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Schwarz-weiß und analog, Teil 341: Mit der Diginette rund um den Kurpark

Fomapan 200 #15, März 2026
  • Dracora Dignette
  • Entwicklung: Fomadon P Stock #3 20° 6:00 Minuten, Adofix Plus 1+5 #26 (?), 7:00 Minuten, Adoflo II 1+200
Es folgen mal wieder ein paar s/w-Fotos. Den Film aus der Dignette habe ich ja schon vor etwas längerer Zeit begonnen hier vorzustellen, es kam nur immer wieder was Neues dazwischen. Also alles wie immer. ;-)

Heute also Kurpark: Da haben wir das Feuertreppenhaus des ehemaligen Kurhauses. (1/50s, f/11.) Eines der wenigen Fotos, bei denen die langsame 1/50s sekunde tatsächlich (fast) funktioniert hat, wie sie soll. So können wir dierekt mal in die Ecken schauen und feststellen: Die Verschierungen sind auch bei f/11 noch da. ;-) Und das Bild ist verwackelt.


Überhaupt, jetzt kommen erst mal die ganzen "defekten" Bilder, die alle irgendwie verwackelt sind, weil die Belichtung mit der langen Zeit nicht so recht will, oder irgendeinen anderen Problezustand darstellen. So sind etwa die Enten am Teich auch noch total unscharf. (1/200s, f5,6.) Wahrscheinlich wieder über den Anschlag hinaus gedreht. Muss ich echt was gegen machen, wenn ich die Kamera noch mal verwenden will. Die Notrufbank hingegen ist einfach nur total wackelig, weil die Zeit nicht stimmt. (1/50s, f/5,6.) Sieht schon ein bisschen nach Kunst aus! ;-) Ebenso die Sittiche, von denen nur noch ein Schmier übrig geblieben ist! (1/50s, f/4.)

Kommen wir also zu Bildern, die mehr Inhalt haben, die was geworden sind. Da hätten wir direkt mal zwei vom ehemaligen Kloster oder was ist das da? (1/200s, f/11.) Ich fasse die beide mal zusammen, denn schließlich zeigen die das gleiche Gebäude, nur aus unterschiedlichen Perspektiven. Und wenn der Verschluss richtig funktioniert, macht diese kleine Kamera erstaunlich gute Bilder. Ja, die Ecken sind ausgefranst, aber das ist bei diesen simplen Objektiven ja normal und in der Retro-Fotografie mit so einer Kompaktkamra ja schon fast ein muss! ;-)


Den Container mit Rüsseltier konnte ich natürlich auch nicht einfach so stehen lassen! (1/200s, f/11.) Auch hier habe ich praktisch nichts an dem Bild auszusetzen. Schön kräftig kontrastreich, was aber auch nur möglich ist, weil ich weit von der Sonne weg fotografiert habe! ;-)

Danach bin ich dann den Berg hoch, zwischen den Häusern ist ein Fußweg, der hoch zur Klinik führt, wo auch diese Laterne und der Basketballkorb stehen. (1/200s, f/11.) (Warum schreibe ich das jedes Mal dazu? Der überwiegende Teil dieses Eintrages ist bei diesen Werten entstanden! ;-)) Hier sieht man, wie der Kontrast nachlässt, je stärker man an die Sonne kommt. Die Linsen "glühen" leicht, wenn ich das mal so sagen darf. Gut, da hätte ich jetzt kompensieren müssen und vielleicht noch stärker abbelnden sollen, aber dann verschwinden die Strukturen im Schatten und das wollte ich nicht!

Der Weg unter den Bäumen zum Wildgehege hingegen sieht wieder brauchbarer aus. (1/200s, f/8.) Und das ist auch gut so, denn wie man sehen kann, habe ich das Wild auch tatsächlich erwischt! Wenn auch weit entfernt und somit entsprechend klein. Ja, die Viecher waren halt weit weg und ich hatte nur Normalbrennweite! ;-)


Wie kräftig die Kontraste raus kommen, kann man an diesem Spanndings vom Zaun sehen. (1/200s, f/11.) Dass ich hier so weit abblenden musste, hat den Vorteil, dass fast alles bis auf den Hintergrund scharf ist, was dem Bild eine gewisse Tiefe gibt. Gefällt mir ja mal wieder sehr gut, aber anderen ist das wahrscheinlich zu abstrakt.

Als nächstes noch zwei verunglückte Bilder: Die Wurzel im Wald (1/50s, f/11.) sieht ebenfalls sehr abstrakt aus, so verwackelt wie sie ist, genau wie das Naturschutzgebietschild mit dem Vogel drauf (1/50s, f/16.). (Ich schreibe übriegns immer die Zeit auf, die ich eingestellt hatte, nicht die, mit der die Kamera dann auch tatsächlich belichtet hat. Weil, die weiß ich ja nicht, die kann ich nur raten. Ich denke, dass die hier schon eher im niedrigen Zentelsekundenbereich liegt.) Witzig sieht das ja aus, aber halt nicht das, was man eigentlich haben will. Aber ein gutes Beispiel dafür, was einen bei 70 Jahre alten Kameras erwartet! ;-)


Apropos alt: Halb so alt wie die Kamera ist dieser historische Benz! (1/200s, f/11.) Gut erhaltenes Stück. Mag ich. In meiner Jugend hatte der Vater ja was ähnliches. Da sieht man, wie alt ich bin. Wundere mich noch immer, dass sowas heutzutage schon "historisch" ist und mit H-Kennzeichen rum fährt!

Gegen Ende des Filmes ging es dann auch wieder zurück in bekanntere Gebiete. So habe ich mal wieder den Drachentöter mit genommen, damit man was zum Vergleichen hat mit all den anderen Drachentötern, die ich immer mit alten Kameras erstelle. (1/200s, f/11.) Da ich wie gesagt nur die Normalbrennweite habe und man auf der Kamera auch nichts anderes anbringen kann, eher klein. Aber ich finde, das Bild hat trotzdem was. Das Haus im Hintergrund stört mcih etwas. Was den Vergleich mit anderen Kameras angeht: Schwierig bei f/11. Da ist eh alles scharf! (Ich kenne nur ein Objektiv, das bei f/11 noch immer nicht wirklich anständige Bilder macht, und das ist dieses ganz schreckliche Hanimex-Weitwinkel! :-D


Zum Schluss noch ein Bild vom Kirchturm durch die noch winterkahlen Bäume hinweg. (1/200s, f/11.) Hübsch, aber nichts, was ich nicht schon 100 Mal gemacht hätte. Aber daher auch gut im Vergleich.

Und ganz am Ende noch der frisch aufgeblühte Azaleen-Busch. (1/200s, f/16.) Das ist die "schnellste" Einstellung, die die Kamera glaube ich kann. Oder geht die bis f/22? Muss ich noch mal nachschauen. Aber das hat hier jedenfalls gerade so ausgereicht, die Blüten einigermaßen gut abzubilden. War sehr hell an jenem Morgen im März!

Das war jedenfalls dieser Film. Was kommt als nächstes? Oh, ich muss dringend mal scannen. Man kommt zu nichts! ;-)

FedCon 34 - Freitag

Ich werde keinen Text verfassen, habe ich mir vorgenommen. Nur ein paar Bilder für jeden Tag. Ich bin so fertig! Außerdem hab ich mir in der Kälte im Hauptsaal irgendwas eingefangen, ich hab Halsschmerzen. Und ich muss nachher (Montag Mittag) noch Autos gucken. Also, nur kurz, trotz des Feiertags. Ach ja, Kamera: D800 mit zu 95% dem 400mm Sigma. Hat sich ganz wacker geschlagen, das schwere Teil! Obwohl das Licht auf der Bühne dieses Jahr einfach grauenvoll war. Musste auf ISO 3200 hoch und habe trotzdem nur 1/100s bis 1/200s belichten können. Alle Bilder gibt es übrigens wie immer auf der StrangNewWorld.com-Seite. (...die ich aus Platzgründen dann mal umgezogen habe!)


Tim Russ:


Jess Bush:


"FedCon 34 - Freitag" vollständig lesen

Update zum aktuellen Zeitgeschehen

Keine Angst, ich werde nicht wieder politisch. Muss ja auch mal sein. Aber in der letzten Woche habe ich mich tatsächlich sehr darüber gefreut, dass ich so viel vorgearbeitet habe und ich mich nicht ums Blog kümmern musste, dass sich das sozusagen von selber aktuell gehalten hat. Denn:

Der Honda kriegt keinen TÜV mehr. :-( War ja abzusehen. Der ist jetzt 21 Jahre und ein paar Monate alt, da kann man auch nichts sagen. Ist zwar noch immer schade drum, denn der Motor läuft wie am ersten Tag, obwohl ich über 285.000 km damit durch die Gegend gegurkt bin. Und von oben sieht er eigentlich auch noch völlig in Ordnung aus. Nur von unten halt nicht. Die Mängelliste nimmt eine ganze A4-Seite ein: Rost hier, Rost da, die Bremsen, irgendwo kommt Öl raus (also, jetzt nicht in Mengen, dass ich Flecken hinterlassen täte, aber schon so, dass es den Prüfer stört), die Plastikschürze ist ja seit dem Reh schon nicht mehr richtig feste, das Fahrwerk insgesamt und erstaunlicherweise der Fahrersitz, der angeblich nicht mehr fest wäre, was mir persönlich jetzt aber noch nie aufgefallen wäre, und da ist der angerostete Tankstutzen noch nicht mal mit dabei! Der Werkstattmensch hatte mich ja schon drauf vorbereitet, dass er für mindestens 2.000€ schweißen müsste. Jetzt war er eher bei 3 bis 5.000 angekommen und das, bevor er die Patina abgepiddelt hat, um zu gucken, was sich da noch drunter verstecken könnte.

Ich habe ja immer gesagt: "Bis dass der TÜV uns scheidet!" Und dem war dann jetzt wohl soweit. Dementsprechend habe ich mich in der letzten Woche mehr oder weniger jede freie Minute damit beschäftigt, was ich denn demnächst für ein Kfz durch die Gegend fahren werde. Ich hatte ja schon immer was elektrisches eingeplant, schon damals, als ich den Honda gekauft habe. Außerdem gibt es da ja jetzt diese Förderung vom Bund, die zufälligerweise gestern oder vorgestern tatsächlich scharf geschaltet wurde und von der ich zu profitieren hoffe, wovon ich echt gespannt bin, ob das klappt. Woran man auch hören kann: Es ist am Ende ein elektrischer geworden. Und zwar der kleinste Cupra Born. ("Born! Born! Born to be alive! Born to be alive!" ...und ja, es war glaube ich ein Fehler, ein Fahrzeug mit diesem Namen zu erwerben.) Habe erst mal den id.3 angeschaut und auch probegefahren, aber da gingen meine und die Preisvorstellungen des Autohauses doch noch ein bisschen auseinander. Außerdem ist der Born dann doch irgendwie etwas schicker, jugendlicher. Sooo alt bin ich dann ja auch noch nicht. Wobei, eigentlich bin ich ja genau in diesem Alter, wo "Männer" sich ein neues Auto kaufen! Nun habe ich aber schon immer leicht bezweifelt, dass ich in die benannte Bevölkerungsgruppe tatsächlich rein gehöre, weil diese ganzen auf-die-Brust-klopf-Gorilla-Macho-Rituale mir schon immer sehr gegen den Strich gingen. Und so rede ich mir ein, dass das ein Vernunftkauf war - was es aber auch nur bedingt war. Denn billiger wäre sicher irgendeine gebrauchte Benzin-Möhre gewesen.

Vor allem hätte die keine sechs Monate Lieferzeit! Deswegen meine Sorge wegen der Förderung. Weil, man muss des Auto ja erst mal angemeldet haben, bevor man die beantragen kann. Und wer weiß, da steckt zwar ein kleines Sondervermögen drin, aber bei den Benzinpreisen zZt kommen bestimmt noch mehr Leute auf den Trichter, ein e-Fahrzeug zu erwerben! (Selbst wenn ich an der Autobahn schnellladen täte - was ich ja nicht unbedingt plane -, würde ich unter 80ct pro kWh zahlen, mit der ich dann ca 6km fahren könnte. Angegeben ist der im Mix mit 14,2 auf 100km im Verbrauch und einer Reichweite von 420km. Andernorts aber auch mit 15,1 und 458. Man ist sich offenbar nicht so sicher. ;-) Ob das realistisch ist (und mathematisch überhaupt plausibel), lass ich mal dahin gestellt; ich weiß nur, dass ich den großen Vorführwagen mit den viel zu viel PS (Modell VZ) von 19,8 auf 16,5kWh / 100km runter gekriegt habe, indem ich einmal nach Seelscheid und zurück gefahren bin. Ich hoffe also auf das Beste.

Bleibt jetzt nur noch die Frage, was ich bis September, Oktober, November fahre? Hier oben in Söven steht ein kleiner Aygo an der Straße, für wenig Geld. 177k runter und frischer TÜV. Wäre eine Möglichkeit. Werde aber heute mit meinem Bruder einen Ausflug nach hinter Euskirchen machen, da steht bei einem Händler (Gewährleistung) für nicht viel mehr ein jüngerer C1 Citroen, der nur 150k hat. Mal sehen. Muss ja nichts großes sein, nur etwas, was ich für ungefähr den gleichen Preis nachher wieder in Zahlung geben kann. Oder an C weiter reichen, deren Fiat ist ja auch langsam an seinem Lebensende angekommen. Wie gesagt, das entscheidet sich aber wahrscheinlich nach der FedCon, zu der ich wohl oder übel noch mit dem Honda gurken werden muss. Hoffentlich fällt er mir unterm Popo nicht auseinander. Da wären nämlich noch so zwei, drei Dinge, die schon relevant zu reparieren gewesen wären, wenn ich den noch mal durch den TÜV gekriegt hätte.

Wie auch immer. Ich werde berichten!