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Spaziergang mit Fotos

Nachdem es jetzt ja etwas abgekühlt ist, kann man sich auch im Hellen wieder vor die Tür trauen. Dieses Mal hatte ich die Kamera auch dabei und am Wegesrand habe ich wie immer fleißig geknipst.


Auf dem Rückweg hatte den Hasen jemand bereits wieder eingesammelt. Ich hoffe also, dass "Osterhasi" wieder sicher bei seinem Eigentümer gelandet ist. Sonst ist das Gezeter und Geschrei nachher groß... ;-) Die Nasen an den Bäumen sind übrigens auch schon fast reif, blöder Herbst. Ach ja, der fängt ja angeblich morgen schon an, damit die Meteorologen besser rechnen können. Ich find ja noch immer, der Herbst fängt am Tag der Tag-und-Nacht-Gleiche an. ...was leider ja auch nur noch drei Wochen hin ist. :-/ Im Fernsehen wurde uns jedenfalls schon verkündet, dass dieser Sommer mindestens genau so trocken war wie letztes Jahr. Das erklärt die ganzen abgestorbenen Tannen im Wald. Das Ende ist halt nahe, aber es laufen ja trotzdem noch genügend Braunkohlefans und Klimawandelleugner rum... :-(


Also, lieber die Sträucher am Wegesrand noch so lange genießen wie es geht. ;-) Vielleicht kann der Gekreuzigte ja mal ein gutes Wort für uns einlegen... Muss man nur ganz fest dran glauben, dann wird alles gut! :-/

Abendstimmung

Der Herbst naht. Man merkt es daran, dass die Tage schon wieder so viel kürzer sind. Aber es ist noch immer so warm, dass man tagsüber lieber nicht in die pralle Sonne geht. Deswegen verschieben wir unsere Abendspaziergänge zZt immer auf den späten Abend. Was den Vorteil hat, dass man einen tollen Himmel genießen kann.


Und ich hab wieder die Kamera nicht dabei! Wieso eigentlich nicht? Ich sollte die wirklich immer mit nehmen! Aber wenn man die schon den ganzen Tag mit dem Rad hin und her gefahren hat, mal so locker 25 Kilometer, dann hat man da auch irgendwie keinen Bock mehr auf das zusätzliche Gewicht...

Stadt Blankenberg

Der große Vorteil, wenn man erst Abends, wenn es aufgehört hat zu regnen, nach Stadt Blankenberg rüber fährt, ist, dass man die Massen an Touristen nicht zu sehen bekommt, die sonst an einem Sonntag-Nachmittag hier abhängen, und dass man mal Fotos machen kann, ohne ständig Köpfe dazwischen zu haben. Dann muss man noch ein wenig Glück haben, dass es aufklart und man einen schönen Sonnenuntergang bekommt, und schon hat man einen Haufen Fotos, den man ins Blog hochladen kann! ;-) Nicht, dass ich nicht eh schon zu viele Fotos hier hätte!


Insgesamt habe ich mal versucht, mehr Bilder zu machen, die Details zeigen, die man nicht direkt auf Anhieb sieht. Natürlich sind da auch die üblichen Touristen-Fotos bei; das Dorf bietet sich halt einfach an mit seinen kleinen, verwinkelten Gassen.


Die tiefstehende Sonne hat echt geholfen, nachdem sie denn endlich hinter den Wolken hervor kam. Anfänglich sind die Bilder noch sehr regnerisch von der Stimmung her, aber je später der Abend, desto wärmer und goldener werden sie. Diese Terasse da würde mir übrigens auch gut gefallen: Freier Blick über Siegburg bis nach Köln und zu den Kraftwerken am Horizont. Schon cool.


Im Turm-Museum bin ich übrigens noch immer nicht gewesen. Da wohnt man keine Viertelstunde entfernt und trotzdem kommt man irgendwie nie dazu. Was den alten SL-Mercedes angeht, frage ich mich doch, warum der nicht angemeldet ist: Der sieht doch richtig gut erhalten aus. Oder ist der nur noch zur Verzierung da, um Gäste ins Café zu locken? ;-)

Unterwegs haben wir auch Viehzeugs gesehen: Schnecken in allen möglichen Varianten (einfach zu fotografieren, weil langsam) und ein paar junge Turmfalken (schwierig, weil weit weg und schnell), die über/auf/in der Nähe des Stadttorturms ihre Übungsrunden drehten und sich von den Eltern locken ließen. Diese Schneebrettgitter scheinen ziemlich rutschig gewesen zu sein; das arme Tier ist die ganze Zeit abgerutscht und war irgendwie noch nicht so wirklich sicher, was das Fliegen angeht.


Aber auch der schönste Abend muss irgendwann zu Ende gehen (und es wird ja jetzt schon um halb 10 so dunkel, dass man nicht mehr richtig fotografieren kann - blöder Herbst steht schon wieder vor der Tür). Deshalb zum Ausklang noch eine Sonnenblume, vom Himmel über der Kölner Bucht und vom angeleuchteten Stadttor:



So, und jetzt ist spät und ich geh ins Bett. Gute Nacht! ;-) Eh schon wieder viel zu viele Fotos. Ich mein, nicht dass ich noch ungefähr 10 mal mehr gemacht hätte, die ich auch noch gerne vorgezeigt hätte, aber man möchte ja nicht so eine Dia-Show aufziehen, die die Leute zu Tode langweilt! :-D (Also, jedenfalls nicht mehr als sonst.)

Flohmarkt in den Rheinauen

Zum zweiten Mal dieses Jahr waren wir heute in den Rheinauen beim Flohmarkt. Und danach noch schnell beim Haribo. Wird langsam eine Tradition, was? ;-)

Und noch etwas Erstaunliches ist passiert: Ich habe keine Fotos gemacht! Das gibt's doch gar nicht! Nun war der Flohmarkt auch nicht so spannend, also hat sich das auch nicht gelohnt. Und auf dem Weg hin und zurück - wir hatten wie immer auf der Beuler Seite geparkt und sind zu Fuß über die Brücke gekommen - mache ich ja grundsätzlich keine Bilder, weil ich immer Angst habe, dass mein Handy oder die Kamera mir in den Rhein fallen. Ja, völlig irrational, ich weiß! Aber so bin ich halt.

Jedenfalls, wenn ich sage, dass es "nicht so spannend" war, war es doch spannender als letztes Mal. Das Wetter war heute bedeckter und offensichtlich hatten viele potentielle Besucher Angst vor eventuellem Regen (der auch tatsächlich irgendwann kam, allerdings erst nachdem wir schon wieder weg waren), sodass man sich mal in Ruhe die Stände angucken konnte, ohne dass einem all zu viele plärrende Blagen um die Füße wuselten. Einige Schnäppchen hab ich gesehen, aber die Frau war dran, dass ich erst mal was von dem alten Schrott wegwerfen soll, bevor ich noch mehr anschleppe. Blöde Regel, finde ich ja! Dabei hatten die da tatsächlich mal wieder recht viel alte Technik rum liegen. Da war unter Anderem ein Objektiv (50mm, f/1,7), das hätte ich ja fast mit genommen, weil es so gut erhalten war, nur leider hatte das einen antiken Pentax-Anschluss und sowas habe ich nun wirklich nicht in meiner Sammlung. (Das gleiche Objektiv habe ich zwei Stände weiter noch mit M42-Gewinde gefunden, nur war das leider alles andere als gut erhalten. Das hatte so viel Dreck angesammelt, dass man kaum noch durch gucken konnte, und hat wahrscheinlich schon auf diversen Flohmärkten ohne Deckel rum gestanden, dass es richtig schön rein regnen konnte...)

Ansonsten gab es auch mal wieder ein paar Stände mit antiker Computer-Hardware. Da gucke ich ja auch immer gerne, aber das ist dann meist so sperrig, dass ich selber einsehe, dass ich das lieber nicht mit nehme. Obwohl, die RAM-Riegel hätten jetzt auch nicht so viel Platz... Ähem! Vor allem interessant fand ich auch den alten D-Link-Router. Den habe ich kurz vorm Abbau gesehen und die Dame meinte so "50¢!" "Nee," hab ich gesagt, "für ein Gerät von D-Link ist mit selbst das zu teuer!" ;-) (Hatte ich schon mal erwähnt, dass sämtliche D-Link-Geräte, die ich je besessen habe, der Reihe nach gestorben sind? Ehrlich: Ein Gigabit-Switch, zwei PCMCIA-WLAN-Karten, ein kleiner Router von der Kundschaft... alle tot, sobald die Garantie durch war!)

Dann war da noch die Version von Horizon: Zero Dawn, die ich beinahe für 15€ mitgenommen hätte. Die Hülle sah allerdings schon etwas mitgenommen aus und das wäre der einzige Grund, das Spiel als physische Kopie zu kaufen, denn die Complete Edition (mit DLC) gibt es mittlerweile digital für den gleichen Preis. Diese Stores machen den Gebrauchtwarenhändlern echt Konkurrenz!

Geld haben wir allerdings trotzdem ausgegeben: 1€ für das Neuseeland-Buch von Bernhard Hoecker. Das erschien uns jetzt nicht zu teuer. Bevor es nachher auch im Müll landet... Schlimm, dass die meisten Leute ihren Kram gar nicht erst wieder mit nach Hause nehmen, sondern direkt neben die sowieso völlig überfüllten Mülltonnen in den Rheinauen platzieren. Vor allem Bücher... Wahrscheinlich zu schwer zum Schleppen.

So, und danach waren wir noch beim Haribo im Fabrikverkauf. Der Schwiegermutter haben wir eine Bruchkiste mit gebracht. Die sind größer (und teurer) geworden, kann das sein? Trotzdem, die Inhalt ist lecker! ;-)

Noch mehr Bilder vom Horstmannsteg

Nur noch ein paar weitere Bilder von den Abrissarbeiten am Horstmannsteg. Da wird jetzt heftig geschweißt. Sollen bloß aufpassen, dass da keiner rückwärts in die Sieg fällt...


Interessant war übrigens auch die Tatsache, dass man offenbar drei Bauarbeiter braucht, um eine Brücke auszumessen und zu markieren. Wenn also irgendwer einen doofen Witz machen will, nach dem Motto: "Wie viele Bauarbeiter braucht man..." :-D