Schwarz-weiß und analog, Teil 328a: Linz am Rhein
Kentmere 400 #16, 29. November 2025
Geparkt hatten wir draußen unter der Bahn, sodass ich da als erstes mal einen der Leitungsmasten mitgenommen habe. (1/4000s, f/4.) Für diese Motive ist der 400er dann doch etwas zu schnell gewesen, ich war zwischendurch immer wieder froh, dass die F801 so schnelle Zeiten kann, dass ich nicht ständig auf f/8 runter musste. Nicht, dass ich das nicht trotzdem zwischendurch immer mal wieder gerne gemacht habe.
Auf dem Platz, den man als erstes zu sehen bekommt, wenn man die Stadt aus dieser Richtung betritt, steht dieser große alte Baum. (1/500s, f/4) Bäume nehme ich ja fast so gerne mit wie Bahnmasten.
Dieser hier ist daher keine Ausnahme.
Am Anfang stand das Stadttor. (1/500s, f/4.) Man sieht, der Kentmere 400 kribbelt bei dem bedeckten Wetter recht heftig, aber das macht auch was her. Gibt dem ganzen so ein altes Feeling. Wenn die Leute keine moderne Kleidung an hätten, könnte das auch 50 Jahre alt sein, das Bild.
Straßenlaternen sind ein weiteres Hobby von mir. (1/2000s, f/2.) Hier weit offen, damit der Hintergrund schön weich wird. Hat ganz gut funktioniert. Das 35er ist ja doch schon ein bisschen weitwinkeliger, da bekommt man ja nur mit Tricks ein weiches Bokeh: Immer schön nah ran gehen!
Und dann ist da der Lindwurm. (1/125s, f/4.) Für diese schattigen Motive hatte ich des Wetters wegen den 400er eingelegt. Weil: Mit einem 100er, wäre das schon sehr hart an der Grenze gewesen. Wohl noch möglich, aber ich hätte ungern weiter aufgeblendet, denn dann wären die Zähne wieder nicht mehr scharf gewesen, oder die Zunge. Hübsches Tier, btw.
Die Bänke vorm Laden laden zum sitzen ein, aber, ich fürchte, sind nur für Kunden gedacht. (1/125s, f/4.) So ein typisches Bild für mich. Dass es noch immer leicht schief ist, sei mir verziehen, die Straße geht halt den Berg hoch. Trotzdem, colles Bild, eines der besseren in dieser Auswahl.
Genauso das Rennauto. (1/500s, f/4.) Vor allem mit der unscharfen Gasse im Hintergrund. Gefällt mir gut. Überhaupt stelle ich mal wieder fest, dass das 35/2 AI wirklich extrem hübsche Bilder produziert, gerade auch auf Film, wofür es ja eigentlich mal gedacht gewesen ist.
Für die Madonna habe ich dann tatsächlich mal aufs Tele gewechselt. (1/500s, f/8, 200mm.) Und mehr muss ich da glaube ich nicht sagen, oder? Auch dieses alte AI, das Objektiv, mit dem das Sammeln alter Festbrennweiten mal angefangen hatte, als ich es auf dem Rheinauenflohmarkt fand, macht eigentlich auch in jeder Situation, die ich ihm vor die Füße werfe, einen perfekten Eindruck!
Weihnachtsmann oder Pirat? Man weiß es nicht! (1/500s, f/8,) Jedenfalls klettert er den Mast hinauf. Will wahrscheinlich eine Durchsage machen. "Unartige Kinder bitte in einer Reihe aufstellen, Knecht Ruprecht kümmert sich gleich um euch!" Und die braven Kinder? Schon so gesellschaftlich indoktriniert, dass sie ihn anfeuern, wenn er den Kollegen den Popo versohlt. Oh, das ging jetzt aber in eine dunkle Richtung, sorry!
Dann lieber schnell das historische Rathaus anschauen. (1/250s, f/8.) Joah, es ist Weihnachten, man sieht es am Baum. Und natürlich kommt genau in dem Moment, wenn ich auf den Auslöser drücke, wer zur Tür raus! Man!
Der Typ am Brunnen erinnert mich ein bisschen an Gandhi, aber das ist glaube ich reiner Zufall. (Wer ist eigentlich dieser Rainer, von dem immer alle reden?) (1/250s, f/4.) Da stehen noch mehr von seinen Kollegen rum, aber die habe ich mal links liegen lassen. Schönes Portrait-Bild.
Auch in historischen Altstädten wimmelt es von deutscher Schilderwut, hier pressefrisch dokumentiert.
(1/2000s, f/2.) Auch hier: Weit offen für den Hintergrund. Kann man machen, den Schildern hat es jedenfalls nicht geschadet.
Das Stadtarchiv ist in diesem Kirchengebäude? Ehrlich? Oder habe ich was falsch notiert? (1/60s, f/11.) Ui, f/11! Da habe ich es aber echt ernst gemeint! Na, OK, gut, wofür hat man sonst einen 400er Film in der Kamera, um nicht auch mal kreativ ganz weit abzublenden?
Apropos Instagram: Da hat sich wohl dieser Straßenkünstler, der weit und breit nicht zu sehen war, auf der Hauswand verewigt. (1/125s, f/4.) Siehste: Wieder dunkel! Deswegen den empfindlichen Film genommen! Jedenfalls kann man da ein gewisses Talent erkennen. Auch wenn ich Möpse ja nicht soooo mag, die armen Tiere.
Hinterm Busch saß ein Bär. (1/125s, f/4.) Und das mitten in der Stadt! Wenn das der Dings wüsste, der damals den Bruno hat abknallen lassen! Sowas, sowas, sowas! Sodium und Go-More-Ah! (Das ist sowas wie Pokemonkarten, nur mir Salzsäulen.
) Wo war ich? Bär. Ja, der saß da. Sonst nicht viel zu berichten.
Wenn man in der historischen Altstadt keine Fachwerkhäuser fotografiert, macht mal was falsch. (1/60s, f/8.) zB dieses hervorragend erhaltene Exemplar. Praktisch, wenn das Dorf so klein und unbedeutend ist, dass es im WW2 nicht bombardiert wurde, in den Jahrhunderten davor aber eine gewisse Oberschicht beheimatet hat, die sich hübsche Häuser leisten konnte. Jahaaa, hier bekommt ihr sogar stark verkürzt dargestellten geschichtlichen Kontext! Und der kommt noch nicht mal aus der halluzinogenen KI!
Das Stadttorturmdings am anderen Ende habe ich natürlich auch mit genommen. (1/125s, f/8.) Leider sehr schief, was durch den Tunnelblick zwischen den Häusern durch noch verstärkt wird. Schade eigentlich. Und wieder kam mir wer isn Bild gerannt. Sach mal, tut datt Not?
Bewacht wird das Tor von diesem Kind aus Bronze. (1/60s, f/4.) Den Tropfen am Kinn hat es natürlich nicht immer, nur im Winter, wenn es feucht ist. Aber ansonsten ein sehr gut gelungenes Portrait. Gefällt mir Auch mal wieder gut.
Dreht man sich um: Alles voller Fachwerk. (1/60s, f/8.) So kam ich zum letzten Bild für heute. Von hier an ging es wieder bergab, wortwörtlich. Denn im nächsten Eintrag gehen wir den ganzen Weg zurück und dann runter an den Rhein, der schon auf uns gewartet hat, mit Fähre und allem. Deswegen: Sei auch DU wieder DABEI, klick die Glocke und den Daumen hoch!
- Nikon F801S, Nikkor 35mm 1:2 AI
- Entwicklung: D-76 Stock #9+#10 21° 16:15 Minuten, Adofix Plus 1+5 #19+#20, 7:00 Minuten, Adoflo II 1+200
Geparkt hatten wir draußen unter der Bahn, sodass ich da als erstes mal einen der Leitungsmasten mitgenommen habe. (1/4000s, f/4.) Für diese Motive ist der 400er dann doch etwas zu schnell gewesen, ich war zwischendurch immer wieder froh, dass die F801 so schnelle Zeiten kann, dass ich nicht ständig auf f/8 runter musste. Nicht, dass ich das nicht trotzdem zwischendurch immer mal wieder gerne gemacht habe.
Auf dem Platz, den man als erstes zu sehen bekommt, wenn man die Stadt aus dieser Richtung betritt, steht dieser große alte Baum. (1/500s, f/4) Bäume nehme ich ja fast so gerne mit wie Bahnmasten.
Am Anfang stand das Stadttor. (1/500s, f/4.) Man sieht, der Kentmere 400 kribbelt bei dem bedeckten Wetter recht heftig, aber das macht auch was her. Gibt dem ganzen so ein altes Feeling. Wenn die Leute keine moderne Kleidung an hätten, könnte das auch 50 Jahre alt sein, das Bild.
Straßenlaternen sind ein weiteres Hobby von mir. (1/2000s, f/2.) Hier weit offen, damit der Hintergrund schön weich wird. Hat ganz gut funktioniert. Das 35er ist ja doch schon ein bisschen weitwinkeliger, da bekommt man ja nur mit Tricks ein weiches Bokeh: Immer schön nah ran gehen!
Und dann ist da der Lindwurm. (1/125s, f/4.) Für diese schattigen Motive hatte ich des Wetters wegen den 400er eingelegt. Weil: Mit einem 100er, wäre das schon sehr hart an der Grenze gewesen. Wohl noch möglich, aber ich hätte ungern weiter aufgeblendet, denn dann wären die Zähne wieder nicht mehr scharf gewesen, oder die Zunge. Hübsches Tier, btw.
Die Bänke vorm Laden laden zum sitzen ein, aber, ich fürchte, sind nur für Kunden gedacht. (1/125s, f/4.) So ein typisches Bild für mich. Dass es noch immer leicht schief ist, sei mir verziehen, die Straße geht halt den Berg hoch. Trotzdem, colles Bild, eines der besseren in dieser Auswahl.
Genauso das Rennauto. (1/500s, f/4.) Vor allem mit der unscharfen Gasse im Hintergrund. Gefällt mir gut. Überhaupt stelle ich mal wieder fest, dass das 35/2 AI wirklich extrem hübsche Bilder produziert, gerade auch auf Film, wofür es ja eigentlich mal gedacht gewesen ist.
Für die Madonna habe ich dann tatsächlich mal aufs Tele gewechselt. (1/500s, f/8, 200mm.) Und mehr muss ich da glaube ich nicht sagen, oder? Auch dieses alte AI, das Objektiv, mit dem das Sammeln alter Festbrennweiten mal angefangen hatte, als ich es auf dem Rheinauenflohmarkt fand, macht eigentlich auch in jeder Situation, die ich ihm vor die Füße werfe, einen perfekten Eindruck!
Weihnachtsmann oder Pirat? Man weiß es nicht! (1/500s, f/8,) Jedenfalls klettert er den Mast hinauf. Will wahrscheinlich eine Durchsage machen. "Unartige Kinder bitte in einer Reihe aufstellen, Knecht Ruprecht kümmert sich gleich um euch!" Und die braven Kinder? Schon so gesellschaftlich indoktriniert, dass sie ihn anfeuern, wenn er den Kollegen den Popo versohlt. Oh, das ging jetzt aber in eine dunkle Richtung, sorry!
Dann lieber schnell das historische Rathaus anschauen. (1/250s, f/8.) Joah, es ist Weihnachten, man sieht es am Baum. Und natürlich kommt genau in dem Moment, wenn ich auf den Auslöser drücke, wer zur Tür raus! Man!
Der Typ am Brunnen erinnert mich ein bisschen an Gandhi, aber das ist glaube ich reiner Zufall. (Wer ist eigentlich dieser Rainer, von dem immer alle reden?) (1/250s, f/4.) Da stehen noch mehr von seinen Kollegen rum, aber die habe ich mal links liegen lassen. Schönes Portrait-Bild.
Auch in historischen Altstädten wimmelt es von deutscher Schilderwut, hier pressefrisch dokumentiert.
Das Stadtarchiv ist in diesem Kirchengebäude? Ehrlich? Oder habe ich was falsch notiert? (1/60s, f/11.) Ui, f/11! Da habe ich es aber echt ernst gemeint! Na, OK, gut, wofür hat man sonst einen 400er Film in der Kamera, um nicht auch mal kreativ ganz weit abzublenden?
Apropos Instagram: Da hat sich wohl dieser Straßenkünstler, der weit und breit nicht zu sehen war, auf der Hauswand verewigt. (1/125s, f/4.) Siehste: Wieder dunkel! Deswegen den empfindlichen Film genommen! Jedenfalls kann man da ein gewisses Talent erkennen. Auch wenn ich Möpse ja nicht soooo mag, die armen Tiere.
Hinterm Busch saß ein Bär. (1/125s, f/4.) Und das mitten in der Stadt! Wenn das der Dings wüsste, der damals den Bruno hat abknallen lassen! Sowas, sowas, sowas! Sodium und Go-More-Ah! (Das ist sowas wie Pokemonkarten, nur mir Salzsäulen.
Wenn man in der historischen Altstadt keine Fachwerkhäuser fotografiert, macht mal was falsch. (1/60s, f/8.) zB dieses hervorragend erhaltene Exemplar. Praktisch, wenn das Dorf so klein und unbedeutend ist, dass es im WW2 nicht bombardiert wurde, in den Jahrhunderten davor aber eine gewisse Oberschicht beheimatet hat, die sich hübsche Häuser leisten konnte. Jahaaa, hier bekommt ihr sogar stark verkürzt dargestellten geschichtlichen Kontext! Und der kommt noch nicht mal aus der halluzinogenen KI!
Das Stadttorturmdings am anderen Ende habe ich natürlich auch mit genommen. (1/125s, f/8.) Leider sehr schief, was durch den Tunnelblick zwischen den Häusern durch noch verstärkt wird. Schade eigentlich. Und wieder kam mir wer isn Bild gerannt. Sach mal, tut datt Not?
Bewacht wird das Tor von diesem Kind aus Bronze. (1/60s, f/4.) Den Tropfen am Kinn hat es natürlich nicht immer, nur im Winter, wenn es feucht ist. Aber ansonsten ein sehr gut gelungenes Portrait. Gefällt mir Auch mal wieder gut.
Dreht man sich um: Alles voller Fachwerk. (1/60s, f/8.) So kam ich zum letzten Bild für heute. Von hier an ging es wieder bergab, wortwörtlich. Denn im nächsten Eintrag gehen wir den ganzen Weg zurück und dann runter an den Rhein, der schon auf uns gewartet hat, mit Fähre und allem. Deswegen: Sei auch DU wieder DABEI, klick die Glocke und den Daumen hoch!


















