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Heisterbach, Regen und Wespen

Das Wetter sah richtig gut aus heute morgen, vor allem nicht mehr so schwül-heiß, sondern mit mehr Westströmung vom Atlantik her, und da haben wir uns gedacht: Man sollte das noch mal ausnutzen, bevor das richtige Herbstwetter angeflogen kommt. Als wir dann endlich in Heitserbach ankamen, weil, da waren wir halt schon was länger nicht mehr, sah das ganze dann aber doch schon etwas anders und bedeckter aus. Egal, ich habe trotzdem viel zu viele Fotos gemacht! Besonders mit der Zenit in schwarz-weiß, da habe ich auch direkt mal einen halben Film voll gemacht.



Der Vorteil am etwas dunkleren Himmel ist ja, dass ich die Blende weit offen lassen kann und so schön viel Bokeh in die Bilder kommt. OK, bei den Bildern von Gebäuden fällt das jetzt nicht so auf, aber zum Beispiel die Bank und die Türklinke oben machen schon was her vor dem weichen Hintergrund.

Ein oder zwei (oder drei) Hochkantfotos habe ich auch mal wieder gemacht. Aber im Allgemeinen bin ich doch beim normalen Querformat geblieben. (Zwei Sätze, die man sich hätte sparen können, weil sie null Aussage haben! ;-) Nein, warte, drei! VIER! *blitzdonner*)


Noch mehr Sätze, die keinen Sinn machen, finden sich übrigens im "Erweiterten Artikel". Da sind nämoch sooo viele Fotos drin, dass ich die nicht einfach so hier rein hauen kann, weil, dann implodiert das Internet mal wieder!

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Abends am Rhein (nicht davor, nicht dahinter)

Gestern Abend sind wir noch raus. Wir hatten die Hoffnung, dass nach acht die Hitze etwas nachlassen würde. Außerdem sind wir runter zum Rhein, weil dort ja immer ein wenig Wind geht. So auch heute: Am Anfang war es eigentlich ganz angenehm. (Am Ende jedoch nicht mehr, so viel sei jetzt schon verraten.)

Während wir am Fluss runter gelaufen sind, haben wir nebenbei einen kleinen Multicache (GC1G390 - Der Altar der Nibelungen) gemacht. Zweieinhalb Kilometer klang jetzt nach genau der richtigen Entfernung für einen ganz entspannten Spaziergang! Nebenbei habe ich natürlich wie immer Fotos gemacht, zuerst mal von den Schiffen auf dem Rhein. (Bereits bei den ersten Bildern kann man sehen, dass das Wetter nach der Hitze des Tages bereits in Richtung Gewitterregen tendierte.)



Die Möwe auf dem Laternenpfahl war übrigens nur der erste Vogel, den ich heute fotografiert habe. Ich wusste gar nicht, dass sich hier abends am Rhein alles an Wasservögeln einfindet, was die Gegend so zu bieten hat. Die scheinen vom Drachenfels und seiner Ruine angezogen zu werden, die mögen vielleicht auch mal Sightseeing betreiben und das geht ja am Besten, wenn die ganzen bekloppten Touris zu Hause bleiben! ;-) Wer jedenfalls Lust auf noch mehr Vögel hat, der möge den "erweiterten Artikel" anklicken;
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Trekdinner in den Rheinauen (Teil 2)

Gestern war der erste Samstag im Monat, das bedeutet: Trekdinner! Während in Berlin 20.000 Vollpfosten demonstriert haben, weil sie keine Maske tragen wollen und lieber auf das Geschwurbel von möchtegern-prominenten Suppenkaspern hören, und während die Infektionszahlen wieder extrem ansteigen, möchte das Trekdinner nicht zu den Nasenpimmeln gehören, weil wir alle zumindest rudimentäre Kenntnisse der dahinter stehenden Wissenschaft haben. Also haben wir uns wieder, genau wie letzten Monat, mit reichlich Abstand in den Rheinauen getroffen. Gut, war jetzt auch einfach: Wir waren zu Viert. Es hatte den ganzen Vormittag noch kräftig geregnet, aber sobald die Sonne raus kam und die Temperaturen auf die 30 Grad zu strebten, wurde es tatsächlich etwas waschküchig, sodass einige der Angekündigten lieber zu Hause geblieben sind. Auch verständlich. Im Nachhinein war es auch wirklich sehr warm, besonders direkt unten am Rhein. Solange wir uns im Schatten aufgehalten haben, ging es aber ganz gut.


Wie man sehen kann, hatte jeder sein eigenes Essen mit gebracht. Normalerweise wird ja immer alles rum gereicht, aber auch hier haben wir coronabedingt auf ein "richtiges" Picknick verzichtet, damit man nicht mit der Salatschüssel auch gleich die Infektion rum reicht.

In den Rheinauen selber fand eine seltsame Kulturveranstaltung statt, es war also schon mal etwas lauter als normalerweise. Umpf umpf umpf dingeling, sozusagen. Gut, kann man ignorieren, wenn man sich weiter weg setzt. Aber auch sonst war es gut gefüllt, auch wenn das Ordnungsamt hauptsächlich zu nah unter Bäumen geparkte Grills zu bemängeln hatte und niemanden wegen Verstoßes gegen Abstandsregeln anhalten musste. (Die Schlümpfe waren ja auch alle in Berlin.) Ich habe wie immer haufenweise Fotos gemacht und auf den meisten sind auch tatsächlich keine Leute zu sehen: Es kann also gar nicht so voll gewesen sein.


Haufenweise Fotos bedeutet auch, dass ich einen "erweiterten Artikel" anlege. Wer sich also mit einem allgemeinen Bericht über unser Trekdinner (mit Eis im Hörnchen und einem gefundenen Geocache) zufrieden gibt, der kann im Prinzip jetzt aufhören zu lesen. Wer aber noch niedliche Nilgansküken, Schwäne und einen Nutria sehen möchte, der sollte unbedingt noch den Link anklicken: "Trekdinner in den Rheinauen (Teil 2)" vollständig lesen