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Ein paar Dosen in Hennef

Nach der Heimkehr und nachdem der Einkauf weg geräumt war, sind wir dann noch mal schnell mit dem Rad los und haben unterwegs ein paar Caches mit genommen. War mal wieder Zeit, die Home Zone etwas aufzuräumen, vor allem, weil das Wetter entsprechend gut war. Wie immer ein paar Fotos gemacht:


Ja, gut, jetzt nicht wirklich spannend. Da sind die neuen Schaukelmöwen auf dem Spielplatz schon interessanter! Die kannte ich noch nicht, genau so wie die neue Piratenfahne. Die halte ich persönlich ja für falschrum: Sollte nicht der Schädel und die Knochen weiß auf schwarz sein? Naja, mal was anderes...


An der Kirche haben wir dann eine rote Katze getroffen, die ich natürlich auch wieder direkt auf den CCD bannen musste. Da ich nur das 50er dabei hatte, habe ich mal wieder ein bisschen was ausschneiden müssen. Niedlich!


Ansonsten gab es nicht viel. Hätte im Kurpark noch ein paar Enten fotografieren sollen, aber da habe ich auch schon so viele von. Und eigentlich ist es ja jetzt auch schon viel zu spät für noch mehr Fotos. Zeit für die Heia! Morgen nämlich noch mal Dienst in Seelscheid... Deshalb: Gute Nacht!

Schwarz-weiß und analog, Teil 99: Bödingen - Foma 400 Testfilm

Film: Fomapan 400 #1, Kamera: Nikon F601, Mai 2021

Navigation: 97, 98, 99, 100

Obwohl heute bestes Wetter war, habe ich bisher keine Fotos gemacht. Vielleicht nach dem Abendessen. Aber bis dahin gibt es mal wieder einen s/w-Eintrag, denn die werden ja auch alle nicht frischer. ;-)

Im dritten und somit vorletzten Teil dieser kleinen Serie von Fotos auf dem ersten Foma-ISO-400-Test-Film, den ich im Frühjahr belichtet habe, kommen wir nun tatsächlich langsam in den Mai. Wie man sehen kann, waren wir in Bödingen und haben uns dort mal wieder ein bisschen umgeschaut. Das erste Bild ist von dem Gedenkstein, bei dem ich mal wieder vergessen habe, wem da eigentlich gedacht wird, oder ob es sich einfach nur um religiöse Kunst handelt. (Nikon Series E 135mm, 1/125s, f/2,8.) Wie man an den Belichtungsdaten sehen kann, es war wohl schon etwas später am Abend und dementsprechend dunkel. Umso erstaunlicher finde ich die Bildschärfe, die ich da mit dem mittellangen Tele hin bekommen habe. (Den Unterschied zwischen den AI/AI-S- und den AF-Objektiven habe ich besonders bei der Benutzung der FE10 bemerkt: Die alten Objektive haben meist einen viel längeren Fokusring-Bereich und lassen sich darüber viel präzieser manuell scharf stellen.) Was den Film angeht: Hervorragende Abbildungsleistung, vielleicht etwas dunkel. Da ich es geschafft habe, trotz der relativ langen Belichtung nicht zu verwackeln, ist die Struktur des Steins hervorragend erkennbar. Selbst der Gesichtsausdruck von Marie und ihrem Jesuskind sind einwandfrei erkennbar.

Wie spät abends es war, kann man daran erkennen, dass die Sonne bereits so nah über dem Horizont stand, dass ich keine Probleme damit hatte, sie im zweiten Bild direkt hinter die Laterne zu platzieren. (Nikon Series E 135mm, 1/500s, f/5,6.) Hier wollte ich hauptsächlich testen, wie viel hell/dunkel der Film darzustellen vermag: Die relativ grelle Sonne, hinter den leichten Wolkenschleiern, die dunkle Laterne im Vordergrund. Und tatsächlich ist alles relativ gut erkennbar. Vor allem sieht die Glühbirne in der Laterne so aus, als würde da einer sitzen und den Sonnenuntergang anschauen. ;-)


Die hochkant-Ansicht der Kirche ist noch viel später am Abend entstanden, aber sie passte hier ganz gut hin, weswegen ich sie einsortiert habe, wo sie jetzt ist. (Nikon Series E 50mm, 1/125s, f/8.) Habe hier versucht, alles scharf zu bekommen und dafür so weit abgeblendet, wie ich es sonst ja eher selten tue. Hier hilft ein empfindlicher Film ja auch. Auch hier kommen die dunklen Stellen vielleicht etwas zu kurz, eine Blende mehr hätte aber den Himmel zu sehr überstrahlen lassen. Und es ist jetzt nicht so, als könnte man in den schattigen Stellen nichts mehr erkennen. Und so habe ich wenigstens noch etwas Korn im Himmel.

Auch mit dem Jesus am Kreuz bin ich ganz zufrieden. (Nikon Series E 135mm, 1/500s, f/5,6.) Das ist ungefähr an der gleichen Stelle wie das Bild mit der Laterne aufgenommen und auch ungefähr zur gleichen Zeit, also verwundert es nicht, dass die Bilder auch sehr ähnlich belichtet sind. Und ich finde, die dunklen Stellen wieder nicht allzu dunkel. Ob es also nötig ist, den Film tatsächlich überzubelichten, kann ich nicht so wirklich sagen. Die 400, die auf der Pappkiste stehen, sehen für mich eigentlich ganz OK aus. Ich möchte schließlich nicht die leichte Andeutung von Wolkenschleiern im Hintergrund verlieren.


Das Efeu an der Wand finde ich, ist besonders gut gelungen, deswegen habe ich es mal besonders groß hier eingebunden. (Nikon Series E 50mm, 1/250s, f/2.8.) Habe tatsächlich noch ein kleines bisschen Unschärfe in den Hintergrund bekommen, die Wand ist gerade so out of focus, genau wie ich es geplant hatte. Nicht einfach, das mit einer Kamera ohne Abblendtaste zu erreichen! ;-) Ansonsten lasse ich das einfach mal hier so stehen.

Das kleine Krippenspiel, das bei den Leuten kurz vor de Kirche im Garten steht, ist auch sehr faszinierend: Maria hängt da irgendwie ziemlich fertig übern Zaun. (Nikon Series E 50mm, 1/60s, f/8.) Jaja, wenn man die ganze Nacht nach dem schreienden Kleinkind gucken musste... ;-) Vom Foto her jedenfalls ganz interessant geworden: Das Püppchen perfekt belichtet, während der Hintergrund in Dunkelheit versinkt, die aber trotzdem noch genug Struktur aufweist, das sie nicht so aussieht, als würde sie nur vor einer schwarzen Wand leben. Das Bild hätte ich mir einem 100er so jedenfalls nicht hin bekommen. Gefällt mir sehr gut.


Und zum Schluss noch die Wetterfahne in Form einer fliegenden Gans. (Nikkor AI 200mm, 1/250s, f/8.) Habe hier mehr auf den Silhouetten-Effekt gesetzt, was insgesamt auch ganz gut geklappt hat. Nur insgesamt ist das Bild leider etwas langweilig geworden. Was die Leistung des Films angeht, kann ich mich auch hier nicht wirklich beschweren. Bisher macht der auch in schwierigen Situationen einen recht guten Eindruck.

Nächstes Mal: Hennefer Industrie. Da sind auch ein paar sehr interessante Fotos bei!

Einmal Hennef und zurück

Um meine Schritte voll zu bekommen, bin ich dann heute einmal nach Hennef und zurück gegangen und habe unterwegs ein paar Fotos gemacht. Wirklich nicht viele, aber man muss die Regenpausen ja ausnutzen. Nachts muss es schon wieder so viel geregnet haben, dass der ganze neue Schotter, den die auf der Höhenstraße im Straßenrand verbaut haben, ausgespült auf der Straße liegt. Und tagsüber hat es auch ständig gedonnert und rumort, gefolgt von wolkenbruchartigen Schauern. Sehr seltsamer Sommer, dieses Jahr. Normales Wetter haben wir irgendwie nicht mehr: Entweder so heiß, dass einem die Parkscheibe im Auto schmilzt oder Land unter...


Nebenbei mich über die neuen Wahlplakate gewundert. Insbesondere die schlauen Sprüche, die bestimmte Parteien da drunter drucken. Ich mein, ich muss ja nicht Fan von dem Typen mit dem Stoppelbart sein, aber die s/w-Fotos von ihm sind schon ganz gut gelungen. Nur muss man die dann mit magenta Schrift auf gelbem Grund untertiteln? Mal ganz vom Inhalt abgesehen, da kriegt man doch die Pest an den Augen! Corporate Design hin oder her, ich glaube, dass es evtl. einige Personen mit bestimmten Formen von Farbenfehlsichtigkeit gibt, die gar nicht sehen können, dass da was steht. Und die Restlichen wünschen sich, sie könnten es auch nicht sehen! ;-) Nebenbei hat einer das gerade erst frisch aufgestellte Plakat der Partei mit dem großen C im Namen demoliert. Man kann von Herrn L ja halten, was man will, aber Vandalismus ist jetzt auch keine Lösung, finde ich. Ich mein, was kann denn die arme Pressspanwand dafür? Die hat noch immer mehr Ausstrahlung als... lassen wir das. ;-) Ich habe übrigens lieber die Blumen rundrum fotografiert, die sind hübscher.


Auf dem Rückweg hüpfte mir dann dieser riesige Grashüpfer über den Weg und verschwand im Gras. Da habe ich mir dann die Nahlinse drauf geschraubt und damit diese sehr gut gelungenen Bilder gemacht. Zählt sowas jetzt eigentlich schon zu den Heuschrecken? Ich habe noch immer nicht ganz verstanden, wo da die Grenze zwischen den beiden ist. Dieses Exemplar war jedenfalls von stattlichem Ausmaß, hatte allerdings trotzdem einen ziemlichen Schiss vor mir und der Kamera. Wäre auf der Jagd nach dem perfekten Foto fast mal wieder in den Hundescheißehaufen gelatscht. Können die Leute ihren Coronakötern nicht endlich mal beibringen, direkt in den Beutel zu kacken? Grmpf.


So, das war das. Mehr gab es heute dann auch nicht zu berichten. Außer vielleicht, dass in Hennef ja auch noch der Stadtflohmarkt war, der aber offensichtlich schwer ins Wasser gefallen war. Als ich da um 3 oder so auftauchte, waren die meisten Stände schon verschwunden. Und Besucher waren auch so wenige da, dass man fast nicht mal die mitgebrachte Maske hätte aufsetzen müssen. Habe es trotzdem getan. Man will ja zumindest einigermaßen verantwortungsbewusst sein. Oder so aussehen. Im Gegegensatz zu den Rheinauen habe ich hier allerdings auch niemanden gesehen, der das überwacht hätte. Da hat ja jeder, der ohne Maske kam, erstmal von der Security 'nen Anschiss gekriegt. Hier habe ich überhaupt keine Security gesehen... Naja, vielleicht war ich ja schon zu spät.

Steine in Blankenberg

Heute mal eben schnell nach Blankenberg, um noch mal viel zu viele Fotos zu machen. Die Burg hatte ja mal wieder offen, Corona-Regeln sind ja trotz explodierender Inzidenz gerade nicht so streng. Freitags Abends sind da auch relativ viele Leute unterwegs, haben wir heute festgestellt. Und ganz viele bemalte Steine! Wie kommen die denn alle hier hin?


Ansonsten gab es hier auf der Burg mal wieder ganz viel Kunst zu bewundern. Es war sogar mal wieder was Neues dabei, was ich vorher noch nicht fotografiert hatte. Zum Beispiel diese... Flamingos? Erinnern mich jedenfalls daran, diese künstl(er)i(s)chen Vögel.


Im Kräutergarten blüht um diese Jahreszeit auch noch einiges, dieses Jahr allerdings auch alles etwas vom Regen platt gewalzt. Deswegen habe ich mich gar nicht erst mit den Pflanzen groß aufgehalten, sondern bin direkt weiter am Rand entlang und habe die rostige Kunst fotografiert. Und den Wein. Und den Schlauch zum Bewässern. Und die gestapelten Steine. Die sind allerdings gepfuscht: Die sind auf einem Pinn aufgezogen! ;-)


Die Kunst mit den alten Fahrradfelgen hatte ich glaube ich letztes Jahr schon mal dazwischen, und genau deswegen habe ich dieses Mal nur Dinge dazwischen fotografiert. Da war zum Beispiel dieses hübsche kleine orange Blümchen. Ost das eine Dingsbumskresse? Ich kenn mich ja wieder voll gut aus. ;-) Bei dem gelben Reflektor ist das viel einfacher, der ist halt einfach ein gelber Reflektor, da muss ich mir keine Blumennamen merken! :-D


Ansonsten gab es noch andere Vögel in künstlerischer Darstellung. Da kriege ich so einen leichten Reiher-Vibe. Vielleicht hätte ich bei den Vögeln mal auf die davor aufgestellten Schilder schauen sollen, da stand bestimmt drauf, was das für Tiere sein sollten. Aber ich rate lieber und mache Fotos! ;-)

Ansonsten hier noch ein paar Bilder von außerhalb der Burg: Schnecken, Gewächse an der Stadtmauer, noch mehr Steine mit Motive darauf und dahinter... Alles sehr schön.


Ansonsten habe ich den s/w-Film in der Canon jetzt mehr als halb voll, die ich gerade wieder mit mir rum schleppe, weil ich das Sigma-Objektiv teste. Den Artikel muss ich auch noch schreiben, fällt mir dabei auf. Mal sehen, wann ich Zeit dafür finde. Und die Bilder von der Reparatur, die irgendwie in der Cloud rum liegen.

Bödingen Abends um 8

Am Abend hat es endlich aufgehört zu regnen. Die Wolken waren zwar noch immer da, aber immerhin konnte man mal wieder trockenen Fußes vor die Tür treten. Ich weiß zwar nicht, warum man das tun wollen sollte, die Tür hat einem schließlich gar nichts getan, aber man könnte, wenn man wollte. :-D

Jedenfalls. Eigentlich wollte ich ja in den Kurpark fahren und ein paar Runden drehen, aber die Frau meinte, dass das langweilig wäre und schlug Bödingen als Ziel vor. "Gut," hab ich mir gedacht, "fahren wir halt den Berg hoch und gucken uns Pferde an." Am Parkplatz gab es dann eine bis zwei Überraschungen: Zuerst einmal gab es Pilze, und zwar einen ganzen Haufen, die da unterm Gebüsch fröhlich vor sich hin blühten. Zum Anderen stellte sich heraus, dass sie dann doch noch runter ins Tal zum nächstgelegenen ungesammelten Cache wollte. Und ich mit den alten Schuhen ohne Profil unterwegs! ;-)



Den Berg hinab habe ich dann erst mal ein bisschen Springkraut fotografiert. Da es doch sehr dunkel im Wald war, kommen die Blüten gegen den dunklen Hintergrund sehr gut raus. Andererseits musste ich dann doch das ISO etwas höher stehen lassen, damit ich nichts verwackele. Gut, 400 ist jetzt nicht so viel, trotzdem musste ich echt aufpassen, dass ich über den 1/50s bleibe und habe dann irgendwann auf manuelle Belichtung gewechselt.


Schnecken gibt es dieses Jahr jedenfalls einen ganzen Haufen. Die finden den vielen Regen offenbar richtig geil. Und alles diese riesigen, orangen Biester! Man kann keinen Schritt tun, ohne nicht aufpassen zu müssen, dass man nicht ausrutscht. Bananenschalen-Slapstick, nur halt mit Nacktschnecken! Glaube nicht, dass das wer sehen will! ;-)

Unten im Tal versperrte uns dann eine Absperrung den Weg. Gut, die macht ihren Job also ganz wie geplant. Nur, dass wir dann doch noch einen Weg drum herum und zum Cache gefunden haben. Aber die roten Lampen in der relativen Dunkelheit des Schlechtwettergebiets machen sich echt gut. So langsam wurde es dann so dunkel, dass ich dann auch bald aufs 35mm gewechselt habe, da kann ich noch ein kleines Bisschen mehr wackeln. ;-) Aber das macht ja auch auch hübsches Bokeh, wenn man die Blende ganz weit auf dreht.


Nach dem Dosenfund mussten wir dann wieder den Berg hoch. J wollte ja nicht das Auto holen gehen, pff! ;-) Als erstes habe ich da oben mal wieder den Weidezaun und die daran befestigten Schilder und Isolatoren fotografiert. Aber dann habe ich mich doch noch auf die mir ganz am Anfang versprochenen Pferde konzentrieren können. Besonders interessant fand ich Ronny. So stand es jedenfalls auf deinem Wie-auch-immer-man-das-nennt, was die Fliegen von den Augen abhalten soll. Und Ronny fand mich auch sehr interessant. Kam direkt angelaufen, weil er dachte, dass ich was zu Essen dabei hatte. Wobei sich dann raus stellte, dass Ronny eher ein Es zu sein scheint. Der Arme! Total entkernt! ;-)


Dann noch schnell zurück zum Auto. Mittlerweile war es dann so dunkel, dass ich kaum noch Fotos machen konnte. Den Trecker konnte ich allerdings nicht einfach so links liegen lassen. Hübsches Gerät.


So, und jetzt ist es kurz vor 11, ich muss langsam mal ans Bett denken. Das arme Bett. ;-)