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WPA statt WEP

Nachdem WEP ja mittlerweile innerhalb von Sekunden (statt wie bisher innerhalb von Minuten) zu knacken ist, habe ich jetzt hier mal WPA eingeführt. Hatte bisher den Konfigurationsaufwand gescheut, in sämtlichen Rechnern die Schlüssel anzupassen usw. Erstaunlicherweise hatte ich allerdings hier auf meinem Linux-Notebook recht wenige Probleme. Einfach der Anleitung gefolgt und es ging... fast: in der /etc/conf.d/net muß es für mich natürlich erst mal ..._ath0 heißen und außerdem wpa_supplicant_ath0="-Dmadwifi -iath0 -c/etc/wpa_supplicant.conf". Warum auch immer. Aber dann gehts.

Wider Erwarten zickt allerdings einer der alten Windows-Rechner: Das D-Link-Config-Tool erhängt sich, sobald ich es auf WPA umstelle. Und das Problem ist, vorher merkt es sich das auch noch, sodaß ich es nicht mehr zurück gestellt bekomme! *grmpf* Neuere Treiber gibts nicht und somit bin ich etwas aufgeschmissen... Hm, gibts den wpa-supplicant nicht auch für Windoof? ;-)

LEOscan S3

Beim Aufräumen bin ich letztens über meinen alten Leo Scanner, der jetzt etwas älter als 10 Jahre ist, gestolpert. Da hatte ich mir schon gedacht, das Ding sollte ich noch mal anschließen und testen, ob es noch geht, hatte aber keine Zeit dafür. (Und vor allem keinen Rechner in Recihweite, der SCSI spricht.)

BlumenHeute stolperte ich beim Sortieren meines Notebook-Tasche über die PCMCIA-SCSI-Karte, die eigentlich zum Zip-Laufwerk gehört. (Wahrscheinlich ist das Ding eigentlich eine PC-Card, keine PCMCIA, sie läuft nämlich im alten Notebook nur im unterem, nämlich dem 32 bittigen Slot.)[1] Und da dachte ich mir. könnte ich ja jetzt mal testen.

RunensteinDa ich eh gerade das alte Notebook auf 2.6.19 bringen wollte, einfach auch die SCSI-Treiber-Module für Adaptec 15xx mit kompiliert, und siehe da, das Teil funktioniert auf Anhieb. Was nicht ganz so auf Anhieb wollte, das war der Scanner selber, bzw. der gammelige alte SCSI-Terminator (der, glaube ich, eh hinüber ist), bis mir einfiel, das der Scanner sowieso intern terminieren kann.

Das sane-find-scanner lief danach zwar durch, brauchte aber ungefähr 10 Minuten dafür, und überhaupt hinterließ die ganze Aktion diverse Einträge im System-Log, aber was solls, xsane läuft ohne Probleme und der Scanner liefert - bis auf die Streifen, die davon kommen, daß sich mit den Jahren wahrscheinlich Dreck auf dem Sensor angesammelt hat, aber der destripe Filter von GIMP hilft dagegen - bessere Bilder, als er das unter Windows jemals gemacht hat. Und außerdem hat es den Vorteil, daß es überhaupt funktioniert! Denn unter Windows ist seit spätestens 98SE Ende, da es danach keine Treiber mehr gab. (Der Laden ist bei einem dieser diversen Erdbeben in Taiwan mehr oder weniger untergegangen. Ich habe allerdings nie versucht, mal die NT-Treiber zu verwenden, die hätten bei späteren Windowsen vielleicht funktioniert, nachdem die ihre SCSI-Schnittstellengedönse umgestellt hatten...)

Jedenfalls, die Qualität ist natürlich nicht zu vergleichen mit einigermaßen modernen Scannern oder gar einer Digital-Kamera, aber immerhin. (Der Frosch ist übrigens Originalgröße, wie er bei einem 300dpi-Scan raus kommt.)

[1] Nachtrag 10.2.: Es ist doch nur eine 16 Bit PCMCIA Karte. Warum die gestern nicht im unteren Slot funktionieren wollte, das weiß nur der Tux... ;-)

...und was mach ich jetzt damit?

<sing>Vista, Vista, wirf die BSoDe an die Wand... </sing>

Habe mir, damit ich endlich mal wieder ein modernes Windoof auf der Platte habe, natürlich nur, um damit hin und wieder mal ein Programm kompilieren zu können, das ich für die Uni geschrieben habe, von eben dieser und deren MSDNAA-Programm eine Vista-Lizenz besorgt. Ich hatte ja schon vor einiger Zeit mal die RC1 ausprobiert, ob das überhaupt was bringt auf meinem mit 3,5 gerateten Rechner (CPU ist zu langsam, alles andere ist >4).

Jedenfalls, jetzt habe ich es installiert (es steht übrigens 3:0 für mich... drei mal habe ich es schon zum *brtzl*\n gebracht... ;-)), und was mache ich jetzt damit?

Ach, ja, nervenzusammenbruchstechnisch gewinnt Vista übrigens haushoch! Erst mal nervt mich diese "Benutzerkontensteuerung" zu Tode, weil ich einige Programme verwende, die nicht signiert sind, und da nölt der mich jedes mal an, daß er jetzt doch bitte Admin-Rechte hätte, um das zuzulassen. (Prominentes Beispiel ist WinRAR.) Allerdings: nachdem ich mich durch Abschalten des Blödfugs zum Gott gemacht habe, funktioniert sogar das Ext2IFS aus der Systemsteuerung heraus; installiert bekommt man es übrigens, indem man das Steup-Programm verarscht und ihm sagt, daß man eigentlich ein XP hat... "Kompatibilitäts-Modus", sie wissen schon. Wird Zeit, daß es sowas auch für Reiser gibt. Beim ReiserDriver tut sich ja irgendwie nichts mehr, und bisher habe ich mich noch nicht getraut, das auszuprobieren. Und RFSTOOLS kann nur lesen...

Wie auch immer: Ist ja schön bunt und so, aber ich vermisse meine Shell... dieses dauernde geklicke geht mir mächtig auf den Zeiger. Ich glaube, ich boote jetzt erst mal wieder mein Linux!

Windows 98

Was können wir froh sein, daß das nicht mehr existent ist. Ich habe ja in den letzten Wochen, immer wenn ich mal was Zeit hatte, hier draußen im Flur den alten Rechner, den ich für so gut wie nix von der Frau L. aus der Apotheke hab mitgehen lassen, neu aufgesetzt und so eingerichtet, daß man ihn benutzten kann, falls man die anderen anwesenden Personen (zB Jana) nicht im Schlaf stören möchte. Hier draußen auf dem Flur kann ich Last.fm so laut drehen, wie ich möchte, und tippen darf ich auch mit meiner Holzhammer-Methode, bei der die Tasten klappern und rasseln und quietschen.

Jedenfalls, da da ja auch eine Win 98 SE Lizenz dabei war, habe ich die natürlich auch benutzt. Was für ein fataler Fehler. Nicht nur, daß ich ja als eingefleischter Linux-User so gut wie nicht mehr durchblicke, wo was wann und warum einzustellen ist (ich vermisse meine bash, und joe auch), dieses Ding hängt sich auch noch ständig und aus unerfindlichen Gründen ohne Vorwarnung auf. Ok, Windows, ist man ja gewohnt - kennt man ja noch von Früher -, aber warum crasht der Firefox, wenn ich die deutsche Rechtschreibung anschalte, und zwar so, daß ich den Rechner neu starten muß, damit ich ihn überhaupt wieder starten kann?

Nun gut, der Rechner ist etwas untermotorisiert, mehr als 3 Prozesse auf einmal laufen zu lassen, besonders wenn einer davon im Hintergrund eine mp3-Stream decodieren und auf einer gammeligen ISA-Soundkarte ausgeben soll. (K6-III 450, aber immerhin habe ich ihm 192MB RAM verpaßt, die hier sonst eh nur vor sich rum schimmeln.)

Wenn ich also in näherer Zukunft mal Lust und Laune haben sollte, kommt hier eine Suse drauf. Da weiß ich wenigstens, mit welchem Teufel ich ins Bett gehe... Oder vielleicht doch ein Fedora? Mal sehen... Problem mit den neueren Linux-Distributionen ist ja eigentlich, daß die mittlerweile auch schon recht hohe Systemanforderungen haben. Außerdem war der Rechner ja auch eigentlich dazu gedacht, mal wieder die alten DOS-Spiele raus zu kramen und sie endlich mal in "wahnsinniger Qualität" zu spielen (hier ist eine Voodoo-Karte drin, der eigentliche Grund, warum die diesen Rechner damals unbedingt haben wollte!)

Einer mehr, einer weniger

Tja, der Lauf der Dinge... wie man es sieht, es geht bergab. Da habe ich gerade einen neuen alten Rechner in die große göückliche Rechnerfamilie aufgenommen (ein AMD K6 III mit 450 Mhz und einer Voodoo 3 Karte), womit sich die Anzahl der Rechner in diesem Haus auf 17 erhöht hätte, da reißt der eiskalte Griff des Todes einen der ihren aus unserer Mitte: Janas alter Celeron, dem ich ja bereits letztes Jahr eine neue CPU verpaßt hatte, hat es schon wieder erwischt. Vielleicht ist doch das Board hin und das brät mir die CPUs, deswegen habe ich mich schweren Herzens entschlossen, ihn nicht wieder zu reparieren sondern aufzulösen und die Einzelteile sozusagen als Organspende an die anderen weiterzugeben. Neuer alter Stand ist also wieder 16...

Die Platten sind jedenfalls inklusive Inhalt in den anderen Celeron umgezogen, der auf dem Board aus der Uni werkelt. Der hat zugleich auch endlich mal ein CD-Rom-Laufwerk bekommen: Der alte JVC 2x SCSI Brenner. Unter Linux läuft der einwandfrei, nur Windows mag den irgendwie gar nicht. Offenbar hat sich da jemand nicht an die Regeln gehalten und mit einem normalen CD-Rom-Treiber ist es nicht getan. Um Internet kursiert zu dem Gerät eine angeblich passende VXD-Datei, die das Problem beheben soll, aber die sorgt nur für Blue Screens beim Zugriff auf die CD. Da das ganze auch unter DOS (mit ASPI und zugehörigem CD-Rom-Treiber) nicht funktioniert, gehe ich mal davon aus, das die Schuld ausnahmsweise nicht bei Windows liegt.