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Seelscheider Gebüsche blühen

21.4.: Langsam wird's lächerlich: Ich habe jetzt für ungefähr eine Monat im Voraus unveröffentlichte Artikel in meinem Blog. Die Blumen, die ich hier heute vorstelle, sind längst verblüht, vor allem die Blüten vom Weihnachtskaktus! Aber was solls, die müssen ja auch mal verbraucht werden, die ganzen Bilder, die ich gemacht habe!

Also: Es war ein Dienstag, mal kein Donnerstag, als ich ins Dorf bin, um einzukaufen. Donnerstags hatten wir einen Termin, wenn ich mich recht erinnere. (Ja, das kommt dazu: Ich sollte die Texte zu den Einträgen zeitnah verfassen, sonst kann ich mich nur noch an die Hälfte erinnern!) Da ich nach dem Aldi noch zur Apotheke musste, meine Heuschnupfentabletten waren alle alle, gibt es Bilder von den Azaleen, die am Straßenrand blühten. (Die Loratadin kosten in der 50er-Packung mittlerweile 23 Euro oder sowas! Hallo? Hatte ich mich eigentlich schon beschwert? Kommt mir gerade so bekannt vor! Luxus, jedenfalls!)


Vor der Drogerie gab es dann noch diesen alten Weihnachtsbaum. Der steht da jetzt tatsächlich seit Ende Januar und ich meine mich zu erinnern, dass ich damals schon gesagt habe, dass den wohl keiner mehr mitnehmen wird, nachdem die Besitzer den letzten Baumabfuhrtermin verpasst hatten.

Gegenüber auf der anderen Seite der Kreuzung wurde (und wird) derweil fleißig gebuddelt. Der Dönerladen fehlt mir schon irgendwie. Ich bin ja echt gespannt, was die da hin stellen. Wahrscheinlich noch so ein schrecklich modernes Gebäude, das dann auch wieder nicht zu den anderen schrecklich modernen Gebäuden von vor 10, 20 und 30 (etc) Jahren passen wird. Das Dorf wird auch immer seltsamer, können die sich nicht mal auf einen Baustil einigen? Jede Dekade stellen die da ein neues Haus hin und immer passt das nicht zu dem, was links und rechts daneben steht. Gut, aber nicht mein Problem. Ich muss es mir nachher ja nur angucken! ;-) (Können die nicht mal was Fotografenfreundliches machen, so mit eingebauten Motiven? :-D)


Immer, wenn die Magnolien den letzten Geist aufgeben, weiß man: Dieser Frühling ist auch schon wieder vorbei. Und ja, isso. Der Sommer naht mit großen Schritten. Wie man sieht, ich habe mal wieder ein bisschen mehr das 28mm benutzt. Das schleppe ich ständig mit mir rum und habe es trotzdem so selten auf der Sony. Dabei macht das so spannende Bilder. Auch wenn ich es für dieses mal wieder ganz weit über meinen Kopf halten musste, Autofokus sei Dank! ;-)

Und zu Hause hat der Weihnachtskaktus geblüht! Nach Ostern! Eine einzige Blüte. Der ist so alt mittlerweile, der weiß auch nicht mehr, was er tut. Bräuchte dringend mal ein ein bisschen mehr Erde. Den hatten meine Großeltern schon seit, ich weiß nicht, immer! Wie alt werden solche Kakteen? Ewig, nehme ich an, die tun ja nicht viel.


Und das war dieser Dienstag. An viel mehr kann ich mich glücklicherweise auch mittlerweile nicht mehr erinnern. Sonst müsste ich noch mehr schreiben. Aber so ein kleiner Nachsatz mit Tiefgang wäre jetzt sicher angebracht, aber mir fällt nichts mehr ein! ;-)

Mehr Gartenbilder mit der D100 und dem DX 18-55mm Nikkor

1.5.: Nachdem ich vom ersten Mai in Siegburg zurück war, habe ich mich noch ein bisschen in den Garten gesetzt und da fiel mir wieder die D100 ein, die da noch an der Tür hing und das VR DX 18-55mm 1:3.5-5.6 G vorne drauf hatte. Hab ich gedacht, mach noch ein paar Gartenbilder. Die sind mit der Kamera ja auch nicht so riesig. 6 wahnsinnige Megapixel waren mal völlig ausreichend. Und wenn ich es nicht endlich zu einem 4k-Display gebracht hätte, wäre das auch noch immer so. ;-)


Ich bin jedenfalls jedes Mal, wenn ich die wieder auspacke, geschockt, dass die noch immer so einwandfrei funktioniert und selbst mit diesem ja eher langweiligen Kit-Zoom so hervorragende Bilder macht! Das Teil ist jetzt jenseits von 25 Jahren alt und ist in seinem Leben nicht immer gut behandelt worden. Aber die Akkus halten noch (nicht mehr gut, aber sie halten) und auch nach zehntausenden von Auslösungen läuft der Verschluss problemlos! Das einzige, was ja nicht mehr so richtig will, ist das Abblenden. Keine Ahnung, da hat ja mal jemand, der sich damit auskennt, gemeint, das liegt eben an den Akkus, die nicht mehr die Spannung halten können und dann zeigt die Kamera aus Panik "Err" an! Geht ja aber trotzdem noch immer einwandfrei, wenn man sie aus-, wieder einschaltet und dann einmal den Auslöser betätigt. Mal sehen, wie lange das noch so geht. Ich habe jedenfalls noch mal Lust bekommen, die auch so etwas häufiger zu verwenden. War eine gute Kamera damals und ist noch immer eine gute Kamera heute. Sollen die Kiddies mit ihren Smartphones doch hunderte von Megapixeln verballern, die am Ende auch nichts weiter bringen als mehr Sensorrauschen und Kompressionsartefakte. ;-)


Also, wie gesagt, die Kamera genommen und mal den Creepy Clown und die Katze fotografiert. Ersteren hatte ich ja bei der Vorstellung dieses Objektives noch gar nicht dabei gehabt. Und irgendwann muss ich das Teil auch mal an die Z fc adaptieren, mal sehen, wie das da funktioniert. Die hat ja schließlich eine deutlich höhere Auflösung und ich würde gerne wissen, ob das Objektiv das schafft. Oder manuell an der Sony? Und dann mal ein Shootout mit dem äquivalenten Canon? Ich habe nämlich echt den Eindruck, dass das Nikon schärfer und bunter ist, was aber bei der geringen Auflösung der D100 eher schwer zu sagen ist. Hm. Mal sehen.

Das war jedenfalls der Nachmittag. Den Vormittag verarbeite ich gleich als nächstes, der wird ein kleines bisschen länger. Aber das passt schon.

Bonner Tauben (mit 70-210/4 Minolta)

30.4.: Donnerstag waren wir morgens in Bonn, J hatte einen Termin und ich hab sie gefahren. Danach dann mit dem neu erworbenen Minolta-Tele-Zoom durch die Stadt, aber nur kurz: Wir hatten noch andere Dinge zu tun. Man kann ja nicht den ganzen Tag nur durch die Gegend rennen und Fotos machen. Leider! ;-)


Die Tauben boten ein geeignetes Motiv. So früh am Morgen sind in der Stadt noch kaum Leute unterwegs, die Läden machen neuerdings ja alle immer erst um 10 auf. Wenn man ganz viel Glück hat, findet man wen, der schon im 9 öffnet. Wie etwa den Spieleladen in Beuel. Warum der eine ganze Stunde früher öffnet als die Kollegen in der Stadt, ich weiß es nicht? Vielleicht ist hier draußen mehr Anwohner-Shoppen, während die in der Stadt eher auf die Touristen warten? Keine Ahnung. Jedenfalls sind wir noch, nachdem wir das Auto wieder aus der Tiefgarage ausgelöst hatten - gerade mal eine halbe Stunde, vielleicht 40 Minuten waren wir da drin, das hat sich gar nicht gelohnt -, noch rüber nach Beuel.


Da blühen am Rhein die Kastanien. Und noch mehr Tauben werfen sich in Pose, sodass ich gedacht habe: "Na, dann weiß ich ja auch, unter welchem Thema ich diese Bilder veröffentlichen kann. Tauben sind ja eigentlich ganz nette Tiere, wenn die nicht so hektisch wären. Und manchmal etwas dreist: Die klauen ja alles, was nach Essen aussieht, einem auch teilweise direkt vor der Nase weg. Wobei, nicht so schlimm wie Möwen. Ach, Möwen. Würde gerne noch mal in Hvide Sande am Hafen sitzen und Fish & Chips essen... Wäre jetzt genau die richtige Zeit dafür...


Anyways. So bleibt mir nur der Blick auf die Bonner Tauben. Der Rhein ist jetzt nur eine mäßige Entschädigung für die Nordsee, aber immerhin etwas. Nachdem wir dann auch hier fertig waren, sind wir schnurstracks auf den Heimweg. Weil, wie gesagt, vor dem Maifeiertag musste noch Arbeit erledigt werden. Der kommt übrigens chronologisch als nächstes, aber nach den vielen Artikeln, die ich noch vorbereitet in der Pipeline habe, keine Ahnung, wann das tatsächlich geschieht! ;-)

Bonner Kirschblüte 2026 - Teil 3: Altstadt und zurück

8.4.: Drei Wochen ist es jetzt her, dass wir uns die Bonner Kirschblüte angeschaut haben, da ist es doch passend, dass ich heute endlich auch den dritten Eintrag zu dem Thema raus haue. Ja, ich mache in letzter Zeit echt Chaos hier im Blog, aber ich habe einfach zu viele Fotos! Immer noch besser als zu wenige! Auch wenn das mittlerweile recht zeitaufwendig geworden ist, ich sollte mich echt mal dafür bezahlen lassen! ;-)

Jedenfalls. Wir kamen aus der Innenstadt und standen jetzt mit den restlichen Menschenmassen vor dem Altstadtbanner, was auch direkt mal mein erstes Motiv war. Zur Erinnerung, ich hatte das 400mm Sigma dabei, das mir auch hier gute Dienste geleistet hat. Die Blütendetails habe ich selten so nah ran holen können. Und auch mal eher ungewöhnliche Szenen, wie etwa mit dem Wandbild im Hintergrund, waren so gut möglich.


Aber im Vordergrund stand natürlich die Kirschblüte. Und die Touristen! Ein weiterer Grund, weshalb ich eher bei den langen Brennweiten geblieben bin, denn so habe ich nicht diese Menschenmengen mit auf den Bildern. Wo kommen die dann alle her? Ich weiß, die Antwort ist einfach "ja": Aus aller Herren Länder. Und Herrinnen. Und Divers! Will sagen: Ja, also, man hört kaum so viele unterschiedliche Sprachen in Bonn wie zur Zeit der Kirschblüte. Insbesondere die fernasiatischen sind dann gerne Vertreten: Chinesen, aber auch Koreaner und erschreckender Weise auch Japaner. Haben die nicht viel bessere Kirschblüten in Japan? Ich frag nur mal! Aber auch Amerikaner habe ich identifizieren können und ich meine, den ein oder anderen Aussi gehört zu haben. Kann mich aber auch täuschen, so gut kenn ich mich mit englischen Akzenten dann auch wieder nicht aus.

Und überall diese Influencer und Insta-Kinder mit ihren TicToc-Videos! Muss echt aufpassen, dass man denen nicht andauernd durchs Bild rennt. Duckface hier, push-up-bra (und diese neumodischen Arschhosen) dort! OK, good for her, ich sag ja nix, solange ich es nicht anziehen muss :D, aber steht mir doch nicht immer im Weg rum! Ich glaube, das ist hier mittlerweile so wie in Pützchen: Wenn die Horden anrücken, gehen die Einheimischen in Urlaub, um ihre Ruhe zu haben. Möglichst weit weg! ;-)


Aber zurück zu den Kirschblüten. Ich hatte den Eindruck, dass die dieses Jahr aber auch ganz besonders prächtig geblüht haben. Kräftige Blütenstände, wenig zerzaust. War gutes Wetter, kaum Regen, aber viel Sonne. Dementsprechend habe ich auch hier viel zu viele Fotos geschossen und ihr wisst, was das bedeutet: "Erweiterter Eintrag"! Wer also noch immer nicht genug Blüten zu sehen bekommen hat oder wissen will, wie wir durch die Stadt zurück zum Auto in Beuel geschlichen sind, der möge klicken! KLICK! "Bonner Kirschblüte 2026 - Teil 3: Altstadt und zurück" vollständig lesen

Bonner Kirschblüte 2026 - Teil 2: Von Beuel in die Innenstadt

8.4.: Gottchen, der April ist schon bald zu Ende und ich bin noch immer mit den Fotos von der Kirschblüte beschäftigt. Das muss jetzt aber mal flotter gehen, wird Zeit, dass ich das mal fertig kriege. Also, wo waren wir? In Beuel, auf dem Weg in die Innenstadt. Aber vorher - nur so als Erinnerung - noch ein Blick zurück in die kirschblütengesäumte Straße hinter uns.

Danach haben wir noch einen kurzen Abstecher zum Spieleladen auf der Beueler Seite Bonns gemacht, wofür wir wie immer an den üblichen Sehenswürdigkeiten vorbei kamen: Dem Eingang zum Brückenforum und vor allem den rostigen alten blauen Tor auf der gegenüberliegenden Seite! ;-) Weil: Rost ist gut für ein Motiv, blau sowieso, also drauf halten! Bleibt die Frage: Wer ist die Frau und wie heißt ihr Hund?


Kurz vor dem Laden habe ich dann noch die Oma mit genommen, die sah so aus, als wäre es eine von den Hells Grannies, ich wollte schon der spanischen Inquisition, die niemand erwartet, Bescheid geben. Ansonsten: Das mit dem Wildparken in der Bonner Gegend fängt schon mit sehr jungen Jahren an, wenn ich das mit dem Kinderschubgerät so richtig interpretiere.

Nachdem wir dann schon wieder nichts gekauft hatten - oder doch? Ist mittlerweile so lange her, es könnte sein, dass J da die Erweiterung zu Sea Salt & Paper mit genommen hat, aber das zählt ja nicht, das sind ja nur so eine Hand voll Karten -, ging es vorbei an nicht leeren Veltins-Flaschen - macht Sinn, das Zeug kann man ja nicht trinken ;-) - und den Innereien eines Gastro-Spülautomaten auf die Brücke hoch, die uns über den Rhein geleiten würde. So denn heute auch die Aussicht in die andere Richtung. Sonst gehen wir ja scheinbar immer auf der Nordseite rüber, aber heute mal den Blick auf die Beueler Kirmes von hier aus, samt Riesenrad. Auf der Brücke wechsel ich ja keine Objektive, da kriege ich kalte und warme Schauer auf dem Rücken und dieses fallende Gefühl in der Magengrube, wenn ich nur drüber nach denke! Weiß ja auch nicht, was das mit meinen Phobien ist... Also, jedenfalls, deshalb nur Riesenrad in 50mm mit viel Kontext. Hat aber auch was.


Und dann waren wir plötzlich in der Innenstadt und da blühten auch die Bäume. Kaum zu glauben! Hier allerdings nicht ganz so pink. Ich mag diese dezenteren Farben ja eigentlich auch ganz gerne. Die sehen nicht so übertrieben aus, finde ich. Mit weit geöffneter Blende auch ganz hübsch, oder? Wobei, f/4, gar nicht so weit wie gedacht.

Nach einer kurzen Unterbrechung zwecks Internet-Traffic-Konsolidierung geht es im "erweiterten Eintrag" wie gewohnt weiter. KLICK! "Bonner Kirschblüte 2026 - Teil 2: Von Beuel in die Innenstadt" vollständig lesen