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Siegburger Sommereindrücke

10.7.: Dafür, dass es mal eine Zeit gab, in der wir eher extrem Selten nach Siegburg gekommen sind, sind wir in letzter Zeit eigentlich alle zwei, drei Wochen da. Langsam werden die Bilder, die ich da schieße, langweilig! ;-) Problem ist halt, dass man gewisse Dinge in Hennef einfach nicht mehr bekommt, weil die entsprechenden Läden nicht existieren. Und ja, ich bin so altmodisch und unterstütze den lokalen Handel, bis sie mir endgültig die letzte Türe vor der Nase zu schlagen! Weil, ist ja auch scheiße, wenn die Einzelhändler auch noch alle arbeitslos werden.


Wie immer hatten wir hinter der Feuerwehr geparkt. Ich muss mir mal merken, wie der Parkplatz heißt. Ich vergess das immer wieder. Da jedenfalls, am Fuße der Abtei. Wo ich dann auch wie immer die ersten Fotos gemacht habe. Hatte mal zur Abwechslung die Sony dabei. "Abwechslung". Ich habe den Eindruck, das ist meine primäre Kamera geworden. Ich muss den Tatsachen wohl ins Auge blicken! ;-)


In der Stadt natürlich im Buchladen gewesen. Die renovieren / bauen noch immer das ganze Gebäude um, noch immer alles mit Gerüsten verbaut und Gedönsen abgehängt. Weil, da wurde wohl scheinbar irgendwas geschliffen. Jedenfalls waberten die Staubwolken durch den Laden und ich habe das direkt mal im Bild festgehalten. Kann ja auch nicht gesund sein. Also, hauptsächlich für die Mitarbeiter, die da den ganzen Tag drin stehen mussten. Die Bauarbeiter eine Etage höher hatten sicher Masken! Hier unten half nur: Tür geschlossen halten!


Schwer bepackt sind wir dann erst mal zurück zum Auto und haben alles in den Kofferraum gelegt. Also, auf die umgelegte Rückbank. Da ist ja echt Null Platz im Aygo. "Kofferraum" sollte man das eigentlich nur nennen dürfen, so man denn auch einen solchen darin unterbringen könnte, wenn man denn müsste. ;-) Da die Parkzeit noch nicht abgelaufen war, haben wir danach noch eine halbe Runde um die Abtei gemacht. Also, eigentlich nicht "um", weil eine halbe Runde impliziert, dass man den gleichen Weg aber ich lenke ab. :-D


Ich wäre ja auch noch gerne auf die Abtei hoch gegangen, wie wir das sonst schon mal gemacht haben, aber es war einfach mal wieder viel zu warm und so lang hatten wir dann doch nicht im Voraus für den Parkschein bezahlt. Deswegen nur den kurzen Gang gemacht.

Seelscheid mit dem Micro-Nikkor 55/3.5

2.7.: In letzter Zeit nehme ich ja meist eine der kleineren Kameras mit zum wöchentlichen Einkauf, aber dieses Mal habe ich die D800 ausgewählt gehabt, weil ich noch mal Lust auf ein paar Makro-Fotos mit dem Micro-Nikkor 55/3.5 hatte. Dass das ein spannendes Objektiv ist, das hatte ich ja letztens schon lang und breit ausfgeführt, aber Spaß kommt beim Fotografieren, nicht beim drüber Philosophieren. Wobei, auch. Aber anders. Jedenfalls.

Nach dem Einkauf wie immer zum Friedhof, die Blumen mussten gegossen werden, es ist Sommer. Vor allem so ein erst sehr heißer und dann plötzlich sehr windiger. Trocken auf jeden Fall. Und solange noch Wasser in der Talsperre ist, kann man ja mal ein bisschen was davon verschwenden. Die Azaleen auf dem Grab sind dieses Jahr zum ersten Mal seit langem so richtig gewuchert, die fanden das feuchte Wetter Anfang des Jahres offenbar gut und jetzt die Wärme. Wie zu Hause, wo die her kommen.


Wie immer habe ich auf dem Friedhof Fotos von Gieskannen gemacht, aber hauptsächlich habe ich mich auf kleine Details konzentriert. Eben Dinge, die man nicht mit einem normalen Normalobjektiv einfangen kann, sondern etwas, wofür man eben ein Makro braucht. Deswegen musste auch der Wasserhahn mal wieder dran glauben! Und hier (also, nicht im Wasserhahn, sondern in der Makro-Fotogarfie) liegt wohl auch der Grund, weshalb dieses Objektiv so unglaublich scharfe Bilder macht: Muss es einfach! Auf diese kurze Distanz würde jeglicher Fehler sofort riesengroß werden. Das sieht man ja gut daran, wenn ich die Kamera beim Auslösen nur einen Millimeter vor oder zurück bewege: Zack, schon wieder nicht in der Fokusebene! Muss wirklich mal ein Stativ mit nehmen.


Nebenbei haben wir auch wieder eine neue Hortensie hier abgestellt. Die eine, die hier fest verpflanzt ist, ist ja von diesem schrecklich wuchernden Nadelgehölz komplett geschluckt worden. Habe ich so auch noch nie gesehen, dass eine Pflanze eine andere praktisch kalt macht, indem sie ihr sämtliches Licht stiehlt. Jetzt gibt es jedenfalls eine neue. Daneben habe ich mich auch mal wieder näher an andere Blüten heran gewagt und auch an diese Wucherungen auf dem Ahorn(?)-Blatt. Virus? Insekten? Man weiß es nicht. Also, ich jedenfalls nicht; es gibt bestimmt Bioloie-Nerds da draußen, die mir sofort sagen kann, was sowas verursacht. ;-)


Und dann haben wir uns noch eine Viertelstunde auf die Bank gesetzt. Fehlt eigentlich eine da direkt beim Grab, da wäre ja Platz unter dem großen Baum. Hier bei den Soldaten-Kreuzen ist das immer so deprimierend. Gut, OK, es ist ein Friedhof, da ist eh weniger Party angesagt, aber. Naja, nachdem wir dann ein Zeit lang dem Gärtner bei der Gehölzpflege zugeschaut hatten und dabei von den Insekten gefressen wurden (Tigermücke! Tigermücke! ;-)), sind wir dann zurück zum Auto geschlichen. Weil man muss ja irgendwann auch noch nach Hause. Vor allem, wenn der Bruder wieder in Dingsbums weilt und ich irgendwelche Blumen bei ihm im Garten gießen muss. Dementsprechend kommen gleich (morgen) auch noch ein paar Bilder aus dem Lülsdorfer Sprühregen am Rhein, leicht belastet mit was auch immer die Raffinerie da gegenüber abgefackelt hat! Aber das ist ein anderer Eintrag! ;-)

Zwei Flohmärkte an einem Tag: Alte Heerstraße und Troisdorf Stadt

28.6.: Herrjeh, es stauen sich schon wieder Einträge in der Pipeline, dabei hatte ich sie doch so schön leer laufen lassen. Ach, naja, was solls. Es war jedenfalls ein ganz normales Wochenende, als wir letztens mal wieder - trotz der in den letzten Zügen liegenden Hitzewelle - einen oder zwei Flohmärkte zu besuchen. Und so haben wir den Aygo gelüftet und sind mal eben nach St. Augustin zum Hit an der alten Heerstraße gefahren und haben uns mal wieder ein bisschen umgeschaut.


Viel war da allerdings nicht los und ich gebe der Hitze die Schuld. Schon recht früh am Morgen hatten wir ja die 30° geknackt und es sah so aus, als würden wir Nachmittags durchaus 38° und darüber hin bekommen. Weshalb wir ja auch recht früh unterwegs waren. Aber die Händler hatten scheinbar keinen Bock, sich in die brütende Hitze zu stellen. Der Parkplatz vom Hit ist ja auch eine gigantische versiegelte Fläche aus dunklem Asphalt und Beton und der Laden selber strahlt ja auch eine gewisse Wärme ab, da läuft ja auch am Wochenende die Kühltruhe und die Klimaanlage. Also durchaus verständlich, warum es vielleicht so 30 Stände waren, wo man sonst bestimmt 100 findet.


Deswegen waren wir dann auch schnell durch und haben uns danach gedacht: "Wie, das war's schon? Für die halbe Stunde haben wir jetzt extra die Pferde gesattelt?" Und deswegen sind wir dann einfach noch weiter nach Troisdorf gefahren, wo in der Fußgängerzone der Stadtflohmarkt stattgefunden hat. Wer davon auch noch Bilder sehen möchte, der möge klicken: KLICK! "Zwei Flohmärkte an einem Tag: Alte Heerstraße und Troisdorf Stadt" vollständig lesen