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Beueler Streetfood Festival

Puh-ha, das wird heute ein etwas längerer Artikel. Also, vor allem mal wieder viele Fotos. Das liegt nicht nur daran, dass es auf dem Streetfood Festival viel zu viel leckeres Essen zu fotografieren gab, sondern auch daran, dass wir ganz weit unten im Süden geparkt hatten - an der $Telefongesellschaft - und dann zu Fuß am Rhein entlang bis Beuel hoch gegangen sind. Da hatte ich als erstes mal die Möglichkeit, Schiffchen auf dem Rhein zu fotografieren. Unter Anderem den Joker. Wusste gar nicht, dass der eine eigene Yacht hat. Aber macht ja eigentlich auch Sinn, irgendwo muss der ja auch mal nach einem langen Tag mit Chaos und Mayhem entspannen, da eignet sich Angeln auf dem Rhein natürlich sehr gut. :-D


Nebenbei mal wieder ein paar Kinderfahrräder abgegriffen. Mit dem Weitwinkel habe ich tatsächlich trotz des vielen Lichts ein bisschen Unschärfe in den Hintergrund gekriegt. Besonders das rote gefällt mir richtig gut. Mehr Fotos gibt es im "erweiterten Artikel": Klick!
 
Dann waren wir auch schon fast in Beuel. Fahnen am Fahnenmast und die Nussschale und die Rheinnixe begegneten uns unterwegs. Bei dem schönen Frühsommerwetter mit leichten Wölkchen sind da ein paar hübsche Fotos rum gekommen.


Bleibt die Frage, warum am Nepumuk-Platz eine Statue von Johannes rum steht. Ich glaube, die Frage habe ich schon mal gestellt. Wundert mich jedes Mal. Die Fahnen sind da besser, da muss man sich solche Fragen nicht stellen, die sind einfach nur schön bunt im Gegenlicht.

Eine andere Frage, die ich mir schon mal gestellt habe: Wer hat dem Popo-Männchen, der den Bonnern den Poppes zeigt, eigentlich das blaue Ringelschwänzchen angemalt. Und warum muss ich da direkt an die Stelle aus dem ersten Plärry Hotter Buch denken? Hm, eigentlich hätte man da schon merken können, dass was nicht mit ihr stimmt. Körperliche Bestrafung als witziges Dings darzustellen, das ist nicht so wirklich toll.


Und dann gibts da noch die dunkle Seite von Beuel: Ein den Mittelfinger zeigender Eierstock. Mit Kieselsteinen gefüllte Bierflaschen. (Die haben mich nebenbei übrigens an ein anderes Buch erinnert, so ein Kinderbuch, in dem der Rabe klug genug war, die Flasche mit Steinen zu füllen, um an den Rest Flüssigkeit dran zu kommen, der noch drin war. Hm, habe ich seit 40 Jahren nicht mehr dran gedacht. Was das Hirn noch so alles beinhaltet!) Und natürlich das chinesische Piratenschiff. Aber das fährt ja wohl nicht mehr, das liegt da nur noch. Schade eigentlich.

So, und dann waren wir endlich mal beim Essen. Da standen diverse, sehr interessante Wagen rum, viel zu viele, um sich durch alle durch zu fressen. Schade eigentlich, ich hatte gehofft, dass es kleinere Probierportionen gibt. Leider nein. Haben erstmal eine große Runde über die Veranstaltung gemacht, um uns einen Überblick zu verschaffen. Dann hat sich jeder was unterschiedliches besorgt: Einen israelischen Manakish, ein indisches Ananascurry, einen nordafrikanischen Wrap und weil ich so hungrig war, einmal Linsen mit Reis und Mango-Chutney aus dem Himalaya.


Alles sehr lecker. Sehr, sehr lecker. Aber viel. Und da fing das Problem an: Ich war an dieser Stelle schon kurz vorm Platzen. Aber wir waren noch lange nicht fertig, auch wenn wir an dieser Stelle erst mal eine kleine Pause eingelegt haben. Zum Glück haben wir am Eingang diesen praktischen Stempel auf die Hand bekommen, sodass man nicht wieder neu anstehen musste, wenn wir erst raus und dann wieder rein wollten. Deshalb haben wir uns erstmal an den Rhein gesetzt. Frage mich, ob diese Rampe, auf der wir da gesessen haben, mal eine Anlegestelle für eine Fähre war oder ob hier Waren umgeschlagen wurden.

Wenig Wasser im Rhein, übrigens, wie man sehen kann. Im Mai schon Niedrigwasser, da fehlen bestimmt zwei Meter. Wahrscheinlich gibt es in der Schweiz mittlerweile keine Gletscher mehr oder sowas. Aber bevor ich mit dem Thema anfange........


Danach dann wieder zurück zum Festival. Kann man das eigentlich so nennen, wenn es auf die Rheinpromenade passt? :-D Haben uns dann in die mittlerweile sehr angewachsenen Schlangen gestellt und uns noch was leckeres besorgt. Ich war voll, aber die Damen haben sich noch mexikanische Wraps gekauft. Davon blieben Reste und dann war ich endgültig kurz vorm Explodieren. Habe mich dann mal ein bisschen rundrum fotografiert und die Bilder mit den wenigsten Leuten drauf hier rein gestellt. Man kann ja nicht all die fremden Menschen ins Internet stellen! ;-) (Ist das eigentlich eine öffentliche Veranstaltung?)


Ach ja, und ein paar Churros gab es auch noch und so kleine Blätterteigküchlein. Die haben wir dann aber mit nach Hause genommen, weil wirklich nichts mehr rein passte, und die gab es dann heute anstatt Frühstück. Also, für mich nicht, denn ich bin noch immer voll bis zum Anschlag. Selbst jetzt noch. Nie wieder so viel futtern. First World Problems...


Ansonsten hatten wir viel zu viel Spaß. Den langen Weg heim, also zum Auto, dann wieder mit Fotografieren verbracht. Und der ein oder anderen Pause auf einer der Bänke. Dann heim, es war echt schon spät. Deswegen gibt es die Bilder auch erst heute. Praktisch, dass das Wetter ist eh scheiße und die Bilder von vorgestern habe ich ja auf zwei Tage strecken können! ;-) Nicht, dass ich nicht eh noch viel zu viele s/w-Bilder hätte..... :-D

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