Von Eseln, Lämmern und Vögelchen - Einmal Söven und zurück
21.3.: Das gute Wetter geht langsam zu Ende, da ist schon so ein gewisser Schleier aus Dunst und Saharastaub vor der Sonne. Das hat mich aber nicht davon abgehalten, ein paar Stunden den Berg hoch zu kraxeln. Schließlich ging das Gerücht um, dass in Söven die ersten Lämmer zu besichtigen sind. Eigentlich wollte ich ja in die Stadt, ein paar kleinere Besorgungen machen, aber als ich oben auf dem Berg angekommen war und - Spoiler - keine Lämmer am Straßenrand standen, sondern ich die Schafe aus dem Rosental habe blöken hören, bin ich lieber da wieder runter und habe ein paar Fotos gemacht. Gyros geht auch ohne Zaziki! 
Aber fangen wir mal vorne an: Auf dem Weg aus der Tür habe ich mal wieder unsere Nachbarin getroffen, die gerade dabei war, ihren Zaun zu weißen. Was mich dran erinnert, dass wir mal dringend die Katzenkratzschäden an den Fensterrahmen korrigieren müssten. Das Stinktier kratzt ja alles kaputt, was zwischen ihm und seinem neuesten Begehren steht! Schlimm! Neko hat nie solche Schäden angerichtet!
Wie man sieht, ich bin dann den üblichen Hunderunde-Weg gegangen, den Feldweg hoch. Habe tatsächlich mal auf die üblichen Standardfotos verzichtet, davon habe ich schon so viele, und nur kurz zwischendurch die Kamera gezückt. Um das Gepäck zu verringern hatte ich übrigens nur das kleine 35-105 dabei, dafür aber auch das lange 75-300 Sigma, weil ich ja bereits vermutet hatte, dass die Lämmer weiter weg stehen könnten.
Aber das kann man auch ganz hervorragend für kleine Vögelchen im Geäst verwenden. Da ich ja wieder voll die Ahnung habe, kann ich mit absoluter Sicherheit sagen, dass es sich hier höchstwahrscheinlich möglicherweise eventuell um einen Zilpzalp handelt? Irgendeinen Laubsänger, jedenfalls. Sehr hübsches und sehr lautes Vögelchen! und das alles mit dem ollen Sigma, das der F nicht mehr gebrauchen konnte. Ich bin echt erstaunt, dass man auf der Sony damit so schöne Fotos machen kann!
So, und nach diesem kleinen Teaser muss ich ja sicherlich nieman-und-frau-und-divers-dem sagen, dass er/sie/es auf den "erweiterten Eintrag" klicken sollte, um noch mehr Viehzeugs zu Gesicht zu bekommen. Da sind nämlich noch die drei Esel, die dieses Mal ganz nah an mich ran gekommen sind, weil der innerer Zaun ihrer Koppel mittlerweile ein bisschen reparaturbedürftig ist. Da scheint der Winter zugeschlagen zu haben, die konnte sich da einfach durch eine Lücke drücken und standen plötzlich vor mir und wollten was, was ich nicht hatte und ihnen auch nicht gegeben hätte. Und dann sind da natürlich die Schafe und ihre - Spoiler - sehr weit entfernten Lämmer. Und zum Schluss noch die blühende Sternmagnolie, die eindeutig anzeigt: Es ist Frühling und der geht auch so schnell nicht wieder weg! Also: KLICK!

Aber fangen wir mal vorne an: Auf dem Weg aus der Tür habe ich mal wieder unsere Nachbarin getroffen, die gerade dabei war, ihren Zaun zu weißen. Was mich dran erinnert, dass wir mal dringend die Katzenkratzschäden an den Fensterrahmen korrigieren müssten. Das Stinktier kratzt ja alles kaputt, was zwischen ihm und seinem neuesten Begehren steht! Schlimm! Neko hat nie solche Schäden angerichtet!
Wie man sieht, ich bin dann den üblichen Hunderunde-Weg gegangen, den Feldweg hoch. Habe tatsächlich mal auf die üblichen Standardfotos verzichtet, davon habe ich schon so viele, und nur kurz zwischendurch die Kamera gezückt. Um das Gepäck zu verringern hatte ich übrigens nur das kleine 35-105 dabei, dafür aber auch das lange 75-300 Sigma, weil ich ja bereits vermutet hatte, dass die Lämmer weiter weg stehen könnten.
Aber das kann man auch ganz hervorragend für kleine Vögelchen im Geäst verwenden. Da ich ja wieder voll die Ahnung habe, kann ich mit absoluter Sicherheit sagen, dass es sich hier höchstwahrscheinlich möglicherweise eventuell um einen Zilpzalp handelt? Irgendeinen Laubsänger, jedenfalls. Sehr hübsches und sehr lautes Vögelchen! und das alles mit dem ollen Sigma, das der F nicht mehr gebrauchen konnte. Ich bin echt erstaunt, dass man auf der Sony damit so schöne Fotos machen kann!
So, und nach diesem kleinen Teaser muss ich ja sicherlich nieman-und-frau-und-divers-dem sagen, dass er/sie/es auf den "erweiterten Eintrag" klicken sollte, um noch mehr Viehzeugs zu Gesicht zu bekommen. Da sind nämlich noch die drei Esel, die dieses Mal ganz nah an mich ran gekommen sind, weil der innerer Zaun ihrer Koppel mittlerweile ein bisschen reparaturbedürftig ist. Da scheint der Winter zugeschlagen zu haben, die konnte sich da einfach durch eine Lücke drücken und standen plötzlich vor mir und wollten was, was ich nicht hatte und ihnen auch nicht gegeben hätte. Und dann sind da natürlich die Schafe und ihre - Spoiler - sehr weit entfernten Lämmer. Und zum Schluss noch die blühende Sternmagnolie, die eindeutig anzeigt: Es ist Frühling und der geht auch so schnell nicht wieder weg! Also: KLICK!
Kurz vor Kümpel habe ich jedoch erst mal die Radkappe mitgenommen, die mittlerweile vom Graben auf der linken Seite nach rechts in den Baum gewandert ist. Da macht sie sich ehrlich gesagt auch besser. Ansonsten kann ich berichten, dass die Weiden Blühen. Und zwar nicht zu knapp! Die riechen ja tatsächich auch recht süß, habe ich feststellen können, kurz bevor mir die Nase so zugeschwollen ist, dass ich kaum noch Luft bekommen habe. Dabei habe ich mir extra vor dieser kleinen Bergexpedition eine Loratadin rein geworfen, weil ich ja wusste: Das bedeutet nichts gutes! Diese lange Trockenheit der letzten zwei Wochen, der Saharastaub und all die blühenden Gemüse: Nicht gut für meine Schleimhäute. Mein Immunsystem macht schon wieder Überstunden!
Und dann habe ich sie schon von Weitem gesehen: Die Esel! Der weiße hat sich erst mal im Staub gewälzt, als er mich gesehen hat, und eine große Wolke aufgewirbelt. Leider war ich an der Stelle noch damit beschäftigt, vom kleinen Zoom auf das große zu wechseln. Was sich dann aber, ich hatte es oben angedeutet, recht schnell als Fehler erwies, denn die drei waren dann plötzlich so nah, dass ich tatsächlich auf den Weitwinkel-Bereich des Normalzooms zurückgreifen musste. Und wieder weiß ich nicht, das das Internet für Probleme mit dem Minolta 35-105mm hat. Ja, gut, das gignettiert, vor allem mit dem etwas dickeren Filter, das ich ihm verpasst habe, und auch die Verzerrungen sehen altmodisch aus. Aber es ist halt ein 1980er-Objektiv im Gewand der 1990er, was erwarten die Leute?! Die Schärtfe ist OK, zumindest mittig, und das andere passt meiner Meinung nach doch voll in die Retro-Welle, die mittlerweile schon ein paar Jahre in der Fotografie rollt. Ich finde, es macht brauchbar gute Bilder. Überragend? Nein, aber das hat auch keiner verlangt! Irgendwo muss ja der Unterschied zwischen einem 10-Euro-Ebay-Kauf und einer 1000-Euro-Neuanschaffung liegen...
Nach den Eseln ging es dann rein nach Söven. Hier habe ich wie immer den beiden Jesussen einen Besuch abgestattet und sie dieses Mal mit dem langen Objektiv abgelichtet. Aber spannend sind die Veilchen gegens Licht geworden, denn die Blendenabbilder werden auch bei diesem Objektiv linsen- bis diamantförmig verbogen, je weiter man nach außen in die Ecken kommt. Interessante Bokeh-Eigenschaften. Wie gesagt, bei diesen alten Objektiven, diesem wie dem 35-105er, mag ich ja gerade, dass die nicht so steril-rundgeleckt daher kommen, wie es moderne Bilder in letzter Zeit immer tun. Wir sind viel zu sehr von weitwinkligen und praktisch bokehfreien Handyfotos beeinflusst! Unsere Sehgewohnheiten haben sich in den letzten 20 Jahren total verändert, finde ich. Vielleicht geht das langsam wieder in die andere Richtung, seit auch die günstigeren Handy-Knipsen mit "Tele" daher kommen, wi man wieder ein bisschen mehr echte (also nicht von der AI rein gerechnete) Unschärfe erwarten kann. Ändert aber nichts an den vom Algorithmus glatt gezogenen Flächen. (Wobei ich ja sagen muss, dass das S24 Ultra von der Frau ja schon recht krasse Fotos machen kann... Gut, das fällt für mich ja auch nicht unbedingt unter das, was ich da oben unter "günstig" verstehe...
)
Dann war es aber endlich Zeit für Schafe und deren Lämmer. Die waren allerdings auf eine extra aufgestellte Einzäunung kurz vor dem Stall beschränkt, damit die nicht abhauen. Die sind nämlich wirklich noch ganz neu! Aber niedlich! (...und lecker. Denkt sich der Wolf. Und ich.
) Deshalb habe ich mich im weiteren Verlauf eher auf die Alttiere beschränkt.
Hier am oberen Ende des Rosentals hat man ja keinen so tollen Blick, deshalb war ich erstmal ein bisschen enttäuscht. Aber gut, dass ich mich entschlossen hatte, den Zaziki Zaziki sein zu lassen und einfach wieder den Hang runter Richtung Heimat zu gehen, denn hier liefen noch viel, viel mehr Schafe und ihre Beistellziegen rum, die sich auch sehr viel besser fotografieren ließen! Da habe ich doch tatsächlich ein paar sehr gute Schafsfotos hin bekommen. Blöööök!
Und die Ziegen habe mich neugierig begutachtet. Stehen die eigentlich auch wegen des bösen, bösen Wolfs dabei? Die können den sicher auf die Hörner nehmen, wenn er versucht, über den Zaun zu klettern.
Dann habe ich noch die ersten Bienen des Jahres - stimmt gar nicht: In Dingsbums bei der Feuerwehr an der ICE-Strecke waren auch schon welche, wie sie aus ihrem Stock ausschwärmten - beim Landeanflug auf die Weidenkätzchen beobachtet. Ohje, wenn ich die Bilder nur sehe, schwillt mein ganzer Kopf wieder zu. Schlimm, schlimm schlimm! Ich würde echt gerne mal wieder vor die Tür gehen, ohne dass nachher mein ganzer Körper in Alarmbereitschaft ist!
Habe mich dann noch ein paar Minuten auf die Bank gesetzt, die da kurz vor dem Campingplatz steht. Die sieht auch etwas mitgenommen aus, da ist eine der Latten in der Lehne gebrochen. Ich hoffe, dass die wer reapriert und dass die nicht auch noch verschwindet. Mittlerweile gibt es nämlich viele Wander- und Radwege rundherum um Hennef, aber die Bankdichte ist doch recht mau. Vor allem, weil irgendwelche Heinis die unten in den Serpentinen immer wieder kaputt macht, wenn da eine neue aufegstellt wird. Die Welt ist voller vandalistischer Armschläuche! :-/
Statt mich aufzuregen, sollte ich mich allerdings lieber über die Magnolien freuen, die mich dann unten im Dorf gegrüßt haben. Ich hatte ja schon so eine Vermutung, die Sternmagnolie da unten ist immer eine der ersten, die ihre Blüten öffnet. Werde dann wohl die Tage mal ganz dringend in den Kurpark müssen, um auch dort zu schauen, wie es um die Magnolienblüte bestellt ist. Und dann ist auch bald schon Kirschblüte in Bonn, die darf ich auch nicht verpassen! Dabei habe ich doch schon das ganze Archiv voll von blühenden Bäumen!
Und dann habe ich sie schon von Weitem gesehen: Die Esel! Der weiße hat sich erst mal im Staub gewälzt, als er mich gesehen hat, und eine große Wolke aufgewirbelt. Leider war ich an der Stelle noch damit beschäftigt, vom kleinen Zoom auf das große zu wechseln. Was sich dann aber, ich hatte es oben angedeutet, recht schnell als Fehler erwies, denn die drei waren dann plötzlich so nah, dass ich tatsächlich auf den Weitwinkel-Bereich des Normalzooms zurückgreifen musste. Und wieder weiß ich nicht, das das Internet für Probleme mit dem Minolta 35-105mm hat. Ja, gut, das gignettiert, vor allem mit dem etwas dickeren Filter, das ich ihm verpasst habe, und auch die Verzerrungen sehen altmodisch aus. Aber es ist halt ein 1980er-Objektiv im Gewand der 1990er, was erwarten die Leute?! Die Schärtfe ist OK, zumindest mittig, und das andere passt meiner Meinung nach doch voll in die Retro-Welle, die mittlerweile schon ein paar Jahre in der Fotografie rollt. Ich finde, es macht brauchbar gute Bilder. Überragend? Nein, aber das hat auch keiner verlangt! Irgendwo muss ja der Unterschied zwischen einem 10-Euro-Ebay-Kauf und einer 1000-Euro-Neuanschaffung liegen...
Nach den Eseln ging es dann rein nach Söven. Hier habe ich wie immer den beiden Jesussen einen Besuch abgestattet und sie dieses Mal mit dem langen Objektiv abgelichtet. Aber spannend sind die Veilchen gegens Licht geworden, denn die Blendenabbilder werden auch bei diesem Objektiv linsen- bis diamantförmig verbogen, je weiter man nach außen in die Ecken kommt. Interessante Bokeh-Eigenschaften. Wie gesagt, bei diesen alten Objektiven, diesem wie dem 35-105er, mag ich ja gerade, dass die nicht so steril-rundgeleckt daher kommen, wie es moderne Bilder in letzter Zeit immer tun. Wir sind viel zu sehr von weitwinkligen und praktisch bokehfreien Handyfotos beeinflusst! Unsere Sehgewohnheiten haben sich in den letzten 20 Jahren total verändert, finde ich. Vielleicht geht das langsam wieder in die andere Richtung, seit auch die günstigeren Handy-Knipsen mit "Tele" daher kommen, wi man wieder ein bisschen mehr echte (also nicht von der AI rein gerechnete) Unschärfe erwarten kann. Ändert aber nichts an den vom Algorithmus glatt gezogenen Flächen. (Wobei ich ja sagen muss, dass das S24 Ultra von der Frau ja schon recht krasse Fotos machen kann... Gut, das fällt für mich ja auch nicht unbedingt unter das, was ich da oben unter "günstig" verstehe...

Dann war es aber endlich Zeit für Schafe und deren Lämmer. Die waren allerdings auf eine extra aufgestellte Einzäunung kurz vor dem Stall beschränkt, damit die nicht abhauen. Die sind nämlich wirklich noch ganz neu! Aber niedlich! (...und lecker. Denkt sich der Wolf. Und ich.

Hier am oberen Ende des Rosentals hat man ja keinen so tollen Blick, deshalb war ich erstmal ein bisschen enttäuscht. Aber gut, dass ich mich entschlossen hatte, den Zaziki Zaziki sein zu lassen und einfach wieder den Hang runter Richtung Heimat zu gehen, denn hier liefen noch viel, viel mehr Schafe und ihre Beistellziegen rum, die sich auch sehr viel besser fotografieren ließen! Da habe ich doch tatsächlich ein paar sehr gute Schafsfotos hin bekommen. Blöööök!

Dann habe ich noch die ersten Bienen des Jahres - stimmt gar nicht: In Dingsbums bei der Feuerwehr an der ICE-Strecke waren auch schon welche, wie sie aus ihrem Stock ausschwärmten - beim Landeanflug auf die Weidenkätzchen beobachtet. Ohje, wenn ich die Bilder nur sehe, schwillt mein ganzer Kopf wieder zu. Schlimm, schlimm schlimm! Ich würde echt gerne mal wieder vor die Tür gehen, ohne dass nachher mein ganzer Körper in Alarmbereitschaft ist!
Habe mich dann noch ein paar Minuten auf die Bank gesetzt, die da kurz vor dem Campingplatz steht. Die sieht auch etwas mitgenommen aus, da ist eine der Latten in der Lehne gebrochen. Ich hoffe, dass die wer reapriert und dass die nicht auch noch verschwindet. Mittlerweile gibt es nämlich viele Wander- und Radwege rundherum um Hennef, aber die Bankdichte ist doch recht mau. Vor allem, weil irgendwelche Heinis die unten in den Serpentinen immer wieder kaputt macht, wenn da eine neue aufegstellt wird. Die Welt ist voller vandalistischer Armschläuche! :-/
Statt mich aufzuregen, sollte ich mich allerdings lieber über die Magnolien freuen, die mich dann unten im Dorf gegrüßt haben. Ich hatte ja schon so eine Vermutung, die Sternmagnolie da unten ist immer eine der ersten, die ihre Blüten öffnet. Werde dann wohl die Tage mal ganz dringend in den Kurpark müssen, um auch dort zu schauen, wie es um die Magnolienblüte bestellt ist. Und dann ist auch bald schon Kirschblüte in Bonn, die darf ich auch nicht verpassen! Dabei habe ich doch schon das ganze Archiv voll von blühenden Bäumen!

Kommentare
Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt