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Gestern im Kurpark (und drumrum)

Heute war wieder einer dieser berühmten langen Tage, an denen ich zu nichts gekommen bin. Daher ist es ganz gut, dass ich noch ein paar Bilder von gestern habe, als wir in Hennef in den Kurpark gegangen sind, um die neue Trinkwasserstelle zu finden. Die ist da wegen des Klimawandels installiert worden und wir haben sie dann auch irgendwann gefunden. Müsste vielleicht noch ein bisschen deutlicher gemacht werden, wo die sich befindet, so mit Schildern und Pfeilen. Denn so habe ich die eher zufällig gefunden. Vorher aber erst mal Fotos von Vögeln:


Und dann noch ein paar Bilder von der Bank mit der Hilfetelefonnummer - neben dem Klimawandel eines der drängendsten Probleme, dass man/frau nicht mehr alleine durch den Park gehen kann. Irgendwie wird unsere Gesellschaft immer seltsamer. Aber bevor ich hier wieder depressiv oder - schlimmer - radikalisiert werde, lieber schnell noch ein paar Bilder von Schaukel, vergessenem Babysitz und der Hundekotbeutelverteilstation hinterher schieben.


Sind dann noch schnell rüber zum Kunden, wo ich flott die Rechnung eingeworfen habe. Auf dem Weg dahin habe ich diesen LKW gefunden. Habe ich den schon mal fotografiert? Nebenbei: Habe ich eigentlich alle Bilder heute weit offen gemacht? Die Blendenbälle sind alle so sehr rund und wenig bis gar nicht eckig. Danach dann aber schnell wieder zurück zum Kurpark, denn wir mussten die letzte Station des Lab-Cache noch erledigen, den wir nebenbei eingesammelt haben.


Und da ist sie dann, die Trinkwasser-Station. Gut, dass wir jetzt sowas haben. Denn wenn das in Zukunft noch heißer wird... Dieser Sommer bricht ja wohl schon wieder einige Rekorde, vor allem was die Luftfeuchtigkeit angeht. Ich hab vom Schwitzen schon ganz wunde Kopfhaut. Morgen soll es ja so richtig brutal werden, weil das Tief über England die Mittelmeerhitze von über 40° hier hoch schaufelt. Am Wochenende dann wohl Entspannung. Mal sehen, ob wir es mal vor die Tür schaffen, aber mir tun die Knochen echt weh. Viel zu heiß und feucht.

Abends zum Spielplatz

Der Plan war, einmal ums Dorf, so wie immer. Aber auf den Feldern wurden wir von einer wild gewordenen Horde Bremsen, Mücken und sonstigem stechenden und beißenden Viehzeugs angegriffen, sodass wir nicht den Weg durch den Wald gewählt haben, sondern stattdessen lieber durchs Dorf gegangen sind, denn da gab es keine solchen Belästigungen. Schweine warm und megaschwül war es trotzdem, besonders als es dann anfing zu tröpfeln.


Faszinierend war allerdings der Abendhimmel, an dem sich die Wolken immer wieder aufs Neue aufgetürmt haben, nur im wieder in sich zusammen zu fallen. Diese unerträgliche Luftfeuchtigkeit kann also visuell zumindest auch ganz hübsch sein. Und je später es wurde, desto klammer wurde alles. Ist ja auch klar, wenn es tagsüber um die 35° war und dann plötzlich innerhalb von zwei Stunden die Temperatur auf 25° runter geht, dann weiß die übersättigte Luft nicht mehr, wohin mit der ganzen Feuchtigkeit. Und das produziert dann nette Wolken und Streifen und Sonnenuntergang dahinter.


Wie man sieht, bin ich auch wieder an dem Schiff/Boot/Yacht/Whatever vorbei gekommen, wo ich das 50er mal wieder weit offen getestet habe. Der eigentliche Test kam dann aber erst ein paar hundert Meter später, als wir den Spielplatz erreicht habe, wo ich mal wieder die Möwe mitgenommen habe. Die sieht eigentlich ganz gut aus, aber was mich ein bisschen irritiert, das ist das Bild von der Bank: Hier hat sich doch einiges an Chroma-Fehlern eingeschlichen. Die habe ich in machen Belichtungssituationen schon mal gesehen, aber ich kann sie beim besten Willen nicht reproduzieren. Dass das Bild bei f/1,4 ein bisschen weicher wird, ist ja durchaus nachvollziehbar, aber wenn man die Möwe mit der Bank vergleicht... Ich glaube, ich kann das nur auf den miesen Autofokus in der D100 schieben, der hier nicht genau die Bank scharf gestellt hat und deswegen sich so ein lila Halo drumherum gebildet hat. Zudem war die Zeit auch recht langsam und vielleicht spielen da auch Verwackelungseffekte eine Rolle. Nun ist die Auflösung aber leider nicht so hoch, dass ich das genauer investigieren könnte... Ich hab das Bild trotzdem mal hier rein getan, auch wenn es motivlich jetzt eher scheiße ist, aber es zeigt doch ganz gut, welche (zwar sehr seltenen, aber doch vorhandenen) Probleme ich manchmal mit dem 50/1,4 habe.


Auf dem Heimweg, es war schon schwer dunkel, begegnete uns dann noch so ein leuchtend gelbes Etwas. Auch auf den Fotos bin ich mir nicht so sicher, was das ist. Einfach nur Sägemehl, wo der Busch gekürzt wurde? Oder ist das sowas schleimig Pilziges? Ganz seltsam, jedenfalls. Ich mein, man kann selbst im Foto sehen, wie stark das in der bereits untergegangenen Sonne noch vor sich hin geleuchtet hat: Drumherum ist mindestens 2 oder 3 Blenden unterbelichtet und das Gelb brennt noch immer in den Augen...

Oberkassel

Der Titel ist jetzt ein bisschen irreführend. Denn tatsächlich handelt es sich hier zwar um Fotos von unserer Cachestrecke vom Samstag Abend, aber die habe ich erst heute Morgen gemacht. Es stellte sich nämlich heraus, dass der Film in der Konica tatsächlich nicht vorgespult hat. :-/ Diese altmodischen Dinger sind manchmal wirklich etwas frickelig. Deswegen bin ich heute noch mal da hin - musste eh in die Gegend - und habe die Motive eingefangen, die noch da waren. Auf dem Rückweg zum Auto habe ich dann ein paar andere Bilder mit der Digitalen gemacht. Die sehen dann so aus:


Hat sich auch insofern gelohnt, als dass heute viel besseres Fotolicht war, denn dieser diesig-dunstige Schleier war heute nicht vorhanden. Dementsprechend sind die Bilder hoffentlich alle mit besserem Kontrast auf dem Film gelandet. Und ich hoffe, dass die Belichtung auch stimmt, die TC möchte ja eigentlich noch Quecksilber-Batterien haben, die es ja zum Glück nicht mehr gibt.

Zum Glück war es heute Morgen noch nicht so heiß. Ich bin da extra etwas früher los, um nicht wieder zu verdampfen. Es sollen ja heute wieder über 35° werden. Wir werden sehen. Dass hier unten im Tal gerade der Wald brennt, dafür scheint es jetzt schon gereicht zu haben- :-/


Es war jedenfalls mal ganz erfrischend, mit der Kamera um ein paar städtischere Ecken zu ziehen. Hier auf dem Land habe ich ja eigentlich alle Motive abgegrast. Es gibt halt nur so viele Kühe und Pferde, die ich noch nicht vor der Linse hatte. ;-)

Obwohl ich ja zugeben muss: Manche Arrangements wiederholen sich auch hier. So das Tier, das ich an die Mauer gelehnt gefunden habe. Musste ich wie immer mitnehmen.


Anders als am Samstag habe ich noch einen kurzen Abstecher runter an den Rhein gemacht. Schiffe und Brücke und Hochhäuser auf der anderen Rheinseite sind ja auch immer ganz gerne genommen. All das und noch viel mehr habe ich wieder nur mit dem 50mm f/1.4 gemacht. Das stellt sich tatsächlich als sehr praktisches kleines Objektiv heraus. Ich weiß gar nicht, warum der Vorbesitzer das loswerden wollte. Hat sich sicher auch so eine neumodische Spiegellose gekauft. Ist ja die reinste Seuche. ;-)

Zum Abschluss hier noch ganz viele Bilder von den Wandmalereien, die sogar gefördert waren. Ich finde ja, dass die sich in s/w meist noch besser machen, aber hier erstmal eine kleine Vorschau in bunt und digital.


Auf dem Rückweg habe ich dann noch dem Discounter einen kleinen Besuch abgestattet und da habe ich erstmal gemerkt, wie heiß es tatsächlich war. Denn drinnen, besonders in der Kühlwarenabteilung, bin ich ja fast zum Eiszapfen gefroren. Ich kann diese plötzlichen Temperaturschwankungen in den Läden im Vergleich zu außerhalb ja eh immer sehr schlecht vertragen. Irgendwann kipp ich denen im Eingang noch um, so geht mein Blutdruck dann in die Knie...

Egal. Jetzt werde ich erstmal noch etwas neugierig sein und von der Veranda gucken, ob die Rauchschwaden sich verzogen haben. Andererseits kommen noch immer neue Tatütatas die Höhenstraße runter. Da wird also noch nachalarmiert. Ich hoffe, dass gleich nicht noch die Meldung aufs Handy kommt, dass wir uns alle nicht mehr im Freien aufhalten dürfen...

Ein paar Testbilder mit dem 50/1.4

So, da heute ein nasser, nasser, heißer Tag war, und wir eigentlich vor hatten, raus zu gehen, es dann aber gelassen haben, weil es ein heißer, nasser, nasser Tag war, gibt es heute Fotos von Mitte letzter Woche, als ich das AF Nikkor 50mm 1:1.4 im Empfang genommen und zum ersten Mal auf die D100 geschraubt habe. Hübsche Bilder von Gemüse habe ich da gemacht, während wir einmal ums Dorf gelaufen sind.


Leider sind in letzter Zeit mal wieder die Flugzeuge besonders tief und laut, deswegen hatte ich auch gleich mal die Chance, eins zu fotografieren, auch wenn es für 50mm ein bisschen weit weg war. Nebenbei auch noch die Schnecke am Telekomschaltkasten und das Rechts-Vorbeifahren-Schild mitgenommen. Letzteres ist ein besonders interessantes Beispiel für Dinge, die passieren, wenn man es mit dem samtig weichen Bokeh übertreibt und die Blende ganz auf macht. Wenn man nämlich ein bisschen auf die rechte Seite neben dem großen blauen Schild schaut, sieht man im Hintergrund - oder eher gesagt, man sieht es nicht - das 50 km/h Schild, das vor den Serpentinen steht. Sieht ein bisschen nach einer Zielscheibe aus.


Und dann gab es noch die Pferde, die auch viel zu weit weg waren, die ich aber trotzdem fotografiert habe, einfach um auch ein paar andere Bilder mit anderen Blendenwerten machen zu können. OK, f/2,8 ist jetzt nicht sooo zu, aber ich finde es ganz interessant, dass das Objektiv um zwei Stufen abeblendet schon extrem scharf ist. Ich mein, weit offen ist es schon OK, aber. Egal, mit der alten Kamera ist das eh nicht so besonders gut zu erkennen. Wo ist noch mal meine D610? Ach ja... Mist...


Jedenfalls sind wir dann rechts übers Feld und runter zum Bach und auch da im Halbdunkel konnte ich die Blende weit auf machen und trotzdem noch eine Bewegungsunschärfe im Wasser erreichen. Nebenbei wollte ich dann ncoh ein paar hochkante Bilder machen, deswegen habe ich das dann auch einfach gemacht.


Dann rüber auf die andere Seite vom Bach und die übliche Strecke durch den Wald. Da stand dann dieses Reh mal wieder mitten im Feld und war auch viel zu weit weg für diese Kamera-Objektiv-Kombi. Aber immerhin habe ich es drauf und selbst in dem Ausschnitt da unten sieht es ganz gut aus. Wenn ich aus einem 3008 Pixel breiten Bild, das bei 1,5x Verlängerung mit einem 50er gemacht wurde, 1920 ausschneide... lande ich ungefähr bei 120mm Äquivalent, oder? 50*1.5*1.5666...=117,5? Mach ich doch richtig, oder? Puh, Mathe mit Zahlen, das war noch nie so meine Stärke.


So, und jetzt hab ich eben vor einer halben Stunde geduscht, bin aber schon wieder nass geschwitzt. Hatte ich erwähnt, dass es nass, nass, feucht, heiß und nass ist?! Ach ja, und zweimal war der Strom weg. Das erste Mal so für ne halbe Sekunde, das zweite Mal auch, aber dann ging er direkt wieder aus und kam erst so nach 10 Minuten wieder. Und als die Fritzbox dann was von "überprüfen Sie ihre Kabel" erzählte, hatte ich schon Angst, dass wir kein Internet mehr haben werden, bis die Telekom das Glas ins Haus legt, weil der Blitz den Schaltkasten getoastet hat und sich das ja nicht lohnt, das noch zu reparieren! :-D Kam dann aber doch irgendwann wieder. Glück gehabt. Puh! ;-)

Hinterm Baumarkt

Da mal wieder die Lampe in der Lampe durchgebrannt war, habe ich heute den langen und beschwerlichen Weg bis zum Baumarkt auf mich genommen, um eine neue zu besorgen. Aber da ich keinen Bock mehr habe, alle Jahre wieder einen neuen solchen Halogen-Stab zu besorgen, habe ich dieses Mal das Wunder der modernen Technik gekauft: Einen LED-Ersatz. Macht mit nur 15 Watt angeblich das gleiche Licht wie ein 125W Stab. Ob es stimmt? Man weiß es nicht. Und warum steht da vorne drauf, dass das Ding 25 Jahre halten soll, aber hinten geben sie nur 4 Jahre Garantie?! Alles Nepp, ich sach Sie! ;-)


Wie auch immer, um die Umwelt noch mehr zu entlasten, habe ich das Rad genommen. Bin mal wieder an diesem See vorbei gefahren, da hinterm Bahndamm, und habe dort mit dem "neuen" Objektiv mal wieder die Graffiti auf den Betonwänden fotografiert. Somit sind das hier die ersten Bilder, die ich damit gemacht habe, die ich online stelle. Sind eigentlich ziemlich nichtssagend, muss ich zugeben, aber zu mehr habe ich heute auch keine Lust. Man hat ja auch noch andere Dinge zu tun.


Gegenüber des Sportplatzes habe ich dann die bunten Wandmalereien mitgenommen, weil ich halt gerade da war und ich das bisher auch noch nie gemacht habe. Die wiederum sind ganz interessant geworden. Auf der anderen Seite habe ich dann auch noch ein paar Bilder gemacht, Lampe und Mülleimer sind mit offener Blende ebenfalls spannend, während ich das RWE-Plakat nur mitgenommen habe, um den mittlerweile leicht veralteten Spruch über den Hambacher Forst mitgenommen habe.


Auf dem Rückweg bin ich dann durch die Stadt gefahren und habe dort kurz am Fotoladen angehalten. Noch immer keine Neuigkeiten von meiner schwer vermissten D610... Hoffentlich geht es ihr gut... Schnüff...

So, und jetzt ist es 8 und draußen noch immer viel zu warm. Mal sehen, ob wir noch raus gehen. Vielleicht erst, wenn es ganz dunkel ist, weil: Hitze. Morgen dann über 30 Grad und dann noch Trekdinner. Ich hoffe, ich verdampfe nicht...