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Schwarz-weiß und analog, Teil 339: Mit der Diginette durchs Hanfbachtal

Fomapan 200 #15, März 2026
  • Dracora Dignette, Fomapan 200
  • Entwicklung: Fomadon P Stock #3 20° 6:00 Minuten, Adofix Plus 1+5 #26 (?), 7:00 Minuten, Adoflo II 1+200
Die Dignette. Noch so eine Kamera aus der Steinzeit, die ich von einem der diversen Flohmärkte mit genommen habe. Aber der Vorteil ist: Wenn diese Dinger in ihrem vorherigen Leben nicht völlig misshandelt wurden, funktionieren sie noch immer. So auch diese - nach etwas Reparatur und mit Geduld und bei der schnellsten Zeit. Und die macht richtig gute Bilder, da war ich echt erstaunt. Für so eine kleine Kompaktkamera aus dem Jahr 1950-Feuerzeug, die auch nur ein stinknormales Triplet vor dem Film hat, macht die sogar Fotos, von denen sich andere Kameras aus dieser Zeit eins abschneiden können! Dabei hatte ich sie nur mit dem billigen Foma 200 geladen.

Das sieht man schon direkt beim ersten Bild: Der Trecker auf dem Feld, wo sonst die Schmuddelpferde stehen. (1/200s, f/11.) Gut, die Schärfe kommt hauptsächlich daher, dass man eben nur maximal 1/200s zur Verfügung hat und es für einen ISO 200 Film schon eigentlich zu hell war. Aber der muss ja auch mal weg. (Muss sowieso mal neue Filme bestellen.) Aber: Obwohl schon ein bisschen Diffraktion zu erkennen ist, sind alle Masten am Horizont ausreichend scharf, das Bild ist schön kontrastreich - wo der Foma natürlich seinen Anteil dran hat - und auch der Trecker, das eigentliche Motiv, kommt kräftig raus. Mit einem besseren Scanner wäre da sicher noch was raus zu holen gewesen.

Ich hätte ein Gelbfilter mit nehmen sollen, dann hätte ich die Wolken über dem zusammengeklappten Krandings noch besser raus bekommen und ich hätte auch eine Blende weniger abblenden müssen. (1/200s, f/11.) Aber auch hier: Ich kann mich über die Abbildungsleistung dieses mit "Dignar" beschrifteten Objektivs nicht beschweren.


Den Baggerarm nebenan habe ich dann auch direkt mal noch mitgenommen. (1/200s, f/11.) Bei diesen ersten Bildern ging es mir vor allem darum, ein Gefühl für die Entfernungsskala an dem Objektiv zu bekommen. Da ich hier alles extern messen musste - also sowohl Entfernung als auch Belichtung - und das dann manuell übertragen durfte, war das schon ein ganz schön altmodisches Erlebnis. Wobei, wenn man an einem solchen Tag erst einmal die Belichtung ausgemessen hat, kann man die Kamera eigentlich auch auf den einmal gewählten Einstellungen stehen lassen. Dieses ständige Rumgefummel an Blende und Zeit ist eh so was Neumodisches, das haben die Leute damals auch nicht unbedingt gemacht. Also, jedenfalls solche, die ein Kamera dieser Bauart verwendet haben.

Und dann habe ich geschaut, wie das mit Bokeh aussieht: Ganz nah ran an Lanzi vom Spielplatz und die Blende so weit auf, wie es das Wetter erlaubt. (1/200s, f/5,6.) Hier unter dem Baum ist es ja ein bisschen schattiger und der Hintergrund ist wirklich ganz nett raus gekommen. Effektiv ist das ja auch nur eine Blende und eine Kleinigkeit langsamer als offen. Das Objektiv ist wirklich nicht schnell. Aber seine 45mm gefallen mir ganz gut. Passt irgendwie zu dieser Art von Kamera, dass man immer ein bisschen mehr drauf bekommt als bei einem echten 50er. Und, worüber ich total erstaunt bin, der Seehund ist richtig knackig scharf. Man darf nicht vergessen, dass ich - wie gesagt - mit einem externen Rangefinder gearbeitet habe und das ungefähr Ausgemessene händisch ungefähr auf das Objektiv übertragen musste. Erstaunlich, dass das so gut klappt. Ist man ja heute im Zeitalter von Phasendetektionsautofokus mit 42 Messpunkten ja nicht mehr gewohnt!

Dann ein paar eher unruhige Magnolienblüten eingesammelt. (1/200s, f/8.) Der Minimalfokus der Kamera liegt ja bei ungefähr einem Meter, was ich hier mal richtig ausgenutzt habe. Die meisten Blüten sind auch tatsächlich scharf genug. Hätte eigentlich f/16 bei 1/50s nehmen können, aber ist schon ganz gut, dass ich das nicht gemacht habe, wie wir später noch sehen werden. Hübsche Magnolien, jedenfalls.


Bei den durcheinander geratenen Bildern ist auch noch dieses Spielzeughaus im Sandkasten dabei. (1/200s, f/8.) Die Uhr hat ja irgendwie schon nicht mehr allzu viele Zeiten. Und ist das ein Kassettenspieler unten links? Also, irgendwas soll da jedenfalls Geräusche machen. So komisch das auch klingen mag, aber in s/w und mit genau dieser Kamera: Erstaunliches Bild! Ich glaube, mit keiner anderen wäre das so interessant geworden. Gut, das Licht war in diesem Moment auch genau richtig, aber trotzdem zeigt das, wie sehr einen diese alten Kameras überraschen können.

Die Azaleen sind leider ein bisschen unscharf geworden. (1/200s, f/16.) Obwohl ich die schon komplett abgeblendet habe. Vielleicht ist das aber auch das Problem: Die Diffraktion schlägt zurück! Denn auch die Blüten, die eigentlich scharf sein sollten, sehen recht weich aus. Ansonsten ist das Bild auch nicht besonders gut komponiert, schief und zu viel Haus im Hintergrund. Nicht mein bestes auf der Rolle.

PONY! (1/200s, f/11.) Muss ich mehr sagen? Schönes Bild. Gefällt mir gut! Gekauft! Nächstes! ;-)


Maria ist ein bisschen unterbelichtet, aber dafür hat sie interessante Dreheffekte im Bokeh hinter sich. (1/200s, f/4.) Immerhin ist das Objektiv hier fast offen im Einsatz und ich hätte die letzte halbe oder drittel oder was auch immer Blende durchaus auch noch drauf legen können, aber es geht auch so. Man kann also auch mit einer solchen Kameras gute Portraits machen, wenn das Subjekt still hält, bis man alles richtig eingestellt hat. Aber gut, dass es hier unter den Bäumen wirklich schattig war, sodass ich überhaupt so weit öffnen konnte.

Bei Jesus sieht das ähnlich aus, auch etwas unter. (1/200s, f/5,6.) f/4 wäre hier durchaus angesagt gewesen. Aber hier kann man gut sehen, dass das ein sehr einfach konstruiertes Linsensystem ist: Das Gemüse in den Ecken wird ziemlich stark verwischt. Wobei sich aber praktisch kaum Abschattungen bemerkbar machen, was man ihm wiederum zu Gute halten sollte. Die insgesamte Unschärfe im Bild ist hingegen mein Fehler, wie gesagt, diese ganze Messerei und Übertragerei ist fehleranfällig.

Auch die Scheune auf den Feld ist eigentlich ganz gut geworden. (1/200s, f/8.) Wenn man genau hin schaut, sieht man auch bei f/8 noch diesen leichten Wischeffekt in den Ecken des Bildes. Ansonsten: Ich hab diese Scheune ja schon hundert Mal fotografiert, aber dieser Bildausschnitt gefällt mir dieses Mal besonders gut. Das bedrohliches Wolkenwetter darüber tut sein übriges dazu.


Bisher hatte ich mich ja auf die schnellste Zeit beschränkt, denn ich hatte beim Test auf dem Trockenen ja schon festgestellt, dass die langsamen Zeiten eher langsam abliefen. Ich hatte zwar gehofft, dass ich mit ein bisschen Kontaktreiniger den Dreck raus gespült bekommen hätte, sie also dazu bekommen hätte, wieder einigermaßen korrekt zu laufen, aber nein: Der Wald mit dem Steinbruch darunter ist extrem verwackelt. ("1/50s", f/8.) Statt der eingestellten 1/50s sieht das eher so aus, als wäre das vielleicht eine Zehntel, wenn es hoch kommt. Aber ich habe es trotzdem mal hier rein getan, genau wie alle anderen Missglückten. Denn einerseits sieht es trotz allem spannend aus, fast wie gewollte und Kunst. Und zum Anderen möchte ich auch vorzeigen, womit man rechnen muss, wenn man alte Kameras benutzt, die ihre besten Zeiten hinter sich haben und auf dem Flohmarkt in der brütenden Sonne gelegen haben! Man erhält halt keine Neuware mit Garantie!

Was hab ich denn da eingestellt gehabt? Das Schild ist ja total unscharf! (1/200s, unbekannte Blende.) Hab ich das Objektiv zu weit gedreht und es sah so aus, dass es bei 1m stünde? (Der Anschlag-Schnuppsi fehlt ja, man kann es über Unendlich hinaus rotieren.) Keine Ahnung. Tonne, jedenfalls! ;-)

Der Bagger hingegen: Perfekt im gedämpften Gegenlicht eingefangen! (1/200s, f/11.) Noch ein sehr gutes Bild, das mich echt überrascht hat beim Test dieser Kamera! Das ist das Spannende bei diesen alten Stücken: Man weiß nie, was man am Ende auf dem Film hat. Und diese kleine Kamera in ihrem abgewetzten Zustand hat mich tatsächlich schwer überrascht! Da sind einige sehr gute Bilder dabei! Dieses hier ist vielleicht sogar einen Abzug wert, wenn ich die Wasserflecken weg gewischt bekomme.


Die Bank hingegen ist leider wieder verwackelt. ("1/50s", f8.) Hier schient der Verschluss ein bisschen schneller ausgelöst zu haben als oben bei dem Waldbild, sonst wäre hier wahrscheinlich wegen Überbelichtung gar nichts mehr zu erkennen gewesen. Wobei ich schon kräftig nachbearbeiten musste. Zum Glück ist der Foma ja sehr gutmütig, was Überbelichtung angeht. (Unterbelichtung nicht so sehr, ist eh weniger empfindlich als drauf steht, zumindest in den dunklen Bereichen.) Das Bild sieht jedenfalls ein bisschen nach Erdbeben aus. Witzig, aber auch nicht unbedingt sooo witzig, dass ich es noch länger schön reden müsste! ;-)

Nächstes Mal: Die gleiche Kamera in Siegburg. Da sind auch ein paar nette Bilder dabei, wobei mir die Natur hier in diesem Eintrag aber eigentlich besser gefallen hat!

Schwarz-weiß und analog, Teil 338: Pleistal mit dem AI-S 50/1.4

Kentmere 100 #18, März 2026
  • Nikkormat FT, AI-S Nikkor 50mm 1:1.4
  • Entwicklung: Fomadon P Stock #3 20° 9:00 Minuten, Adofix Plus 1+5 #22+#23 (?), 7:00 Minuten, Adoflo II 1+200
Wird mal wieder Zeit für einen s/w-Artikel: Heute geht es ins schöne Pleistal, ich hatte das 50/1.4 AI-Nikkor auf der Nikkormat und das ist auch eigentlich alles, was man braucht! Wenn ich mich recht erinnere, ist das auch so langsam das Ende vom Film. Noch mal so ein Dutzend Fotos, vielleicht ein, zwei mehr, die alle miteinander ganz nett geworden sind. Frühlingswarmes Wetter mit viel Sonnenschein ist gut zum Fotografieren. Mit der Brennweite konnte ich allerdings nicht die Rehe aufnehmen, die da auf den Feldern herum hüpften!

Am Parkplatz hat uns als erstes Mal der Herr Jesus begrüßt. (1/250s, f/4.) Allerdings war er nicht in der Lage, uns die Hand zu geben. Schade eigentlich. ;-) (Diese christliche Obsession mit Mord und Todschlag werde ich nie so ganz verstehen. Konzentriert euch doch mal weniger auf die Kreuzigung, sondern auf das Wunder der Wiederauferstehung! Aber das ist ein anderes Thema. Das führt jetzt wieder zu weit.)

Die alten Disteln vom letzten Jahr sind auch immer ein gern genommenes Motiv. (1/500s, f/8.) Vor allem, weil der mehr oder weniger einheitliche blaue Himmel im Hintergrund ein guter Test dafür ist, was das Objektiv zu Vignettierung sagt. Bei f/8 jedenfalls nicht viel, wie man sieht. Praktisch null vorhanden.


Das Gebäude von der alten Mühle, in der jetzt Restaurant und Standesamt drin sind, darf natürlich auch nicht fehlen. (1/500s, f/8.) Und ich kann noch immer die Kamera nicht gerade halten! Man, man, man! Der Himmel sieht ein bisschen diesiger aus, als er es tatsächlich war. Liegts am Film, der das Blau so sehr grau rendert?

Wenn ich Bänke sehe, verschwende ich ja mindestens ein Bild dafür! (1/1000s, f/2.8.) Auch weiter offen sehen wir keinerlei Abschattungen an den Ecken. Ganz weit öffnen konnte ich das Objektiv hier leider nicht, es war viel zu hell. Hätte auch die Bank zu unscharf gemacht. So geht das gerade noch. Auf die Entfernung ist die Schärfeebene doch recht dünn, selbst wenn man zwei Stufen abblendet. Und das war bei dem vielen Licht schon ein Wunder, dass das ging, die Bank ist dementsprechend auch ein bisschen über, der Hintergrund viel! ;-) Aber macht trotzdem (oder gerade deswegen?) einen interessanten Eindruck.

Ein einsamer Wanderer auf der Chaussee nach Nirgendwo. (1/250s, f/8.) Naja, stimmt nicht, in die Richtung liegt irgendsoein Stadtteil von St. Augustin. Müsste ich jetzt wieder auf die Karte gucken, ich kann mir ja keine Namen merken, auch nicht die von geographischen Gegebenheiten. Weit abgeblendet werden jedenfalls alle Bäume scharf, auch wenn ich auf den vordersten fokussiert hatte. Gefällt mir ganz gut, das Bild. Hätte den Weg vielleicht noch ein gaaaan kleines Bisschen nach rechts schieben sollen. Aber dann sieht man die Baumflucht nicht mehr so gut. Man kann nicht alles haben.


Büschel von Sumpfgras im Gegenlicht. (1/1000s, f/5,6.) Mein Flare-Test. Außerdem kann ich so überprüfen, wie viel Kontrast der leichte Nebel im hinteren Linsenelement weg nimmt. Aber geht, beides ist erstaunlich gut: Keine Flares, keine merklichen Nebelerscheinungen. Gefällig. Und insgesamt ein nettes Motiv. Da habe ich aber auch längere Zeit mit mir gerungen, welche Belichtung ich da am besten nehme.

Auf unserem Weg durchs Pleistal kamen wir dann auch irgendwann an der ICE-Strecke mit ihren Mauern und Zäunen raus. (1/1000s, f/4.) Hach, endlich noch mal f/4, meine eigentliche Lieblingsblende. Habe mich da so dran gewöhnt, das meiste bei f/4 zu machen. Das fing eigentlich mal damit an, dass man da meist noch nicht den Schmutz auf dem Sensor sehen kann, und dann ist es nicht mehr weg gegangen. Eigentlich würde man solche shots ja eher bei f/8 machen oder gar noch weiter geschlossen, wenn es der Film zulässt, aber. Nicht bei mir! No Sir! ;-) (Wobei ich ja in letzter Zeit doch sehr variable geworden bin, was das Thema angeht.)

Für den Motor brauchte ich dann auch mehr Tiefe, deswegen auch gleich wieder am Blendenring geschraubt. (1/250s, f/8.) Für dieses Bild bin ich extra so halb über den Zaun geklettert. Wenn mich die Bahn erwischt, bin ich selber schuld, ich weiß. So ein ICE, wenn er da mit 200 Sachen durch den Tunnel ballert, macht schon ziemlich Wind. Oder was für eine Geschwindigkeit haben die da an der Stelle, wenn die gerade noch durch den Bahnhof in Siegburg sind?


Dann waren wir auf der anderen Seite, konnten den Blick ins Pleistal genießen und stattdessen mache ich Bilder vom Jagdhochsitz. (1/1000s, f/4.) Im Hintergrund die Plattenbauten in St. Augustin. Aber zum Glück kann auch der beste Jäger nicht so weit schießen, da bräuchte man schon eine kleine Haubitze! ;-) Jaja, ich soll nicht immer so auf den Jägern rum hacken, in einer Welt ohne Bär und Luchs muss einer ja die Rehe und Wildschweine klein halten. Aber! Außerdem mag ich kein Wild. Also, Wildschwein ließe ich mir ja noch gefallen, aber da war gerade der Jahrestag von Tschernobyl, der uns alle daran erinnert hat, dass 137Cs gerade mal 1⅓ Halbwertzeiten hinter sich hat... In Bayern soll es noch Stellen geben, da leuchten die Bachen in dunklen Nächten noch immer! :-/ Und da quaken irgendwelche Quacksalber was von der Notwendigkeit der Atomkraft. Wie schnell wir doch kollektiv vergessen. Aber ich schweife mal wieder ab.

Ein paar Meter weiter ist der alte Kletterpark. (1/250s, f/8.) Ist der jetzt eigentlich geschlossen? Die Webseite existiert noch immer, funktioniert aber in modernen Browsern nur noch bedingt. Sieht nach Frontpage aus! ;-) Aber da stehen nach wie vor Telefonnummern und alles drin, wo man sich anmelden könnte. Keine Ahnung. Ich weiß nicht, die Bretter da oben sehen jetzt nicht mehr so vertrauenswürdig aus.

Und die Tür sieht auch so aus, als wäre die seit Jahren nicht mehr geöffnet worden. (1/500s, f/1,4.) Aber immerhin ist es im Wald dunkel genug, die Blende mal ganz zu öffnen und dabei nicht mal die maximale Warpgeschwindigkeit der Kamera auszureizen! Bei den paar Zentimetern, die ich von der Türklinge weg war, ist die schon wieder unscharf. Aber dafür im Hintergrund praktisch keinerlei Strukturen mehr zu erkennen. (Übrigens auch kein Lichtabfall zu den Ecken hin. Ich weiß nicht, wie die dieses Objektiv gebaut haben! Nikon wusste offenbar auch schon vor 40, 50 Jahren, wie man Objektive baut. 50er sind ja wohl angeblich nicht so kompliziert, aber es gibt da doch Unterschiede, wie man sehen kann.)


Auf dem Rückweg sind wir dann noch am Hennes seinem Bruder vorbei gekommen. (Unbekannte Zeit, f/4.) Bei einer manuellen Kamera vergessen aufzuschreiben, welche Zeit ich da eingestellt hatte, ist schon eine Kunst für sich, vor allem, weil ich das bei allen anderen ja geschafft habe. Dem Wetter nach wird das aber wohl 1/1000s gewesen sein. Ist ja aber auch nicht so wichtig. Hübsche Hörner, jedenfalls, die Sie da haben; es wäre doch schade, wenn denen was zustoßen würde! ;-)

Und dann noch die blühende Weide, das A*schloch! (1/250s, f/8.) Ich habe dieses Jahr eigentlich seit Ende Dezember wieder nur von Loratadin und Wasser gelebt! Es wird echt jedes Jahr schlimmer. Ob das am Klimawandel liegt, dass jetzt irgendwie immer alles gleichzeitig, viel zu früh und ohne Unterbrechung blüht, oder doch eher an meinem Älterwerden, kann ich nicht sagen, aber es geht mir mächtig auf den Zeiger! Da können die noch so harmlos tun, die Kätzchen! ;-)


Und das war das, der Film ist zu Ende und nächstes Mal geht es weiter mit der kleinen Dignette, die ich auch von irgendeinem Flohmarkt hatte. Die hat auch erstaunlich gut funktioniert. Man kann von sowas kleinem jetzt natürlich nicht die gleiche Bildqualität erwarten wie von diesem Nifty Fifty Nikkor. Aber. Trotzdem. Ich mein, die Leute haben damals in den 50er, 60er Jahren schließlich auch damit gelebt, da wird das ja wohl gut genug für unsere digital verwöhnten Augen sein! ;-) Außerdem hatte ich da einen Foma 200 drin, der ist viel kontrastiger, das passt gut.