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Heisterbach, Regen und Wespen

Das Wetter sah richtig gut aus heute morgen, vor allem nicht mehr so schwül-heiß, sondern mit mehr Westströmung vom Atlantik her, und da haben wir uns gedacht: Man sollte das noch mal ausnutzen, bevor das richtige Herbstwetter angeflogen kommt. Als wir dann endlich in Heitserbach ankamen, weil, da waren wir halt schon was länger nicht mehr, sah das ganze dann aber doch schon etwas anders und bedeckter aus. Egal, ich habe trotzdem viel zu viele Fotos gemacht! Besonders mit der Zenit in schwarz-weiß, da habe ich auch direkt mal einen halben Film voll gemacht.



Der Vorteil am etwas dunkleren Himmel ist ja, dass ich die Blende weit offen lassen kann und so schön viel Bokeh in die Bilder kommt. OK, bei den Bildern von Gebäuden fällt das jetzt nicht so auf, aber zum Beispiel die Bank und die Türklinke oben machen schon was her vor dem weichen Hintergrund.

Ein oder zwei (oder drei) Hochkantfotos habe ich auch mal wieder gemacht. Aber im Allgemeinen bin ich doch beim normalen Querformat geblieben. (Zwei Sätze, die man sich hätte sparen können, weil sie null Aussage haben! ;-) Nein, warte, drei! VIER! *blitzdonner*)


Noch mehr Sätze, die keinen Sinn machen, finden sich übrigens im "Erweiterten Artikel". Da sind nämoch sooo viele Fotos drin, dass ich die nicht einfach so hier rein hauen kann, weil, dann implodiert das Internet mal wieder!

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Chorruine Heisterbach

Waren schon ewig nicht mehr hier. Mittlerweile scheint es sich hier ja um ein echtes Touristenziel zu handeln: Wie gestern im Kurpark sind mir ständig irgendwelche Leute ins Bild gelatscht, nur noch schlimmer, weil, die gingen gar nicht mehr weg, und wenn doch, kamen direkt die nächsten. Schlimm. Schlimm, schlimm!

Aber der Reihe nach: Wir sind bis Heisterbacherrott gefahren und haben dort das Auto abgestellt. Den Rest sind wir dann durch den Wald gewandert. Hier begegneten uns am Steinbruch schon die ersten Picknicker. Aber die waren harmlos, die sind uns nicht ständig ins Bild gesprungen, sondern haben friedlich ihre mitgebrachten Bütterkes gegessen.


Aber schon, als der Parkplatz der Chorruine in Sichtweite kam, war uns klar: Hier ist was los! Keine Ahnung, ob das mittlerweile ein echtes Ausflugsziel ist, früher™ liefen hier jedenfalls nicht so viele Leute jeglichen Alters, Geschlechts und Hautfarbe rum. Vielleicht lag es ja auch am guten Wetter...


Hatte allerdings auch seine Vorteile, denn während wir drauf gewartet haben, dass die Menschenmassen abziehen, haben wir uns mal den Rest vom Areal angeschaut und so manch interessante Stelle gefunden.


Gegen Ende, als der Großteil der Leute abgezogen ist, wurde es sogar einigermaßen ruhig und man konnte sich fast schon entspannen. Eigentlich ist das hier ja auch ein eher besinnlicher Ort; jedenfalls ist er ja so aufgemacht. Naja, vielleicht war da ja auch irgendeine Veranstaltung in den Seminarräumen, weshalb da so viel los war. Wer weiß.


Auf dem Rückweg sind wir dann auf der anderen Seite der Hauptstraße durch den Wald geschlichen und uns wurden auch dort wieder von einem kackfrechen Rotkehlchen aufgelauert. Saß da ganz harmlos auf einem der Wegweiser-Steine und je näher man kam, desto mehr drohte es einem. Die sind ja schon niedlich! Als dann die Horde Wanderer kam und dran vorbei zog, hat es sich dann allerdings doch in die Lüfte geschwungen und in einem der Bäume nebenan weiter gedroht.


So, und das war das. Jetzt gibt es erstmals was zu Essen. Haben wir uns verdient nach dem vielen Laufen.