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Fütterung des Raubtiers

Da sitzt man abends nach einem langen, ereignisreichen Samstag vor dem Fernseher und guckt sich noch ein Fölgchen Good Omens an, da macht es draußen vor dem Fenster plötzlich ganz seltsame trällernd-lockende Geräusche. Und dann guckt man raus und da wird da das Vögelchen gefüttert.


Vor allem ein Sorte, die ich so auch noch nicht gesehen habe. Nach mehrfacher Befragung von Personen, die sich damit auskennen (Mütter, Finche, Google, Wikipedia) sind wir zu dem Schuss gekommen, dass es sich evtl. um einen Hänfling (bzw. Bluthänfling) handelt? Ich weiß es jedenfalls nicht... Der Schnabel, das Deckgefieder und die roten Flecke auf Brust und Stirn passen jedenfalls.

Was auch immer das für ein Vogel tatsächlich war, es war schon sehr niedlich. Sonst laufen an der Stelle ja immer die Meisen rum und füttern ihren Nachwuchs. Scheinbar ist das Unkrautgemüse, das da bei uns im Vorgarten vor sich hin vegetiert, das perfekte Versteck, um Jungvögel abzusetzen, während man selber auf die Jagd geht.

Leider war es um die Tageszeit nun doch schon etwas dunkler und die Fotos (durch die dreckige Scheibe mit ISO 1600) lassen etwas an Kontrast vermissen. Immerhin hatte ich die Kamera schnell genug parat, um nachher nicht mit winzigen Handyfotos da zu stehen... ;-)

Retrun of the Nachbarskatze

Es ist schönes Wetter, daher sitzt man am Wochenende viel draußen. Habe den ganzen Tag versucht, was getan zu bekommen, vor allem mal ein paar Fotos zu bearbeiten, damit die Texte hier im Blog nicht so alleine sind. Oder umgekehrt. Problem ist nur, alle fünf Minuten wird man hinterrücks angekuschelt:


Ich habe selten sowas Anhängliches wie diese Katze erlebt. Ich muss wirklich dringend mal nachforschen, wo die hin gehört und die fragen, ob die zu Hause auch immer so schmusig ist.


Ich komm jedenfalls zu nix! ;-)

Feuerwanze

Ich finde die ja ja hübsch. Angeblich fressen die ja irgendwelches Grünzeug oder untehöhlen es oder was auch immer.


Mir egal. Steht genug Grünzeug rum. ;-)

Mohn und Schafe

Heute schon wieder so weit Rad gefahren... Ich sollte meine armen alten Knochen etwas mehr schonen, glaube ich. Egal, man muss das gute Wetter ja ausnutzen, auch wenn es heute etwas schwül war. Trotz der anfänglich nur 19°. Aber Tiefdruckgebiet aus dem Osten kommend, das ist dann immer mit sehr viel Luftfeuchtigkeit verbunden. Macht aber nix, hübsche Mohnblumen am Feldrand gefunden:


Und ein paar Meter weiter gab es Schafe. Möhhh! Schafe sind immer cool, vor allem, wenn sie Lämmer dabei haben. Wuschelige Lämmer.


Mist, jetzt 'n Deichlamm vom Grill... ;-) Nee, so gemein bin ich ja gar nicht! Nur 'n Bisschen.

Gänse und Schwäne

Da kann man mal sehen, wie das das Gleichgewicht der Natur durcheinander bringt, wenn sich Viecher dran gewöhnen, dass sie an einer bestimmten Stelle immer Futter erwarten. Deswegen sollte man keine Wildtiere füttern. Schon gar nicht mit Brot, weil ungesund.

Jedenfalls: Kaum taucht man mittlerweile an der altbekannten Stelle an der Sieg auf, schon belagern einen das Viehzeugs. Zuerst kommen die Gänse von gegenüber rüber geschwommen und wenn die Schwäne das mit kriegen, sind die auch nicht weit hinterher.


Und die Gänse wissen, dass Schwäne beißen können. Die räumen dann lieber das Feld, oder den Fluss in dem Fall. Zumindest einen Vorteil hat es allerdings: Ich habe die Schwäne filmen können, wie sie vor mir hin und her geschwommen sind, ganz verwundert, dass wir ihnen nichts mit gebracht haben:


So, und deshalb noch mal die Bitte an alle: Keine Wildtiere füttern! Wenn sie die Scheu vor dem Menschen erst mal verloren haben, sind sie ein gefundenes Fressen für zB streuende Hunde. (Ich mein, dass das eigentlich ein Landschaftsschutzgebiet ist und trotzdem niemand seine Hunde an die Leine nimmt, das muss ich ja nicht extra erwähnen, oder?)