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Wahlplakate (und Tiere) auf dem Weg zum Discounter

Letztens, die Grippe hielt sich ein bisschen mehr in Grenzen als jetzt gerade, und ich dachte, ein wenig frische Luft täte mir gut, da habe ich mich auf die Lauer gelegt und Jagd auf Tiere und Wahlplakate gemacht, während wir den langen und beschwerlichen Weg zum $Discounter unten an der Autobahn gegangen sind. Das Ergebnis war, dass ich nachher noch mehr Grippe hatte und außerdem schlechte Laune ob der vielen, vielen Halbwahrheiten und Nullaussagen, die mir auf den Plakaten entgegen strahlten. (Wer meinen Blog aufmerksam verfolgt, wird längst herausgefunden haben, dass ich zu diesem linksgrünversifften Kriegstreiber-Pack gehöre, das Deutschland deindustrialisiern und den Migranten in den Rachen werfen will, insofern kaum erstaunlich, dass ich mich über Merz-Plakate und "einen Wagen, sie zu knechten" aufrege. Aber ich greife vor.) Dementsprechend ziehe ich die hier jetzt alle mal ein bisschen durch den Kakao, damit es mir ein wenig besser geht. Ich bin zwar kein ausgebildeter Staatsmedien-Satiriker, aber für ein Hobby reicht es! ;-) (Noch ein Hobby!)

Am Ortsausgang unseres schönen Kuhkaffs haben die Grünen zuerst einmal den Herrn Habeck plakatiert. Oder eher Ortseingang, er strahlt mit seiner optimistischen Zuversicht - vorsichtshalber etwas, worauf ihn nach der Wahl keiner so richtig festnageln kann - die Leute an, die ins Dorf rein fahren. Auch hier Pluspunkte für die Platzierung, steht er doch direkt neben dem Insektenhotel. Sozusagen am Puls der Basis. ;-) Alle sind se am Nölen über die Grünen, die wären ja alles Schuld, dabei haben die doch in den letzten dreieinhalb Jahren vielleicht nur so ein Viertel dessen machen dürfen, was sie eigentlich wollten, weil die anderen beiden, die Schlafmütze mit Erinnerungslücken, und der andere, na, der, wie hieß er noch... Stellt euch mal vor, was die mit unserem schönen Deutschland machen würden, wenn! WÄRMEPUMPEN! ÜBERALL WÄRMEPUMPEN! :-D :-D

Weiter unten im Nachbardorf hängen diverse Portraits von Lisa, unserer CDU-Kandidatin, rum, gegen die ich persönlich nicht wirklich viel habe. Ich benutze noch immer ihren Stift, den sie mir vor Jahren mal in die Hand gedrückt hat, oder einer ihrer Wahlhelfer. Müsste mal schauen, für und gegen was die in den letzten Jahren abgestimmt hat. Den persönlichen Bezug - also tatsächlich mal die Direktkandidaten zu plakatieren -, finde ich ja grundsätzlich auch mal ganz spannend, weil man die meisten Hempels ja irgendwie sonst nie zu Gesicht bekommt. Mein Problem mit der schwarzen Partei liegt zur Zeit jedoch immer eher dort, wo der "sympathische" Mr. Burns, der von den Simpsons, seinen Mund auf merzt und irgendein Blackrock-Blödsinn heraus fällt. Ich habe selten so einen abstoßenden Spitzenkandidaten gesehen! Sorry, CDU. Also, dann lieber drei Laschets! Wenn es jemand schafft, unsympathischer und empathie-loser als die Frau W von den blau-braunen Agitatoren rüber zu kommen, das ist schon eine Leistung. Und was sind das eigentlich für Sprüche da auf den Plakaten?! "Stabilität statt Chaos." Ja, OK, aber Du und der Söder, zusammen, in einer Regierung, am Besten noch mit den Gelben? Huiuiuiui! "Für ein Land, auf das wir wieder stolz sein können." Hör mal zu, min Jong, wenn Du nicht die Eier hast, stolz auf irgendwas zu sein, und sei es Deutschland, ist das ja wohl kaum mein Problem, oder? Erst den Laden an den Meistbietenden verscherbeln und sich dann beschweren, weiste?! Komm, geh wech.


Puh, nach so viel Politik muss ich erst mal eine Pause einlegen und über was anderes schreiben. zB das sich mittlerweile im Endstadium der Renovierung befindliche Fachwerk, das einstmals eine simple Scheune war. Haben sie echt hübsch aufpoliert und mit einem neuen Dach versehen. Das werden bestimmt sehr interessante Wohnungen, auch wenn die Fenster sicherlich ein bisschen klein sein werden. "Lichtdurchflutet" sollte der Makler jedenfalls als Adjektiv meiden. ;-) Frage mich, warum die im neuen Dach nicht das ein oder andere Kippfenster integriert haben. Aber ansonsten: Schön gemacht. Ist aber bestimmt auch nicht ganz billig, da drin zu wohnen.

Wie das so ist, wenn man auf dem Bauernhof wohnt: Überall Tiere. Diese hier, diese grün-blau-türkisen, haben jetzt alle so einen Aufkleber drauf: Die ersten 30 Minuten sind gratis. Das ist wie bei den Heroin-Dealern. ;-) Oder eben bei der ersten Kippe auf dem Schulhof, und dann rennste jahrzehntelang zum Fluppomaten an der Ecke. Praktischer Weise direkt neben dem Kaugummi-Automaten. Weißte, Kiffen dürfen sie nicht in soundsoviel Meter Abstand zur Schule, aber den Zigarettenautomaten direkt neben die Verkaufsstelle zuckriger Kinder-Bespaßung stellen, das ist OK?

Komm, weniger aufregen, lieber über den Weinachtsaum freuen, der noch immer am Denkmal rum steht. Den hatte ich dieses Jahr ja tatsächlich noch nicht abgelichtet. Was ich hiermit nachgeholt habe. Liegt zwar kein Schnee mehr, vor 'ner Woche oder so wäre das also passender gewesen, aber man nimmt, was einem vor die Linse läuft. Außerdem hatte ich mit der Canon glaube ich tatsächlich noch keine Bilder von diesem Baum (oder seinen Vorgängern). Hm, ich habe die jetzt ca. ein Jahr, ich könnte mal ein kleines Review schreiben... Ist ja nicht so, als hätte ich groß was zu tun, während ich vor mich hin vegetiere, *hust* *röchel* *sterb*...


Immer wieder erstaunlich, wie schnell man hier unten im Dorf ankommt. Zack, stehste vor der Kirche. Oder vor einem Jesus, der am Kreuz hängt. Oder an der roten Ampel. Letzteres ist jetzt tatsächlich kein so lohnenden Motiv, sollte man meinen, aber ich glaube, mit dem Geäst im Hintergrund habe ich das ganz gut in Szene gesetzt und ich habe ja ein Faible für Lichtzeichenanlagen. Und Schilder. Und Tiere. Und eigentlich alles, was mit zwei oder vier Rädern daher kommt. Oder dreien. Sagen wir mal so: Ich fotografiere alles, was nicht schnell genug weg läuft! ;-)

Ich muss allerdings sagen, dass die Tier-Diche an jenem Tag aber auch ganz besonders hoch war. Gefühlt an jeder zweiten Ecke stand eines, und auf dem Weg zum Aldi gibt es einen ganzen Haufen Ecken. So auch hier, wenn man auf der anderen Seite der Kirche wieder runter kommt, um zwischen den Mietskasernen-Häusern durch zu schleichen, um zum Bahnübergang zu gelangen.


Da ist ja gerne mal Stau - hallo, Herr Laschet, ich meine mich zu erinnern, dass sie uns eine Unterführung versprochen haben, als sie noch Wahlkampf als Ministerpräsident von NRW gemacht haben; jetzt regiert schon seit einiger Zeit ihr unverWüstlicher jung-dynamischer Nachfolger, und was ist? Nix is... Moment, ich bin falsch abgebogen, noch mal: Da steht man ja gerne mal im Stau, also die perfekte Stelle für ein paar weitere Wahlplakate. Wobei, den Herrn von der FDP, also der erste da, der so lässig die Rohrzange auf der Schulter liegen hat, als wollte er mir sagen: "Wähl mich, SONST!", also der, der nicht total abgehoben in s/w mit ausgestreckter (künstlerisch unscharfer) Deutungshoheitshand auf mich herab blickt, der hängt tatsächlich noch vor der Kirche. Den haben sie ein bisschen versteckt und ich weiß gar nicht wieso, denn im Gegensatz zu seinem Parteivorsitzenden ist der sogar ein bisschen sympathisch, mit seinem Lächeln und seiner Bodenständigkeit. Gut, ich weiß nicht, was sie ihm in den Tee getan haben, dass der bei den Umfrageergebnissen noch so breit grinsen kann, aber OK, muss er wissen. Tut er mir ja schon fast ein bisschen leid. Ich mein, das Kind ist schätzungsweise halb so alt wie ich, da kommt schon mal ein bisschen dieser Beschützerinstinkt hoch. :-D Besagten großen Vorsitzenden habe ich dann mal auch nur in leicht unscharf (und aus Protest in bunt) hier in der kleinen Sammlung drin. Denn das, was der umgestürzte E-Scooter davor zu sagen hat, erscheint mir schon fast hörenswerter. Sorry, Herr L, aber wenn Sie wollen, dass ihre Partei wieder über 5% rangiert, sollten sie vielleicht mal über eine vorgezogene Pension nachdenken. Sylt ist auch im Winter sehr schön, habe ich mir sagen lassen. Oder sie lernen mal endlich, dieses Empathie-Ding zu faken. Wie wärs? (Hatte ich, als alter Naturwissenschaftler, eigentlich schon mal darüber genölt, dass der Spruch "man kann alles ändern" ja sowas von falsch ist? Erklär das mal dem Energieerhaltungssatz oder der Lichtgeschwindigkeit. Windmühlen! Überall Windmühlen! Und nur eine einzige Lanze. Seufz.)

Und dann habe ich auch endlich mal ein Plakat von dem Wagen, sie alle zu knechten, gefunden. Die Dame ist ja bei mir noch nie besonders hoch im Kurs gewesen, aber seit sie, wie der Spalter (sie möchte, glaube ich, ja nicht gegendert werden), der (!) sie ist, eine eigene Selbstbefriedigungsgruppe gegründet hat und ihr dann auch noch so ganz ohne Demut und Einfühlungsvermögen den eigenen Namen verpasst hat, ist der Ofen bei mir ja ganz aus. Vielleicht hätte man den Verein auch "sollen sie doch Kuchen essen"-Partei nennen können. Jaja, das hat die ein wie die andere ja (angeblich) nie gesagt, aber. Sie wissen, was ich meine! (Ich versuche mich hier gerade mit meinen bescheidenen wortschöpferischen Mitteln an Satire, ich übe noch. Kommt zu verbittert rüber? OK, Mist. :-D) Jedenfalls tut die Frau Dings, na, ich hatte sie doch nachgeschaut, ach komm, der Name steht doch drauf auf dem Plakat, wieso kann ich mich nicht erinnern, auch egal, die von den Volts, jedenfalls, fast schon leid, dass sie am gleichen Laternenpfosten hängen muss wie die Frau W. Bin mal gespannt, wo die beiden bei mir landen, wenn Anfang Februar der Wahl-o-mat online geht.

Gleiches gilt auch für die Verkehres-Ablenker par excellence, weil Riesenplakat, meine freundlichen Linken, die was verändern wollen. Da sind sie sich ja mit dem Herrn L wohl zumindest in der Wahl ihres Wahlspruchs einig, auch wenn ich glaube, dass die politischen Ansätze hier doch ein ganz kleines Bisschen divergieren. Und nachdem die die drei alten, weißen Parteigenossen wieder ausgebuddelt haben - ich dachte eigentlich, dass mindestens einer von denen schon das Zeitliche gesegnet gehabt hätte -, kann ich die auch schon wieder nicht ganz ernst nehmen. Silberlocke, ey! Ich dachte, ihr wärd so jung und dings! Viel Glück damit, jedenfalls. Was man ihnen zu Gute halten muss: Sie treten den Spaltern nicht allzu sehr hinterher. War zwar eine schmutzige Scheidung, aber jetzt, da es vorbei ist, hat man wieder Zeit, sich ein bisschen mit sich selber zu beschäftigen, herauszufinden, wer man eigentlich ist, so als Mensch und Partei. Wie gesagt, viel Glück damit.

Wie auch immer, ich habe beschlossen, die Gans zu wählen, die hat die besten Plakate:


Und dann waren wir auch endlich am Discounter und ich habe auf dem Rückweg die Hände voll gehabt und konnte keine weiteren Fotos machen. Was für ein Glück, das wäre nur noch mehr ausgeartet. ;-) Ich bin jedenfalls mal gespannt, wie das so aussieht, wenn die "Besorgten Bürger" ihre Plakate aufhängen. Ich wollte erst das N-Wort hier hin schreiben, aber ich kriege ja immer wieder gesagt, dass ich nicht alle über einen Kamm scheren sollte. Egal, aber dann kriege ich wahrscheinlich endgültig das große Kotzen.

Aber insgesamt hoffe ich, euch mit diesen kleinen Überblicken über die Parteien- und Plakat-Landschaft des südlichen Rhein-Sieg-Kreises nicht allzu sehr auf den Sack zu gehen. Ich halte jedenfalls die Augen weiter offen. Mal sehen, was ich noch so vor die Linse bekomme! Und bitte bedenken, bevor ihr jetzt böse Kommentare absetzt oder mich gar direkt auf die schwarze Liste der auszumerzenden Unerwünschten setzt: Wenn man mal einen Schritt zurück tut und sich die eigenen Überzeugungen genauer betrachtet, findet man hin und wieder auch den ein oder anderen Punkt, den man mit ein wenig Humor und Selbsteinsicht ändern kann. Immer schön human bleiben. Wie wie ich bereits Anfang des Jahres sagte: Mehr Empathie, weniger aufregen. Na, das hat ja bei mir ganz hervorragend geklappt! ;-) (Siehste: Selbstironie! Geht doch! :-D)

Die ersten Wahlkampfplakate sprießen wie Pilze aus dem Boden

Vor ca. einer Woche (Dienstag, 7.1.) war ich dann mal eben in der Stadt. Zu Fuß. Besorgungen erledigen, so Kleinigkeiten, für die man keine große Ladekapazität braucht. Also ohne Auto, sozusagen. Insgesamt ca 13.000 Schritte. Jupp, ist weit. Also taten mir anschließend auch entsprechend die Füße weh. Aber immerhin bin ich bis zum (umgezogenen) Fotoladen gekommen - der hat jetzt eine Nikon FA als Ausstellungsstück im Fenster stehen, mit einem 150mm E-Serien-Zoom drauf, ganz hübsch -, wo man mir Hoffnung machte, dass meine D610 noch irgendwo existiert. Ich bin gespannt. Wie gesagt, bald sind es zwei Jahre!


Ansonsten ist zu vermerken, dass der Wahlkampf angefangen hat. Bisher nur von drei verschiedenen Vereinen Plakate gesehen. Unter anderem schaut uns am Ortsausgang der Kanzler an. Man, den haben sie aber heraus geputzt! Ob es hilft? Wir werden sehen. Bei der derzeitigen Stimmung in Land und Umgebung - ich gucke euch an, Österreich - fürchte ich eher, es wird eine schwarzblaubraune Suppe geben. Uha, gruselig. Gut[1], aber ich wollte nicht die verfehlte Politik der letzten (und zukünftigen) Jahrzehnte lamentieren. Ich wollte Fotos vorstellen.


Ich habe wie immer alles fotografiert, was sich am Wegesrand an Motiven bot. Das Wetter war schlecht, deswegen alles in einer grau-in-grau-Stimmung. Aber es passt so gesehen auch alles ganz gut zu der oben angedeuteten Stimmung bei Land und Leuten. Da gehen sie hin, meine Neujahrsvorsätze: Mehr entspannen, weniger aufregen. Aber auch das ist ein anderes Thema. Neujahrsvorsätze sind dafür gemacht, dass man sie ignoriert.


Bereits nach der Ankunft in der Stadt taten mir ein ganz kleines bisschen die Füße weh. Aber Das liegt halt auch tatsächlich an der Faulheit der letzten Wochen, welche wiederum im schlechten Wetter begründet liegt. Schnee ist angekündigt für's Wochenende. (Also, das Wochenende, das bereits in der Vergangenheit liegen wird, wenn ich diesen Eintrag veröffentliche. Ich bin irgendwie eine Woche hinterher. Und jetzt ist auch noch das NAS gestorben, da wird es wohl morgen einen dazwischen geschobenen Eintrag zu dem Thema geben. Gut, es war auch 13 Jahre alt.)


In der Stadt habe ich dann unter Anderem noch einen kleinen Besuch bei den Telekomikern gemacht, warum das mit dem Glasfaseranschluss jetzt bis Mitte 2027 dauern soll. Die Antwort war: Weil. Ja, OK, das bringt mir jetzt auch nichts. Danke für nichts. Also doch noch mal eine neue DSL-Box kaufen und das Kupfer hochstellen lassen? Ich weiß es nicht, bringt's das? Digitalwüste Deutschland. Aber ich wollte mich ja nicht aufregen. Durchatme. Om!


Und das war es auch irgendwie schon. Drei Stunden war ich unterwegs. Vielleicht ein bisschen weniger. Sind auch gut 8 Kilometer, sagt Google, hin und zurück. Mit Besuchen in den Geschäften kommt das hin. Habe ich mein Pensum für diese (also die letzte) Woche dann auch erledigt. Mal sehen, was ich über das Orga zu vermelden gehabt haben werden will, das an diesem Wochenende gewesen sein werden wird. (Zeitreisen sind grammatisch echt kompliziert!) ;-)

PS: Ich wähle dann glaube ich Bob, den Baumeister. Der erscheint mir zZt am vertrauenswürdigsten! :-/

[1] Lies: Schlecht.

Ausgenutze Sonne

Es kann ja keiner ahnen, dass, wenn es morgens geschneit hat, am Nachmittag tatsächlich noch die Sonne raus kommt. Jetzt habe ich hier noch mehr Fotos! Und dann auch noch wieder dieses langweilige ich-bin-mal-eben-ums-Dorf-spaziert-Thema! ;-) Naja, aber jetzt sind sie da, da muss ich sie auch verarbeiten.

Diese Fotos sind jetzt aber wieder mehr oder weniger "normal", in dem Sinne, dass ich nicht nur das Tele-Zoom auf der Canon hatte, sondern wieder fröhlich durch gewechselt habe. Gut, das Weitwinkel kam etwas zu kurz, ich glaube, davon sind am Ende gar keine Fotos hier drin gelandet. Sind auch so schon über 30, sodass ich diesen Eintrag wieder aufteilen werde. Man muss ja auch an Leute mit schmalbandigen Verbindungen denken! ;-) (Loooooser!!!!1 :-D *duck*)


Jedenfalls: Wie man sieht, bin ich mal wieder ums Dorf gegangen und habe die Weihnachtsdeko fotografiert, die so kurz nach Silvester/Neujahr hier noch zu Hauf herumsteht und -hängt. Und die Ziege, von der ich jetzt raus gekriegt habe, dass sie wohl Lise oder Lisa oder so heißt. Der Nachbar hat der gerade Brot verfüttert, als ich da vorbei kam. Und der Kollege, den ich letztens schon vermisst hatte, scheint wohl auch nicht mehr zu existieren. Das arme Tier. :-(

Auf dem Spielplatz habe ich dann noch ein blaues Fahrrad abgegriffen, bevor ich dann weiter zum Jesus bin. (Ich hab ja nicht gesagt, dass ich gar keine Test-Fotos mit dem Canon Zoom Lens EF 70-210mm 1:3.5-4.5 machen würde! ;-) Schließlich konnte ich jetzt mal die Performance bei besseren Wetter begutachten. Und der Jesus da unten vor dem Fachwerkhaus gehört ja zu einem meiner Standardmotive. (Ich vermisse echt den heruntergekommenen Trecker im Rosental!)


Das ist jedenfalls auch einer der Gründe gewesen, weshalb ich den Lenker von dem "Achtung, Kinder!"-Rad so hart am Licht aufgenommen ist: Ich wollte mal die Gegenlicht-Performance begutachten. Ich mein, niemand würde allen ernstes versuchen, ein Bild so aufzunehmen, also habe ich es natürlich mal getestet! :-D Musste hier heftig am Kontrast drehen, denn das gute Stück war schon extrem geblendet. Aber immerhin kann man mal sehen, was die Ghosts und Flares so machen. Sind vorhanden und es geht ihnen gut! ;-) Also, lieber nicht zu sehr in den Schatten fotografieren, wenn die Sonne direkt dahinter steht... Dass die Bildqualität aus der entgegengesetzten Richtung sehr viel besser ist, sieht man dann direkt bei den folgenden Bildern in der zweiten Reihe.

Dann weiter, rüber über die Straße und schließlich über die Brücke, wo ich den angefressenen Apfel am Baum mitgenommen habe. Wenn man schon plötzlich so eine lange Brennweite zur Verfügung hat, muss man die auch verwenden und den ganz nah ran holen! Konnte ich bislang ja nicht, deswegen überkompensiere ich jetzt ein bisschen. Außerdem sieht man so, dass die Vögel auch im Winter noch was zu fressen haben, auch wenn der schon ein bisschen gammelig und vergoren aussieht. ;-)


Und dann: Plötzlich Pferde! Das war ja der eigentliche Grund, weshalb ich diese Route ums Dorf gewählt hatte, weil ich bereits auf Pferde auf der Weide unter den Strommasten gehofft hatte. Da hätte ich dann nämlich Gegelicht und Tele testen können. Aber so standen sie halt da oben sehr gut ausgeleuchtet am Hang und ich habe ein paar ganz nette Bilder abgreifen können. Wobei aber mein erster Eindruck glaube ich ganz gut bestätigt wurde: Lieber etwas weiter abblenden, was bei dem Licht aber ganz gut möglich war. Dann sehen die eigentlich ganz gut aus. Ja, da ist noch immer etwas Chroma-Fehler drin, aber! Ich mein, das Objektiv ist nun wirklich nicht das Maß aller Dinge, dafür kommen die Bilder ganz gut rüber.


Und wer mag keine Pferdebilder? OK, ich kenne da eine Person, die bevorzugt offenbar Strommasten und sowas, aber da habe ich ja auch wieder was dabei. Die stehen hier ja genug rum, da finde ich auch regelmäßig noch einen Winkel, den ich vorher noch nicht hatte. Vor allem mit diesem relativ weit reichenden Zoom jetzt.

Ansonsten müssen wir uns mal wieder mit den (leeren?) Behältern auf der Wiese gegenüber zufrieden geben. (Ich hoffe, dass die leer sind, denn bei dem Nachtfrost platzen die nachher noch, wenn da noch Wasser drin ist.) Und dann vorbei an der Scheune, die ich ja immer fotografiere, irgendwie, und zurück in besiedelte Gebiete. Das war auch gut so, denn der Wind - wenn auch nicht stark - hat doch ganz heftg für Abkühlung gesorgt. Will sagen: Mein Ohren haben so gefroren, dass ich die Mütze auf und die Kapuze hoch gezogen hatte. (Weil man ja nie weiß, hatte ich die Regenjacke mit statt dem gepolsterten Ding ohne Kapuze.)


Am Ende habe ich dann doch noch mal versucht, in die Sonne hinein zu fotografieren, als sie aus den Wolken heraus brach. (Klingt, als hätte sie was falsches gegessen! :-D) Muss sagen, dass sich Flares und Ghosts erstaunlich zurückhalten. Nur die Detailzeichnung geht fast vollständig verloren, aber das ist nun mal so wenn man direkt in die Sonne zielt. (Übrigens ein guter Test, wie viel Staub auf dem CCD ist. Und siehe da, trotz Abblenden auf f/22 sieht man eigentlich keinen! Erstaunlich!)

Kurz vor der Heimkunft habe ich mich dann noch an einem etwas künstloerischeren Bild versucht: Die Straßenbegrenzungspfosten mit ihren Refelktoren. Die habe ich mal wie am Schnürchen aufgereiht hintereinander weg fotografiert, mit recht langer Brennweite für sowas. (In den EXIF-Daten steht was von 95mm, das wären effektiv auf der Crop-Kamera so um die 150mm äquivalent.) Interessant, vor allem mit der leichten Unschärfe hinten rum. Man kann auch mit etwas günstigeren Objektiven noch gute Bilder machen! ;-)


So, und dann noch ein paar Blumen-Bilder. Also, zumindest, was man im Winter so an "Blumen" findet. Abgeblüte Blüten halt.

Und damit ist dieser Artikel dann auch schon zu Ende und ich bin ganz zufrieden mit dem Zoom. Jetzt bräuchte ich nur noch eine Tasche, in der ich das auch sicher transportiert bekomme, denn es ist ja doch recht groß und sperrig. Hatte zuest so einen Beutel an den Tragegurt gepinnt, aber der ist be jedem Schritt hin und her geschwungen. Ungut. Jetzt habe ich es einfach in diese Seitentasche gestopft, aber zum einen ist das sehr eng und ich kriege es kaum rein und/oder raus, und zum anderen ist die nur aus so einem Netzgewebe, ich weiß nicht, wie lange das hält. Obwohl das so die kompakteste Transportmethode ist, muss ich mir glaube ich was anderes ausdenken. Schaumama...

Testbilder aus der Wahner Heide mit dem Canon Zoom Lens EF 70-210mm 1:3.5-4.5

(Vorweg, auch dieser Artikel ist am 1.1. verfasst worden und zZt auf den 7.1. terminiert. Ich muss mal schneller werden. ;-))

Dabei hatte der Tag so schön begonnen: Als ich hier los gefahren bin, schien tatsächlich die Sonne und hat alles in winterliches Gold getaucht. Da dachte ich schon: Ohoh, kann ich ja noch nachher an den Rhein runter und schon wieder die gleichen Fotos machen.

Ja, nee, Flöte pfeifen. War nix. Als ich aus dem Haus kam, war wieder alles im Einheitsgrau gestrichen. Gut, bin ich halt direkt zum Kunden und habe da eben noch schnell die SSD im Gehäuse festgezurrt. Hatte letztens die Kabelbinder vergessen. Diese alten Gehäuse haben ja keine Einbauschächte für 2,5"-Laufwerke. Und dann, auf dem Rückweg zur Autobahn, überkam mich das dringende Bedürfnis nach Bewegung, sodass ich in der Wahner Heide angehalten habe. Und da ist jetzt dieser zweite Satz von Testbildern, die mit dem Canon Zoom Lens EF 70-210mm 1:3.5-4.5 Ultrasonic gemacht worden, entstanden. Noch immer keine Möglichkeit, Flares und Ghosts zu testen, denn auch jetzt wieder: Keine Sonne, keine helle Punktlichtquelle. Mist.


Wie man sieht, habe ich meinen roten Civic auf dem Parkplatz am Wanderparkplatz beim Heidekönig abgestellt, oder wie der Laden da heißt. Da kann man jedenfalls recht gut die Straße queren, um in die Heide zu gelangen. Und da sind dann auch die ersten Fotos entstanden.

Die haben nämlich so niedliche, bunte Vogelhäuschen. Und Klotüren! ;-) Bei ersteren (und dem letzten in der Reihe, dem Lampenbild) sieht man zumindest das Bokeh-Verhalten auf einigermaßen kurze Entfernungen und mittleren Brennweiten. Die Klotüren hingegen sind am kurzen Ende des Brennweitenbereichs aufgenommen, da sind die Bäume am oberen Bildrand schon sehr scharf, auch wenn das Bild weit offen aufgenommen wurde. Wie übrigens der Großteil an Fotos hier in diesem Eintrag. Es war sehr, sehr bedeckt! Das war übrigens auch ungefähr die Stelle, an der ich mal was ganz Ungewöhnliches gemacht und die Kamera auf Automatisches ISO gestellt habe. Das mache ich ja eigentlich so gut wie nie, weil ich ein Kontroll-Freak bin, aber hier war zwischen den Bäumen so viel Lichtwechsel mit unterschiedlichen Beleuchtungssituationen, dass sich das tatsächlich mal angeboten hat.


Also, gerade hier bei diesen beiden Bildern mit recht langer Brennweite und Motiv im Schatten der Bäume ging mir das Hin- und Herschalten dann irgendwann auf die Kekse! Ich glaube, das ist das erste Mal, dass ich das an dieser Kamera überhaupt verwendet habe, und auch an der D800 oder der D610 habe ich das bisher höchstens eine Hand voll mal angeschaltet. Ist praktisch, aber ich habe da immer ein gewisses Gefühl von Kontrollverlust. Lieber selber am ISO-Knöpfchen drehen, ich bin so altmodisch! (ich stamme aus einer Zeit, da war das ISO-Knöpfchen noch äquivalent mit dem Einlegen eines anderen Films! ;-))

Aber, was ich eigentlich sagen wollte, auch hier im Wald und den angrenzenden Gegenden macht das Objektiv eigentlich einen ganz guten Eindruck. Ich muss noch ein bisschen mit den Blenden-Einstellungen üben, ich habe schon lange kein Zoom in diesen Tele-Bereich mehr ernsthaft benutzt und manchmal ist mir der Hintergrund dann doch ein bisschen zuuu unscharf geworden. Wie bei den beiden Pfählen da unten, da hätte ich die Objekte im Hintergrund vielleicht doch gerne einen Tacken schärfer angedeutet gehabt. Den zweiten Wanderwegmarkierer kann man zwar noch ganz erkennen, aber dass da bei dem orange-weißen im Hintergrund noch Leute auf dem Weg rum laufen, ist doch schon nur noch zu erahnen.


Wie man sieht, habe ich hier sowieso sehr viel mit Schärfe und Unschärfe experimentiert. Der Nagel ist leider auch etwas unscharf, ebenso das zweite Ho Ho... Alles weit offen war keine sooo brilliante Idee, aber das Licht, das Licht war so schlecht und weit über ISO 1600 wollte ich nicht hinaus! Aber man sieht, was ich vor hatte. Hoffentlich.

Dann aber noch die Hauptattraktion: Der Mast auf dem alten Telegrafenberg, der heute dort steht und die Flugzeuge lenkt. Immer wieder einen Besuch wert. Auch bei diesem Wetter, dann sieht man nämlich das Glühen der roten Lampe ganz gut. Die bleibt einem im strahlenden Sonnenschein ja öfter mal verborgen. (Ist das Ding dann überhaupt an?) Auch hier habe ich wieder die üblichen Motive mitgenommen, bevor ich mich recht zügig zum Auto zurück begeben habe, denn an dieser Stelle setzte dann der Frost wieder ein. Ja, es war auch an jenem Tag nicht weit über 0°C, gefühlt kälter, wegen leichtem Wind und hoher Luftfeuchte.


Auf dem Rückweg, weil ich eh schon halb da war, dann eben noch bei der Mutter vorbei gefahren und ihr ein schönes Silvester gewünscht. Dann hat die auch mal wen zum Reden. Und beim Lüdl war ich auch noch, in Lohmar, für ein Baguette und Brötchen für abends. Da war erschreckend wenig los, im Gegensatz zu dem Monatg, als im Aldi zum ersten Mal, seit ich den Laden kenne, alle Kassen offen waren und die trotzdem nicht hinterher kamen. Echt, die Leute haben schneller das Zeug aus den Regalen geholt, als die nachlegen konnten. Also, dieses Jahr: Silvester einkaufen gehen! Auf was für einen Tag fällt Silvester 2025 eigentlich? (Mittwoch. Das entzerrt das vielleicht etwas.)

Jedenfalls, Zeit für ein vorläufiges Fazit für dieses Objektiv: Gefällt mir soweit. Einen Test bei viel Licht muss ich dann man machen, wenn das Wetter mal besser ist. Aber ich füge das jetzt mal meinem ständigen Canon-Arsenal hinzu. Mein Fernziel ist ja noch immer eine lichtstarke Festbrennweite so im 100-bis-135mm-Bereich, aber die sind alle viel zu teuer, daher muss dieses jetzt erst mal reichen. Und im alltäglichen Gebrauch macht es definitiv mehr als befriedigende Bilder.

Hausberg-Testbilder mit dem Canon Zoom Lens EF 70-210mm 1:3.5-4.5

Hier also das erste Set von Bilder, die ich alle mit dem Canon Zoom Lens EF 70-210mm 1:3.5-4.5 Ultrasonic gemacht habe, als ich auf dem Heimweg vom Vorbesitzer dieses netten Stücks Altglas war. Praktisch, dass der nur ein halbes Dorf weiter wohnt. ;-) (Diesen Text schreibe ich übrigens am 1.1. und der Artikel ist für den 6. terminiert. Wenn also nicht mehr alles ganz so brandaktuell rüber kommen sollte: Daran liegts! ;-))

Wie man sieht, ich habe mal wieder als erstes sämtliche Fahrräder der näheren Umgebung abgelichtet. Und außerdem kann man sehen, das Wetter war Scheiße. Dieser Winter ist echt grau in grau, so gut wie keine Sonne gehabt im Dezember und der Januar fängt ja ähnlich an. Aber das ist direkt schon mal die erste Herausforderung für dieses Objektiv: Bei eher dunklem Wetter und nicht zu hoch eingestelltem ISO noch unverwackelte Bilder machen! OK, die Herausforderung geht dabei eher an den Fotografen als an das Objektiv. Aber es hilft schon, dass es vergleichsweise gut ausbalanciert ist. Da habe ich schon schlechter in der Hand liegende Geräte benutzt. (Das klang jetzt... anders als ich es meinte! :-D) Die Fahrräder sind jedenfalls alle gut geworden. Bei ISO 400 war eine moderate Belichtungszeit von 1/250s möglich, sodass ich da bei geblieben bin. Das reicht bei diesem Objektiv offenbar gut aus. Und 400 rauscht auch nur mäßig.


Wie üblich bei Tele-Objektiven ist die Hintergrundunschärfe auch bei relativer Lichtschwäche durchaus brauchbar. Bei Zooms bin ich da ja immer etwas voreingenommen, das Bokeh wirkt hier manchmal etwas unruhig. Aber insgesamt bietet dieses Teil ein recht modernes, ruhiges Bokeh. Kann man mit arbeiten. Ist vielleicht nicht so spannend wie bei manchem älteren Glas, aber ich will auch nicht behaupten, dass es langweilig wäre.

Bei dem Schlafwandler auf dem Dach kann man gut sehen, was ich bei der ersten Besprechung mit "man kann die Farbfehler durchaus sehen" meinte: Die Farbsäume tendieren gerne ins Lila und sind durchaus vorhanden, wenn auch nicht stark ablenkend. Wer dementsprechend veranlagt ist, wird sie sicher mit den nötigen Tools entfernen können. Ich persönlich lasse sowas ja immer drin, weil ich der Meinung bin, dass ich durch und durch die Realität abbilden will und nicht das, was irgendwelche Algorithmen oder die KI so Tolles können. Da gehören auch Chrom-Aberrationen dazu! Ich hab ja schon immer ein schlechtes Gewissen, dass ich immer ein bisschen am Kontrast drehe!


Hier im Dorf habe ich einige nette Motive gefunden, bei denen auch der recht kleine Blickwinkel eines solchen Teles ganz gut zu passt. Und wie gesagt, auch weiter abgeblendet erhält man noch reichlich Unschärfe, wenn man nah an sein Motiv heran rückt. Wobei dieses Objektiv definitiv nicht als Makro zu bezeichnen ist. Mit einer Naheinstellgrenze von 1,20m ist es zwar ganz gut unterwegs, bietet aber nicht den Vergrößerungsfaktor wie manch andere.

Trotz des eher schlechten Wetters, knallen die wenigen Farben aber ganz gut. Das scheint zum Teil am CCD und dem Post Processing der 700D zu liegen, hat aber sicher auch einen Anteil in diesem Objektiv. Die blaue Tür da oben etwa oder die roten Beeren sind schon sehr kräftig. Wie gesagt, ich mag die etwas gedeckteren, natürlicher wirkenden Farben der Nikon lieber, aber das alles ist eh nur so eine Gefühls-Sache, da ich ja noch immer keinen kalibrierten Monitor habe und ich dementsprechend kein absolutes Maß für Farbtreue habe.

Egal. Je weiter ich den Berg hoch kam, desto mehr Wildnis begegnet einem ja. Da bei dem Wetter hier aber nicht viel zu holen war und ich nicht schon wieder die Masten im Nieselregen fotografieren wollte - auch weil das Objektiv nicht wirklich dicht gegen zu viel Feuchtigkeit ist -, habe ich mich eher zurück gehalten. Außerdem musste ich zwischendurch auch mal meine Finger wieder in die Jackentasche stecken, die froren nämlich langsam am Body an. Um die 0°C hatten wir, zusammen mit dem leichten Wind und dem ganz feine Nebel-Niesel fühlte sich da allerdings an wie -10... Erst an der Baustelle habe ich wieder die Kamera aus der Tasche genommen, nachdem ich zwischenzeitlich schon überlegt hatte, zurück ins Tal zu gehen, wo weit weniger Wind war.


Am Ende dieses Dorfes stand auf dem Telekom-Verteiler dann noch dieses Gerät (?) rum. Sah aus, als wäre es zum Aufpumpen von Reifen mit Loch gedacht, sowas mit integriertem Dichtmittel. Genaueres habe ich nicht raus bekommen. Es sah jedenfalls auch bei näherer Betrachtung nicht mehr funktionstüchtig aus, weshalb ich es dann auch im Weiteren ignoriert habe.

Stattdessen habe ich noch mal einen kleinen Chromatest gemacht: Der Mast hat davon erstaunlich wenig, der hochnebelverhangene Himmel scheint hier also nicht hell genug gewesen zu sein - oder in dieser Situation und bei dieser Brennweite (~170mm) gibt es davon tatsächlich eher wenig. Viel mehr Bilder habe ich hier oben dann aber auch nicht gemacht, denn der Niesel setzte wieder ein und meine Hände frosteten schon wieder. Erst beim Schmuddelpferd habe ich wieder kurz gehalten und noch mal durch die Büsche hindurch ein kleines Portrait gewagt. Und siehe da: Auch Vordergrundunschärfe ist ganz OK mit diesem Objektiv. Interessanter Weise ist hier in der Blässe auf der Pferdeschauze mehr Lila zu finden als in dem Gegenlichtbild mit dem Mast.


So, und damit klar ist, wie kalt es die Tage war, zum Schluss noch ein Bild von den Eisschollen auf den Feldern da oben. Die sind sicher daumendick. Brrr! Ich war jedenfalls froh, als ich wieder zu Hause war. Ich hätte mir meine lange Thermounterwäsche anziehen sollen, dann würden meine Beine jetzt nicht wieder die übliche winterliche Kälteallergie haben und vielleicht ginge es dann auch meinen Schultergelenken besser. Dieses kalt-nasse Ekelwetter ist nicht gut für meine Knochen. Aber ich wiederhole mich!