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Gänse auf dem Dondorfer See

Heute mal Gänse von etwas weiter weg. Im Kurpark sind die ja immer nur ein paar Meter weg, hier am Dondorfer See muss man sich da noch ein wenig mehr auf die Lauer legen. Dafür kann man sie in ihrer natürlichen Umgebung und so. Ich mein, OK, Nilgänse, da wäre "natürliche Umgebung" wahrscheinlich eher in Ägypten, aber.


So früh mit dem Rad unterwegs sein hat auch Vorteile: Keine Sau unterwegs, außer zwei Joggern und Hundebesitzern. Da kann man dann auch mal Fotos von scheuem Viehzeugs machen. Nicht, dass Wasserläufer besonders scheu wären. Und Nilgänse sollen ja eher aggressiv sein und territorial. Was man auch an dem ständigen Geschnatter festmachen kann, das hier heute durch das ganze Siegtal geschallt ist...


Auf dem Rückweg dann noch an Blankenberg vorbei gefahren und im morgendlichen Gegenlicht mal mit dem Weitwinkel drauf gehalten. Da sieht man die schlimme Vignettierung, die das Objektiv leider hat. Muss ich doch mal weiter nach was Neuerm jagen... oder was Älterem... ;-)


Die Beerenbüsche waren dann eigentlich schon wieder direkt von zu Hause um die Ecke. Herbst ist bunt! Bin ja irgendwie hin und her gerissen, ob ich mir noch ein wenig Sonne wünschen soll, weils halt schöner ist, oder noch ein bisschen Regen, damit sich das Grundwasser mal etwas weiter auffüllen kann...

Gierige Amsel

Es ist Herbst und die Sonne geht mittlerweile schon wieder ziemlich spät auf. Deshalb konnte ich auch die dicke Amsel, die sich letztens nicht an die Körner ran getraut hat, weil die von den Meisen und Spatzen belagert waren, nur mit gaaanz hoch gedrehtem ISO fotografieren, weshalb sie jetzt ein wenig rauschig ist...


Macht aber nix, denn dafür habe ich sie erwischt, wie sie das Korn gerade aus der Luft schnappt. Leider ist sie etwas verwackelt. Ist halt noch vor Sonnenaufgang gewesen.

Herbstschmetterlinge

Heute bei der Mutter im Vorgarten drei unterschiedliche Sorten von Schmetterlingen gesehen. Mal was anderes als das Eichhörnchen hinten raus. ;-)


Da haben wir einen Admiral, ein Pfauenauge und einen Distelfalter. Hübsch sind sie alle drei und sie werden offenbar extrem von den Herbstastern angelockt.


Erstaunlich spät unterwegs, die drei. Aber bei dem warmen Wetter die letzten Tage... heute sind es bestimmt 22°C gewesen...

Eichhörnchen in der Sonne

Heute war definitiv besseres Wetter als letztes Mal. Mit mehr Licht kann man auch bessere Fotos machen. Klingt seltsam, ist aber so! ;-) Außerdem habe ich herausgefunden, dass mindestens drei Eichhörnchen im Garten gibt, denn es waren heute zwei Rote gleichzeitig da:


Außerdem habe ich es geschafft, während die damit beschäftigt waren, Nüsse zu suchen und zu verbuddeln, mich auf die Terrasse zu schleichen. Wenn man näher dran ist, kann man auch bessere Fotos machen! ;-)


Außerdem sind Eichhörnchen so niedlich, dass man niemals genug Fotos haben kann, weshalb ich natürlich voll drauf gehalten habe und deswegen jetzt knapp anderthalb Gigabyte Fellknäule auf der SD-Karte habe! :-D


Jedenfalls habe ich das Gefühl, dass mindestens eines von den beiden noch ein Jungtier ist. Es sieht zumindest kleiner aus als sein Partner, und außerdem irgendwie jugendlicher. Keine Ahnung, ist nur so ein Gefühl.


So, das war's schon. Jetzt könnt ihr weiter eurem alltäglichen Einerlei nachgehen! ;-)

Vögel im Regen

Es regnet und regnet und regnet... für die vom Sommer ausgetrocknete Natur ist das ja gut, aber ich find es auch ein klein wenig deprimierend. Zum Glück kann man ja durch das Panorama-Fenster die Vögel auf der Veranda beobachten. Ja, ich gebe zu, ich habe ihnen ein wenig Vogelfutter da hin gelegt, damit die auch mal nah genug ran kommen und zu allem Überfluss auch noch still halten.

Neben den üblichen Kohlmeisen und Spatzen hatte ich auch zwei Besucher, die ich nicht richtig identifizieren konnte. Einerseits, weil sie sich nicht wirklich nah ran getraut haben, andererseits weil ich das ISO so hoch drehen musste, dass alles schon ein wenig rauscht - blödes Dreckswetter - und sich trotzdem noch recht viel Bewegungsunschärfe in die Bilder eingeschlichen hat. Bei dem ersten Unbekannten tippe ich mal auf ein Buchfinkenweibchen. Die sind ja sonst schon ziemlich unscheinbar, aber jetzt im Herbst sind die noch mal blasser. Beim Zweite bin ich total ratlos, obwohl das Bild recht scharf ist. Könnte das Mädchen einer Mönchsgrasmücke sein, wenn ich mich durch den Vogelidentifizierer des NaBu durch klicke...



Ansonsten halt hauptsächlich die üblichen Verdächtigen: Spatzen und Kohlmeisen. Die Spatzen sind erstaunlicher Weise vorsichtiger. Die haben mich selbst hinter der spiegeligen Verandascheibe gesehen und sich nur ganz vorsichtig bis gar nicht an mich heran getraut, während die Meisen zwar kurz gezögert haben, aber solang ich still gehalten habe, haben sie mich mehr oder weniger ignoriert. Ansonsten war auch noch eine schimpfende Amsel da, aber die hatte entweder keinen Bock oder keinen Hunger, hat sich jedenfalls nicht auf das Spiel eingelassen und war so schnell wieder weg, dass ich kein scharfes Foto hin bekommen habe.



Die Bilder sind übrigens alle mit dem 200mm f/4 AI Nikkor geschossen. Außerdem sind das alles 1:1 Crops, also kein Herumrechnen an der Größe. Nur den Kontrast musste ich anpassen, weil die blöde Scheibe so spiegelt. Kann man in einigen Fotos gut sehen, dass irgendwas im Raum einen hellen Streifen unten Rechts hinterlassen hat. Ich tippe auf das Bügelbrett. ;-) Geht jedenfalls ziemlich zu Lasten des Dynamikumfangs und dadurch wird das Bildrauschen noch schlimmer. Wird wohl Zeit für die nächste Generation von Kamera, mit mehr Auflösung und noch weniger Rauschen bei schlechten Lichtverhältnissen... Hat mal gerade wer 2000, 3000 Euro für mich? Spenden werden dankend entgegen genommen! :-D


Ich bin auf jeden Fall mal wieder schwer beeindruckt von der Bildqualität dieses 40 Jahre alten Objektivs. Und Dank an die Vögel, dass sie so schön mit gespielt haben!