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Einkauf, Friedhof, Defekte Festplatte

Heute war wieder einer dieser ewig langen Tage, die man am Besten komplett meiden sollte. Erstmal bin ich viel zu früh wach gewesen und konnte dann nicht mehr einschlafen. OK, das hatte den Vorteil, dass ich schnell noch die externe Festplatte soweit wie vorgesehen leeren konnte, bevor ich die nach Seelscheid mit schleppe. Die alten Backups vom Sauserver braucht man da nun wirklich nicht und außerdem passen dann mehr Fotos drauf. Soll ja meine Remote-Foto-Backup-Platte werden.

Dann alles eingepackt und in Seelscheid die alte Medion HDDrive 2 Go mit ihren mageren 1,5TB abgeklemmt und dafür stattdessen die Toshiba Canvio Desk mit wahnsinnigen 3TB angeschlossen. Die ist gerade mal halb so alt, kann USB 3.0 und war bisher auch immer recht zuverlässig. Das ist mit der Medion-Platte nämlich immer so eine Sache gewesen: Die hat ja von Anfang an immer ein bisschen rum gesponnen. Hätte sie damals direkt zum Aldi zurück bringen sollen... Was man auch wieder direkt gemerkt hat, als ich die dann an das Notebook angeschlossen habe, um die paar Dateien (so ca. 25 GB), die noch nicht auf die Toshiba gesynct waren, rüberzuschaufeln. Bei bestimmten Dateien bleibt sie hängen, liest die gefühlte 42 Mal ein und entscheidet sich dann doch dafür, dem Windows ein "kann ich nicht lesen" zu schicken. Hab sie dann mal werkeln lassen, aber nachdem ich vom Einkauf, Zahnarzt und Friedhof zurück war, und sie noch immer gerade mal ein Viertel der gewünschten Daten kopiert hatte, habe ich es dann gelassen und sie einfach mal mit genommen. Jetzt hängt sie hier am Notebook und ich lasse das Windows XP in der VM mal "schnell" ein chkdsk machen. Bringt eh wieder nix. Weiß ich doch jetzt schon. Werde wohl nicht drumherum kommen, die neu zu formatieren (mit badblocks) und selbst dann sollte ich sie vielleicht langsam mal dem Mülleimer zuführen. Vorher vielleicht noch mal mit smartctl einen SMART-Test machen, vielleicht findet der ja was.


Egal. Da ich heute nicht nur wieder über Technik reden wollte, hier noch ein paar Fotos von den Frühlingsblumen, die wir auf dem Friedhof abgestellt haben. Die Gärtnerei, bei der wir normalerweise Blumen kaufen, hatte mal wieder Mittagspause. Ich muss mal meine Google-Macht als lokaler Dingsbums ausnutzen und die richtigen Zeiten da eintragen! Wir standen da schließlich nicht zum ersten Mal vor der Tür und keiner war da.


Soviel dazu. Ansonsten mache ich mir jetzt mal was zu Essen, der kleine Hunger meldet sich. Am Besten mit der Fliegenklatsche drauf hauen! ;-) (Eigentlich sollen Werbefiguren ja Sympathien hervorrufen, aber bei dem nervigen kleinen Scheißer wollte ich schon in den 1990ern zur Bazooka greifen! :-D)

SSD - Willkommen im 21sten Jahrhundert

Nach - ich weiß nicht wie vielen Jahren - habe ich es endlich geschafft, mein mittlerweile völlig untermotorisiertes Notebook mit einer SSD auszustatten. War gerade günstig und mittlerweile sind die Dinger ja in Größen zu bekommen, von denen man früher nur träumen konnte: 1 TB. Also eigentlich nur 931 Gigabyte. Irgendwann hat ja mal wer angefangen, in SI-Einheiten zu zählen, statt die guten althergebrachten Zweierpotenzen zu benutzen. Hm, ist das das gleiche Gefühl, wie wenn ich den Amis vorwerfe, dass sie Füße und Unzen benutzen statt irgendwas Sinnvollem? Bin ich so alt, dass ich auch noch immer alles in DM umrechne? :-D ;-)

Egal. Vor dem Umbau habe ich dann noch ein paar Vorbereitungen getroffen: /tmp und /var/tmp sind jetzt Ramdisks, damit nicht so oft sinnloser Müll auf die "Platte" geschrieben wird. Außerdem gibt es jetzt ein kleines Script in profile.d, das auch entsprechende Cache-Files ins RAM umleitet:

/etc/profile.d # cat xdg_cache_home.sh
#!/bin/bash

if [ ${USER} ]; then
  export XDG_CACHE_HOME="/tmp/${USER}/.cache"
fi

Das habe ich direkt so aus dem Gentoo-Wiki geklaut, ist also nicht auf meinem Mist gewachsen. Überhaupt habe ich mich hauptsächlich am entsprechenden Artikel über SSDs orientiert, auch wenn ich den etwas chaotisch finde. Aber trotzdem habe ich - wie dort empfohlen - einen entsprechenden trim-Eintrag in die crontab eingetragen, damit einmal in der Woche aller Müll freigegeben wird.

Sodann habe ich mich dran gemacht, die alte Platte aus- und die neue einzubauen. Erstaunlich, dass die auch schon mittlerweile 12 bis 13 Jahre alt ist. OK, die hat auch eine ganze Weile in der PS3 gesteckt, daran kann man sehen, wie alt die tatsächlich ist! Damals waren 500 GB in 2,5" ja noch relativ ungewöhnlich. Wann habe ich die eigentlich in das Notebook eingebaut, ist noch gar nicht so lange her, glaube ich... Oh. OK, mein eigener Blogeintrag zu dem Thema sagt, dass das wohl tatsächlich schon war, als ich dieses Notebook vor mittlerweile fast 5 Jahren bekommen habe. Wie die Zeit vergeht!


Wie immer einfach mit dd von der alten auf die neue kopiert und danach mit gparted die /home-Partition entsprechend vergrößert. Jajaja... irgendwann mach ich auch mal eine komplette Neuinstallation. Aber wie immer: Danach lief erstaunlicherweise auch alles auf Anhieb. Sogar das Windows. Das ist ja im Allgemeinen immer etwas frackiger, wenn sein Boot Device plötzlich anders aussieht.


Andererseits wäre ein komplettes Neuinstallieren vielleicht doch mal eine Idee, denn bei dem vielfachen Kopieren und Resizen, das diese Partition mittlerweile mitgemacht hat, habe ich das Gefühl, dass irgendwas seltsam ist: Laut df -h sind / und /home 64Z groß. Also Zetabyte. Ähmja. Nein. Nicht wirklich. Irgendwer rechnet da mit falschen Daten, aber ich habe bisher nicht rausgefunden, wer. Der Kernel meldet f_blocks=18446744069453111296 für / an das df, aber fdisk zeigt die richtige Partitionsgrößen an, fsck.ext4 ist auch der Meinung, dass das Dateisystem die richtige Größe hat. Ich habe keine Ahnung, was da abgeht, aber da ich das erst nach einem Tag überhaupt gesehen habe und bisher auch noch keine negativen Auswirkungen zu bemerken waren, werde ich es für's Erste ignorieren. Für den Fall der Fälle habe ich ja die alte Platte als Backup, da sind ja alle meine Daten noch drauf. Ich vermute irgendeinen Überlauf.

Was jedenfalls ganz hervorragend ist: Die Geschwindigkeit. Mein Linux war vorher ja schon relativ schnell - dafür, dass es sich um einen alten i5 der ersten Generation handelt zumindest. Natürlich ist alles, was mit Rechenleistung zu tun hat, noch immer grottenlahm; also zB das Bearbeiten von Fotos und Kompilieren von Programmen. Aber statt anderthalb Minuten fürs Booten zu brauchen, ist das System jetzt in gut 30 Sekunden eingeloggt. Programmstarts gehen jetzt deutlich zügiger, besonders Gimp und Firefox und Konsorten, die offenbar viel kleines Geschrebbels zusammensuchen müssen, bevor sie starten können. Außerdem ist das Notebook im ruhenden Desktop jetzt praktisch völlig geräuschlos. War mir vorher noch nie aufgefallen, wie laut die Platte war. Jetzt müsste ich nur der CPU glaube ich mal eine generalreinigung verpassen, der Lüfter geht häufiger mal an und die Kerntemperaturen sind doch etwas höher als früher. Neue Wärmeleitpaste wäre wohl mal eine Idee.

Und Windoof? Das startet auch sehr viel flotter! Geradezu blitzschnell. Also, für Windows-10-Verhältnisse. Dass es hier und da eine Gedenkminuten (Stunde) einlegt, ist ja normal, besonders wenn es seine monatlichen Patches auspackt und installiert. Oder eben stattdessen nichts tut, obwohl es eigentlich nichts anderes zu tun gäbe und man däumchendrehend vor dem Bildschirm sitzt und sich denkt: "Ja, was denn jetzt, passiert noch was?" ;-)

Fazit: Hätte schon vor Jahren mal eine SSD kaufen sollen.

EDIT 16.3.2022: Da die SSD nicht in der Datenbank war, aber dafür die mit der größeren Kapazität von 2TB, habe ich folgende Zeile in der drivedb.h der smartmondtools angepasst:

/var/db/smartmontools # diff drivedb.h /usr/share/smartmontools/drivedb.h
1970c1970
< "SanDisk SDSSDH3((250|500|1000|1024|2000)G| [124]T00)|" // Ultra 3D, tested with SanDisk SDSSDH3250G/X61170RL,
---
> "SanDisk SDSSDH3((250|500|1000|1024|2000)G| [24]T00)|" // Ultra 3D, tested with SanDisk SDSSDH3250G/X61170RL,

Wie man sieht, es fehlte nur die 1 für 1TB-Laufwerke. Außerdem habe ich mir ein kleines Script dazu gestrickt, das mir die relevanten Daten zum Thema TBW ausgibt, damit ich die nicht immer selber in der Ausgabe vom smartctl heraussuchen muss:

#!/bin/bash

SSD_DEVICE="/dev/sda"
SMART_INFO=$(smartctl -a "$SSD_DEVICE")

ON_TIME_TAG="Power_On_Hours"
GB_WRIT_TAG="Total_Writes_GiB"
GB_READ_TAG="Total_Reads_GiB"
GB_NAND_TAG="Total_NAND_Writes_GiB"
RESERVD_TAG="Perc_Avail_Resrvd_Space"

ON_TIME=$(echo "$SMART_INFO" | grep "$ON_TIME_TAG" | awk '{print $10}')
GB_WRIT=$(echo "$SMART_INFO" | grep "$GB_WRIT_TAG" | awk '{print $10}')
GB_READ=$(echo "$SMART_INFO" | grep "$GB_READ_TAG" | awk '{print $10}')
GB_NAND=$(echo "$SMART_INFO" | grep "$GB_NAND_TAG" | awk '{print $10}')
RESERVD=$(echo "$SMART_INFO" | grep "$RESERVD_TAG" | awk '{print $10}')

TB_WRIT=$(echo "scale=3; $GB_WRIT / 1024" | bc)
TB_READ=$(echo "scale=3; $GB_READ / 1024" | bc)
TB_NAND=$(echo "scale=3; $GB_NAND / 1024" | bc)

echo "BytesWritten.sh, version 1.0, 2022-03-16"
echo ""
echo "   Gigabyte Written: $(echo $GB_WRIT | sed ':a;s/\B[0-9]\{3\}\>/,&/;ta') == $(echo $TB_WRIT | sed ':a;s/\B[0-9]\{3\}\>/,&/;ta') TiB"
echo " Actual NAND Writes: $(echo $GB_NAND | sed ':a;s/\B[0-9]\{3\}\>/,&/;ta') == $(echo $TB_NAND | sed ':a;s/\B[0-9]\{3\}\>/,&/;ta') TiB"
echo "      Gigabyte Read: $(echo $GB_READ | sed ':a;s/\B[0-9]\{3\}\>/,&/;ta') == $(echo $TB_READ | sed ':a;s/\B[0-9]\{3\}\>/,&/;ta') TiB"
echo ""
echo "       On-line Time: $(echo $ON_TIME | sed ':a;s/\B[0-9]\{3\}\>/,&/;ta') hr"
echo "     Reserved Space: ${RESERVD} % (for relocating blocks)"
echo ""

Die Ruhe nach dem Sturm

Nachdem heute Nacht im zweiten Sturm der Woche mal wieder in weiten Teilen des RSK der Strom ausgefallen war und wohl mal wieder ganze Wälder umgekippt sind, sah das heute morgen schon viel freundlicher aus: Sonnenschein und kleine Wölkchen, die zugegebener Maßen allerdings ziemlich eilig unterwegs waren. Deswegen gleich mal die Füße in die Hand genommen und raus in den Wind, der kräftig aber nicht mehr lebensgefährlich unterwegs war.

An der üblichen Ecke mal wieder in den Hundeweg abgebogen und dort an der Ecke die ersten Schneeglöckchen des Tages gesehen. Die blühen ja jetzt schon ein bisschen länger, ist sehr warm gewesen dieses Frühjahr. Und feucht: Der Weg ist mittlerweile so glibbrig, dass ich mit den angelaufenen Wanderschuhen, die ich noch immer für solche Schlammschlachten verwende, fast auf die Nase gefallen wäre.


Danach den Berg hoch und sobald ich über die erste Kuppe kam, wäre ich fast weg geweht worden. Da ist also noch ein ziemliches Sturmfeld hinter der Kaltfront unterwegs. Und wir sind hier offenbar noch glimpflich davon gekommen, weiter im Norden muss es ja sogar mal wieder Tote gegeben haben. :-/

Mittlerweile habe ich hier oben ja kaum noch neue Motive, die ich mal aufnehmen könnte. Deswegen war ich ganz froh, dass die Schafe auf der Weide waren. Die bieten immer eine nette Abwechslung, vor allem wenn die ersten Lämmer dabei sind. Leider waren sie doch schon ziemlich weit weg, selbst mit dem Tele konnte ich sie nicht wirklich nah genug ran holen. Aber macht nix, Schafe kennen wir ja mittlerweile alle, die wir regelmäßig in meinem Blog unterwegs sind! ;-)


Das heißt aber nicht, dass es hier bei uns gar keine Sturmschäden gab. Da ist zum Beispiel der Jagdhochstand, den ich sonst öfter schon mal auf meinen Fotos hatte. Da war er allerdings etwas aufrechter als jetzt hier in diesen Bildern. Habe dann mal die abgefallenen Bretter nach drinnen gelegt und den Stuhl wieder hingestellt. Außerdem den Lappen zum trocknen auf die Lehne gelegt, der draußen in einer der Pfützen lag. Ordnung muss sein! ;-)


Nebenan bei den Heuballen auch mal wieder ein paar Fotos gemacht. Die grüne Folie flatterte im Wind und machte entsprechende Geräusche. An dieser Stelle habe ich mich dann dazu entschlossen, mit dem Handy ein paar Videos zu machen, denn Bewegung lässt sich so doch irgendwie besser einfangen. Meine Nikon ist ja nur bedingt zum Filmen geeignet. Das Ergebnis sieht jedenfalls ungefähr so aus:


Nachdem ich mich dann viel zu lange mit Videografie aufgehalten hatte, war ich auch schon fast wieder zu Hause. Das Tor zu den Schmuddelpferden stand offen und die Hühner liefen halb-frei da rum, da habe ich das als Einladung für ein paar Bilder genommen. Sind ein paar ganz gute dabei, finde ich. Hätte mal wieder gut das 135er brauchen können. Ich sollte das echt mal öfter mitnehmen. Das 200er war teilweise etwas zu lang.


Hühner finde ich ja sowieso immer besonders witzig. Schlimm ist nur, dass sie sich manchmal so schnell bewegen, dass die Bilder ganz verwackelt werden. Daher der Ausdruck: Blödes Huhn! ;-) (Weil, das war ja wie bei Tauben, oder? Dass deren Hirn nicht schnell genug arbeitet und sie deswegen den Kopf immer so ruckartig bewegen, damit sie ein scharfes Bild bekommen. Meine ich gelesen zu haben. Oder so ähnlich.)

Nebenan stand noch der rote Trecker rum, für den musste ich mal wieder auf Normalbrennweite wechseln, und da habe ich mir gedacht: "Mach auch noch ein Bild zur Übersicht von dem Viehzeug." Und das sind dann auch die letzten beiden Fotos für heute.


Nebenbei ist das Verzeichnis und die SD-Karte auch schon wieder fast voll. Es wird dringend Zeit, dass ich mir mal eine neue Archivplatte anschaffe. Am Besten gleich zwei, für das Remote Backup gleich auch eine. Nur wegen der Chipkanppheit und des unglaublichen Speicherhungers der Menschheit sind externe Festplatten ja irgendwie richtig teuer! Und eigentlich bräuchte ich ja doch mal einen neuen Rechner, denn als ich nach Hause kam, war das bekloppte Windows-Update noch immer nicht fertig, das ich angestellt hatte, als ich das Haus verlassen habe.

More Repair Work on Ancient Hardware

As if I hadn't had enough work already! Today, while I was merrily toiling away on my computer, I suddenly heard a crack, a clonk and then about half a minute later the sound of an emergency shutdown, initiated by the temperature protection of the main board. Well, at last now I know it really works.

So, what had happened? Because I never put the lid back on after the disk where I installed Windows had died and I had removed it from the drive bay, opening the case up was done quite fast. One look and I knew what was wrong: The CPU cooler had fallen off and was now lying inside the tangled mess of cables. Lucky me, I never had replaced the zip ties. Otherwise the cooler would have hit the graphics card and probably shorted out something, or worse, damaged the board.


After removing the cooler completely I quickly found out the reason why it had come loose in the first place: The little plastic nose that holds the retaining clip has sheered off. Probably all those cycles of warming up and cooling down again has not been kind to the plasticiser. Well, it has been 13 years!

Now, what to do, what to do? Somewhere in my archive of broken computer parts I still have an ASUS board with an old Athlon X2 on it that has a matching cooling mount thingy. One with screws and a backplate even, not that cheap clip-on rubbish! ;-) So I got out my trusty screw drivers and removed my board from the case, removed the old mount, then put in the "new" one, and finally refitted the stock cooler. Lo and behold: It works!


Lucky for me the CPU does not seem to have taken any serious damage, I used it for the rest of the day after that and there were no crashes or other abnormalities. Seems like I plugged in everything the right side up again after reinstalling the board and the cards.

Nonetheless, I guess it's time to really start thinking about new hardware. Hopefully the chip shortage will come to an end within the next year or so, at least that's what everybody is predicting right now. So hopefully I may not have to pay those overinflated prices. Hopefully! I shouldn't jinx it, it's really an old system and it has seen a lot of use, so it may die any day. Well, at least I got the chance to remove all those dust bunnies from the coolers...

Fotokoffer

Heute war mal wieder ein langsamer Corona-Tag. Zuerst einmal habe ich den Film, den ich letzte Woche vom Entwickeln beim Drogeriemarkt abgeholt hatte, durch den Scanner gejagt. Sind sehr schöne Bilder dabei, die Olympus macht sowohl mit dem Zuiko 50mm als auch mit dem Makinon 28mm sehr schöne Fotos. Müsste mir wohl doch mal ein passendes kleines Tele dazu besorgen. Wenn doch endlich mal wieder die Flohmärkte öffnen könnten...

Während der Scanner vor sich hin gebrummelt hat, habe ich zugleich die Pipeline mit s/w-Fotos neu befüllt. Habe jetzt wieder sechs vorbereitete Artikel in petto, einer mit F601, einer mit der Revue 4, nämlich den, den ich beim Entnehmen verkratzt hatte. Auch da sind sehr schöne Fotos dabei, was die Kratzer schon ein bisschen schade machen.

Nachdem der Scanner-Rechner dann fertig war, hat er sich bei mir gemeldet, dass er nebenbei schon mal das neueste Windoof runter geladen hätte. Das ist ja mein Test-Rechner, der alte Sockel 939 Athlon X II, der nur 32-bittiges Windows 10 kann, und darauf läuft ja noch immer die Preview-Version. Deshalb habe ich jetzt schon einen PC mit 21H1 drauf.

Währenddessen habe ich meine Kameras sortiert. Ich hatte ja letzten Woche die alten Alu-Koffer mit gebracht, die ich in meiner lange zurück liegenden Jugend teilweise mit in die Schulde anstatt Schultasche mit genommen hatte, und da habe ich jetzt in dem einen (fast) alle meine analogen Kameras drin, die ich in den letzten anderthalb Jahren so angesammelt habe.


Wenn ich also mal irgendwann noch mal wieder in die Verlegenheit kommen sollte, dass wir irgend eine Veranstaltung besuchen können, sowas wie ein TR-Meeting, dann muss ich nur noch diesen Koffer schnappen und kann dann mit diversesten Kameras alle Leute nerven, denen ich bei sowas sonst schon immer mit der Digitalkamera auf den Sack gehe! :-D

Sieht jedenfalls sehr übersichtlich und ordentlich aus. Aber ich bräuchte noch ein paar Objektiv-Beutel, um eventuelle Transport-Probleme zu umgehen.

Nachmittags hat es dann tatsächlich noch etwas aufgeklart und das Wetter wurde richtig gut. Wenn ich gleich noch Zeit habe, gibt es noch Fotos vom Abendspaziergang, den ich dann noch absolviert habe.