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Abends bis zum Bücherschrank

Wie gestern Abend bereits angekündigt, sind wir dann nach dem Abendessen (Blaubeerpfannkuchen) doch noch raus und tatsächlich bis nach Hennef rein gegangen. Denn J wollte einige der alten Bücher, die keiner mehr liest, weil sie eh zum Teil doppelt vorhanden sind, im Bücherschrank deponieren. Vielleicht kann die ja noch wer gebrauchen.

Jetzt habe ich jedenfalls gerade mal fünf Minuten Zeit, die gemachten Fotos hier einzubinden, bevor ich die nachher ganz umsonst klein gerechnet habe. Ist wirklich nichts spektakuläres dabei heute, deswegen sind es auch nur so wenige. Ich mein, Hennef ist jetzt so schon nicht der spannendste Ort auf Gottes weiter Erde und ich habe mittlerweile eigentlich jede erdenkliche Ecke erledigt. Auf dem Weg habe ich jedenfalls erst mal die roten Beeren unter die Lupe genommen, die mich am Rande des Fahrradweges in der Abendsonne anleuchteten.


Die haben ein großes Bild verdient. Nicht wirklich, aber es ist so ziemlich das bunteste, was ich gestern fotografiert habe. Deswegen, so als Einleitung. Außerdem muss ich den Platz ein bisschen strecken, es sind insgesamt nur 8 Fotos! ;-)

Am Erdber/Spargel-Stand beim Getränkemarkt hatte jemand seinen Müll deponiert. Haben die da eigentlich gar keine Abfalleimer? Ich habe tatsächlich auch keinen gesehen. Eher ungewöhnlich. Vielleicht nur zu Geschäftszeiten! ;-)


Das andere Bild stammt dann schon vom Rathaus. Habe wirklich wenig fotografiert, und dann auch noch so einen albernen Not-Aus-Schalter. OK, der wird hier für was ganz anderes missbraucht, aber das macht es nur minimal interessanter. Und so wirklich spannend sind die beiden Bilder von den Bäumen mit Feder bzw. Wanderwegwegweiser nun eigentlich auch nicht. Es war auch wirklich wenig los in der Stadt. Außer ein paar Eisessern war keiner da und nur alle Jubeljahre kam mal ein Auto vorbei.


Auf dem Rückweg sind wir dann am $Supermarkt vorbei geschlichen, weil wir die Kurhausstraße nach Hause gehen wollten. Öfter mal was Neues, die andere Strecke hatten wir ja schon auf dem Hinweg. Da muss man ja noch immer einen ganzen langen Streifen auf dem gleichen Weg an der Hanfbachtalstraße entlang zurück legen, da soll es nicht schon langweilig losgehen. Jedenfalls führte uns der kürzeste Weg über den Parkplatz und am evgl. Kindergarten vorbei.


Die Rollen von dem Rollbrett sind leider nicht ganz scharf geworden, das lieg daran, dass ich die Kamera einfach freihändig hinter die Leitplanke gehalten habe. Immerhin ist es gerade, man darf jetzt auch nicht zu viel verlangen! ;-)

So, und heute Nachmittag habe ich mir einen kurzfristigen Termin bei meinem Automenschen gesichert, dass die mal nach dem Fenster auf der Beifahrerseite gucken. Ich hoffe ja noch immer, dass sich das nur verklemmt hat oder, was weiß ich, die Sicherung durchgebrannt ist. Aber ich fürchte, da muss wohl ein neuer Motor rein. Mal sehen und hoffen. Was das wieder kostet! :-/

Der Hausberg, schon wieder

Heute nach dem Abendessen den Hausberg hoch gelaufen. Hauptsächlich, um einen Eindruck davon zu erhalten, wie weit die Bauarbeiter mit der Verlegung der Glasfaser fürs Nachbardorf gekommen sind. Scheint so, als wäre die Einfahrt zu unserer Sackgasse morgen mehr oder weniger von der Außenwelt abgeschnitten. Mal sehen, ganz zu machen können die hier ja nicht, da hätten sie vorher Bescheid sagen müssen. Obwohl, die schienen mir größtenteils nicht des Deutschen allzu mächtig zu sein. Immer diese Subunternehmer von Subunternehmen. Hauptsache billich!

Egal, den Berg hoch. Da gab es eine große schwarze Wolke direkt vor der Sonne. Die würde ich gerne vor 30 Jahren im Kunstunterricht vorzeigen, als man mir sagte, es gäbe ja gar keine schwarzen Wolken. Aber Schwamm drüber, auch wenn das Dinge sind, die ich wahrscheinlich noch mit 80 nicht verwunden haben werde...


Den Trecker habe ich dann schnell aus der Hüfte geschossen, als er uns in der Kurve entgegen kam. Erstaunlicherweise ist er im Bild und gerade und ich musste nur den Arm von J aus dem Bild raus schneiden, die ging halt gerade vor mir. ;-)

Ansonsten: Die Felder sind sowas von reif. Wird Zeit, dass der Bauer das Korn rein holt. Andererseits gehen dann alle meine Motive verloren. Total schön, so ein Kornfeld. Und lecker! ;-)


Was nicht so schön ist: Wilde Müllkippe am Feldrand. Muss das sein? Ich mein, Blätter und sowas vergammelt ja hoffentlich irgendwann, aber die Gartenhandschuhe? Alle bekloppt...

Blankenberg nach Sonnenuntergang

Nachdem es abends mit der Schwüle so langsam nachließ - also nach den Nachrichten -, sind wir dann noch mal raus. Weil es langsam langweilig wird, immer den gleichen Weg um das Dorf zu schleichen, haben wir das Auto genommen und sind trotz der Spritpreise nach Blankenberg rauf gefahren. Es war zwar schon sehr dunkel, aber ich habe trotzdem noch einige interessante Fotos gemacht. Also, "interessant". Die Hexe ist neu gestrichen, war ja auch mal nötig. Das ist eigentlich auch schon das Interessanteste, was es zu berichten gab.


Ansonsten wie immer blühendes und nicht-blühendes Gemüse fotografiert. Kein Wunder, dass ich irgendwann die 100.000 Fotos mit der D610 geschafft habe, ohne es zu merken: Ich mache einfach viel zu viele Bilder! ;-)

Wie man sieht, wir sind wie immer einmal quer durch das Dorf marschiert und ich habe die Kamera auf alles gehalten, was nicht weglaufen konnte. Der Vorteil bei diesen Tageszeiten ist halt, dass einem keine Touristen im Weg stehen. Der Nachteil ist, dass man, je weiter der Abend fortschreitet, umso höhere ISO-Werte verwenden muss. Wenn also alles etwas rauschig ist, liegt es daran.


Zur Burg konnten wir um diese Tageszeit natürlich nicht mehr raus, die haben schon zu. Aber um die Ecke schauen konnten wir trotzdem, deswegen dieses kleine Hochkantfoto. Spätestens hier begegneten wir auch zum ersten Mal der vierköpfigen Horde aus apokalyptischen Reitern. Also, vier - wie nennt man sowas heutzutage korrekt?- Heranwachsende. Die hatten nix als Flausen im Kopf, um das mal mindestens genauso altmodisch auszudrücken. ;-) Hatten allerdings Spaß. Männliche Jugendliche am Übergang von Kindheit zum Erwachsensein sind schon eine Sache für sich! Ich muss es wissen, ich war auch mal... sowas! :-D Die haben wir jedenfalls immer wieder getroffen, haben das ganze Dorf unsicher gemacht.

So, aber jetzt wird das was lang, deswegen: Klick, ein erweiterter Artikel! ;-) "Blankenberg nach Sonnenuntergang" vollständig lesen

Gestern ein Eis

Heute seeehr langer Tag. Sehr lang. Deshalb Fotos von gestern. Gestern war schön. Waren in der Stadt und haben Eis gegessen. Zu Fuß ist das gar nicht so weit. Unterwegs Blumen fotografiert.


Ansonsten Pferdepopos. Und ein rotes Fahrrad. Fahrräder und Pferde sind ja einige meiner liebsten Motive. Beides sind Fortbewegungsmittel. Vielleicht liegt es daran.


Nach dem Eis noch im Kurpark gewesen, Enten gucken. Die eine saß direkt unter dem "nicht füttern" Schild. Passend. Weiß nur nicht, ob das tatsächlich eine "junge Ente" ist. Wie definiert man jung bei Enten?

Die ersten Zapfen schienen so weit zu sein, dass die Eichhörnchen die schon anknabbern. Da lag jedenfalls einer rum. Ob die abgebrochenen Nasen auch vom Eichhörnchen stammen, kann ich allerdings nicht mit Sicherheit sagen.


Dann auf dem Rückweg dann mal wieder an dem holzigen Haus mit dem Hirschgeweih vorbei gekommen. Immer wieder ein Erlebnis, ich komme mir vor wie im Wald, aber dabei ist das mitten im Dorf.

Dann, kurz vor dem Zuhause, kroch der fast volle Mond über den Horizont. Habe dann erstmal das 200mm drauf gemacht und schließlich auch noch den 2x-Konverter. Hübsche Mond-Bilder bekommen.


Und jetzt fall ich ins Bett. Glaube ich. Hoffentlich. Vielleicht. Gute Nacht.

Abendliche Pferde rund ums Dorf

Freude schöner Götterfunken: Seit etwas kurz vor 7 sind die Arbeiter oben auf der Höhenstraße mit dem Pressluftbohrer unterwegs. Ich mein, ist ja löblich, dass die ihren Job so ernst nehmen und dass die Digitalisierung langsam mal voran schreitet, aber ich bin erst um halb 1 vor den Flugzeugen nach hinten in den Keller geflüchtet und da das hier alles tief im Erdreich eingebuddelt ist, habe ich klanglich gerade einen Sitz in der ersten Reihe! Yay! :-(

Naja, nutze ich also einfach die Chance, die Bilder, die ich gestern Abend noch auf dem kleinen Spaziergang ums Dorf gemacht habe, hier ins Blog zu befördern. Dabei hatte ich mir gestern doch vorgenommen, gar nicht erst aufzustehen. Soviel dazu! Ich bin zwar Müde wie ein Wauwau und werde wahrscheinlich dementsprechend viele Rechtschreibfehler produzieren, aber so habe ich das immerhin schon erledigt, bevor die eigentlichen Mühsal des Tages beginnt! Immer positiv denken, oder wie war das noch mal? ("Das ist keine Energiekrise, das ist eine Chance, endlich von dem Stoff runter zu kommen, cold turkey.")

Egal. Hier ein Foto vom braunen Sackgassenanfangspferd, einmal ohne, einmal mit Brombeere. Für den kleinen Gang ums Dorf hatte ich nur das 28mm mitgenommen, weil: Es war schon weit nach 8, das Wetter ist eh den ganzen Tag bedeckt gewesen und so habe ich wenigstens nicht allzuviel verwackelt. Man möge mir das weitwinklige Handyerscheinungsbild verzeihen. Immerhin ist so das Bokeh mit dem Sigma echt und nicht per AI da rein gerechnet! ;-)


Nach den ersten Pferden habe ich mich, wie man sehen kann, wiedermal an Blumen und Gedöns gehalten, das hier zur Zeit aus dem Boden schießt, als gäbe es keine weitere Chance mehr. Die Natur hat das Nass der letzten Woche aufgesaugt wie ein Schwamm und setzt es jetzt in Grün um. Mal sehen, wie lang das noch so weiter geht, für nächste Woche sind Temperaturen jenseits von 40° angekündigt. Also die Kühle noch mal genießen, denn manche Wettermodelle haben wohl eine echte Hitzewelle ausgespuckt, die sich nicht mit 40 begnügt, sondern durchaus auch jenseits von 45° bewegen könnte. Muss ja nur der Wind drehen und die ganze heiße Luft aus Spanien und Italien hier hoch wehen, die haben da unten ja schon den Notstand ausgerufen. Moment, positiv denken: Wenn es so heiß ist, sparen wir Gas. Und wenn die Leute schon im Sommer wie die Fliegen an der Hitze eingehen, haben wir im Winter weniger Corona-Fälle! (Nein, ich bin überhauptgarnicht von der gegenwärtigen Situation angepisst, wie kommen Sie denn da drauf? OK, ich hab auch schlecht und wenig geschlafen, das hebt die Stimmung zusätzlich noch mal...)


Immerhin steht da sehr konsistent immer dieses Tier vor dem Haus am Anfang des Waldweges. Da fährt also jemand sehr regelmäßig mit dem Elektroscooter zur Arbeit/Schule/Wasauchimmer. Und das ist auch immer sehr ordentlich weggestellt und nicht mitten auf die Straße geworfen. Finde ich gut. Es wird meiner Meinung nach ja auch viel zu sehr über diese leihbaren Escooter gemeckert, aber hier auf dem Dorf, wo der Bus nur alle Stunde kommt und dann auch noch jeden Kuhfladen abklappert, ist das vielleicht tatsächlich einen Alternative.

Oder wir steigen demnächst einfach wieder alle aufs Pferd um. Wie viel Hitze vertragen die eigentlich so? Wird das dann mit der Wasserversorgung schwierig? Was ist denn so der CO2-Abdruck von einem Ballen Heu? Egal, die Viecher kamen jedenfalls schnell mal an den Zaun gerannt und haben uns begrüßt. Wie immer hatte ich weder Möhre noch Apfel dabei, aber das dürfte man ja auch gar nicht. Also, fremde Viecher füttern. Wer weiß, was die dann nachher an Koliken kriegen.


Bleibt nur die Frage, warum Stroh rum liegt und das Pferd 'ne Maske auf hat. :-D Jaja, Bremsen und Fliegen ich weiß, aber. Darf man nicht auch mal albern sein? Fatalistisch war ich da oben ja schon genug! Wenn ich Pferdebesitzer wäre, würde ich meinem Pferd ja so eine Maske aufsetzen, die wie ein Darth-Vader-Helm aussieht. Und das Zweite kriegt einen Mandalorian-Helm. Und die Ponys lauter Stormtrooper-Helmchen. Süß! ;-) Oh man, ich habe wirklich viel zu wenig geschlafen! :-D

Aber apropos Äpfel: Ein paar Meter weiter hängen echte Prachtexemplare an den Bäumen. Da kreig ich ja gleich Hunger. Müsste dann demnächst mal wieder die Straße nach Westerhausen hoch und gucken, was die Birnen so treiben. Da bin ich ja schon länger nicht gewesen, aber die waren ja unglaublich lecker und ich will nicht verpassen, wenn die ersten von den Bäumen fallen. Und die Pflaumen auch nicht.


Ach ja, und da war ja auch noch das Pferd, das sich gerade auf dem Rücken gewälzt hat, als wir vorbei kamen. Leider habe ich so schnell mal wieder die Kamera nicht parat gehabt. Wäre eh viel zu weit weg gewesen für das besagte Weitwinkel. Vielleicht muss ich doch mal in so ein praktisches und lichtstarkes Zoom investieren. Aber die Dinger kosten selbst gebraucht bei ehBlöd noch richtig viel Kohle. Unter 100 sind die nicht zu kriegen und das ist mir eigentlich ein bisschen teuer für so ein schweres Stück Glas, das dann auch noch mindestens eine Blende langsamer ist als meine treuen Festbrennweiten. Naja, mal sehen.


Das war jedenfalls der gestrige Abend. Ansonsten scheint es so, als würden die Bauarbeiter mittlerweile mal Frühstückspause machen. Der liebliche Klang des Pressluftbohrers ist jedenfalls verstummt. Gottseidank. Wenn ich noch die passende Zeit hätte, würde ich ja noch mal die Augen schließen, aber...