Wenn man nichts zu sagen hat, redet man über's Wetter. Somit reihe ich mich nun in die Liste derer ein, die genau dies tun. Aber statt zu nölen, dass im Februar noch immer kein Schnee liegt, freue ich mich, dass wir mal wieder einen typisch Rheinischen Winter erleben durften: Drei Tage Schneematsch im Dezember und fertig! Wobei, es scheint tatsächlich recht warm zu sein für die Jahreszeit; ich kann mich nicht erinnern, dass so viel Gemüse schon so früh im Jahr so heftig geblüht hat. Außerdem, ist das eine Erkältung oder der erste Heuschnupfen? Man weiß es nicht. Nur, dass die Gänse heute Mittag über uns hinweg gezogen sind. (Man konnte sie hören, aber leider nicht sehen, da in diesem Moment zu viel Wald um mich herum - und vor allem über mir - war.) Deswegen nur Fotos von Grünzeug und ein Panorama vom Rhein. (Das Bild von den Schneeglöckchen ist übrigens gefudelt, das ist schon zwei Tage alt, passte aber gerade so gut, weswegen ich es hier mit rein genommen habe. )
Die Winzer waren übrigens gerade dabei, ihre Weinstöcke auszudünnen, bzw ein ganzes "Feld" zu roden. Deswegen sind da auch diese grauen Rauschwaden am rechten unteren Rand. Das Holz von Weinstöcken riecht beim Verbrennen übrigens sehr bissig.
Der kleine Raspberry Pi läuft jetzt seit gut zwei Wochen einwandfrei als "Server" bei uns. Wie gesagt, er hängt zur Stromversorgung an unserer Fritzbox und hat jetzt mehr und mehr Funktionen übernommen. (Habe noch nicht geschafft, ihn als Printserver für unseren Brother-Drucker einzurichten, was aber hauptsächlich daran liegt, dass ich keine Treiber finde, die für ARM kompiliert sind, und die, die die als Sourcecode zum Download anbieten, ja eher ein Witz sind.)
Egal, um das Leben etwas einfacher zu machen, habe ich mir ein paar Scripte geschrieben. Manche davon laufen täglich oder wöchentlich per cron. Hier eine kleine Auswahl:
"RasPi Scripte" vollständig lesen
Heute einen kleinen Wochenendausflug in die Kölner Umgebung gemacht und mal wieder die Füße platt gelaufen. Gut, dass ich mir im Januar neue Schuhe geleistet habe! Bei den Kilometern, die wir mittlerweile durch die Gegend rennen, war das auch nötig. Aber man rennt ja nicht nur, man macht auch Fotos. Heute sind es mal wieder ein paar mehr als sonst! ("Noch mehr?")
Was da an diesem alten Gebäude mitten im Busch nachts abgeht, das möchte ich glaube ich lieber nicht wissen. Was wir da drin gefunden haben, hat uns schon etwas ins Grübeln gebracht. (War leider viel zu dunkel für's Handy. Müsste mal sehen, was J. für Fotos gemacht hat, deren Handy blitzt heller.)
Nachdem meine Brille fertig war, haben wir die heute in Remscheid abgeholt. Auf dem Heimweg haben wir dann einen Abstecher ins schöne Morsbachtal gemacht. Trotzt bergischem Regen war es hier extrem interessant, und das nicht nur wegen der wahnsinnigen Caches, die hier herum liegen und -hängen!
Haben jedenfalls eine ziemliche Strecke hinter uns gebracht. "Jeder Gang macht schlank", oder wie war das noch mal? Die Gegend eignet sich jedenfalls sehr gut zum Wandern und hat - wie gesagt - auch dem passionierten Dosen-Sammler einiges zu bieten. (Leider alles Premium - oder zum Glück? So werden die interessanten Konstruktionen vielleicht etwas geschont.)
Ich weiß ja nicht, ob überhaupt jemand den Raspberry Pi für das einsetzt, wofür er eigentlich mal gedacht war, nämlich als Lehr- und Lernwerkzeug zu dienen.
Ich habe ja schon lange mit dem Gedanken gespielt, mit einen zu holen, und seit es die Revision B mit dem doppelten Speicher für den gleichen Preis gibt, wurde der Drang immer stärker. Schließlich hat es mich nur noch angenervt, dass alle unserer "Server"-Funktionen, die wir im Haus so brauchen - DNS, DHCP, SSH, HTTP, SVN, GIT, ddclient... - von dem niemals dafür gedachten NAS erledigt werden. Das NAS ist vom Prozessor her zwar recht flott, aber hat viel zu wenig RAM. Also musste mal was Neues her.
Meine Gründe für den Pi waren folgende:
Klein und trotzdem alles, was ich an Schnittstellen benötige.
Überschaubarer Stromverbrauch bei brauchbarer Leistung - ich kann es einfach an den USB-Port des Routers stecken und brauche nicht mal ein eigenes Netzteil dafür. (Jaja, soll man nicht machen, da es im Zweifelsfall auch mal mehr als 500mA ziehen kann, aber ich habe ja jetzt nicht vor, das Ding unter Volllast bei maximaler Übertaktung laufen zu lassen. Außerdem werde ich nichts an die USB-Ports des Pi anschließen, sodass dort auch kein zusätzlicher Stromverbrauch dazu kommt.)
Das Vierfache an RAM im Vergleich zum NAS (512M vs 128M).
Ich kann mein gewohntes Gentoo drauf laufen lassen.
Falls das ganze Projekt aus irgendwelchen Gründen in die Hose gehen sollte, kann man das schnuckelige Teil einfach auch für irgendwas anderes verwenden, und wenn es nur zum Basteln und damit Spielen ist.
...und nicht zuletzt der Preis von gerade mal 35 Euro inklusive Versand.