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Ausgesperrt im Garten und dem Greifvögeln zum Fressen vorgeworfen

22.4.: Und ich sag noch: "Ich geh mal ein bisschen raus in den Garten!" Und dann fährt die Schwiegermutter nach Siegburg und schließt mich aus. Normalerweise lässt J mich dann ja wieder rein, aber die hatte gerade Mittagspause gemacht und sich zu mir gesellt! Mööp! :-/ So habe ich dann eine ganze Weile damit verbracht, durch das gekippte Bürofenster einzubrechen zu versuchen, was mir am Ende natürlich nicht geglückt ist. Ich weiß nicht, wie die Profis das angeblich in 10 Sekunden hin bekommen, so ein Fenster auszuhebeln. (Gut, die versuchen das auch nicht so wie ich ohne Beschädigung des Rahmens.) Oder liegt es doch an diesen Sicherheitsfeatures, die da angeblich drin verbaut sind? Ich hab es jedenfalls nicht geschafft.

Immerhin, ich hatte mein Notebook und meine Sony mit im Garten, denn ich wollte ja eigentlich Bilder runter ziehen und bearbeiten. Was ich dann auch erst mal gemacht habe. Aber das dauert halt auch nur so lang und ist als Zeitvertreib auch jetzt nicht auf vier Stunden ausdehnbar. Aber immerhin konnte ich so die Greifvögel (hauptsächlich Milane und ein Bussard) fotografieren, als sie sich über den Dorf in der Thermik nach oben geschraubt haben. Hatte zwar nur meine übliche Ausrüstung in der Fototasche, als zB nicht das 400mm ATX, mit dem ich die noch ein Stück näher hätte ran holen können. Das 100-200 Minolta ist zwar scharf, aber endet halt auch bei 200mm.


Und das ist eigentlich ein bisschen schade, denn die haben sich aus allen Richtungen gezeigt und dementsprechend wäre das die Gelegenheit gewesen. OK, mit ein bisschen Cropping habe ich so noch etwas größer bekommen, zumindest scheinbar. Aber das hübsche Gefieder hätte ich durchaus gerne noch ein bisschen größer gehabt. Sind ja schon ziemlich majestätische Vögel, wenn die da über einem lautlos durch den Himmel schweben. Ich mag ja alle Vögel, aber die sind schon was Besonderes!

Vor allem kamen die immer wieder. Oder das waren andere und somit noch viel mehr, als ich dachte? Wir haben hier ja mittlerweile eine ganze Kolonie von Rotmilanen. Ich habe so vier bis fünf gezählt, aber vielleicht sind es ja noch viel mehr. Die haben sich in den letzten Jahren jedenfalls wieder gut vermehrt, seit es kein DDT und Co mehr auf den Feldern gibt!


Aber so gegen das Licht, wenn die Sonne durch die Federn scheint, ist das schon spektakulär. Ich würde so einen Vogel ja gerne mal aus der Nähe sehen. Erinnert mich an den Herrn unten am Ortseingang, der Greifvögel hatte, diesen Steinadler werde ich nie vergessen. Warum ist der eigentlich weg? Schade, ich mochte die gerne beobachten, wenn die das Tal rauf und runter geflogen sind.

Und dann sind sie auch noch Formation geflogen. Hübsch! Und was ist das da rechts kleines? Eine Schwalbe? Oder doch nur ein Insekt? Auf die Entfernung und gegen den blauen Himmel ohne jegliches Muster kann das Hirn das nicht verarbeiten. Wie groß ist das wirklich? Von welcher Größenordnung sprechen wir hier? Willkommen in der Welt der Astronomie! ;-)


Nachdem ich dann nichts weiteres zu tun hatte, außer noch mal zu versuchen, das Fenster auf zu kriegen, was ich dann nach einer halben Stunde wieder dran gegeben hatte, habe ich noch ein bisschen die Blumen im Garten bearbeitet. Nicht, dass wir davon nicht schon genügend Bilder gehabt hätten in der letzten Zeit! ;-) Aber! Das 100-200 macht auch hier einen sehr hübschen Eindruck. Ich habe schon öfter gesagt: Ich glaube, es gibt kein schlechtes Minolta-Objektiv! Ob AF oder MD/MC/SR. Alle gut.

Und weil das nur so ein paar Bilder sind, hier noch die vom Tag danach, früh morgens, als ich wieder an mein ATX ran kam und den Sänger im Baum gegenüber erwischt habe, der in letzter Zeit ständig seine Melodien jubiliert. Ich weiß allerdings nicht, was das für einer genau ist, die sehen alle so ähnlich aus. Mit dem Streifen überm Auge und der Farbe könnte es ein Zilpzalp sein, aber dafür singt er eigentlich zu melodisch, abwechsungsreich, verschiedentönig. Also wahrscheinlich irgendeine andere Art von Laubsänger, von denen es hier in Mitteleuropa ja mehrere gibt. Aber auf jeden Fall: Niedlich! (Ich mag ja alle Vögel!) Und laut! Kaum zu glauben, dass so ein kleiner Vogel so laute Geräusche machen kann!


Zum Schluss noch ein bisschen Flieder, nachdem der kleine Sänger sich versteckt hatte und ich ihn nur noch hören, aber nicht mehr sehen konnte. Der hat es besser als wir, der braucht keine verschlossenen Haustüren, muss nicht auf die Schwiegermutter warten, bis die den nächsten Zug erwischt und wieder heim kommt. In dem Zusammenhang, langer Rede, kurzer Sinn: Ich habe dann mal so einen unknackbaren Schlüsselsafe besorgt und an einer unauffindbaren Stelle versteckt. Also, zumindest hoffe ich, dass die unauffindbar ist! Und unknackbar! Denn das war ja wie gesagt nicht das erste Mal, dass man mich im Garten ausgesperrt hat. Nur, dass es dieses Mal halt ewig gedauert hat, bis man uns wieder ein gelassen hat, weil. Kann ja keiner ahnen! Deswegen kündige ich das ja schon immer so extra laut an, aber. Aber was solls...

Seelscheider Gebüsche blühen

21.4.: Langsam wird's lächerlich: Ich habe jetzt für ungefähr eine Monat im Voraus unveröffentlichte Artikel in meinem Blog. Die Blumen, die ich hier heute vorstelle, sind längst verblüht, vor allem die Blüten vom Weihnachtskaktus! Aber was solls, die müssen ja auch mal verbraucht werden, die ganzen Bilder, die ich gemacht habe!

Also: Es war ein Dienstag, mal kein Donnerstag, als ich ins Dorf bin, um einzukaufen. Donnerstags hatten wir einen Termin, wenn ich mich recht erinnere. (Ja, das kommt dazu: Ich sollte die Texte zu den Einträgen zeitnah verfassen, sonst kann ich mich nur noch an die Hälfte erinnern!) Da ich nach dem Aldi noch zur Apotheke musste, meine Heuschnupfentabletten waren alle alle, gibt es Bilder von den Azaleen, die am Straßenrand blühten. (Die Loratadin kosten in der 50er-Packung mittlerweile 23 Euro oder sowas! Hallo? Hatte ich mich eigentlich schon beschwert? Kommt mir gerade so bekannt vor! Luxus, jedenfalls!)


Vor der Drogerie gab es dann noch diesen alten Weihnachtsbaum. Der steht da jetzt tatsächlich seit Ende Januar und ich meine mich zu erinnern, dass ich damals schon gesagt habe, dass den wohl keiner mehr mitnehmen wird, nachdem die Besitzer den letzten Baumabfuhrtermin verpasst hatten.

Gegenüber auf der anderen Seite der Kreuzung wurde (und wird) derweil fleißig gebuddelt. Der Dönerladen fehlt mir schon irgendwie. Ich bin ja echt gespannt, was die da hin stellen. Wahrscheinlich noch so ein schrecklich modernes Gebäude, das dann auch wieder nicht zu den anderen schrecklich modernen Gebäuden von vor 10, 20 und 30 (etc) Jahren passen wird. Das Dorf wird auch immer seltsamer, können die sich nicht mal auf einen Baustil einigen? Jede Dekade stellen die da ein neues Haus hin und immer passt das nicht zu dem, was links und rechts daneben steht. Gut, aber nicht mein Problem. Ich muss es mir nachher ja nur angucken! ;-) (Können die nicht mal was Fotografenfreundliches machen, so mit eingebauten Motiven? :-D)


Immer, wenn die Magnolien den letzten Geist aufgeben, weiß man: Dieser Frühling ist auch schon wieder vorbei. Und ja, isso. Der Sommer naht mit großen Schritten. Wie man sieht, ich habe mal wieder ein bisschen mehr das 28mm benutzt. Das schleppe ich ständig mit mir rum und habe es trotzdem so selten auf der Sony. Dabei macht das so spannende Bilder. Auch wenn ich es für dieses mal wieder ganz weit über meinen Kopf halten musste, Autofokus sei Dank! ;-)

Und zu Hause hat der Weihnachtskaktus geblüht! Nach Ostern! Eine einzige Blüte. Der ist so alt mittlerweile, der weiß auch nicht mehr, was er tut. Bräuchte dringend mal ein ein bisschen mehr Erde. Den hatten meine Großeltern schon seit, ich weiß nicht, immer! Wie alt werden solche Kakteen? Ewig, nehme ich an, die tun ja nicht viel.


Und das war dieser Dienstag. An viel mehr kann ich mich glücklicherweise auch mittlerweile nicht mehr erinnern. Sonst müsste ich noch mehr schreiben. Aber so ein kleiner Nachsatz mit Tiefgang wäre jetzt sicher angebracht, aber mir fällt nichts mehr ein! ;-)

Mehr Gartenbilder mit der D100 und dem DX 18-55mm Nikkor

1.5.: Nachdem ich vom ersten Mai in Siegburg zurück war, habe ich mich noch ein bisschen in den Garten gesetzt und da fiel mir wieder die D100 ein, die da noch an der Tür hing und das VR DX 18-55mm 1:3.5-5.6 G vorne drauf hatte. Hab ich gedacht, mach noch ein paar Gartenbilder. Die sind mit der Kamera ja auch nicht so riesig. 6 wahnsinnige Megapixel waren mal völlig ausreichend. Und wenn ich es nicht endlich zu einem 4k-Display gebracht hätte, wäre das auch noch immer so. ;-)


Ich bin jedenfalls jedes Mal, wenn ich die wieder auspacke, geschockt, dass die noch immer so einwandfrei funktioniert und selbst mit diesem ja eher langweiligen Kit-Zoom so hervorragende Bilder macht! Das Teil ist jetzt jenseits von 25 Jahren alt und ist in seinem Leben nicht immer gut behandelt worden. Aber die Akkus halten noch (nicht mehr gut, aber sie halten) und auch nach zehntausenden von Auslösungen läuft der Verschluss problemlos! Das einzige, was ja nicht mehr so richtig will, ist das Abblenden. Keine Ahnung, da hat ja mal jemand, der sich damit auskennt, gemeint, das liegt eben an den Akkus, die nicht mehr die Spannung halten können und dann zeigt die Kamera aus Panik "Err" an! Geht ja aber trotzdem noch immer einwandfrei, wenn man sie aus-, wieder einschaltet und dann einmal den Auslöser betätigt. Mal sehen, wie lange das noch so geht. Ich habe jedenfalls noch mal Lust bekommen, die auch so etwas häufiger zu verwenden. War eine gute Kamera damals und ist noch immer eine gute Kamera heute. Sollen die Kiddies mit ihren Smartphones doch hunderte von Megapixeln verballern, die am Ende auch nichts weiter bringen als mehr Sensorrauschen und Kompressionsartefakte. ;-)


Also, wie gesagt, die Kamera genommen und mal den Creepy Clown und die Katze fotografiert. Ersteren hatte ich ja bei der Vorstellung dieses Objektives noch gar nicht dabei gehabt. Und irgendwann muss ich das Teil auch mal an die Z fc adaptieren, mal sehen, wie das da funktioniert. Die hat ja schließlich eine deutlich höhere Auflösung und ich würde gerne wissen, ob das Objektiv das schafft. Oder manuell an der Sony? Und dann mal ein Shootout mit dem äquivalenten Canon? Ich habe nämlich echt den Eindruck, dass das Nikon schärfer und bunter ist, was aber bei der geringen Auflösung der D100 eher schwer zu sagen ist. Hm. Mal sehen.

Das war jedenfalls der Nachmittag. Den Vormittag verarbeite ich gleich als nächstes, der wird ein kleines bisschen länger. Aber das passt schon.

Bonner Tauben (mit 70-210/4 Minolta)

30.4.: Donnerstag waren wir morgens in Bonn, J hatte einen Termin und ich hab sie gefahren. Danach dann mit dem neu erworbenen Minolta-Tele-Zoom durch die Stadt, aber nur kurz: Wir hatten noch andere Dinge zu tun. Man kann ja nicht den ganzen Tag nur durch die Gegend rennen und Fotos machen. Leider! ;-)


Die Tauben boten ein geeignetes Motiv. So früh am Morgen sind in der Stadt noch kaum Leute unterwegs, die Läden machen neuerdings ja alle immer erst um 10 auf. Wenn man ganz viel Glück hat, findet man wen, der schon im 9 öffnet. Wie etwa den Spieleladen in Beuel. Warum der eine ganze Stunde früher öffnet als die Kollegen in der Stadt, ich weiß es nicht? Vielleicht ist hier draußen mehr Anwohner-Shoppen, während die in der Stadt eher auf die Touristen warten? Keine Ahnung. Jedenfalls sind wir noch, nachdem wir das Auto wieder aus der Tiefgarage ausgelöst hatten - gerade mal eine halbe Stunde, vielleicht 40 Minuten waren wir da drin, das hat sich gar nicht gelohnt -, noch rüber nach Beuel.


Da blühen am Rhein die Kastanien. Und noch mehr Tauben werfen sich in Pose, sodass ich gedacht habe: "Na, dann weiß ich ja auch, unter welchem Thema ich diese Bilder veröffentlichen kann. Tauben sind ja eigentlich ganz nette Tiere, wenn die nicht so hektisch wären. Und manchmal etwas dreist: Die klauen ja alles, was nach Essen aussieht, einem auch teilweise direkt vor der Nase weg. Wobei, nicht so schlimm wie Möwen. Ach, Möwen. Würde gerne noch mal in Hvide Sande am Hafen sitzen und Fish & Chips essen... Wäre jetzt genau die richtige Zeit dafür...


Anyways. So bleibt mir nur der Blick auf die Bonner Tauben. Der Rhein ist jetzt nur eine mäßige Entschädigung für die Nordsee, aber immerhin etwas. Nachdem wir dann auch hier fertig waren, sind wir schnurstracks auf den Heimweg. Weil, wie gesagt, vor dem Maifeiertag musste noch Arbeit erledigt werden. Der kommt übrigens chronologisch als nächstes, aber nach den vielen Artikeln, die ich noch vorbereitet in der Pipeline habe, keine Ahnung, wann das tatsächlich geschieht! ;-)