ich an dem Tag eigentlich auch s/w-Bilder gemacht? Müsste ich mal gucken. Am 13. jedenfalls habe ich ganz viele Bilder mit der Revue 4 gemacht, daran erinnere ich mich bei den Bildern, die ich mir gerade angeschaut und bearbeitet habe:


Auch, als ich am Tag danach in Bonn war, um noch eben schnell von der Lockdown meine Olympus abzuholen, habe ich mit der Revue Fotos gemacht. Viele der Bilder, die ich mit der D610 gemacht habe, sind im Prinzip die gleichen, die ich auch auf den s/w-Film gebannt habe. Deswegen ist auch hier die Auswahl ziemlich dünn gewesen. (Der Film war übrigens nachher in der Kamera verhakt und ließ sich nicht zurückspulen, weshalb ich das "manuell" im Wechselsack machen musste. Dabei ist er leider sehr stark verkratzt worden. Aber das werden wir dann sehen, wenn ich ihn hier ausstelle.)


Zu guter Letzt haben wir dann hier noch ein paar Fotos, die kurz vor dem kaputten Verschluss entstanden sind, hauptsächlich vom Viehzeugs: Der Specht im Baum hat sich leider nicht von seiner besten Seite gezeigt, dafür aber die Equiiden, die sich so richtig in Pose geworfen haben.



Auch die weggeworfene MäcDoof-Tüte hat sich mir genau so als Fotomotiv geboten. Echt scheiße, dass so kurz danach der Verschluss verreckt ist, denn an dem Tag hätte ich sicher noch mehr tolle Fotos gefunden... Aber egal, vergossene Milch und so. ;-) Ansonsten, mal sehen, ob ich morgen mal ein paar neue Fotos hin bekomme. Muss nach Siegburg, aber ob ich da in die Stadt gehen will, weiß ich wegen Corona noch nicht. Vielleicht mal runter zur Sieg? Mal sehen.

Schnee in Seelscheid und entwickelte Filme

Heute mal wieder Einkaufsdienst. Und pünktlich kommt das Schneegestöber. OK, ist jetzt nicht so wirklich Winter, wie man das aus der Arktis kennt, aber für das erweiterte Rheinland schon immerhin kein Regen:


Wie man merkt, ich habe irgendwie nicht viel zu berichten. Außer vielleicht, dass ich insgesamt drei Filme von der Entwicklung nach Hause geholt habe: Zwei mal Rollenfilm, den ich mit der Ikonta belichtet habe, und ein "normaler" 35mm, den ich in der Revue 4 hatte, nachdem ich den Vorhang latixifiziert hatte. Und beide Experimente haben ganz hervorragend funktioniert: Die Zeiss macht sogar sehr tolle Fotos - den ersten Film habe ich eben direkt mal durch den Scanner gejagt - und die umgelabelte Fed scheint auch wieder lichtdicht zu sein. Yay!

Bei der Gelegenheit festgestellt, dass die den 120 Film offenbar nach Belgien schicken, um ihn zu entwickeln, wie man an den Beschriftungen auf der Tüte sieht. Also, zumindest sieht das eine nach Französisch, das andere nach Niederländisch aus:


Da frage ich mich, ob der 135er auch erst mal ein paar hundert Kilometer und auch noch ins europäische Ausland gefahren wird... Naja, ist ja eigentlich auch egal, solange die das anständig machen. Und bisher konnte ich mich eigentlich noch nicht all zu sehr beschweren. ;-)

Jedenfalls. Da ich mir etwas mehr Zeit nehmen möchte, um den Artikel zu den Fotos zu schreiben, habe ich es gelassen, den einfach heute hier dazwischen zu schieben, obwohl ich ernsthaft drüber nachgedacht habe. Aber ich denke, das verschiebe ich dann mal auf morgen.

Schwarz-weiß und analog, Teil 49: Königswinter

Film: Fomapan 100 (#7), Kamera: Zenit ET
Navigation: 46, 47, 48, >>49<<, 50

Der zweite Tag im Jahr und ich hab mir schon die ersten Zehen abgefroren. Also ein perfekter Tag, ein paar s/w-Fotos zu bearbeiten und in diesem Zuge auch direkt einen der vorbereiteten Artikel zu veröffentlichen. Sämtliche Bilder sind heute übrigens mal wieder mit dem Helios 44-2 entstanden; nur, damit ich das nicht bei jedem Bild erwähnen muss.

Heute - also eigentlich eher Ende letzten Septembers - ging es nach Königswinter. Wir hatten das Auto unten am Rhein geparkt und sind erst mal zu Fuß in die Stadt gegangen. Das war damals, als Corona gerade ein bisschen Pause machte und man sich vorsichtig unter Menschen wagen konnte. Und so war es auch gar nicht so einfach, Fotos ohne Menschen drauf zu bekommen, was ich ja bevorzuge, weil wegen der Persönlichkeitsrechte und so. Es ist mir auch bis auf das allerletzte Bild richtig gut gelungen, und selbst da ist keiner zu erkennen.

Als erstes haben wir hier jedenfalls die Platte mit einem Wein trinkenden Dionysios oder Bacchus oder einem dieser Alkoholiker. (1/500s, f/4.) Man merkt: Königswinter ist eine Wein-Stadt. Die Platte ist übrigens in den Sockel der Büste auf dem nächsten Bild eingelassen. Glaube ich jedenfalls. Ist ja jetzt auch schon über 3 Monate her und so genau kenne ich mich da jetzt auch nicht in Königswinter aus. Vom Bild her selber muss ich sagen: Macht sich ganz gut. Außer, dass da am rechten Rand noch immer so ein heller Streifen zu sehen ist und ich noch immer keine Ahnung habe, wo der her kommt. Muss an diesem Film oder der Entwicklung liegen, denn auf dem nächsten, den ich heute auch für's Blog vorbereitet habe, ist der nicht zu sehen; also schließe ich erstmal ein Lichtleck aus.

Nettes Bild jedenfalls, gefällt mir. Auf die Entfernung ist auch bei f/4 der Hintergrund (mit Rhein und Schiffen) noch schön unscharf, während das Motiv selber knackig scharf ist. Das Helios macht wirklich schöne Bilder, ich bin jedes Mal wieder erstaunt, und glaube, ich sollte mir mal eins mit Nikon-Anschluss anschaffen. Auch von der Komposition her gefällt mir das Bild ganz gut.


Oben auf dem Sockel schaut ein ernster Herr die Straße runter. (1/500s, f/4.) Im Hintergrund gibt es einen Straßenzug mit Laterne, auch schön unscharf, sowie die Oberleitung der Linie 66. Cooles Bild. In schwierigen Lichtverhältnissen auch ziemlich genau auf den Punkt belichtet. Jetzt müsste ich nur noch wissen, wer der Herr ist. ;-) Hat wahrscheinlich was mit Wein zu tun...

Aus der Stadt heraus gab es dann noch einen Blick hinauf zum Petersberg mit Kirche und vielen Blättern im Vordergrund. (1/500s, f/4.) Ein ganz nett gemachtes Bild. Ansonsten aber leider etwas langweilig. Aber es ist erstaunlich, welch unterschiedliche Grautöne die unterschiedlichen Bäume produzieren.

Unten am Rhein kann man auch die Bronze-Skulptur der Esel bewundern. (1/500s, f/4.) Das Bild wäre sehr schön geworden, wenn da nicht so ein heller Schleier drin wäre. Reflex in der Linse? Bösartiges Flare? Oder doch ein Entwicklungs-Problem? Vielleicht sollte ich es doch mal selber machen, dann müsste ich nicht immer rätseln... So ist es einigermaßen schade, weil das Bild eigentlich sehr hübsch ist. Vielleicht gegen den dunklen Hintergrund aus Bäumen nicht so 100%ig, aber die kann ich jetzt nicht einfach fällen! ;-)


Etwas weiter um die Ecke hängt beim Kunstschmied der Drache an der Mauer, dem ich mal direkt ins Maul fotografiert habe. (1/500s, f/4.) Ein sehr interessantes Bild, wenn auch am Rand wieder der senkrechte Strich stört, was auch immer da abgeht. Die Zähne sind jedenfalls schön scharf und die Flügelchen schön unscharf und der Himmel (bis auf den Streifen) einheitlich blau.

Weiter in die Stadt hinein sind wir dann auf ein altes, französisches Auto gestoßen, dass mich sehr an eine Hollywood-Serie der späten '90er, frühen 2000er erinnert, so mit Vampiren und so. (1/500s, f/4.) Tolles Bild, jedenfalls, wie das historische Fahrzeug so vor dem überdimensionalen, aber auch überpinselten Parkverbot steht, oder was ist das da an der Hauswand? Schöne Reflexionen und Highlights in der Scheibe. Hätte noch ein bisschen mehr seitliches Licht vertragen können, ich glaube, ich brauch mal so praktische Reflektoren, mit denen man die Sonne umlenken kann! Yay, noch mehr Scheiß, den ich durch die Gegend schleppen kann! ;-)


Apropos Fahrzeuge: Nachdem wir dann endlich auf halben Weg den Berg hoch geklettert waren, habe ich ich um die Ecke von der Nibelungenhalle noch schnell die Zahnradbahn fotografiert. (1/500s, f/2,8.) Nettes Touristen-Foto, hübsche Schatten, schön unscharfe Blätter in der Ecke. Aber leider insgesamt etwas dunkel, aber so ist das halt im Wald.

Die Nibelungenhalle von hinten sieht übrigens so aus, als würde ein Riese einen seltsamen Helm auf haben. (1/500s, f/4.) Hat so ein bisschen einen Darth-Vader-Vibe... ;-) Auch ein tolles Foto, gegens Licht silhouettieren die feingliedrigen Blätter sehr schön und auch insgesamt gefällt mir die Komposition ganz gut. Erstaunlicher Weise gibt es hier trotz direkten Gegenlichts gar keinen Streifen am rechten Rand. Hm, ich muss mal in die Kamera hinein schauen, vielleicht reflektiert da auch irgendwas am Rand. Aber wie gesagt, auf dem nächsten Film ist mit nichts in der Art aufgefallen.


Von der der Vorderseite kann man dann noch Petersberg und Nibelungenhalle auf ein Foto bekommen und ich finde, das ist auch ein ganz guter Abschluss für heute. (1/500s, f/4.) Auch dieses Bild gefällt mir außerordentlich gut, obwohl es sich ja eigentlich auch nur um einen Touri-Shot handelt. Schön scharf und strukturiert. Und kein heller Streifen rechts. Alles sehr seltsam.

Beim nächsten Mal gibt es noch ein paar wenige Fotos vom Rhein bei Lülsdorf, als ich mal wieder meines Bruders Viehzeug gewässert und Blumen gefüttert habe, und dann ist auch dieser Film zu Ende. Der darauf folgende Film hat nur zwei Einträge ergeben, weil die vordere Hälfte mit privaten Bildern voll ist, die hier im Internet nichts verloren haben, und dann gibt es endlich mal wieder Bilder, die mit einer anderen Kamera entstanden sind: Die am wenigsten unscharfen Test-Fotos aus der Olympus haben haben tatsächlich noch drei unterschiedliche, wenn auch kurze Einträge ergeben. Die Bilder habe ich aber extra so ausgewählt, dass man zumindest erahnen kann, wie knackig das 50er Zuiko ist, wenn nicht gerade die Kamera selber Probleme mit der Mattscheibe hat. Aber ich habe die die Hoffnung, dass das Problem ja behoben ist, was ich hoffentlich beim nächsten Wegbringen von Bildern im Laden erfahren werde... Aber bis dahin habe ich noch einen ganzen Haufen Filme, die in der Nikon belichtet wurden. Ich habe also bestimmt noch bis in den Februar oder März s/w-Bilder aus 2020, die ich hier veröffentlichen kann. Es war ein laaaanges Jahr, in dem ich nicht viel anderes zu tun hatte als Fotos zu schießen! ;-)