Spaziergang mit AI-S, Teil 2: Hausbergheimweg
17.3.: Wo war ich stehen geblieben mit meinem AI-S 50/1.4 auf der D800? Irgendwo unten an der Warth. Was gab es da zu sehen? Spongebob, der mit einer Gans auf einer Wand am alten Schützenhaus aufgesprüht wurde. Beides auf jeden Fall schon mal Motive, für die sich ein Foto lohnt. Die Gänse würde ich ja eh gerne mal alle dokumentieren, die machen ja die ganze nähere Umgebung von Hennef unsicher.
Apropos dokumentieren: Dann war ich unten an der Tankstelle und ich habe mal die Kamera vorsichtig auf das Preisschild gehalten - vorsichtig, weil das Ding geht ja so schon immer kaputt und flackert wirre Sachen vor sich hin, ich wollte es nicht provozieren.
Guck mal, am 17. März war der Sprit ja noch richtig billig! Also, vor allem Diesel ist seitdem ja noch mal so ca 20ct teurer geworden. Juhu! Ich mein, nicht dass ich nicht eh immer der Meinung gewesen bin, dass Benzin viel zu billig ist, aber es ist schon erstaunlich, dass die Leute scheinbar gerne zwei Euro pro Liter für den Krieg eines dementen amerikanischen Präsidenten zahlen, aber nicht, um den verkackten Planeten vor dem Hitzetod zu bewahren! Aber was weiß ich schon?
Von hier aus bin ich dann so langsam Richtung Heimat abgebogen, also links rum. Vorbei am Wegekreuz mit den Stiefmütterchen, vorbei an den Forsithyen-Sträuchern, am Schaltkasten rechts und dann den Berg hoch. Weil, ich hatte mir gedacht, nimm die Scenic Route über den Hausberg. Kannste noch n paar Bilde mehr machen. Hat der Bach da eigentlich einen Namen? Bestimmt. Ahja, bei Google Maps heißt der "Lüppigsbach". Was ist ein Lüppig? Da gibt es in Söven eine Straße, die so heißt... Jedenfalls haben die den vor ein paar Jahren mal ein bisschen renaturiert, wahrscheinlich weil die Stadt Angst hatte, dass da auch irgendwann so ein "Starkregenereignis" alles wegspült, was Stromabwärts liegt, wie das hier im Rosental ja damals passiert ist.
Da dann jedenfalls durch den Wald hoch zur Straße, wo tatsächlich keine Küchenmaschine mehr im Wald liegt. Ob meine Email an die Stadtreinigung das schuld ist? Man weiß es nicht!
Jedenfalls an den Masten vorbei den Berg hoch, die ich alle mit "normalen" Blenden mitgenommen habe. Die f/1.4 habe ich erst wieder ausgepackt, als ich da am Bagger vorbei kam. Und tatsächlich: Ich habe wieder eine gewisse Hintergrundunschärfe bekommen, obwohl der Bagger schon eine ganze Ecke weit weg stand. Ich sag mal, 10 Meter? Und trotzdem ist im Hintergrund noch ein bisschen Blur auszumachen. Gut, der Vordergrund ist auch nicht mehr sooo scharf, als hätte ich jetzt f/8 eingestellt, aber noch immer erstaunlich gut für so ein weites Objektiv, finde ich. Mir fehlt in meiner Sammlung wirklich noch so ein altes f/1.2-Monster, aber die sind ja praktisch unbezahlbar, weil Sammlerstücke. Eigentlich schade, dass diese Schätze in irgendwelchen Vitrinen verstauben, weil sie mittlerweile eher ein Wertanlage darstellen, als dass sie benutzt würden, um damit Fotos zu machen.
So langsam wurde es mir dann hier oben aber auch etwas frisch. Schließlich war nicht das beste Wetter und der Wind blies heftig über die Bergkuppe. Aber für den Blick ins Siebengebirge, speziell zum Großen Ölberg, habe ich gerne noch mal die Kamera ausgepackt.
Danach aber erst wieder im Dorf. Bei dem Licht und der Kälte hat es sich irgendwie nicht gelohnt, die Kamera da draußen auf den Feldern noch öfter zu zücken. War mir ganz ehrlich ein bisschen zu ekelig, da habe ich mich lieber ein wenig beeilt, nach Hause zu kommen. Aber die Osterglocken im Straßengraben haben mich dann doch überzeugt. War nicht ganz einfach, die aus diesem Winkel drauf zu bekommen. Bei einem AF-Objektiv kann man ja auch einfach mal drauf halten, aber hier ist ein Blick durch den Sucher ja praktisch unumgänglich. Zum Glück hilft in solchen Situationen das Live View wenigstens etwas, wenn auch nicht so wie an der Canon oder Sony, bei denen man den Bildschirm drehen und wenden und klappen kann. Die D800 ist in der Beziehung schon noch ein bisschen altmodisch.
Das letzte Offenblendenbild ist auch insgesamt das letzte in diesem Eintrag: Magnolien! Die haben es mir ja jedes Jahr aufs Neue angetan. Mit dem richtigen Abstand zum Hintergrund ist das Bokeh tatsächlich sehr hübsch, finde ich. Insgesamt denke ich noch immer, dass das Objektiv trotz des Nebels in der hinteren Linsengruppe durchaus die 20 Euro wert war, die ich dafür bezahlt habe. Und wer weiß, vielleicht finde ich ja noch einen Weg, den Schmutz da hinten raus zu kriegen!
Apropos dokumentieren: Dann war ich unten an der Tankstelle und ich habe mal die Kamera vorsichtig auf das Preisschild gehalten - vorsichtig, weil das Ding geht ja so schon immer kaputt und flackert wirre Sachen vor sich hin, ich wollte es nicht provozieren.
Von hier aus bin ich dann so langsam Richtung Heimat abgebogen, also links rum. Vorbei am Wegekreuz mit den Stiefmütterchen, vorbei an den Forsithyen-Sträuchern, am Schaltkasten rechts und dann den Berg hoch. Weil, ich hatte mir gedacht, nimm die Scenic Route über den Hausberg. Kannste noch n paar Bilde mehr machen. Hat der Bach da eigentlich einen Namen? Bestimmt. Ahja, bei Google Maps heißt der "Lüppigsbach". Was ist ein Lüppig? Da gibt es in Söven eine Straße, die so heißt... Jedenfalls haben die den vor ein paar Jahren mal ein bisschen renaturiert, wahrscheinlich weil die Stadt Angst hatte, dass da auch irgendwann so ein "Starkregenereignis" alles wegspült, was Stromabwärts liegt, wie das hier im Rosental ja damals passiert ist.
Da dann jedenfalls durch den Wald hoch zur Straße, wo tatsächlich keine Küchenmaschine mehr im Wald liegt. Ob meine Email an die Stadtreinigung das schuld ist? Man weiß es nicht!
So langsam wurde es mir dann hier oben aber auch etwas frisch. Schließlich war nicht das beste Wetter und der Wind blies heftig über die Bergkuppe. Aber für den Blick ins Siebengebirge, speziell zum Großen Ölberg, habe ich gerne noch mal die Kamera ausgepackt.
Danach aber erst wieder im Dorf. Bei dem Licht und der Kälte hat es sich irgendwie nicht gelohnt, die Kamera da draußen auf den Feldern noch öfter zu zücken. War mir ganz ehrlich ein bisschen zu ekelig, da habe ich mich lieber ein wenig beeilt, nach Hause zu kommen. Aber die Osterglocken im Straßengraben haben mich dann doch überzeugt. War nicht ganz einfach, die aus diesem Winkel drauf zu bekommen. Bei einem AF-Objektiv kann man ja auch einfach mal drauf halten, aber hier ist ein Blick durch den Sucher ja praktisch unumgänglich. Zum Glück hilft in solchen Situationen das Live View wenigstens etwas, wenn auch nicht so wie an der Canon oder Sony, bei denen man den Bildschirm drehen und wenden und klappen kann. Die D800 ist in der Beziehung schon noch ein bisschen altmodisch.
Das letzte Offenblendenbild ist auch insgesamt das letzte in diesem Eintrag: Magnolien! Die haben es mir ja jedes Jahr aufs Neue angetan. Mit dem richtigen Abstand zum Hintergrund ist das Bokeh tatsächlich sehr hübsch, finde ich. Insgesamt denke ich noch immer, dass das Objektiv trotz des Nebels in der hinteren Linsengruppe durchaus die 20 Euro wert war, die ich dafür bezahlt habe. Und wer weiß, vielleicht finde ich ja noch einen Weg, den Schmutz da hinten raus zu kriegen!
Kommentare
Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt