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Nasse Katze

Mitten in der Nacht macht es "MIAU! MIO!" vor dem Fenster. Und dann ahnt man ja schon Schlimmes, als Katzenbesitzer.

Es gibt ja nichts Mitleiderregenderes als eine nasse Katze. Höchstens, wenn es die eigene ist! Aber das hat sie jetzt davon, dass sie unbedingt den Container mit dem "Abwasser" vom Bohren untersuchen musste, in dem der Schlamm ungefähr knietief hin und her schwappt... scheint abgerutscht zu sein und ist mitten in der Brühe gelandet. Hab die noch nie so wimmern hören, ganz furchtbar. Und natürlich nass bis auf die Knochen, das Fell verklebt mit dem Bohrschlamm und überhaupt, die arme Katze. Musste sie dann da heraus fischen, wagemutig und mit Taschenlampe bewaffnet. Abtrocknen lässt sie sich ja auch nicht - jedenfalls nicht, ohne dass sie einem die Arme noch mehr aufreißt; ich seh mal wieder aus, als hätte ich versucht, mir die Pulsadern mit einem stumpfen Rechen aufzureißen -, und mit dem Fön darf man ja gar nicht kommen.

So weit scheint sie es aber ohne Erkältung überstanden zu haben. Aber dreckig ist sie immer noch. Vielleicht hätte ich sie mit unter die Dusche nehmen sollen. (Shorts und T-Shirt sind übrigens wahrscheinlich hin, dieser feine Bohrstaub geht nicht mehr aus dem Gewebe raus.)

Das Wunder der Erdwärme

Die Schwiegereltern bekommen ja Erdwärme. Und heute geht die Post ab:
Bohrer
Der Bohrer ist endlich da, mit zwei Tagen Verspätung. Was für ein riesen Gerät!

Aus Angst vor Vibrationen haben wir sämtliche Rechner im Haus stillgelegt, das ist ein Novum! (Ich schreibe das hier gerade an meinem alten Notebook, das ist hart im Nehmen, das kann das ab; außerdem zählt das nicht als Rechner!) ;-) Allerdings scheinen sich die Vibrationen einigermaßen in Grenzen zu halten. Jedenfalls ist bis jetzt noch nichts aus den Schränken gefallen. Der Krach, den dieses Ding verursacht, ist hingegen infernalisch!

Und das Bohren selber läuft mit unerwarteter Geschwindigkeit: Innerhalb von 5 Stunden haben die bereits die Hälfte der Rohre, die sie mit gebracht haben, im Boden versenkt. Trotzdem werden die bei der Geschwindigkeit wohl noch bis Freitag brauchen. (Bin ja mal gespannt, ob und wie der Müll hier morgen abgeholt wird...)

(Das Bild ist übrigens aus drei verschiedenen Fotos zusammengesetzt. Wie man sieht, habe ich vergessen, dass man bei solchen Aktionen lieber auf eine automatische Belichtung verzichten sollte. Aber egal, man erkennt ja alles wichtige...)

20 Jahre und nichts verlernt

Zum ersten Mal seit meiner Jugend habe ich es heute geschafft, einen Fahrradschlauch zu wechseln. War zwar der einfach (nämlich am Vorderrad, wo man nicht mit der Schaltung kämpfen muss), aber ich bin trotzdem saumäßig stolz auf mich!

Was ich allerdings schon beinahe unverschämt finde, ist der Preis von 6,50€, den der lokale Fahrrad-Dealer für den Schlauch haben wollte.

Ach ja, und ich wollte den alten ja eigentlich noch flicken, ist ja nie falsch, mal einen in Reserve zu haben. Aber wie erwartet hat der Vulkanisierungs-Kleber vom Flickzeugs gerade noch gereicht, mir die Finger zusammen zu pappen. Nach 20 Jahren scheint der schon in der Tube fest geworden zu sein.

Lack

So, neuer Lack ist drauf. Und ich hab mein Auto wieder. Er meinte allerdings, ich hätte ihn vorher mal waschen sollen. ;-) Jaja, aber ich bin ja am Samstag nicht mehr dazu gekommen. Und irgendwann nächste Woche soll ich noch mal zum polieren vorbei kommen.

Aber was für eine Odyssee... Hier um 14:13 in die Bahn nach Köln, dann an dieser seltsamen Haltestelle, die ich bisher noch nie bemerkt habe, um 14:38 ausgestiegen und ein paar Minuten auf meinen Bruder gewartet, der mich dann abgeholt hat. Und dann weiter bis nach Weilerswist mit der Frau vom Lackierer.

Habe meine Karre ohne die ganzen Kratzer an der Stoßśtange kaum wiedererkannt. Irgendwann werd ich wohl doch mal einparken lernen müssen... ;-)

Zickchens Hochzeit

Gestern war es so weit: Wir sind nach Wuppertal, um dort den Jens abzuholen, und von dort aus weiter nach Irgendwo kurz vor Hildesheim. Da kamen wir dann allerdings eine Stunde später als geplant an, obwohl wie hier schon eine Stunde früher als eigentlich nötig los gefahren sind. Der Stau in Köln, Leverkusen, Wermelskirchen, Kamen, Westhofen und überhaupt war mal wieder so heftig, dass kein Durchkommen war.

Aber die Party war ganz in Ordnung. Viel zu viel gegessen. Aber auch ansonsten, nette Stimmung und ein hübsches Brautkleid. ;-)

Auf der Rückfahrt den Jens dann in Mönchengladbach abgesetzt. Und unterwegs noch tanken müssen, 1,519€, bah! Waren um kurz nach 5h Morgens wieder zu Hause...

Nee, was bin ich geschafft. Und jetzt muss ich gleich mein Auto zum Lackierer bringen. Mal sehen, ob ich unterwegs einschlafe.