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Rheinauenflohmarkt

Wir sind heute dann tatsächlich nach Bonn in die Rheinauen, um ein bisschen über den Flohmarkt zu schlendern. Leider war es so unglaublich schwül-heiß, dass ich mir gar nicht all die vielen Kameras anschauen konnte, die es heute zu sehen gab. Da waren tatsächlich mal ein paar dabei, die ich noch nicht alle gesehen hatte. Aber es war ca. 30° und die Luftfeuchtigkeit lag bei gefühlten 100%. Wir haben zum ersten Mal seit langem nicht jeden Stand gesehen, weil wir es einfach nicht mehr ausgehalten haben.


Mehrfach haben wir uns auf die Wiese gesetzt oder eine der Bänke beim Rosengarten. Nur die Füße in den Springbrunnen halten wollten wir nicht, weil das ungefähr schon alle anderen gemacht hatten, das sah nicht mehr besonders hygienisch aus! ;-) Ich mein, ich will das keinem zumuten, im Wasser zu planschen, in das ich meine Schweißquanten rein gehalten habe! :-D Nee, so schlimm war es eigentlich nicht, aber alleine schon das sprudelnde Wasser hat für ein bisschen Abkühlung gesorgt. Außerdem gut, dass wir beide eine kleine Flasche Wasser dabei hatten. Heute wäre echt eine Geschäftsidee gewesen, einfach am Eingang zu den Rheinauen einen von den Hydranten anzuzapfen und gegen 5€ alle einmal abzuspritzen. Es war einfach nur unerträglich.


An den aufziehenden Wolken in den Bildern vom Posttower kann man auch gut sehen, wie das Wetter war. Das sieht ja extrem aus und dabei habe ich nur ein ganz kleines Bisschen am Kontrast gedreht. Wir haben uns jedenfalls für bestimmt eine halbe Stunde abseits - in der Nähe der Bienenkörbe - auf eine Bank im Schatten gesetzt und vor uns hin geschwitzt, weil wir einfach beide nicht mehr konnten. An der Stelle gab es dann auch die ersten stechenden Kopfschmerzen, wahrscheinlich weil gleichzeitig auch noch der Luftdruck Achterbahn gefahren ist.


Als wir dann zu Hause waren, haben wir uns erst mal in den gut temperierten Keller zurück gezogen und ein Wassereis gelutscht, um das überhitze Hirn wieder auf Normaltemperatur herunter zu kühlen. (Die Schwiegermutter kriegt noch 8€, fällt mir dazu ein. Das Eis von Dings-Frost ist gar nicht so schlecht, aber auch nicht wirklich günstig!)

Weilberg

Gott, was war das wieder schwül heute. Trotzdem, wenn die Sonne mal scheint, muss man ja auch mal vor die Tür. Also mal eben schnell nach Thomasberg gefahren und da den Weilberg besucht. Da waren wir ja schon länger nicht. Nebenbei noch einen Lab-Cache gemacht und auch dessen Bonus gehoben. Aber insgesamt waren wir bereits nach knappen 6000 Schritten so platt von der Hitze, dass wir wieder heim getorkelt sind. War unerträglich. Hatten gehofft, dass es im Wald vielleicht was besser wäre, aber da ging kein Lüftchen zwischen den hohen Bäumen und daher war es tatsächlich in der prallen Sonne fast schon angenehmer.


Geparkt hatten wir natürlich auch im Wald, weil da der Schatten besonders hilfreich war, um die Hitze aus dem Auto raus zu halten. Das war auch gut so, denn als wir zurück kamen, waren wir eh schon kurz vor dem Verdampfen. Dort am Parkplatz habe ich dann direkt mal die Schranke mit genommen. Der Vorteil vom Wald ist nicht nur der Schatten fürs Auto, sondern auch, dass ich an dem 50/1.4 die Blende ganz auf machen kann. Da kommen dann so schön weichgezeichnete Bildhintergründe bei raus. Sind danach dann aber gar nicht sofort zum Weilberg gelaufen, sondern erst mal nach rechts in den kleineren Steinbruch abgebogen. Nach der Nässe der letzten Wochen war da ganz viel Grünspan an den Wänden.


Es war so nass, dass sogar schon die ersten großen Pilze in der Gegend rum stehen. Auch wenn die wohl von den wilden Schweinen (oder Touristen) umgeworfen wurden. Trotzdem: Das waren nicht die einzigen, die wir gesehen haben. Denen bekommt das Wetter also definitiv gut. Mal sehen, wie das wird, wenn die nächsten Tage ja angeblich wieder trocken-heiß werden sollen. (Morgen wollten wir zum Flohmarkt in den Rheinauen, mal sehen, ob man das da aushalten kann.)

Ansonsten habe ich diverse Gesteine und Moos uns Gedöns fotografiert. Muss ja auch mal wieder sein. Besonders, da es bei der vielen Helligkeit heute so krasse Schatten gab. Da kriege ich tatsächlich pechschwarzen Hintergrund hin, trotz weit offener Blende. Spannend. Und das, wo man die D100 ja minimal mit ISO 200 betreiben kann.


Ein einzelner, verirrter Schmetterling saß dann auch noch im Wald. Der hat aber leider seine Flügel nicht geöffnet, erst als sein Kollege kam und ihn weg gelockt hat. Dann tanzten die beiden umeinander und waren für mich mit dem manuellen 200er leider nicht mehr fotografierbar, weil viel zu schnell für meine Fokuskünste. Aber hübsch trotzdem und ich bin wie immer erstaunt, was dieses Objektiv kann, sogar an der alten Kamera.


Über Siegburg flimmerte derweil die Hitze, weshalb dieses Bild erstaunlich unscharf ist. Wenn man genau hinschaut, ist das tatsächlich von der Lichtbrechung an der bewegten Luft verursacht. Von diesem Phänomen bin ich ja auch immer wieder fasziniert, besonders jetzt im Sommer, wenn man das so deutlich sehen kann. Wie unterschiedlich warme Luft solche spannenden Muster produzieren kann. Da weiß man auch, warum man adaptive Optiken braucht, um sich Sterne genauer angucken zu können!


Ansonsten stand da draußen auf dem Feld noch ein bisschen Korn herum. Weiß nicht, ob das dann doch noch abgemäht wird, falls es die kommenden Tage doch noch sonnig bleibt. Aber ich hatte den Eindruck, dass die Körner schon ein bisschen angepilzt waren. Hätte ich mal probieren sollen, vielleicht wird man ja high davon! :-D (Ne, danke, nicht wirklich. Bei der Hitze nicht auch das noch, mir war schon schwummrig genug!)

Dann noch eben zum Steinbruch hoch, nachdem wir den Lab-Cache beendet hatten, aber noch bevor wir den Bonus eingesammelt hatten. Weil, passte gerade. Da oben dann noch mehr interessante Gesteine mitgenommen, soweit ich diese mit dem 200er ran holen konnte. Der Kratersee war außerdem mit ganz viel Entengrütze zugewuchert und war ganz grün: Wie eine Schüssel mit Pesto. ;-) Also, ich denke, dass es Entengrütze war, man kommt ja nicht so weit da runter, dass man das genau sehen könnte.


So, und jetzt muss die Frau sich noch die Eröffnung der Bundesliga angucken. Ein Tor haben die Harry Kanes schon gemacht und die Bremer eines im Abseits. Ich find das ja nur mäßig spannend, aber immerhin bekomme ich ein bayrisches Mädchenbier mit Zitrone drin. Lecker. ;-)

Langer Tag mit Maus am Ende

Heute war wieder ein langer, langer Tag, deswegen nur ein kurzer, kurzer Eintrag. Viel zu berichten gibt es auch nicht. Wie man sieht, war ich mal wieder im Seelscheid in Dorf unterwegs und habe da nur ziemlich genau die Bilder gemacht, die ich hier jetzt auch rein stellen werde:


Als dann eben der Nachbarskater vor dem Fenster randalierte, war er wohl gerade dabei, diese schockstarre Maus zu lecken. Oder was auch immer er damit vor hatte. Wahrscheinlich rein schleppen. Brauchnwanich, hammascho! ;-) Nach ein paar Sekunden hat sie sich dann ins Unterholz zurück gezogen. Die ist dann übrigens mit der anderen Kamera abgelichtet, das hätte die D100 mal wieder nicht geschafft.


So, und das war auch schon das. Ansonsten bin ich einfach nur noch müde. Die Schwüle heute war wieder besonders unerträglich und jetzt kündigen die Nachrichten gerade auch noch eine Hitzewelle für die nächsten Tage an. Ja, danke, genau das, was ich brauchte. Vielleicht hilft das aber meinen Knochen, die ja bei dem feucht-schwülen Wetter ständig kacken und knirschen, als ob schon Herbst wäre. Und vielleicht kommen wir dann auch mal wieder was regelmäßiger an die Luft. Langsam hab ich nämlich keinen Bock mehr auf die Vier Wände von innen...

Mehr Platz für die Playstation

Der Hase hatte jetzt dann echt mal die Nase voll, ständig immer Spiele zu installieren und dann wieder zu deinstallieren, wenn kein Platz mehr frei ist. Sie spielt halt viel parallel. Vor allem diese langen Schinken wie Fallout und sowas, was sowieso schon Milliarden von Byten zusammen kriegen. Deswegen hat sie sich dann mal eine SSD geleistet. Schon erstaunlich, was da heutzutage in diese Dinger rein passt, obwohl sie ungefähr ein Bruchteil einer 5¼"-Floppydisk groß sind. (Um das mal mit was zu vergleichen, was ich noch aus meiner Jugend kenne.) Obwohl, wenn man die falten würde, hätte die wohl ein ähnliches Volumen. Vor allem diese auf der Verpackung angepriesene Geschqwindigkeit! Schlimm! Schlimm, schlimm! 7GB/s! Faszinierend.


Die Installation ist bei der PlayStation 5 ja erschreckend einfach: Deckel ab (was das Komplizierteste ist, weil es eigentlich so einfach ist, dass ich mich nicht traue, so feste zu ziehen), Schraube von der Laufwerksschachtblende raus, Schraub-Nupfel darunter auf die richtige Stelle ändern und SSD einlegen, festziehen, zu machen, fertig. Das kann jeder, der schon mal einen Schraubenzieher bedient hat. Bei der PS3 habe ich das letzte Mal ein Laufwerk eingebaut, da war das noch vergleichsweise langwierig, weil man die Platte tatsächlich in die Halterung einsetzten musste, bevor man sie einlegen konnte. Wobei man da aber das Gehäuse nicht öffnen brauchte. Man, das ist auch schon eine Ewigkeit her. Die Platte hab ich ja jetzt hier als Datengrab in meinem Notebook drin.

Sieht jedenfalls hübsch aus, die Kingston SSD eingebaut in der PS5. Allerdings frage ich mich, ob dieser kleine Heat Spreader auf die Dauer reichen wird, das Teil zu kühlen. Vor allem, weil man die Klappe laut Anleitung wieder auf den Schacht drauf schrauben soll. Da gibts zwar noch Lüftungsschlitze, aber.


Nach dem Einschalten fragt die PS5 dann auch direkt, ob sie das Ding dann jetzt auch formatieren darf/soll und zwei Klicks weiter ist sie dann auch schon einsatzbereit. Und sagt auch, dass die Geschwindigkeit tatsächlich mit dem übereinstimmt, was auf der Verpackung aufgedruckt war, zumindest so grob. Frage mich aber schon, wie viel man da in der Geschwindigkeit drauf schreiben muss, bis der schnelle Puffer voll ist und die Leistung einbricht.


So, und das war das. Schon wieder sinnlos Geld zum Fenster raus geworfen! ;-) Muss auch mal sein. Bevor die Inflation das alles auffrisst, kann man sich auch Technik dafür kaufen. Nicht, dass gerade SSDs zZt nicht auch inflationär billiger werden. Wahrscheinlich würde ich die heute schon für 5 Euro weniger kriegen als wir bezahlt haben. :-D (Naja, ganz so schlimm ist es noch nicht. Aber fast.)

Zufälligerweise noch mal Bödingen, aber mehr so an der Kirche

Gestern Abend hat uns dann doch noch der Bewegungsdrang erwischt und wir sind vor den Nachrichten noch raus. Es wird ja mittlerweile schon wieder sehr früh dunkle, der August ist schon halb rum. Um 9 geht die Sonne unter, da muss man sich beeilen, wenn man ein paar Tausend Schritte erledigt bekommen will.

Rein zufällig und in keinerlei Verbindung zu dem s/w-Artikel, den ich gestern veröffentlicht habe, sind wir nach Bödingen gefahren. Dort sind wir mal wieder die übliche Runde einmal um die Kirche, raus auf die Felder und dann noch ein bisschen in den Wald hinein gegangen. Weil: Die Sonne stand schon sehr tief und dementsprechend schjön war die goldene Stunde. Die alte D100 noch mal mit ein bisschen Sonnenlicht füttern, bevor ich die demnächst wieder einmotten werde. Hoffentlich. Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben.


Mittlerweile bin ich auch wieder richtig gut drain geworden, die Belichtung für die manuellen Objektive zu schätzen. Der Gockel da oben und eigentlich die ganze erste Zeile habe ich mit dem 200mm AI gemacht und das sind tatsächlich die ersten Schüsse, die ich abgegeben habe: 1/500s, f/5,6, ISO 200 - und direkt ein Treffer! Besser hätte es die Automatik auch nicht gekonnt. Ich glaube, ich sollte mal wieder öfter völlig manuell auf die Jagd gehen. Habe mich ja so an den A-Modus gewöhnt, dabei ist der eigentlich gar nicht nötig. Ich mein, die meisten der analogen Kameras in meiner Sammlung sind eh voll manuell und mit denen geht das ja auch!

Bei diesem Licht bin ich eh verzückt von den Farben, die der alte CMOS-Sensor auswirft. Wenn er nur nicht ganz so dreckig wäre. Und ein paar weniger defekte Pixel hätte. 20+ Jahre sind allerdings auch eine lange Zeit. Bevor ich die Kamera wieder einlagere, werde ich aber wohl mal ein bisschen mit Isopropanol an den Sensor gehen und versuchen, die gröbsten Dreck weg zu fegen. Denn wie gesagt, unter diesen Bedienungen macht die Kamera echt schöne Bilder, auch wenn die nachher nur 6 MP groß sind. CMOS gibt irgendwie eine andere wärme als diese neumodischen CCDs in den Handys. (Die D610 hat glaube ich auch noch einen CMOS-Sensor. Steht jedenfalls so auf der Nikon-Seite. Aber man muss ja auch nicht alles glauben, was man im Internet liest! ;-))


Jedenfalls. Mir ist noch nie aufgefallen, was für einen vergleichsweise kleinen Kopf der Jesus hat, der hier neben der Kirche am Kreuz hängt. Aus diesem Winkel ist das einigermaßen zu erkennen. Es kommt mir fast so vor, als hätte das ein anderer Bildhauer gemacht. Der Torso ist irgendwie recht wuchtig, aber der Kopf passt dann irgendwie gar nicht dazu. Wie gesagt, ist mir vorher noch nie so aufgefallen, obwohl ich die Gruppe schon öfter aus allen möglichen Richtungen abgelichtet habe.

Wie haben uns dann ausnahmsweise mal den Gang über den kleinen Friedhof gespart. Da ist mittlerweile jedes zweite Grabmal abgesperrt, weil es baufällig ist. Ich habe den Eindruck, alle paar Wochen - also praktisch jedes Mal, wenn wir hier sind - kommt ein neues dazu. Ist nur eine Frage der Zeit, bis die den komplett sperren.


Danach dann wie immer über die Pferdekoppeln und ein paar Vierbeiner fotografiert. Auch hier habe ich mal wieder recht gut Blenden und Zeiten raten können. Manche Bilder sind sogar richtig gut geworden. Auch hier bin ich erstaunt, dass die alte D100 relativ unempfindlich auf Über- und Unterbelichtung reagiert. Im Bereich von je einer Blende um die "perfekte" Belichtung ist eigentlich immer alles OK. Also, jedenfalls lässt sich im Gimp immer noch einiges raus holen. Gut, das ist jetzt eigentlich nicht der Sinn, eigentlich will man gleich perfekte Bilder haben, besonders wenn man so wie ich unterwegs ist und den RAW-Modus grundsätzlich ignoriert.

Aber Pferde: Besonders die Typen, die sich vor der Kirche im Hintergrund mal wieder in Pose geworfen haben, gefallen mir. Deswegen sind sie auch mal wieder groß im Artikel. Nicht, dass ich nicht schon hunderte Pferde-Bilder hier drin hätte. Bestimmt auch welche von denen in genau dieser Pose vor genau diesem Kirchturm. Aber. Irgendwie muss man ja das Internet füllen! ;-)


Ansonsten kann man sehen, wie es auf den Herbst zu geht. Überall Beeren, die in der Abendsonne glänzen. Auch hier fasziniert mich die Farbwiedergabe der alten D100. Zusammen mit dem 50/1.4 kann man vor allem erstaunliche Pastelltöne produzieren. Das Teil ist sowieso ziemlich spannend, aber das hatte ich ja auch schon gesagt, ich wiederhole mich. Kann kaum erwarten, das mal endlich auf der Vollformatkamera zu testen!

Nach den Beeren sind wir übrigens auch mal eben in den Wald abgebogen, aber außer ein paar Schildern war hier nichts so spannend, dass ich es hätte fotografieren müssen. Vielleicht die sehr lauten Flugzeuge, die über dem Bröltal nach Osten abgebogen sind. Die starteten gestern offensichtlich nach Süden. Aber leider waren die so tief und so weit weg, dass sie die ganze Zeit hinter den hohen Bäumen verschwanden und ich sie nicht erwischt bekommen habe. Hatte halt auch das falsche Objektiv drauf. So ein Zoom hat auch was für sich...... ;-) Die Zfc hatten wir nicht dabei, sonst hätte es damit vielleicht geklappt.


So, und das war das, und das war meine Mittagspause. Jetzt mal wieder was sinnvolles erledigen. Mal sehen, ob wir heute vor die Tür kommen. Es war heute Nacht extrem nass und gewittrig, dementsprechend wird es heute wahrscheinlich wieder schwül werden. Ist es diesen Sommer ja eh ständig. Kann kaum den Herbst erwarten. Die (trockene) brütende Hitze der letzten Jahre hatte auch was für sich. Ich hatte schon fast vergessen, wie unangenehm das Rheinland im Sommer sein kann.