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Sonnenuntergang auf der Löwenburg

Nachedem ich jetzt schon wieder den ganze Tag mit Filmescannen zugebracht habe, kamen wir abends im halb sechs auf sie hervorragende Idee, dass wir das gute Wetter ausnutzen und ins Siebengebirge fahren könnten. Dumme Idee, ich weiß, denn da mache ich ja wieder unglaublich viele Fotos (statt der übermäßig vielen, die ich normalerweise ja schon immer mach), was dazu führt, dass ich mal wieder mindestens einen "erweiterten Artikel" daraus machen muss. Denn, der Plan ging ja noch weiter: Wir wollten den Sonnenuntergang begucken!


Aber um die Löwenberg rauf zu kommen, muss man ja auch erstmal quer durch den Wald rennen. Und deswegen gibt es auch vom Aufstieg diverse Fotos, die ich jetzt glaube ich nicht weiter beschreiben muss, denn irgendwie sehen die ja alle gleich aus. Außer vielleicht folgender Hinweis: Da es ja doch schon etwas später war und daher dunkel im Wald, ist die leichte bis mittlere Unterbelichtung Programm! ;-) Soll ja auch authentisch sein!


Als wir dann endlich oben angekommen waren, habe ich erstmal in alle Richtungen Bilder mit dem 135er gemacht. (Ich hatte nur die kleine digitale Ausrüstung hatte, denn zusätzlich habe ich ja die Olympus OM-2 mitsamt ihrer drei Objektive mit auf den Berg geschleppt, um den Film voll zu kriegen. Was dann auch geklappt hat. Wird ja auch mal langsam Zeit.)

Weiter geht es aber erst im "erweiterten", da gibt es dann auch Schmetterlinge und natürlich den Sonnenuntergang. KLICK!
 
Außerdem hatte ich endlich mal die Gelegenheit, den Baum und die Bank, die ganz vorne auf der Burg steht, ohne Menschen zu fotografieren. Wenn man also keine Menschen auf deinen Bildern haben möchte, merken: Sonntags Abends ab sieben ist da keiner mehr, außer den ein oder anderen Sonnenbeguckern. Und um die kann man drumrum fotografieren, solange sie nicht in Massen auftreten.


Nachdem wir ein bisschen auf der Bank gesessen und uns ruhig verhalten hatten, haben sich irgendwann auch die Distelfalter hin gesetzt, die vorher die ganze Zeit um uns herum getanzt haben. Konnte ich die dann auch mal mit dem mittleren Tele bearbeiten. Sind recht hübsche Tiere. (Also, ich glaube, dass es Distelfalter sind. Die sehen jedenfalls nicht aus wie ein kleiner Fuchs oder sowas.)


Zu dieser Zeit saßen tatsächlich noch zwei weitere Leute (also, ich sag mal: Jugendliche) mit auf der Bank und machten Insta-Fotos. Deshalb haben wir uns zwischendurch mal zur unteren Burg begeben, um dort ein paar Bilder zu machen. Wie man sieht, das lag hier alles schon sehr im Schatten, daher die leichte Bläue in den Bildern. Wenn man vorher die anschaut, die mitten im prallen Sonnenuntergang gemacht wurden und daher eher etwas bis sehr orange daherkommen, ist das schon ein ziemlich krasser Unterschied.

Je weiter der Abend voran schritt, desto spektakulärer wurde der Sonnenuntergang, denn da war zwischenzeitlich so eine Wolkenfront aufgezogen, die immer dramatischer wurde. So ein richtiger dänischer Sonnenuntergang wurde das, bei dem man am Ende den entscheidenden Moment (wahrscheinlich) verpasst, weil wieder noch ein Wolkenband davor ist. Aber vorher bekommt man eigentlich jede Farbe, die die Palette der Natur zu bieten hat. Und das mitten im Rheinland! ;-)


Gut zu erkennen ist auch das Braunkohlerevier mit seinen Abraumhalden und Kohlekraftwerken und neuerdings auch Windrädern. Auch hier: Je tiefer die Sonne stand, desto dramatischer wurden die hinterleuchtet und desto mehr Fotos habe ich gemacht.

Währenddessen brach sich weiter nördlich das Licht in den Eiskristallen der Cirrus-Wolken und produzierte sowas ähnliche wie einen Regenbogen oder ein kleines bisschen Halo. Musste da etwas mit der Belichtung experimentieren, bis ich das so hatte, wie ich es haben wollte. Am Ende kam es aber schön bunt und fast so rüber, wie es auch in Echt war.


Überhaupt hat es sich gelohnt, mal hin und wieder den Blick von der Sonne zu nehmen, um auch mal den Mond oder einen roten Helikopter zu sehen, die ebenfalls am Himmel unterwegs waren. Außerdem habe ich mir eh schon 42 Löcher in die Netzhaut gebrannt. Auch mit einer Kamera sollte man eigentlich nicht in die Sonne gucken! Schon gar nicht mit 135mm Tele und f/2,8. ;-)

Umdrehen machte aber auch Sinn, um die Schattenrisse auf den Mauern zu sehen, die langsam immer höher wanderten. Und außerdem sollte man auch nicht immer nur rum sitzen, sondern auch mal ein paar Schritte gehen. Dann werden die Beine auch nicht lahm und die Füße schlafen nicht ein.


Was die Leute so alles verlieren. Ich mein, verlorene Schnuller (siehe ganz weit oben) sind ja nichts Neues, aber verlorene Fuchsohren? Was war das denn für eine Junggesell:innenabschiedsparty? Muss ja hoch her gegangen sein! Prost! ;-)

Auf dem Rückweg zum Aussichtspunkt habe ich dann noch den Baum etwas genauer unter die Lupe bzw. das Objektiv genommen. Besonders gut gelungen finde ich ja das Blatt von hinten gegens Licht als Silhouette mit weit offener Blende und daher einem riesigen Sonnenblobb im Hintergrund, der so halb dahinter hervor lugt! KUNST! :-D


Ansonsten, auch der schönste Abend und Sonnenuntergang muss irgendwann mal zu Ende gehen. MIt dem letzten Rest der Sonne, der hinter den Kraftwerken verschwand, haben wir uns dann auch auf den Heimweg gemacht. Da ich das ISO nicht wieder bis ins Unendliche drehen wollte, habe ich auf weiter Bilder unterwegs verzichtet. Sind ja definitiv auch so genügend geworden!


So, und jetzt habe ich noch Bilder von gestern und Vorgestern hier auf der Platte liegen. Was mache ich denn jetzt damlt? Aufbewahren für schlechte Zeiten? Das habe ich ja schon mit den s/w-Bildern gemacht und da komme ich ja auch kaum noch hinterher mit Veröffentlichen. Naja, mal sehen, jetzt erst mal Bettchen. Und morgen noch mal Korrektirlesen, bevor ich das veröffentliche! Bleiben trotzdem bestimmt genug Rechtschriebfehler übrig. Die linke Hand ist in letzter Zeit immer schneller als die rechte... ;-)

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