Blankenberg nach Sonnenuntergang
Nachdem es abends mit der Schwüle so langsam nachließ - also nach den Nachrichten -, sind wir dann noch mal raus. Weil es langsam langweilig wird, immer den gleichen Weg um das Dorf zu schleichen, haben wir das Auto genommen und sind trotz der Spritpreise nach Blankenberg rauf gefahren. Es war zwar schon sehr dunkel, aber ich habe trotzdem noch einige interessante Fotos gemacht. Also, "interessant". Die Hexe ist neu gestrichen, war ja auch mal nötig. Das ist eigentlich auch schon das Interessanteste, was es zu berichten gab.
Ansonsten wie immer blühendes und nicht-blühendes Gemüse fotografiert. Kein Wunder, dass ich irgendwann die 100.000 Fotos mit der D610 geschafft habe, ohne es zu merken: Ich mache einfach viel zu viele Bilder!
Wie man sieht, wir sind wie immer einmal quer durch das Dorf marschiert und ich habe die Kamera auf alles gehalten, was nicht weglaufen konnte. Der Vorteil bei diesen Tageszeiten ist halt, dass einem keine Touristen im Weg stehen. Der Nachteil ist, dass man, je weiter der Abend fortschreitet, umso höhere ISO-Werte verwenden muss. Wenn also alles etwas rauschig ist, liegt es daran.
Zur Burg konnten wir um diese Tageszeit natürlich nicht mehr raus, die haben schon zu. Aber um die Ecke schauen konnten wir trotzdem, deswegen dieses kleine Hochkantfoto. Spätestens hier begegneten wir auch zum ersten Mal der vierköpfigen Horde aus apokalyptischen Reitern. Also, vier - wie nennt man sowas heutzutage korrekt?- Heranwachsende. Die hatten nix als Flausen im Kopf, um das mal mindestens genauso altmodisch auszudrücken.
Hatten allerdings Spaß. Männliche Jugendliche am Übergang von Kindheit zum Erwachsensein sind schon eine Sache für sich! Ich muss es wissen, ich war auch mal... sowas!
Die haben wir jedenfalls immer wieder getroffen, haben das ganze Dorf unsicher gemacht.
So, aber jetzt wird das was lang, deswegen: Klick, ein erweiterter Artikel!
Ansonsten wie immer blühendes und nicht-blühendes Gemüse fotografiert. Kein Wunder, dass ich irgendwann die 100.000 Fotos mit der D610 geschafft habe, ohne es zu merken: Ich mache einfach viel zu viele Bilder!

Wie man sieht, wir sind wie immer einmal quer durch das Dorf marschiert und ich habe die Kamera auf alles gehalten, was nicht weglaufen konnte. Der Vorteil bei diesen Tageszeiten ist halt, dass einem keine Touristen im Weg stehen. Der Nachteil ist, dass man, je weiter der Abend fortschreitet, umso höhere ISO-Werte verwenden muss. Wenn also alles etwas rauschig ist, liegt es daran.
Zur Burg konnten wir um diese Tageszeit natürlich nicht mehr raus, die haben schon zu. Aber um die Ecke schauen konnten wir trotzdem, deswegen dieses kleine Hochkantfoto. Spätestens hier begegneten wir auch zum ersten Mal der vierköpfigen Horde aus apokalyptischen Reitern. Also, vier - wie nennt man sowas heutzutage korrekt?- Heranwachsende. Die hatten nix als Flausen im Kopf, um das mal mindestens genauso altmodisch auszudrücken.


So, aber jetzt wird das was lang, deswegen: Klick, ein erweiterter Artikel!

Passt auch ganz gut, denn anderes Thema: Pferdemasken und Äpfel. Erstere mal nicht mit einem Pferdekopf darunter zu sehen, ist schon seltsam. Letztere sind bereits richtig rot und sehen fast reif aus. War mal wieder sehr früh sehr warm dieses Jahr. Hatte ich erwähnt, dass es im Discounter bereits die ersten zwetschgenartigen Pflaumen gibt? Kein Wunder, dass man schon wieder an jeder Ecke von Wespen belästigt wird.
Ein weiterer Vorteil der einsetzenden Dunkelheit: Man kann die Blende so weit auf machen, dass alles im Hintergrund total verschwimmt und sich wie verrückt zu drehen beginnt, solange man den richtigen Abstand einhält. So wie bei dem Zaunpfahl da oben.
Wie dunkel es war, davon erhält man am Besten einen Eindruck, wenn man sich die Wolkenfotos anschaut, die jetzt folgen. Der Trick ist, immer ein bisschen unterbelichten, weil dann die Farben besser raus kommen. So ein, zwei Blenden, das reicht schon, und das Orange und das Rot knallen so richtig. Hätte natürlich auch mal die Empfindlichkeit runter drehen sollen, aber OK, geht auch so.
So richtig Sonnenuntergang gab es allerdings nicht, dafür waren dann doch zu viele Wolken unterwegs. Ich mein, das macht das ganze Erlebnis noch dramatischer, so ein einfacher Sonnenuntergang an einem wolkenlosen Himmel ist ja sonst eher langweilig. So ist halt mehr Umpf!

Währenddessen hatten wir das Dorf hinter uns gelassen und sind die Anhöhe hoch, da wo normalerweise die Schafe stehen. (Auf dem Rückweg haben wir die Schafpopos auch im hohen Gras ausmachen können, aber de verschwanden dann schließlich im Unterholz, da waren keine Fotos machbar.) Neben dem Wanderwegwegweiser hatte jemand eine Mülltüte aufgehängt, da habe ich auch direkt mal wieder zugeschlagen. Ansonsten gab es noch Äpfel und ein Stofftier, das von einem Apportierttrainer als Lockmittel verwendet und dann liegengelassen wurde. Wir haben es Apo genannt. Apo, das Apportiertiertier.


Dann an der Feuerwehr entlang zurück nach Blankenberg selber. Den LKW kenne ich ja schon, der steht da ja ständig rum und ist an den Strom angeschlossen. Aber das Boot hinten im Haus kannte ich noch nicht. Wusste nicht, dass die hier auch für Wasserrettung zuständig sind. Bis die unten bei der Sieg sind, ist man da nicht schon abgesoffen? Oder ist das wegen der Fischteiche unten im Tal? Aber selbes Problem. Hm.
Vor der Heimfahrt dann noch den Spielplatz unsicher gemacht. Praktisch, wenn da mal keine Kinder rumlaufen, dann kann man sich da mal so richtig austoben. Komme immer wie so ein Perversling rüber, wenn ich die Geräte fotografieren will, während da lauter Blagen rumtitschen. Deswegen lasse ich das lieber.

So, und jetzt ist es schon so spät, dass ich das bis morgen (heute) liegen lasse, um noch mal nach Rechtschreibfehlern zu fahnden und eine Stelle zu suchen, an der ich den Artikel in zwei Teile splitten kann. Das ist mir nämlich schon wieder ein bisschen sehr lang alles. Vor allem mit den vielen Fotos!
Kommentare
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