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Schwarz-weiß und analog, Teil 272: Rosenmontag in Hennef

Kentmere 100 #10, 12. Februar 2024
  • Olympus OM-2 SP, Olympus Zuiko MC Auto-S 1:1.8 f=50mm, Auto Makinon 1:2.8 f=28mm, Olympus OM-System E. Zuiko Auto-T 1:3.5 f=135mm
  • Entwicklung: Fomadon P Stock, 11:00 Minuten, 20°C, Adofix Plus 1+5, 4:30 Minuten, Adoflo II 1+200
Man, was bin ich hinterher mit meinen s/w-Fotos. Es ist September, während ich das hier schreibe, und ich bin endlich im Februar. Bis ich das veröffentliche, ist es sicher Oktober. Schlimm. Schlimm, schlimm.

Was ist im Februar? Karneval. Geh ich da hin? Normal nicht, aber um Fotos zu machen, mache ich eine Ausnahmen. Deswegen habe ich mir die Olympus OM2 geschnappt und schon war direkt wieder ein Film voll. Da diese Kamera und alle drei Objektive, die ich hier verwendet habe, bekannt sind, werde ich mich mit der Beschreibung der Bilder auch ein wenig kürzer fassen. Schließlich stehen uns hier 38 Fotos bevor. Nur so viel sei gesagt: Die Zuikos sind wie immer superb, mit das liebste, was ich zum Fotografieren benutze. Aber auch das vergleichsweise günstige Makinon macht wie immer einen guten Eindruck, Ich hatte mit dem Wetter auch einigermaßen Glück, als ich kurz entschlossen zum Zoch gegangen bin: Viel Licht aus tiefem Winkel, also recht kontrastreich alles. Das merkt man auch daran, dass ich hier den ISO-100-Kentmere benutzten konnte, ohne auf irgendwas verzichten zu müssen.

Fangen wir an mit den Wagen, die an mir vorbei kamen, bzw. an denen ich vorbei defilier bin: Bunt und Jeck! (1/500s, f/4, 50mm.) Eines muss man dem Karneval ja lassen: Im Allgemeinen ist er bunt und recht liberal, was das Jecksein angeht. Soll heißen: Die Vorurteile halten sich in Grenzen und das ist schon was in diesen brau-blauen Zeiten. Ich finde es ja immer wieder witzig, s/w-Bilder von so bunten Sachen zu machen; das eröffnet eine andere Perspektive. Ähnlich ist es bei der KG Rot Weiß Bröl. (1/500s, f/4, 28mm.) Da fällt es nur weniger auf, denn die sind eh schon nur zweifarbig. Eher merkt man es bei dem Wagen mit den Minions, der hätte im Original mehr Farbe. (1/500s, f/4, 28mm.)


Das Dings da soll übrigens ein Löwenkopf sein, was man von der Seite nur ungefähr erkennen kann. (1/1000s, f/4, 50mm.) Das liegt aber auch am Schmetterling im Maul. Immerhin hat er eine im Wind wehende Mähne. Gefolgt von einem Trecker älteren Baujahrs, den ich ja auch nicht einfach so vorbei ziehen lassen kann, ihr kennt mich ja. (1/250s, f/4, 28mm.) Wie man sieht, ich habe viel mit f/4 gearbeitet, weil das Wetter und die Motive waren so. Nicht so bei den Kunterbunten: Die habe ich mal richtig schön abgeblendet, um das Maximum aus dem Makinon heraus zu holen. (1/250s, f/8, 28mm.)

Die Hexengruppe treffe ich ja auch jedes Jahr. (1/125s, f/4, 28mm.) Macht ja auch Sinn, die gehören ja irgendwie zum Inventar. Aber neben diesen eher modernen Kostümen läuft auch immer der ein oder andere traditionelle Gardist herum, mit Federn am Hut. (1/1000s, f/4, 50mm.) Knapp dahinter habe ich dann die Regenböegen getroffen, die ich hier auch abgebildet wissen will. (1/250s, f/8, 50mm.) Eines der wenigen Bilder, die ich irgendwie verbockt habe. Hätte mich weiter runter beugen sollen und näher ran wäre auch nicht falsch gewesen; so sieht das doch sehr nach einem Schnellschuss aus.


Der Karneval lässt auch immer wieder die Puppen tanzen, da trifft es sich ganz gut, wenn man welche dabei hat, also zB Schaufensterpuppen. (1/1000s, f/4, 50mm.) Aber auch starke Männer sind vertreten, ich glaube, der Name war Kirin, wenn ich mir das richtig notiert habe? (Unbekannte Zeit, f/4, 50mm.) Und ich glaube, die Parkscheiben habe ich auch schon mal gesehen. (Unbekannte Zeit, f/4, 50mm.)

Wenn dr Zoch n Zoch dabei hat, wird es schon ein bisschen meta, oder? (1/500s, f/4, 50mm.) Normalerweise trifft man auf dem Zug ja mehr so Trecker als Zugmaschinen. (1/125s, f/4, 28mm.) Wieder ein Prachtexemplar erwischt. Aber besonders sind immer die Leute, die in der Menge stehen und kreativ waren: Sind das einfach nur Bommeln am Hut oder die Pappnasen der erlegten Clowns? ;-) (1/1000s, f/2,8, 50mm.)


Oktopoden liefen auch wieder rum, sodass ich da auch eine gewisse Auswahl hatte. (1/1000s, f/4, 50mm.) Aber auch blaue Füchse waren vorhanden. (1/250s, f/4, 50mm.) Interessant, wie normal das auf s/w-Material aussieht, während das in der Realität eher mein Hirn verdreht hat. Man sieht hier halt nicht, dass das gar kein Rot war, sondern eben ein recht kräftiges Neonblau. Hin und wieder musste ich ob so viel Farbe meine Augen vom Zug lösen und sie in die nähere Umgebung schweifen lassen, weshalb jetzt auch der Beethoven dabei ist. (1/125s, f/8, 50mm.) Der ist ja ganz am anderen Ende der Stadt, wo sich auch das Eiscafe befindet, dessen Tüte ich auch mal wieder abgelichtet habe. (1/1000s, f/4, 50mm.) Die Äste im Hintergrund sind gerade noch weit genug entfernt, dass sie auch ein bisschen unscharf geworden sind, trotz f/4. Ich liebe ja alte Kameras, an denen man alles manuell machen kann, aber die recht langen Zeiten sind doch manchmal etwas hinderlich. Mit was modernem hätte ich da auf f/2 aufgeblendet. Aber die OM2 kann eben nur 1/1000s als schnellste Zeit.

Das war dann auch die Stelle, an der ich umgekehrt bin. Schließlich kam da hinter dem Ende der Strecke nicht wirklich noch was. Im Schnellimbiss hatten sie hingegen auch voll die Karnevalsstimmung, wie man an diesem Fritten-fressenden Steckenpferd sehen kann. (1/125s, f/4, 50mm.) Um den Rückweg aufzulockern, habe ich das Tele drauf gemacht und mit dem ein paar Schnappschüsse mitgenommen. Etwa diesen Punk. (1/125s, f/5,6, 135mm.) Überhaupt gab es hier ein paar sehr spannende Kopfbedeckungen zu sehen, wie etwa dieses Schiff. (1/500s, f/3,5, 135mm.) Rheinpiraten? Man weiß es nicht.


Ich bin immer wieder fasziniert, dass Hunde scheinbar recht wenig Probleme mit dem Radau und der Menschenmenge haben, die bei solchen Massenveranstaltungen abgeht. (Unbekannte Zeit, f/3,5, 135mm.) Der hier war aber total brav und guckte sehr interessiert dem Trubel zu. Und er hat auch nicht versucht, die Astronauten anzupieseln. :-D (1/1000s, f/3,5, 135mm.) Muss zwischendurch noch mal anmerken, wie hin und weg ich immer wieder von dem Zuiko 135mm bin. Das ist ja nicht unbedingt das hochwertigste Teil in meiner Sammlung, wenn es um die Werte geht, aber es macht einfach total geile Fotos! Auch und gerade weit offen! Und produziert dabei ein sehr schönes Bokeh, wie bei dieser Marschkapelle. (Unbekannte Zeit, f/3,5, 135mm.)

Es gibt auch weibliche Minions? Mit Kokosnuss-BH? (1/1000s, f/5,6, 135mm.) Faszinierend! Ach ja, und Prinzenpaare gibt es in der Stadt der hundert Dörfer ja auch genug, da hat ja jeder ein eigenes. Wer die beiden waren, weiß ich jetzt leider nicht mehr. (1/1000s, f/5,6, 135mm.) Übrigens: Wenn ich bei den Dateinamen an den Zeiten ein "o" anhänge, heißt das so viel wie "over", also dass eine Überbelichtungswarnung in der Kamera an gegangen ist. Das ist meist nicht sooo kritisch, wenn es nur eine drittel oder eine halbe Blende ist, mache ich das Bild meist trotzdem, besonders wenn es wie hier gegen das Licht oder den hellen Himmel oder eine angestrahlte Häuserzeile ist, da misst der Sensor meist eh ein bisschen zu viel. Man kann am Narren-Bild ja auch sehen, dass das ziemlich genau gleich aussieht, obwohl es die gleichen Werte ohne Über-Warnung hat. (1/1000s, f/5,6, 135mm.)


Schwarze Katze ist auch immer wichtig, besonders wenn sie von einem schwarzen Raben begleitet wird. (1/1000s, f/8, 50mm.) Für das Tele war sie allerdings etwas nah. Und es die Sonne ballerte da gerade voll drauf, deswegen auch die große Blendenzahl. Wenn im Februar die tiefe Sonne raus kommt und man dazu fast senkrecht stehende Dinge fotografieren will, passiert das, wie bei dem Stuhl im Kreisverkehr auch. (1/500s, f/8, 50mm.) Wie man sehen kann, hatte ich hier also schon wieder das andere Ende der Stadt erreicht; sozusagen das Ende vom Anfang, denn die Wagen waren mittlerweile alle weiter gezogen. Nur noch die Lok vom Zug kam vorbei. (1/1000s, f/2,8, 50mm.) Weiter öffnen konnte ich die Blende hier wieder nicht, aber auch so habe ich ein kleines bisschen Unschärfe in den Hintergrund bekommen. Weit offen wäre spannender gewesen, denke ich. Ich muss mir mal ISO 25 Film kaufen und dann im Schatten fluchen! ;-)

Von hier aus ging es dann auf den Heimweg, aber ich hatte noch sieben Pfeile im Köcher. Den ersten habe ich verschossen, indem ich dieses Outdoor-Arrangement vorm Schützenhaus fotografiert habe. (1/1000s, f/5,6, 50mm.) Müssen ja weg, ich wollte den Film zeitnah entwickeln. Und dann ein halbes Jahr im Archiv verschwinden lassen! ;-) Egal, in diesem Sinne habe ich dann auch die Beeren an den Bäumen da vor dem Restaurant Drei Eichen fotografiert, auch wenn das definitiv keine Eichen sind. (1/60s, f/5,6, 50mm.) Nach den vielen schnellen Zeiten war es ganz seltsam, mal auf das theoretische Minimum für diese Brennweite runter zu müssen, aber es war schattig. Beim Absperrfahrzeug, dass hier vor der Warther Kirche zur Sicherheit quer über die Straße geparkt war, sieht das schon wieder ganz anders aus, das stand in der prallen Sonne. (1/500s, f/8. 50mm.)



Auf dem Weg durchs Dorf nehme ich ja immer wieder gerne das Boot auf dem Trockenen mit. (1/1000s, f/4, 28mm.) Sharky! Eigentlich ein ganz nettes Teil. Nebenan habe ich dann noch die Tanks über den Zaun fotografiert, weil die in der Sonne so schön geglänzt haben. (1/1000s, f/5,6, 28mm.) Hier gab es auch wieder die Überbelichtungswarnung, aber wie man sieht, kann man die gut ignorieren, wenn man weiß, was man tut. ;-) Kurz vor Ende meines Fabruar-Ausflugs habe ich dann noch eine Efeu-Ranke mitgenommen. (1/125s, f/5,6, 28mm.) Und für U noch den üblichen Strommasten. (1/500s, f/5,6, 28mm.) Und dann war der Film voll.

Fazit: Die OM-2 SP ist eine richtig gute Kamera, die nur leider ein bisschen langsam ist, meiner Meinung nach. Aber das sind sie eigentlich alle in dieser Zeit; wenn man nicht gerade ein Profimodell gekauft hat, war das schnellste halt 1/1000s. Die Zuikos sind wie immer superb und auch das Makinon macht schöne Fotos. Kann ich alles durch die Bank weg empfehlen. ;-)

Anno 1404 unter Proton

Nachdem ich mich ja jetzt mal wieder ein bisschen mit Spielen unter Linux befasst habe, habe ich mir gedacht, ach, guck doch mal, wie die alten Spiele so laufen. Ich mein, ich hab das vor 15 Jahren tatsächlich gekauft und im Schrank stehen und grafisch war das wirklich sehr schön damals.

Aber es hatte diesen unglaublich beschissenen Kopierschutz! Aber auch so grundsätzlich läuft der Installer von der DVD nicht anständig unter wine. Keine Ahnung, was den gezankt hat, aber er beschwert sich die ganze Zeit über einen Fehler 138 im SetupNew.cpp. Was weiß ich, irgendeine obskure Windows-Funktion, die in Wine nicht implementiert ist. Dass das Spiel aber grundsätzlich läuft, sieht man daran, dass es bei den Üblichen Verdächtigen (Steam, Epic, GoG...) auch als Linux-supported angegeben ist.

Nachdem ich mir zwei Stunden um die Ohren geschlagen hatte und es einfach nicht ans Laufen bekommen habe, habe ich das nächstbeste gemacht: Ich habe die VirtualBox gestartet, einen Snaphot vom Ist-Zustand meines Windows XP gemacht, damit ich den Tagés-Dreck nachher wieder rückstandsfrei da raus bekomme, das Spiel installiert und dann einfach in ein neuen Wine-Präfix kopiert, nachdem ich alle drei Patches installiert habe. Zur Sicherheit habe ich noch sämtliche Registry-Einträge kopiert, die ich mit einer Suche nach "1404" finden konnte. Das ist grundsätzlich schon mal ein brauchbarer Ansatz gewesen, ich musste mit den winetricks nur noch das auf der DVD mitgelieferte DirectX installieren. Und in der wincfg den richtigen Audio-Port einstellen. Und jetzt läufts:


Sogar erstaunlich brauchbar. Jetzt muss ich nur noch Zeit finden, das auch tatsächlich mal wieder zu spielen. Das war ja das letzte Anno, das ich mir tatsächlich damals angschaut hatte, denn danach kamen diese komischen, erst das 1800, was mich vom Setting her schon nicht so direkt angesprochen hatte, und danach die in der Zunkunft, von denen ich irgendwie gar nichts mitbekommen hatte. Soll ja irgendwann Ende des Jahres ein Neues geben, mit Römer-Theme. Die spinnen, die Ubi-Softler! ;-) Bin ich mir auch noch nicht so sicher, ob ich mir das anschaue. Vielleicht gibt es ja mal wieder sowas witziges wie eine Demo, die man sich vorher anschauen kann, bevor man viel zu viel Geld ausgibt!

Fazit: Dieser Kopierschutzdreck, der in den frühen 2000ern so modern war, beißt einem im Nachhinein noch immer in den Arsch. Nicht nur, dass das damals den halben Computer lahmgelegt hat, heute würde ich sowas gar nicht mehr auf ein produktives Windows loslassen! Schon gar nicht auf ein 11, das scheißt sich ja schon in die Hose, wenn es nur das Startmenü nach links an den Rand pinnen soll! ;-) In der wine-Umgebung hingegen ist es recht abgeschottet und kann glaube ich nicht viel kaputt machen und die Installation im XP mache ich rückgängig, indem ich den Snapshot von davor wiederherstelle. So einfach geht das. :-D

Tomb Raider Meeting 2024, Teil 4: Sonntags nach Hause mit alten Kameras im Gepäck

Den Heimweg bin ich dann gefahren, mit As Audi. Schönes Auto, aber ich bin nur Kleinwagen gewohnt und war ein bisschen überfordert! ;-) Nicht schlimmer als sonst, aber ja.

Den Heimweg haben wir aber nicht ohne die beiden Kameras angetreten, die ich von Zickchen mitgegeben bekommen habe: Eine Kodak EK160-EF aus der Urzeit der Sofortbildfotografie und eine digitale Fuji FinePix 1400 Zoom aus der Urzeit der digitalen Schnappschüsse. (Beide Kameras werde ich bei Gelegenheit hier noch genauer vorstellen.)


Beide Kameras repräsentieren eine interessante Zeit der persönlichen Knipserei: Die Kodak benutzte damals einen eigenen Film, also nicht den üblichen von Polaroid, was wohl direkt zu einem riesigen Patentstreit geführt hat, der darin endete, dass Kodak die PR-10 Filme Mitte der 1980er vom Markt nehmen musste. Auch sämtliche Kameras wurden eingestellt und - wenn man dem Internet trauen darf - sogar die bereits verkauften Kameras gegen Entschädigung zurückgerufen. Somit weiß ich nicht gar nicht, wie viele es davon noch gibt. Immerhin steckt noch eine leere Kassette in der Kamera, sodass ich mal investigieren kann, ob man da irgendeinen andere Sofortbild-Film (Instax?) rein basteln kann. (Im Thingiverse gibt es jedenfalls eine Druckedatei für eine solche Kassette, die man angeblich entsprechend ausrüsten kann.) (Siehe auch YouTube.)

Die kleine Digitale ist hingegen um die Jahrtausendwende raus gekommen und war mit so das erste, was einigermaßen erschwinglich war. Mit einer wahnwitzigen Auflösung von 1280x960 fällt die heutzutage in die Kategorie Kinderkamera, aber damals war das tatsächlich normal für Knipsomaten. (Meine D100 hat ja gerade mal 6 Megapixel und die war damals sowas wie semiprofessionell.) Die nimmt allerdings SmartMedia-Karten, die ich das letzte Mal vor ungefähr 20 Jahren gesehen habe. Mittlerweile kosten die bei ehBlöd richtig Geld und man hat keine Garantie, dass die alten Flash-Zellen noch irgendetwas speichern können außer statischem Rauschen. (SD Karten haben sich ja scheinbar komplett durchgesetzt, mit kleinen Ausnahmen.)


Wie man auf den Bildern sehen kann, sind beide von ein wenig Batteriefach-Korrosion befallen. Das ist ja eigentlich normal und lässt sich hoffentlich zügig entfernen. Bis jetzt bin ich noch nicht dazu gekommen, da habe ich nächstes Wochenende was zu tun. Wobei, das ist Trekdinner und Wahl... Mal sehen. Sollte nur zeitnah gemacht werden, damit sich das nicht weiter durch die Elektronik fressen kann.

Insgesamt aber beides sehr spannende Geräte, die ich gerne mal testen würde. Ich hoffe also, dass mindestens eines der beiden funktioniert. Wir werden sehen.

Tomb Raider Meeting 2024, Teil 3: Samstags im Regen durch Bad Grund

Samstags haben wir uns nur kurz nach Gittelde zum Discounter begeben, um die letzten Reste einzukaufen, die noch fehlten. Deswegen hatten wir den Rest des Tages eigentlich recht viel Zeit, die wir genutzt haben, um mal runter "ins Dorf" zu gehen. Es hat zwar immer wieder mächtig geregnet, aber was macht man nicht alles für ein Ü-Ei. ;-)


Wie man sehen kann, hatte ich dieses Mal das Zoom dabei. Das hat in diesem Fall tatsächlich ganz brauchbare Fotos gemacht, denke ich, trotz des eher bescheidenen Wetters. (Wenn da irgendwo am oberen Rand meine Hand im Bild sein sollte: Ich wollte verhindern, dass es auf das Filter regnet! ;-)) Ich bin zwar bei dem Teil nie so begeistert von der zoom-bedingten Lichtstärke, aber das VR und die Schärfe von dem Ding sind schon erstaunlich gut. Und bei vollem Zoom fällt das mit der Lichtstärke auch gar nicht mehr so auf, wenn man es wie ich immer auf Hintergrundunschärfe angelegt hat.

Besonders spannend ist es, wenn man - wie so ein Spanner - in die Hinterhöfe der Nachbarn fotografiert. Die haben da zwischendurch jedenfalls ein ganzes Haus aus der Reihe abgerissen und jetzt steht hinten nur noch so ein einsamer Kamin rum. Fand ich witzig, deswegen Foto.


Im kleinen Supermarkt mit dem N haben wir dann das ein oder andere an Lallohol mitgenommen und - nachdem S und seine Mutter das mit bekommen hatten - noch anderen Grillanzünder, den guten aus Erdöl, der nicht nach Fettleichen riecht, wenn man ihn ansteckt, und Zitronen für die Salatsoße. Und natürlich ein Ü-Ei. Was mich dran erinnert, dass J noch 5€ in das LGBTQ+++-Schweinchen stecken muss, weil sie sich ein Plärry Hotter Merchandise gekauft hat. Nur um die olle Jay Kay zu ärgern. ;-)

Ansonsten sind wir dann auch wieder durch den gleichen Regen zurück gewackelt und ich habe die üblichen Fotos gemacht. Wie gesagt, das Wetter war dieses Jahr eher scheiße, sodass wir einfach keine unserer üblichen Ausflüge machen konnten. Nicht mal zum Cachen gekommen. Schlimm das. Habe mein Wanderschuhe völlig umsonst mitgenommen.


Nachmittags überkam mich dann ein ganz schlimmer Schlafanfall, wahrscheinlich weil wir am Freitag Abend bis in die Puppen mit den Zombies gespielt hatten. Habe mich 'ne Stunde hin gelegt und als ich wieder aufstehen wollte, ging das nicht, weil: Rücken! Ich gebe dem feuchten Wetter die Schuld. Es war jetzt nur mäßig schlimm, nur hinsetzen, aufstehen und die Schnürsenkel binden war problematisch. Andererseits ist jetzt, da ich diesen Text verfasse, schon Mittwoch und es zickt noch immer rum. Nun ist aber auch noch immer Kackwetter. Wie November da draußen, nur 10 Grad zu warm.

Jedenfalls, das war der Samstag im Großen und Ganzen. Danach war der Tag nämlich irgendwie gelaufen. Rücken ist immer Scheiße, das vermiest einem die Laune ziemlich zackig. Immerhin hat der heiße Grill geholfen, der ist besser als jede elektrische Höhensonne! ;-)

Tomb Raider Meeting 2024, Teil 2b: Freitags den Grill begrillen

Abends dann die Massen an totem Tier auf den Grill werfen. Von den 29 die da waren, waren glaube ich 25 Fleischesser. Das ist schon eine Menge, weshalb wir diese Berge - fast einen ganzen Einkaufswagen voll - Schwein besorgt hatten. Nacken, Rücken, ja sogar Filet, weil preislich tatsächlich zwischen den beiden, dazu noch Würste in zweierlei Ausführungen. Ich krieg schon Gicht und verkalkte Herzkranzgefäße, wenn ich das hier nur aufschreibe! :-D (Um keine Irrtümer aufkommen zu lassen: Das war ein Einkauf für beide Grilltage. Trotzdem eine Menge!)


Aber auch die Menge an Kohle, die wir an den zwei Tagen verheizt haben, sieht aus, als hätte man extra nur für uns einen kleinen Wald abgeholzt und verkohlt. Insgesamt 20 Kilo Kohlen! Kein Wunder, dass wir uns mal wieder Hände und andee Körperteile verbrannt haben, nur weil wir es gewagt haben, das Fleisch wenden zu wollen, und dafür ca. 25cm an den Rost ran mussten.

Während wir also den Grill angeheizt haben, wurde in der Küche das viele Fleisch fachmännisch mariniert und uns dann in großen Schalen nach draußen gerreicht. Ich hab das mal im Bild festgehalten. Nicht ohne, diese Menge!


Ach ja, während wir einkaufen waren, wurden dann auch die Einzelteile des neuen Grill-Pavillions geliefert. Der alte war ja nun wirklich extrem durchgerostet. Den versuchten die Vermieter dann, diesen aufzubauen, aber bis zum Grillen waren sie noch nicht fertig. Was auch daran lag, dass die eine Seite total verbeult angeliefert wurde. Hätte man ja eigentlich direkt wieder zurück schicken müssen, aber wir brauchten den ja doch irgendwie, weil das Wetter entsprechend mies war. Die üblichen Schauer, die wir in letzter Zeit immer haben, haben auch den Harz nicht verschont. (Immerhin nicht so schlimm wie da unten in Süddeutschland! Das sieht ja schlimm aus, fast wie damals in der Ahr.)


Den Abend ließen wir dann ausklingen mit einer kleinen Partie Zombiesschnetzeln. Schnetzel, schnetzel, schnetzel! Nach vier Stunden - in der Anleitung waren 60 Minuten angegeben, aber da wir das Spiel ja kennen, haben wir zwar schon mit dem Doppelten gerechnet, aber das war dann doch etwas viel - hatten wir die Viecher dann endlich alle eliminiert. Also, eigentlich nicht, aber wir hatten das Szenarien-Ziel erreicht. Immerhin!

So, und der nächste Eintrag beschäftigt sich mit Bad Grund selber. Trotz Regenschauer sind wir nämlich trotzdem auch ins Dorf runter. Und das alles nur, weil ich nicht gesehen hatte, dass der Hase ein Ü-Ei haben wollte und ich es dementsprechend nicht beim Einkauf mitgebracht hatte... ;-)