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Bonner Tauben (mit 70-210/4 Minolta)

30.4.: Donnerstag waren wir morgens in Bonn, J hatte einen Termin und ich hab sie gefahren. Danach dann mit dem neu erworbenen Minolta-Tele-Zoom durch die Stadt, aber nur kurz: Wir hatten noch andere Dinge zu tun. Man kann ja nicht den ganzen Tag nur durch die Gegend rennen und Fotos machen. Leider! ;-)


Die Tauben boten ein geeignetes Motiv. So früh am Morgen sind in der Stadt noch kaum Leute unterwegs, die Läden machen neuerdings ja alle immer erst um 10 auf. Wenn man ganz viel Glück hat, findet man wen, der schon im 9 öffnet. Wie etwa den Spieleladen in Beuel. Warum der eine ganze Stunde früher öffnet als die Kollegen in der Stadt, ich weiß es nicht? Vielleicht ist hier draußen mehr Anwohner-Shoppen, während die in der Stadt eher auf die Touristen warten? Keine Ahnung. Jedenfalls sind wir noch, nachdem wir das Auto wieder aus der Tiefgarage ausgelöst hatten - gerade mal eine halbe Stunde, vielleicht 40 Minuten waren wir da drin, das hat sich gar nicht gelohnt -, noch rüber nach Beuel.


Da blühen am Rhein die Kastanien. Und noch mehr Tauben werfen sich in Pose, sodass ich gedacht habe: "Na, dann weiß ich ja auch, unter welchem Thema ich diese Bilder veröffentlichen kann. Tauben sind ja eigentlich ganz nette Tiere, wenn die nicht so hektisch wären. Und manchmal etwas dreist: Die klauen ja alles, was nach Essen aussieht, einem auch teilweise direkt vor der Nase weg. Wobei, nicht so schlimm wie Möwen. Ach, Möwen. Würde gerne noch mal in Hvide Sande am Hafen sitzen und Fish & Chips essen... Wäre jetzt genau die richtige Zeit dafür...


Anyways. So bleibt mir nur der Blick auf die Bonner Tauben. Der Rhein ist jetzt nur eine mäßige Entschädigung für die Nordsee, aber immerhin etwas. Nachdem wir dann auch hier fertig waren, sind wir schnurstracks auf den Heimweg. Weil, wie gesagt, vor dem Maifeiertag musste noch Arbeit erledigt werden. Der kommt übrigens chronologisch als nächstes, aber nach den vielen Artikeln, die ich noch vorbereitet in der Pipeline habe, keine Ahnung, wann das tatsächlich geschieht! ;-)

Lanzenbacher Spaziergang, um den Kopf frei zu kriegen

17.4.: Es wird langsam Sommer, auch wenn es noch so tut, als wäre Frühling. Das schwülwarme Westwindwetter, das das Rheinland ja immer dominiert, macht sich bemerkbar. Hauptsächlich in Form von Kopfschmerzen. Um den Blutdruck in die Höhe zu treiben, nachdem eine mittagliche Siesta das genaue Gegenteil bewirkt und keine Besserung gebracht hatte, bin ich gegen Abend noch mal raus und habe eine Runde um das Dorf gedreht. Das hat zumindest etwas geholfen. Da ich abends noch mit M eine weitere Podcast-Folge aufnehmen wollte, musste ich zumindest ansatzweise einen freien Kopf haben.


Ich weiß ja nie: Ist es wirklich das Wetter, die Allergien oder einfach nur die Tatsache, dass mich die Flugzeuge nachts wach halten? Oder eine Kombination aus alle dem? Unangenehm, jedenfalls, und im Sommer wird das auch immer schlimmer, im Winter lässt es nach. Ich nehme daher an: Ja, eine Kombi als allem.

Aber genug gekümt. Hier ein paar Bilder von unterwegs. Es sind mal wieder so viele geworden, dass ich die ganzen Blüten auch noch über einen erweiterten Eintrag verteilen musste. Schließlich will ich ja nicht schon wieder verantwortlich sein, wenn das ganze Internet implodiert. ;-)


Wie man sieht, Mitte April blühen nicht nur die Obstbäume, sondern auch die Rapsfelder. Das, nun ja, "duftet" heftig. Raps riecht ja schon von sich aus ein bisschen, als würde man am frisch geöffneten Honigglas schnüffeln, nur schärfer. Das ist fast, wie wenn ich an der Parfümerie vorbei gehe und da die Alkoholschwaden raus wabern, davon krieg ich ja auch immer Kopfschmerzen. Also vielleicht ist auch der Raps schuld. Meine Stirnhöhlen sind halt im Arsch. Anatomisch auch sehr interessant! ;-)

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Nikon DX Nikkor AF-S 18-55mm 1:3.5-5.6 G - Teil 2: Die Reparatur

Ich dachte schon, die Post kommt gar nicht mehr, aber am Donnerstag steckte plötzlich dann doch noch der Umschlag mit dem lang ersehnten Ersatzteil im Briefkasten. Da kann der Versender glaube ich nichts dafür, dass das so lange gedauert hat, der hatte das nämlich bereits Montagmittag in die Post getan. Und aus Stuttgart ist es jetzt ja nun eigentlich doch nicht so weit hier hin. Lässt die Post sich mit einem "Maxibrief" heutzutage also doch ein bisschen mehr Zeit. Gut, als Päckchen würde es auch das doppelte kosten.


Aber jetzt zum Inhalt: Ich hatte ja bereits am Sonntag, als ich das Nikon DX Nikkor AF-S 18-55mm 1:3.5-5.6 G vom Flohmarkt mitgebracht hatte, das passende Ersatzteil ausgespäht und dann auch sofort bestellt, als der Preis günstig war. Oben drauf gab es noch dieses farbschönen Schraubendreher, der tatsächlich sehr gut auf die japanischen Schrauben passt, die dieses Objektiv zusammenhalten. (Wobei, das Ding kommt aus Thailand, glaube ich. Für diese Kit-Objektive scheut Nikon weder Kosten noch Mühen! ;-) Keine Ahnung, jedenfalls, ob das tatsächlich Feinmechanikschrauben sind, die einem japanischen Standard entsprechen, oder ob es billige, dem westlichen entsprechende sind.) Mit dem Ding habe ich es jedenfalls innerhalb kürzester Zeit geschafft, alle Schrauben aus dem Bajonett zu ziehen, die es im Tubus hielten, sowie die, die den Erdungs-Pin und die Kontaktleiste am Bajonett befestigten.


Das Schwierigste war, die kleine Feder vom Blendenhebelring und dann vom Bajonett zu lösen. Die ist fitzelig und sehr klein. Also, zumindest für meine armen alten Augen. Wobei "ab" jedoch sehr viel einfacher ging, als wieder "dran"! Die kleine Nase am Bajonett-Ring, die die Federöse eigentlich halten soll, war ein bisschen klein. Oder die Öse hatte sich geweitet, als ich sie abgefummelt habe. Jedenfalls wollte sie nicht halten und nach dem fünften Versuch habe ich sie mit etwas Nagellack angepappt! Ich lass mich hier doch nicht veräppeln! Passt jedenfalls und tut seinen Dienst.


Danach nur noch wieder rückwärts zusammensetzen und dabei die Schrauben nicht vertauschen. Ich hätte ein zweites Töpfchen benutzen sollen. Ich weiß nicht, ob es an den Schrauben liegt oder daran, dass ich was anderes nicht wieder richtig zusammengesetzt habe, oder ob es einfach dieses (3d-gedruckte?) Teil ist, das nicht genau die Originalmaße hat, aber es ist schon recht eng, wenn ich es auf eine Kamera drauf drehe. Nicht bedenklich oder irgendwas, nur einfach, wie soll ich sagen? Eng! Ich hoffe jedenfalls, dass das so jetzt hält.

Zum Test habe ich es jedenfalls auf die D100 geschraubt. Das ist meine einzige Nikon F-Mount-Kamera mit DX-Sensor. Außerdem ist es bei dem alten Stück und in diesem Abnutzungszustand auch nicht ganz so schlimm, wenn es Probleme geben sollte. Hier also ein paar Testbilder. (Bin immer wieder überrascht, wie hübsch und kontrastreich die Farben aus dem alten CMOS-Sensor sind!)


Wie man sehen kann: Alles funktioniert soweit. Ich muss die Tage mal damit durchs Dorf laufen und ein paar mehr Fotos machen. Der erste Eindruck für ein Kit-Zoom ist jedenfalls interessant: Der Makro-Bereich ist definitiv vorhanden und nutzbar. Das Objektiv stellt schnell und einigermaßen lautlos scharf. Die Verzerrungen halten sich einigermaßen in Grenzen. Und es scheint auch nichts weiter verzogen zu sein, was ich ja befürchtet hatte, denn durch irgendeinen Unfall muss der Bajonett-Anschluss ja kaputt gegangen sein!


Fazit: Insgesamt freue ich mich echt, dass ich dieses Objektiv dann doch noch mitgenommen habe, obwohl es ja eigentlich kaputt war. Auf der D100 kann ich das volle Potenzial noch nicht abschätzen, denn mit 6 MP ist die doch ein bisschen beschränkt. Obwohl das eigentlich die richtige Kamera dafür ist: Das Objektiv hat ja auch VR und da man die D100 ja lieber nicht auf mehr als ISO 400 einstellen sollte, sind lange Belichtungszeiten an der Tagesordnung. Das VR scheint auch zu funktionieren. Ob es tatsächlich 4 Blendenstufen bringt, ist natürlich eine Frage. Der werde ich dann die Tage mal nachgehen! Bis dahin: Wieder einen Totgeglaubten wiederbelebt! ;-)

Nikon DX Nikkor AF-S 18-55mm 1:3.5-5.6 G - Teil 1: Der Defekt

Beim Flohmarkt in Hennef hatte ich zu der Nikon F80, die ich ja bereits hier vorgestellt habe, dieses eigentlich ganz gut erhaltene Nikon DX Nikkor AF-S 18-55mm 1:3.5-5.6 G sozusagen als Dreigabe dazu bekommen. Das hat offensichtlich mal einen schlag abbekommen, seitlich am Filterring sieht man einen Einschlag. Und das wird wohl auch der Grund sein, wieso das Bajonett keine "Flügelchen" (oder "Nasen") mehr hat: Dieses Budget-Kit-Objektiv ist vollständig aus Plastik - also, die Linsen sind glaube ich schon aus Glas, die Schrauben und Federn auch aus Metall, und die Elektronik aus was auch immer Elektronik so ist, aber der Rest: Plastik! Und wohl nicht das stabilste Plastik. Sonst wären wohl kaum alle drei Flügel ab! (Gut, ich weiß nicht, von wie weit oben der Vorbesitzer das im montierten Zustand hat auf den Asphalt fallen lassen. Das zumindest stell ich mir vor, wie das passiert ist.)


Aber: Fear not! Ich habe es mit genommen in der vollen Absicht, es wieder funktionstüchtig zu bekommen. Die Linsen sehen nämlich eigentlich ganz gut aus. Keine Kratzer, kein Nebel, ein Pilz, alles in bestem Zustand. Wie sehr das Teil dejustiert ist, weil es einen Schlag auf die Seite bekommen hat, kann ich natürlich nicht sagen. Aber ich hoffe mal einfach, dass die meiste Energie vom abbrechenden Plastik geschluckt wurde und sich intern nicht allzu viel gegeneinander verschoben hat.

Gut, wie viel Qualität kann man von diesen Kit-Zooms erwarten? Ich habe keine allzu hohen Erwartungen. Das entsprechende Canon-Objektiv ist OK, für den Preis, aber halt auch nicht mehr. Das Z-Objektiv, das mit der Z fc kam, ist durchaus brauchbar, deckt einen ähnlichen Bereich ab und wird optisch wahrscheinlich auch sehr ähnlich sein, ist aber ein ganzes Stück neuer und mit diesem Einfalt-Mechanismus vor allem sehr viel kompakter. Andererseits, durch das sehr viel niedrigere Auflagemaß musste das sicher noch mal komplett neu durchgerechnet werden. Keine Ahnung, wieviel Gemeinsame Grundlage da noch zu diesem DX F besteht.


Aber das alles plane ich herauszufinden, wenn ich es repariert habe. Noch auf dem Parkplatz habe ich bei ehBlöd nach dem passenden Ersatzteil gesucht und zwei Versender gefunden, die ein entsprechendes, deutlich als "nicht original" gekennzeichnetes Teil angeboten haben. Beide habe ich auf die Beobachtungsliste gesetzt. Als ich dann zurück zu Hause war, hatte ich bereits einen Preisvorschlag von einem der beiden erhalten, der auch gleich noch einen passenden Schraubendreher dazu legt - praktisch. Für 7,05 Euro bestellt, inkl. Versand. Da mecker ich jetzt nicht, auch wenn das Teil aus Plastik wahrscheinlich in der Herstellung einen Bruchteil kostet. Aber die Leute müssen ja auch von irgendwas leben! Und wenn es Idioten wie ich sind, die Ersatzteile für mäßige Kit-Objektive kaufen! ;-)

Ich berichte jedenfalls, sobald ich es gefixt habe!

Bonner Kirschblüte 2026 - Teil 3: Altstadt und zurück

8.4.: Drei Wochen ist es jetzt her, dass wir uns die Bonner Kirschblüte angeschaut haben, da ist es doch passend, dass ich heute endlich auch den dritten Eintrag zu dem Thema raus haue. Ja, ich mache in letzter Zeit echt Chaos hier im Blog, aber ich habe einfach zu viele Fotos! Immer noch besser als zu wenige! Auch wenn das mittlerweile recht zeitaufwendig geworden ist, ich sollte mich echt mal dafür bezahlen lassen! ;-)

Jedenfalls. Wir kamen aus der Innenstadt und standen jetzt mit den restlichen Menschenmassen vor dem Altstadtbanner, was auch direkt mal mein erstes Motiv war. Zur Erinnerung, ich hatte das 400mm Sigma dabei, das mir auch hier gute Dienste geleistet hat. Die Blütendetails habe ich selten so nah ran holen können. Und auch mal eher ungewöhnliche Szenen, wie etwa mit dem Wandbild im Hintergrund, waren so gut möglich.


Aber im Vordergrund stand natürlich die Kirschblüte. Und die Touristen! Ein weiterer Grund, weshalb ich eher bei den langen Brennweiten geblieben bin, denn so habe ich nicht diese Menschenmengen mit auf den Bildern. Wo kommen die dann alle her? Ich weiß, die Antwort ist einfach "ja": Aus aller Herren Länder. Und Herrinnen. Und Divers! Will sagen: Ja, also, man hört kaum so viele unterschiedliche Sprachen in Bonn wie zur Zeit der Kirschblüte. Insbesondere die fernasiatischen sind dann gerne Vertreten: Chinesen, aber auch Koreaner und erschreckender Weise auch Japaner. Haben die nicht viel bessere Kirschblüten in Japan? Ich frag nur mal! Aber auch Amerikaner habe ich identifizieren können und ich meine, den ein oder anderen Aussi gehört zu haben. Kann mich aber auch täuschen, so gut kenn ich mich mit englischen Akzenten dann auch wieder nicht aus.

Und überall diese Influencer und Insta-Kinder mit ihren TicToc-Videos! Muss echt aufpassen, dass man denen nicht andauernd durchs Bild rennt. Duckface hier, push-up-bra (und diese neumodischen Arschhosen) dort! OK, good for her, ich sag ja nix, solange ich es nicht anziehen muss :D, aber steht mir doch nicht immer im Weg rum! Ich glaube, das ist hier mittlerweile so wie in Pützchen: Wenn die Horden anrücken, gehen die Einheimischen in Urlaub, um ihre Ruhe zu haben. Möglichst weit weg! ;-)


Aber zurück zu den Kirschblüten. Ich hatte den Eindruck, dass die dieses Jahr aber auch ganz besonders prächtig geblüht haben. Kräftige Blütenstände, wenig zerzaust. War gutes Wetter, kaum Regen, aber viel Sonne. Dementsprechend habe ich auch hier viel zu viele Fotos geschossen und ihr wisst, was das bedeutet: "Erweiterter Eintrag"! Wer also noch immer nicht genug Blüten zu sehen bekommen hat oder wissen will, wie wir durch die Stadt zurück zum Auto in Beuel geschlichen sind, der möge klicken! KLICK! "Bonner Kirschblüte 2026 - Teil 3: Altstadt und zurück" vollständig lesen