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Rheinauenflohmarkt Juni '26 (mit Feuerwehr am Ende)

20.6.: Trotz absehbar unerträglicher Hitze waren wir am Samstag in den bonner Rheinauen und haben uns den Flohmarkt angeschaut. Weil, Tradition. Außerdem waren wir bereits morgens um 8 am Parkplatz neben der Telekom auf der anderen Rheinseite, wo wir immer parken, und keine Sau war da. Da waren es auch noch angenehme 22°C. Habe den Aygo hinter den Bauhaus-Anhänger gestellt, sodass der auch den Vormittag über Schatten hatte, was gut geklappt hat. Hatte ja freie Parkplatzwahl.


Außerdem hatten wir bereits am Abend vorher jeder unsere Flaschen mit Wasser parat gestellt. Ich hatte die großen Dreiviertelsliterflasche in den großen Neopren-Köcher für das Sigma 400er gesteckt und an meine Kameratasche gebunden. Weil, ich wusste ja, wie das werden würde. Und tatsächlich: Als wir um 10 schon wieder auf dem Rückweg waren und die gigantischen Menschenmassen über den Markt hereinbrachen, waren es auch schon 29°C und ich war froh, dass ich eine große Flasche Wasser dabei hatte.

Aber ich greife vor. Zuersteinmal haben wir uns Obst und Kaffee, Bären und Telefone angeschaut. Es ist eigentlich ganz entspannend, wenn man so früh auf dem Markt ist. Nicht nur kommt man schneller durch, man sieht auch mal was. Normalerweise treten die sich ja gegenseitig in die Hacken und schubsen einen weg, vor allem diese Profis mit ihren Rollkoffern! Ich mein, Leute mit Kinderwagen, in denen sich auch tatsächlich Kinder befinden, kann ich ja verstehen, das muss ja vielleicht sein. Aber diese Hackenporsches, die die da durch die eh schon viel zu engen Gänge ziehen... Ich weiß ja nicht, ob das sein muss. Wenn die dann wenigstens vorsichtig wären und einem nicht hektisch über die Füße rollen täten!


Warum wir auf dem Rückweg zuerst nicht über die Brücke konnten und was das mit der Feuerwehr zu tun hat, erfahrt ihr im "erweiterten Eintrag". Dabei habe ich dieses Mal gar nicht sooo viele Bilder geschossen. Ach, naja, vielleicht doch. ;-) Egal! KLICK! "Rheinauenflohmarkt Juni '26 (mit Feuerwehr am Ende)" vollständig lesen

Letzten Mittwoch bei der Windkraft-Infoveranstaltung in der Meys-Fabrik

Hatte ich erwähnt: Am letzten Mittwoch, dem 24. Juni, war in der Meysfabrik die Info-Veranstaltung der Stadt Hennef zum Thema Windkraftanlagen. Weil: Nach Landesvorgaben sollen ja soundso-viele Prozent des Landes (1,8%, wenn ich mich recht erinnere) mit Windrädern bepflanzt werden, damit wir mit der verschissenen Klimawende und der Abhängigkeit von Fracking-Gas und despotischem Öl endlich mal in die Puschen kommen. und da sind halt auch einige winzig kleine Gebiete in der Stadt Hennef als Vorrangfläche ausgewiesen worden. Irgendwo da hinter Bödingen im Wald. Also, das was der Borkenkäfer vom Wald übrig gelassen hat. Also, von den Monokulturen, die da früher standen, bevor die vor-vor-letzte Jahrtausendhitze sämtliche Rekorde gesprengt hat. (Hatte ich erwähnt, dass wir dieses Wochenende alles Dagewesen schon wieder geknackt haben? Und es ist erst Juni, wartet mal, bis im August der El Nino so richtig in Fahrt kommt. Obwohl, das macht es in Europa ja normalerweise kühler. Aber das glaube ich erst, wenn ich es sehe.)


Ich also da hin getigert, bei 37°C im Schatten. Fing ja schon mal gut an, dachte ich. Bei Temperaturen wie auf der Venus bereits im Juni, die sämtliche Rekorde schmelzen lassen, trauen sich die Klimaleugner vielleicht nicht aus ihren Löchern. Ja, nein. Jetzt erst recht: Früher war's auch schon warm. Und weitere Details erspare ich euch (und mir), denn nach der dritten "Frage" musste ich den Saal verlassen, sonst hätte ich laut angefangen zu lachen. Oder wahlweise zu weinen. Oder ich wär aufgestanden und hätte wem eine geschallert, so wie Batman dem Robin in dem Meme, sie wissen schon, und dann hätte die Frau 'nen Anwalt besorgen müssen, damit ich aus dem Knast komme, und, ach komm, lass, es bringt ja eh nix, Gewalt ist keine Lösung. Om! Zurück zu meinen pazifistischen Wurzeln! Ich wundere mich halt nur, dass nicht einer aufgestanden ist und meinte, seine Kühe gäben weniger Milch, seit da jeden Tag so eine Dampfmaschine durchs Siegtal tuckert, während der nächste dann die Meinung geäußert hätte, dass sich das mit dem Sesshaftwerden und dem Ackerbau und der Viehzucht ja eh nicht durchsetzen würde. Ich merke immer wieder: Die Menschheit als solche - zumindest der besonders laute Anteil - ist grundsätzlich zukunftsfeindlich eingestellt. Woran das liegen mag, ich weiß es nicht. Wenn die "bürgerliche Mitte" bereits bei zZt geplant vier (4) Windrädern so steil geht...

Aber egal. Das da oben auf dem zweiten Bild ist übrigens der Bürgermeister. Der sich wirklich bemüht hat, das Thema sachlich rüber zu bringen. Gut, natürlich mit dem Hintergedanken, dass er es eh nicht verhindern könnte, selbst wenn er wollte, weil genau wegen dieser Art von facbook-induziertem Shitstorm-Verhalten ist das ja mal irgendwann in die Zuständigkeit des Kreises übergegangen, weil die Gemeinden sich einfach nicht mehr getraut haben. Insofern wäre es natürlich lustig gewesen, wenn die Vertreter vom Rhein-Sieg-Kreis, die ja wohl auch eingeladen waren, erschienen wären, aber die haben gekniffen. Buuuuh! Denn: Der Herr Bürgereister sowie die zuständigen Personen im Rat haben das planerische dargelegt, der Herr von der Firma Notus, die die Dinger bauen will, hat ein paar technische Details zum anvisierten Typ Nordex N175 (kann aber auch VestAS werden oder wer anderes) raus gehauen, und das war eigentlich ganz informativ. Vor allem die Gutachten, die für das Genehmigungsverfahren geschrieben werden müssen, belaufen sich wohl auf geschätzte 1300 Seiten. Ich hoffe, die haben da eine Vorlage dafür, oder zumindest eine KI! :-D Ich hätte da gerne noch die eine oder andere Follow-Up-Frage gestellt, aber das Pflaster war mir echt zu heiß. Wenn man sich da als Befürworter geoutet hätte, wären wahrscheinlich die Heugabeln raus geholt worden! ;-)


Deshalb bin ich dann lieber raus ins Foyer und habe mir die Diskussion drinnen nur noch aus der Ferne angehört. Da konnte ich dann so lange, wie ich wollte, und genau so laut vor mich hin lächeln, ohne dass ich wem auf den Schlips treten musste. Der Herr, der da für den Saal zuständig war, hat mich dann kurz noch aus der Bibliothek geschmissen, die eigentlich zu hatte, und dann hab ich mich mit dem noch eine Weile unterhalten, was das Thema der Veranstaltung anging. Der hat's halt auch nicht mehr verstanden. Und dann kam da noch so ein Jüngling raus, vielleicht ein Drittel meines Alters, der schüttelte auch nur noch den Kopf.

Ich hab da ja echt kein Problem mit, wenn Leute ein Problem damit haben, dass man ihnen 260 Meter Schwungmasse ins Panorama bauen, aber dann sollen sie bitte auch zugeben, dass das eigentliche Problem, das sie haben, ihre eigene Befindlichkeit ist, und nicht die Vögel und den Schalldruckpegel vor schieben. Ich mein, ich hab ja leicht reden, ich werde davon nicht groß betroffen sein, ich lebe zwei Täler weiter, da werde ich die Dinger nur zu Gesicht bekommen - falls sie denn 2029 frühestens gebaut werden -, wenn ich mal durchs Bröltal gurke. Oder in Bödingen die Kirche angucken gehe. Oder in Blankenberg die Burg. Aber ehrlich gesagt: Ich hätte lieber vier Windräder als jede Nacht Flugverkehr! Hat mich halt auch keiner nach gefragt. Wird trotzdem gemacht. Die 22kV-Leitungen im Hanfbachtal sind jetzt auch keine Ausgeburt an Schönheit, aber sinkt deswegen unser Grundstückswert? Ich weiß es nicht. Im Gegenteil, ich nehme die eigentlich als sowas wie ein Industriedenkmal wahr. Wir leben schließlich in einer der am dichtesten besiedelten Ecken des Landes. Da gibt es Infrastruktur, oh Wunder!


Ob die Leute, die damals die ersten Waagen gebaut haben, hier in dieser ehemaligen Fabrik, und die ersten landwirtschaftlichen Großgeräte, ob die wohl auch mit solchem Zorn konfrontiert waren? Traktoren kommen mir nicht aufs Feld? Ich weiß es nicht, ich weiß es nicht. Aber egal. Die nächsten Einträge werden wieder etwas leichter, ich verspreche es. Bis ich am nächsten Mittwoch in der Meiersheide die Veranstaltung zum Autobahnendeausbau anhören gehe! Da gibt's bestimmt auch wieder Rambozambo, wie unser charmanter Herr Bundeskanzler das auszudrücken pflegt. ;-)

PS: Ja, ich hatte die Kamera vergessen, das sind Handyfotos! Ihhh! ;-)

Planetenlehrpfad bis in die bonner Innenstadt

13.6. (#3): Dritter Teil unserer Odyssee durch Bonn. Zur Erinnerung, wir kamen aus Beuel, wo wir J eingesammelt haben, sind zu Fuß in die Rheinauen und haben uns dort verzweifelt nach Ballonen umgesehen; schließlich war angeblich Ballonfest. Nachdem wir eine Packung Muzen verdrückt hatten, ging es dann auf den Weg zurück in die Stadt, wo am Abend - mal wieder zum ersten Mal seit langem im Tacos - ein Trekdinner stattfinden sollte. Muss also so halb vier gewesen sein, dass wir am Bonner Planetenlehrpfad ankamen. Genauer gesagt an der Sonne. Damit beginnt der ja da unten in der Nähe des Posttowers.


Die Schmierereien von irgend so einem Flacherdler, die die Erde als Lüge bezeichnen, sind zum Glück langsam etwas verwittert, aber leider existierten sie überhaupt zu einem Zeitpunkt der Geschichte. Ich rege mich ja gerne über politische und gesellschaftliche Phänomene auf, aber wie in dieser unseren Zeit noch immer Leute rum laufen, die glauben, die Erde wäre eine Scheibe, ist mir ein Rätsel. Haben alle eine Mobilmikrowelle in der Hose, die per GPS den genauen Standort auf der KUGEL, die von Satelliten UMKREIST wird, bestimmen kann, fliegen im Sommer um die halbe Welt bis in die Dom-Rep oder Australien, brauchen nur mal alle paar Monate nachts vor die Tür zu gehen, um einen runden Erdschatten auf dem runden Mond zu sehen, aber nein: Die Echsenmenschen besprühen uns mit Chemtrails, damit wir alle nichts merken! Jesses! Da war das finstere Mittelalter ja aufgeklärter! Wenn da wirklich irgendwo ein Rand wäre, glaubt ihr nicht, dass ein ganzer Haufen bekloppter Influencer längst Millionen von Tick-Tick-Videos dazu hoch geladen hätte, wie sie ihren Selfie-Deppen-Stick über die Kante halten? Komm, ich reg mich nur wieder auf! Sind das die gleichen Blagen, die in der Schule immer in den MINT-Fächern strunzdumm in der hintersten Ecke saßen und behauptet haben, dass man das alles doch eh nie in der realen Welt bräuchte?


Äääääänywäys! Wenn ihr nach dieser Schimpftirade noch Lust auf weitere Fotos aus Bonn habt, die ich auf den Weg in die Innenstadt fabriziert habe - übrigens mit einer Kamera, die auf der anderen Seite des Planeten gebaut worden ist -, dann könnt ihr euch ja den "erweiterten Eintrag" anschauen. Alle anderen, die da oben schon ausgestiegen sind, sollten mal die KI weg legen und ein Buch aus Papier lesen, bevorzugt eins, das sich mit dem heliozentrischen Weltbild des Nikolaus Kopernikus befasst. Komm, ey, ich verliere noch den letzten Restglauben an die Menschheit, wenn ich das sehe. Aber egal. KLICK! "Planetenlehrpfad bis in die bonner Innenstadt" vollständig lesen

Mit der D100 und dem 18-55mm über den anderen Hausberg

17.6.: Das Fotografieren mit der alten Nikon D100 und dem albernen Kit-Objektiv vorne drauf, dem 18-55/3.5-5.6 macht erstaunlich viel Spaß! Die Farben des alten CMOS-Sensors kombiniert mit diesen eher beschränkten Lichtwerten auf einer Kamera, die ein Vierteljahrhundert alt ist... Götter, wie die Zeit vergeht! Solange sie noch funktioniert, mache ich auch weiter Bilder mit ihr! So, da könnt ihr sagen, was ihr wollt!


Heute (also vor einer Woche, bevor es so heiß wurde, dass man die Stimmen im Kopf nicht mehr hören konnte, weil man zu sehr mit schwitzen beschäftigt ist) bin ich mal wieder ein bisschen durchs Dorf und die angrenzenden Felder geschlichen. Weil, man muss sich ja mal bewegen. Um da hin zu kommen, muss man hier ja erst mal aus der Sackgasse raus und so habe ich als erstes mal wieder den üblichen Blödsinn mit genommen, der einem da so begegnet. ZB ein Aygo, wo kommt der denn her! ;-)

Dann unten im Tal rechts rum, mir war gerade danach. Die Nachbarn an der Ecke haben wieder diese blauen Zierdisteln im Gärtchen stehen. Weiter am Kaugummi-Automaten und dem Kran vorbei. Mal wieder ohne Plan. Also alles wie immer. An dieser Stelle wusste ich noch nicht, wie viele Bilder ich mal wieder machen würde. Hm, macht keinen Sinn: Ich mache immer mehr Fotos als geplan! :-D


Deswegen gibt es auch schon wieder einen "erweiterten Eintrag". Wer also wissen will, wann ich wo warum auf den Weg den anderen Hausberg hoch abgebogen bin, der möge weiter lesen. Ich verspreche, es sich auch nur viel zu viele Bilder, also alles wie immer! ;-) KLICK! "Mit der D100 und dem 18-55mm über den anderen Hausberg" vollständig lesen

Ballonfest in den Rheinauen

13.6. (#2): Die Rheinauen im Sommer. Immer mal wieder eine Veranstaltung. Dieses Mal das Ballonfest. Leider war es sehr, sehr windig und deshalb sind wir Abends gar nicht erst wieder gekommen. Ich weiß deshalb nicht, ob die tatsächlich das Ballonglühen veranstaltet haben, wie es eigentlich geplant war. Stattdessen waren wir nur mittags hier, nachdem wir uns mit J in Beuel getroffen hatten und am Rheinufer nach Süden runter geschlendert waren.


Ich mein, wie windig es war, sieht man an diesem Lenkdrachen da oben: Der lag schon fast horizontal auf dem Rasen. Der Lenkdrache gehörte jetzt wahrscheinlich nicht offiziell dazu, denn nachmittags war hier der Familienfest-Teil des Ballonfests. Und da hatten die diesen sehr, sehr großen Tiger auf der Hüpfburg! Einen sehr! Sehr! Großen! Tiger! ("...in Afrika?" - "Vielleicht ist er aus einem Zoo entkommen?") Ansonsten habe ich wie immer Details fotografiert und Kartoffelsäcke und Kinderfahrräder. Ich mein, was soll ich auch anderes machen?


Fremder Leute Hunde fotografieren? Das würde ich doch niiiiie tun! Retriver sind schon sehr fotogene Tiere. Mehr Fotos gibt es übrigens dann im "erweiterten Eintrag". Denn, wie immer, ich habe zu viele Bilder gemacht. Also: Augen auf und KLICK! ;-) "Ballonfest in den Rheinauen" vollständig lesen