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Zak2

Was lange währt, wird endlich gut: Nach mittlerweile sieben Jahren hat es tatsächlich ein Release des inoffiziellen Fan-Projekts Zak McKracken - Between Time & Space gegeben - als Fortsetzung des alt bekannten Spiels aus den '80ern. Der Download ist insgesamt 2GB groß, also ist meine Erwartungshaltung recht hoch. ;-) Das .tar.gz Archiv enthält bisher leider nur eine Windows-Version. (Mit wine soll es spielbar sein, aber so weit bin ich bisher noch nicht vorgedrungen.)

Nach den ersten 30 Minuten Spielzeit muß ich sagen, bisher sieht das alles sehr hübsch aus. Leider ist die Hintergrundmusik bei mir etwas laut und irgendwie bekomm ich sie nicht weiter runter geregelt. Das ist schade, denn - obwohl schön kompomiert - geht sie einem nach einer gewissen Zeit doch irgendwann auf den Senkel. Die Grafik ist im Stil des alten Spiels gehalten, jedoch auf den heutigen Stand der Technik aufgebohrt, und schön animiert,. Die Sprachausgabe ist passend (auch wenn ich die Vermutung habe, daß alles vom gleichen Sprecher gesprochen wird). Außerdem sind bereits in den ersten paar Minuten einige Anspielungen auf das alte Spiel zu finden.

Vorläufiges Fazit: Schönes Fan-Projekt, das ein wirklich eine erstaunliche Leistung vollbracht hat. Mal sehen, wie die Story sich entwickelt, aber bisher kann ich mich nicht beschweren.

Der lange Marsch zu SATA

Früher war alles einfacher. Das hat schon meine Oma gewußt, und die mußte sich nicht mit Computern herum schlagen...

Es fing alles damit an, daß ich im letzten Urlaub knapp 6½ Gigabyte Fotos produziert habe. Und da ich ja weiß, wie das so mit der Datensicherheit auf DVDs ist, "gebranntes Kind scheut das Feuer", habe ich die ja alle auf meiner Festplatte liegen. Nicht, daß Festplatten nicht auch immer mal wieder crashen würden. Aber irgendwie ist so eine Festplatte doch weniger empfindlich, vor allem was Luft und Licht angeht. Und die Oberfläche zu verkratzen ist schon schwieriger, irgendwie. Jedenfalls ist die Platte voll gewesen. Beide. Voll. Nix mehr Platz.

Also hat der Herr B. am letzten Freitag mal seinen Bruder gefragt, was denn eine neue Festplatte kostet. Um die 100€, das ist ja nicht so schlimm, denkt er sich. Dann nehmen wir doch auch gleich eine, die SATA redet, einen Controller dafür hat mein Board ja, und warum nicht noch zwei externe USB-Gehäuse dazu, da können dann die alten IDE-Platten rein; die kann ich dann als Backup-Platz für meine Fotos mißbrauchen und in den Schrank stellen, wenn ich sie nicht brauche, dann laufen die auch nicht den ganzen Tag unnütz mit, man muß ja auch an die Umwelt und die Stromrechnung denken.

Gesagt getan, am nächsten Tag, das wäre dann der Samstag, war es auch schon da, das Paket. Also, nichts wie angeschlossen, und siehe da... nix geht! Der $&%§ Controller (steckt im Via VT8327) auf meinem Board meint: "da is nix". Weder Windoof noch Linux sehen eine Festplatte. Kacke ist. Den Herrn Google gefragt, der meint, tja, Arschkarte, war wohl nix, der Chip ist so alt, der kann keine SATA-300-Platten. Und da ich - natürlich - das Modell von Hitachi genommen hat, das keinen Jumper hat, mit dem man es auf SATA-150 stellen könnte, vergessen wir das also lieber direkt.

Die Post kam ja erst um 15h und da es nun schon 17h war, war an "fahren wir mal zum $localComputerStore, mal gucken, ob die einen SATA-Controller für mich haben" nicht mehr zu denken.

Ich also meinen Bruder angerufen, der meint, "kommste vorbei, hab hier noch son Ding von Digitus rumliegen". Ok, ist auch nix dolles, Chipsatz war erstmal nicht zu erkennen in der Verpackung, ich also los, das Ding holen, vielleicht hilfts ja.

Wieder zu Hause, ausgepackt, eingebaut... Initio schlagmichtot Chip. Windows: Aha, Platte geht! Linux: Modul kompiliert (HIGHLY EXPERIMENTAL, aber noch is auf der Platte ja eh nix drauf), Modul geladen, aha, Platte > 127GB => LBA48 => nix is. LBA48 scheint auf diesem Chip mit einigen Hürden verbunden zu sein. also wird das vorsichtshalber mal ganz abgestellt. Weinkrampf gekriegt.

Und es war Sonntag und die Läden hatten zu. Also in der Zeit den Herrn G. (den gleichen wie da oben) mal ausgehorcht, welche Chips denn am ehesten ein Erfolgserlebnis versprechen. libata.org hat eine Liste.

Und es ward Montag, und die Läden öffneten wieder, und so begab ich mich denn zu $localComputerStore und erstand eine DeLOCK-Karte (auch nur SATA-150, aber dafür mit einem Silicon Image Chip, der laut libata.org unterstützt werden sollte). Vorher noch mit dem Besitzer verhandelt, daß ich das Ding im Notfall auch geöffnet wieder zurückgeben dürfte, wenns nicht geht.

Aber das war gar nicht nötig: Karte eingesteckt, alles angeschlossen, gebootet, sata_sil kompiliert, geladen, geht. Ahhhh... Also angefangen, die Platte zu partitionieren und das Linux rüber zu kopieren, dd ist Dein Freund, da geht das auch recht flott mit. Sogar das resizen der Reiser-(hat-er-seine-Frau-gemeuchelt?)-Partition ging einwandfrei. Dann noch die fstab angepaßt, ein wenig in der lilo.conf (jaja, ich bin so ein altmodischer Sack) gespielt, et viola, ett lüppt, wie man so schön im Rheinland sagt.

Tief durchgeatmet und entspannt.

Dann fehlt ja jetzt eigentlich nur noch Windoof (Vista, die Studenten-Uni-Dingsbums-Version). (Die Idee, die bereits vorhandene Installation von der IDE-Platte zu übernehmen, hatte ich bereits frühzeitig aufgegeben; Plattenwechsel ist ja bei Windoof schon immer ein Streß, aber dann auch noch Controllerwechsel, und das mit Vista, nee, das war mir dann doch zuuuu kompilziert). Also, DVD rein, boot, boot, boot, schnarch, boot, "Wählen Sie Dingsbums zur Installation eines Treibers oder so", Treiber-CD rein... Treiber-CD rein... hallo?! Wieso erkennt der das Teil nicht?

Linux gestartet, neue Treiber runter geladen, gleichzeitig auch mal den Herrn G. gefragt, ah, man muß wohl doch die RAID-Treiber nehmen, auch wenn man gar kein RAID haben will, auch die runtergeladen... Bootbootbootschnarchboot, Treiber (praktisch, daß Vista mittlerweile auch USB als Datenträger schon während der Installation nimmt), nochn Treiber, nochndritter Treiber, nix. Entnervt aufgegeben und ins Bett gegangen, war schon 11. Vorher noch dem Support ne Mail geschrieben, was man denn tun könnte.

(Das nette: Wenn ich den Treiber in das bereits auf der IDE-Platte installierte Windoof installiere, gehts... nur beim neu Installieren nicht.)

Heute morgen dann noch mal dran gesetzt. Im wachen Zustand festgestellt, daß der den einen Treiber (den mit RAID, das ich gar nicht brauche) tatsächlich auch lädt, nur keine Platte erkennt. Strange! Dies und das probiert, bis es mir zu doof wurde und ich unter Linux einfach eine primäre, aktive NTFS-Partition im noch freien Bereich angelegt habe. Bootbootsieheoben, ach guck mal einer an! Geht ja doch!

Bleibt die Frage zu klären, was das Vista-Installationsprogramm so aus der Bahn geworfen hat. Ich also mal mit der Datenträgerverwaltung meine Partitionen angeguckt, nachdem das mit der Installation durch war. Hm... seltsam, hatte ich die Swap-Partition nicht in der erweiterten abgelegt? Linux gestartet, fdisk meint "ja". Gestutzt. Will mal mit qtparted schauen, was da los ist, so mit bunt und graphisch, kommt irgendwie besser. Segfault! Aha. Normales parted? Geht. Swap gelöscht, neu angelegt. qtparted: Immer noch Segfault. Windoof gebootet, aha, jetzt ist sie da, wo's hin soll. Am Kopf gekratzt. War's das vielleicht? Defekte Partitionstabelle verhindert, daß Vista die Platte überhaupt sehen kann? Kann doch irgendwie nicht sein, oder?

Egal, habe mir jetzt lang genug den Kopf drüber zerbrochen. Läuft ja jetzt. Bleibt nur noch die Frage, wie ich die Aktivierung von der alten Platte auf die neue Übernommen bekomme. Aber auch das wird sich noch klären in den nächsten 30 Tagen. Ansonsten wird es halt neu aktiviert... soll sich doch Microsoft wundern, warum ich das auf den gleichen Rechner noch mal aktiviere...

So, und jetzt habe ich glaube ich alle genug genervt mit technischen Details! ;-) Bleibt nur die Frage zu klären: Warum eigentlich SATA? IDE war doch immer gut genug...

Photoshop-Plugins für Gimp

Hatte mich schon mal vor einiger Zeit damit beschäftigt, aber irgendwie lief es nicht. Heute noch mal zufällig drüber gestolpert, und siehe da, es geht. Habe das Paket für Ubuntu von der PSPI-Seite herunter geladen (läuft offensichtlich auch mit meinem Gentoo; selber Kompilieren geht leider nicht ohne das Photoshop SDK, das man irgendwie nicht mehr bekommt, deshalb habe ich das leider nicht testen können), nach ~/gimp-2.2/plugins installiert und es geht.

Jetzt muß ich es nur noch irgendwie hin bekommen, die Nvidia-Plugins (wegen denen ich mir das damals überhaupt angeguckt hatte) aus diesem blöden Install-Shield-Paket heraus zu fummeln. Warum verpacken die das in sowas seltsames? Achja, 90% der Windows-User wissen nicht, wie man Dateien kopiert, ich vergaß...

(Ich entschuldige mich jetzt schon mal vorsichtshalber für diesen schrecklichen Allgemeinplatz und gelobe, mich zukünftig zu bessern! Ich weiß ja auch nicht, wie ich darauf gekommen bin, so viele Leute als potentielle Volldeppen unglaubliche Riesen-DAUs Krampf im Ar*** technisch etwas unbegabt abzustempeln! Muß an den Erfahrungen liegen, die ich in letzter Zeit in Janas Forum gemacht habe...)

Nvidia 6600 GT

Alle paar Wochen starte ich ja noch mal das Vista, das auf der Platte rum gammelt, hauptsächlich, um den Virenscanner zu updaten und die neuesten Patches zu installieren. (Man hört da ja so Sachen, die man als Linux-User eigentlich nicht für möglich hält.... ;-))

Bei der Gelegenheit schaue ich auch immer mal wieder auf der Nvidia-Seite vorbei, ob die mal einen Treiber gebaut haben, der funktioniert. Und siehe da: Es gibt einen neuen, 158.18. Und der scheint tatsächlich mal irgendwie in Richtung funktionstüchtig zu gehen... auch wenn das mit dem Installieren nicht wirklich einfach war; ich bin das ja von früher noch gewohnt, daß man sein Windows öfter mal neu starten muß, wenn man Treiber installiert... aber daß ich diese Prozedur fünf mal über mich ergehen lassn mußte, bis er es endlich geschafft hatte, den alten Kram zu deinstallieren, ist schon ein starkes Stück. Wahrscheinlich braucht das Installationsprogramm so lang dafür, um wirklich allen Müll, den sich Vista merkt, wegwerfen zu können.

Aber egal, der erste Eindruck ist jedenfalls schon mal befriedigend: Der Treiber hängt sich nicht beim Starten einer 3D-Anwendung (also zB der Aero-Oberfläche) auf. Der zweite Eindruck ist dann gut: Das Control-Panel scheint auch mal ein paar Funktionen zu haben. Und der dritte Eindruck, der ist dann endlich sehr gut: Ich kann wieder Anno spielen, ohne daß ich nur etwa ein halbes Bild pro Sekunde bekomme. Das ist doch schon mal was. Aber nach drei oder vier Anläufen und ebensovielen Monaten wurde das ja auch endlich mal Zeit!

2000, WPA und DWL-G520: Lösung(?)

Wie gesagt, die D-Link DWL-G520 will hier nicht mit WPA und Windows 2000. Jetzt habe ich eine Lösung gefunden, auch wenn man das nicht unbedingt so nennen sollte...

Wenn man erst den generischen Atheros-Treiber 4.1.2.71 installiert - findet man im Internet per $Suchmaschine -, passiert soweit erst mal nichts, als daß sich die Karte nicht konfigurieren läßt; offenbar mag der Treiber die Karte nicht. Wenn man jetzt den D-Link-Treiber 2.48 - findet man zB auf dem amerikanischen FTP-Server - installiert, ohne vorher den Atheros-Kram zu deinstallieren, stürzt das zugehörige Tool zwar immer noch ab, aber das zum Atheros-Treiber gehörige Tool funktioniert plötzlich; und siehe da, auch WPA läuft!