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Radreparatur

Ich habe ja letzten Mittwoch, nachdem ich vom Dorf zurück war, noch mein Fahrrad in die Reparatur gebracht. Weil, das Knacken in der Pedal-Kurbel macht mir Angst, da sollte mal jemand drüber gucken, der sich damit auskennt. Außerdem musste hinten der Bremsbelag gewechselt werden, ich bremse zu viel. Bei der Gelegenheit war dann auch noch aufgefallen, dass der Sattel total verbogen ist, wofür ich mehrere Theorien habe: Ich habe entweder noch immer ein paar Pfund zu viel ;-), ich fahre zu häufig irgendwelche Schotterpisten mit festen Schlägen aufs Hinterrad, ich bringe in letzter Zeit zu viele zu schwere Sachen vom A*di mit nach Hause - mein Rucksack reißt ja auch langsam aus - ODER es ist eine beliebige Kombination aus all diesen Faktoren.

Wie auch immer, eigentlich war der Abholtermin am Donnerstagabend. Offenbar brummt der Laden aber so, dass die Werkstatt voll ausgelastet ist und die gar nicht zu meinem Rad gekommen sind. Also umsonst hin gefahren. Am Freitag war ich dann ja schlau und habe vorher angerufen. Aber auch da, kein Glück! Offenbar ist die Bremse komplizierter als gedacht, der Monteur wollte montags (heute) mal seinen Meister fragen. OK, was immer, das Wetter ist eh Kaka und zum Radfahren hatte ich am Wochenende eh eigentlich keine Zeit.

Heute dann also noch mal angerufen: Ja, ist fertig! Wahnsinn! Hin, abgeholt: Scheint sogar alles zu stimmen. Das Vorderrad haben sie mir offenbar auch mal endlich gerichtet, da bin ich bisher ja auch nicht zu gekommen. Das eiert ja, seit mir letztes Jahr der Opi mit seinem Saab da rein gebrezelt war. Gut, die Delle kriegt man nicht mehr aus der Felge, aber immerhin fahre ich jetzt wieder geradeaus. ;-)

Fazit: 53,90€ hat es gekostet. Aber da ich noch den Gutschein hatte, den ich bekommen hatte, weil ich auf die Kundenkarte letztes Jahr so viel Geld ausgegeben hatte - neues Rad, diversen Kleinkram und die Schwiegermutter hatte auch noch was -, habe ich am Ende nur knapp unter 2 Euro bezahlen müssen. Eigentlich schade, da könnte man sich dran gewöhnen, aber dieses Jahr bekomme ich definitiv nicht so viel zusammen. ;-)

Fremdkatzen

Wir haben heute D und B in ihrer neuen Wohnung in D besucht - und S aus B war auch da. (Ich komme mir gerade vor wie ein Redakteur bei der Blöd-Zeitung... ;-)) Die haben jedenfalls "neue" Kätzchen, so eine bestimmte Kurzhaar-Sorte, ich hab schon wieder den Namen vergessen. Egal, Katzen sind immer niedlich, deswegen ist das in eine Fotosession ausgeartet:


Aber wir waren nicht nur faul und haben beim Brunchen Katzen fotografiert, sondern waren auch im botanischen Garten um die Ecke bei der Uni. Da ist es auch recht hübsch. Ich kenne ja hauptsächlich den bonner botanischen Garten oder die Flora in Köln. Das hier ist etwas weitläufiger.


Auf jeden Fall hatten wir einen sehr schönen Sonntag unter Freunden. Am Abend haben wir dann S auch noch zum Flughafen gebracht. Eigentlich wollten wir ja noch Flugzeuge fotografieren, stattdessen haben wir 'ne Pizza gegessen. Die war zu FedCon-Zeiten irgendwie besser - wahrscheinlich, weil man dann so ausgehungert ist, dass einfach alles besser schmeckt! ;-)

Mutters Garten

Ja, unter dem Titel erwarten meine treuen Leser jetzt sicher wieder haufenweise Fotos von Blumen. Fehlanzeige, heute gar keine Bilder. Nur die Mitteilung, dass ich total verkratz bin und trotzdem mal wieder erfolgreich gegen meine Höhenangstprobleme gearbeitet habe: Habe mir von der Schwiegermutter die Heckenschere geliehen, um diverse Bäume und Büsche zu kürzen. Sonst haben wir das ja immer manuell, also mit Gartenscheren bewaffnet, in Angriff genommen, aber das Zeig ist dieses Jahr gewuchert wie bekloppt, da hätte man doppelt so lang gebraucht. Oder dreimal. Mit der Heckenschere ging das erstaunlich schnell und gut.

Jedenfalls: Die Buche, der Hauptgrund, weshalb ich zum Arbeitsdienst einrücken durfte, ist jetzt zumindest schon mal halb gekürzt. von Hinten kamen wir nicht dran, da müssen wir den Nachbarn mal anfragen, ob wir sein Grundstück betreten dürfen. Ist jedenfalls dringend nötig, sonst wird die wieder so riesig, dass man nicht mehr dran kommt. die hat so viele Schüsse nach oben gemacht, dass ich von der Leiter aus schon wieder kaum noch dran komme. Muss tatsächlich sehr feucht gewesen sein.

Besonders fies ist der Ilex, der piekt. Böses Gemüse. Aber auch sonst diverses Grünzeug gekürzt, von dem ich nicht mal den Namen kenne. Dieses rankende Gedöns am Carport und auch das auf der anderen Seite ist jetzt beides wieder auf normale Länge zurück geschnitten - was wir allerdings auch schon im Frühjahr gemacht hatten, ich weiß nicht, was da dieses Jahr abgegangen ist, dass wir alles zwei mal so radikal runter schneiden mussten.

Wie auch immer, jetzt erst mal Wunden lecken... ;-)

Der letzte Tag im Freibad

Heute war dann wohl wahrscheinlich der letzte Freibadtag: Jenseits von 30°, Wasser bei 24°, Sonnenschein. Und das im September. Ab dem Wochenende ist mal anderes Wetter angesagt, das Hoch verzieht sich offenbar so langsam.


So oft, wie wir dieses Jahr in Siegburg im Freibad waren, hätte sich jedenfalls schon fast eine Jahreskarte gelohnt, und das obwohl wir praktisch nur im späten August und jetzt bis Mitte September die nötige Zeit und das passende Wetter hatten. Nach dem eher kalt-schmuddeligen August war das Wetter ja jetzt richtig gut. Auch wenn es nachts schon recht frostig wird, man merkt, dass der September trotz Klimaänderung eigentlich ein Herbstmonat ist.

Jedenfalls, es geht zu Ende, was eigentlich schade ist, denn bis hier her ist auch eine wirklich schöne Fahrrad-Strecke. Genau der richtige Mix aus Hügeln und Flachland. Und mit einem Ziel vor Augen macht Radfahren einfach mehr Spaß, finde ich.

Gartenspinne

Achtung, alle Arachnophoben bitte einmal kurz weg gucken:


Dieses Prachtexemplar saß jedenfalls den ganzen Abend hinter uns am Fenster, während wir gegrillt haben, und hat uns die Mücken vom Leib gehalten. ;-) (Ich hatte schon mal erwähnt, dass ich Spinnen mag?)