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34,66 km bei 12°C

Das Wetter war heute gut, es ist Wochenende, und meine Rüsselpest ist langsam mal wieder unter Kontrolle. Das bedeutet, es ist an der Zeit, mal ein paar von den verpassten Kilometern nachzuholen. Solche Vorhaben enden dann ja meist mit Muskelkater am nächsten Tag, und nachdem ich dann heute über 34 Kilometer absolviert habe, glaube ich: Ja, wird spätestens morgen so sein!

Unterwegs habe ich wie immer Fotos gemacht. Bei dem guten Wetter konnte ich ja auch gefahrlos die Kamera mit nehmen. Angefangen habe ich in Hennef selber, wo ich am Rathaus vorbei bin und mal die hell erstrahlte Fassade weitwinklig eingefangen habe. Mit dem 85mm habe ich dann noch das Glasfenster über der Tür gemacht, so als kleines Detail am Rande.


Weiter bin ich durch die Stadt geradelt, weil ich mir ja vorgenommen hatte, dass ich mal was weiter fahren wollte, und deshalb gar nicht erst runter an die Sieg, weil das ja nur ein Umweg wäre. Beim Quadenhofer habe ich dann den Weihnachtsmann getroffen, der mir mitteilen wollte, dass geöffnet ist. Das 85mm hatte ich gerade noch drauf und so habe ich damit ein Weihnachtsmannportrait gemacht. Im Hintergrund ging natürlich der Verkehr weiter, der hat jetzt neuneckige Lampen.


Danach dann quer durch Siegburg, habe den Markt rechts liegen gelassen und einfach immer weiter, bis ich dann jenseits des Industriegebiets auf die andere Seite des Mühlengrabens gewechselt bin und dort hoch nach Brückberg. (Heißt das da schon so? Keine Ahnung.) Wo mir dann ein Eichhörnchen vor die Linse hüpfte. Während ich das dann in allen möglichen Positionen und mit zwei unterschiedlichen Objektiven beharkt habe, habe ich mich mit einer älteren Dame unterhalten, die mit ihrem kleinen weißen Hündchen vorbei kam. Auch mal nett, ein kleines Schwätzchen am Straßenrand zu halten. Habe ja nicht groß was anderes vor gehabt.


Statt dann, wie ich eigentlich geplant hatte, nach Lohmar abzubiegen, bin ich weiter zur Agger gefahren und dort nach Westen Richtung Menden. Wo ich dann den Esel getroffen habe. Weiter durchs Dorf, bis ich dann irgendwann aufs Feld abgebogen bin. Hier gab es dann noch einen schönen Blick auf die Abtei auf dem Michaelsberg, mit dem Plattenbauwohnsilo direkt davor. Und ein paar Meter weiter dann eine ganze Reihe Tauben auf der Leitung. Bis ich das Tele aufgeschraubt hatte, waren sie dann allerdings alle weg. Macht aber nichts, auch mit dem 50mm sehen die ganz witzig aus. Man muss ja auch nicht alles immer so voll ran holen...


So, und das wars dann auch schon fast. Den Heimweg habe ich dann doch noch durch die Siegauen gemacht, wo auf dem üblichen Baum mal wieder die Kormorane saßen. Die wurden dann von dem vorbeifahren Ruderclub gestört und sind aufgeflogen, wodurch ich die Chance hatte, ein paar interessante Fotos zu schießen:



So, und jetzt bin ich, wie bereits gesagt, total erledigt. War vielleicht doch noch ein ganz kleines Bisschen zu viel nach der bösen Krankheit, die ja auch noch immer nicht ganz weg ist... Aber frische Luft soll ja gesund sein. ;-)

Radtour

Nicht nur Videos gemacht, auch Fotos unterwegs. Zuerst habe ich mal in Hennef am alten Kloster eine Päuschen eingelegt:



Dann um die Ecke Richtung Geistingen an der kleinen Kapelle gehalten, die hatte gerade ausnahmsweise mal ihre Tür offen, da habe ich mal da rein fotografiert:


Von da aus dann weiter Richtung Siegburg, und zwar quer übers Feld; Glück gehabt, da kam da gerade die S-Bahn vorbei, der rote Kontrast macht sich ganz gut, finde ich:


In Siegburg selber habe ich dann ja ein Video gemacht. Deshalb gibt's da nur diese beiden Fotos von, bzw insgesamt vier, wenn man die anderen beiden von weiter draußen mit zählt, weil ich am Siegwehr ja auch noch mal drauf gehalten habe:



In Hennef selber habe ich mir dann mal die Baustelle am Horstmannsteg begutachtet, da war ich ja länger nicht, seit da der Siegtalradweg gesperrt ist:


Hat sich einiges getan, mindestens ein neues Brückenstück ist schon eingesetzt. Hatte nicht erwartet, dass die im Winter weiter bauen...

Fahrradfahren im Regen

Der Vorteil, wenn man im Regen Fahrrad fährt, ist, dass man mehr oder weniger alleine unterwegs ist und den ganzen Radweg für sich selber hat. Der Nachteil, wenn man im Regen Fahrrad fährt, ist, dass man im Regen Fahrrad fährt!

Deswegen, und weil der Wind sehr heftig war, sind wir nicht weit gekommen. Nur 13 Kilometer hatte ich am Ende auf der Uhr, obwohl irgendwann der Regen ein paar Sonnenstrahlen weichen musste. Denn viel geholfen hat es nicht, es ist noch immer nass und kalt und winterlich. Mal sehen, nächste Woche sollen es 15 Grad werden...


Unterwegs öfter mal angehalten, unter Anderem auch an der Brücke über den Hanfbach. Der ist zZt sowas ähnliches wie ein reißender Fluss, denn es hat ja die letzten Tage eigentlich nur geschüttet. Durchs Tele betrachtet sieht das dann ungefähr so aus:


Im Kurpark wiederum haben wir dann den alten Bekannten, den Reiher, getroffen, wie er mal wieder auf der Jagd war. Und die Enten waren auch einigermaßen friedlich, dass denen bei dem Wetter nicht die Füße abfrieren, ist immer wieder erstaunlich.


Viel weiter haben wir es heute nicht geschafft. Müssen ja heute Abend noch auf den Siegburger Mittelaltermarkt, es ist Trekdinner. Da bewegen wir uns dann ja auch wieder ein wenig und es gibt definitiv weniger Fahrtwind, und weniger Regen ist auch angesagt.

Mit dem Rad durch Weldergoven

Da fährt man nur ein paar Meter raus in die Wildnis, und siehe da, man kommt schon wieder mit hunderten von Fotos nach Hause. Ihr wisst, was das heißt: DIASHOW!!! ;-) ("Multiple exclamation marks," he went on, shaking his head...)

Wie auch immer: Fotos vom Herbst. Oder ist jetzt im Dezember schon Winter? Oder kommt der Winter erst noch? So eine Elster zählt wahrscheinlich nicht als weißer Rabe, nehme ich an... Egal, ich schweife ab.



Heute mal am Kreisverkehr rechts abgebogen und durch die Unterführung unter der Autobahn und immer weiter gerade aus. Da an der S-Bahn-Haltestelle ein kleines Päuschen eingelegt - sagte ich, dass es schweinearschkalt ist, besonders der Fahrtwind? Ein bisschen pausieren und wieder aufwärmen, ist jedenfalls genau das Richtige. Dafür reicht sogar die Dezembersonne. Und wenn man die Augen aufhält, entdeckt man Motive. Jetzt nicht unbedingt extrem hübsche Motive, aber immerhin Motive. (Vielleicht bin ich mittlerweile auch motivsüchtig und sehe Motive, wo gar keine sind.) (Ich meine, so oft, wie ich in den letzten paar Sätzen das Wort "Motiv" verwendet habe, lässt ja schließlich auch tief blicken!) ;-)


So, und da das jetzt schon wieder unglaublich viele Bilder sind und nur noch mehr werden, können alle folgenden im "Erweiterten Artikel" betrachtet werden. Der fängt übrigens mit einer Amsel (nach anderer Meinung einer Drossel, aber die schimpfen doch nicht so wie Amseln, oder?) an, die nur ein paar Meter hinter uns im Gebüsch saß. "Mit dem Rad durch Weldergoven" vollständig lesen

Schwarz-Weiß, Teil 4: Mit dem Fahrrad nach Seelscheid

Was bisher geschah: Teil 1, Teil 2, Teil 3
Was noch geschehen wird: Teil 5, Teil 6, Teil 7

Es ist mal wieder an der Zeit, ein paar der Schwarzweiß-Fotos vorzuzeigen, die ich mit der alten Kamera gemacht habe. Heute sind die dran, die ich auf dem Weg an der Talsperre gemacht habe, als ich dort mit dem Rad vorbei gefahren kam.

Alle drei Bilder sind mit dem 28mm gemacht worden und da ich ja noch nicht so viele Hochkante hatte, habe ich direkt mal zwei gemacht. Aber anfangen werde ich mit dem "normalen". Mein Plan war vor allem, mal was Extremes zu probieren, und was ist extremer, als direkt in die Sonne zu fotografieren. Oder zumindest fast. Und mein Fahrrad habe ich in b/w auch noch nicht gehabt. Jetzt schon:


Das nächste Bild habe ich dann mal wirklich direkt in die Sonne geschossen. Also... Sie wissen, was ich meine! ;-) Dabei kommt jedenfalls so viel Lenseflare raus, als säße man gerade in einem Star-Trek-Film von JJ... :-D Aber man kann gut sehen, wie schlecht das Objektiv in der Beziehung wirklich ist. Ich mein, selbst das billige Soligor Zoom macht weniger davon und das hat definitiv mehr Linsen.


Man kann vor allem sehr gut die sechseckige Form der Blende erkennen. Dafür hat die Sonne recht hübsche, wenn auch nicht ganz konsistente Strahlen; ich denke, es sollten eigentlich zwölf sein, aber manche sind besser ausgeprägt als andere. Immerhin sind die Fahnenmasten durchweg (fast) gerade, egal wie weit entfernt sie standen, und zielen auch alle ungefähr auf den gleichen Fluchtpunkt, wenn man das so nennen darf; ebenso das Geländer, das an der Seite über den Damm führt, sieht sehr gerade aus und verschwindet schon fast in der Unendlichkeit, es ist halt auch in der Realität nicht ganz gerade (im Gegensatz zu den Fahnenmasten). (Das gleiche Foto in kleiner und mit Hilfslinien veranschaulicht das ganz gut.)

Der Funkturm hingegen stand genau in die andere Richtung und damit genau richtig für ein schönes Bild. (Also, mir gefällt es zumindest.) Hier sieht man wieder schön die Abschattungen in den Ecken, aber die halten sich eigentlich ganz gut in Grenzen.

Alle drei Bilder wurden übrigens bei f/8 gemacht, schärfer wird es also kaum. Und da es an diesem wunderschönen Sommertag extrem hell war, sind auch alle drei Bilder bei 1/1000s Sekunde aufgenommen, der kürzesten Belichtungszeit, die die alte analoge Kamera hin bekommt.