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Asbacher Ententeich

21.10.: Öfters fahren wir mal rüber nach Asbach zum Outlet. Einfach mal gucken, was es so gibt. Shoppen. Man muss sich ja von der aktuellen globalpolitischen Lage ablenken. Auf dem Weg dahin kommt man am Ententeich vorbei und dann steigen wir da immer einmal kurz für 'ne halbe Stunde aus und gucken uns die Enten an, wie sie da pennen oder auf dem Wasser hin und her paddeln. Und ich mache Fotos und nachher einen Eintrag im Blog daraus. So wie heute. (Also, eigentlich vor zwei Wochen, mein Backlog ist langsam unglaublich.)


Hatte schon wieder die D700 dabei. Ich glaube, das war echt eine Anschaffung. Habe die ja irgendwie in letzter Zeit ständig im Anschlag. Vor allem machen die alten Objektive aus prähistorischen Analogzeiten (das übliche Triplett aus 35/2, 50/1.4 und 135/2.8-) da drauf richtig Spaß. Für manche Dinge natürlich viel zu langsam, wenn etwa der Geier über uns kreist, und dann meist auch mit nicht der richtigen Brennweitenlänge gesegnet, aber trotzdem: Was gut genug für unsere Vorfahren in den 1970ern war, ist auch heute noch gut genug. (Die D700 ist ja jetzt auch eher steinalt und dementsprechend mit dieser Auswahl an Linsen total überfordert. Die D800 mit ihrer dreifachen Anzahl an Pixeln hat da ja schon Probleme, die Details, an denen man das Alter dieses Glases erkennen kann, aufzulösen. Da muss ich das 50er schon ganz weit auf machen, damit man sehen kann, dass es dann echt sehr weich wird.)

Aber gerade auch für das schwimmende und schlafende Viehzeug kommt dieses klassische Vintage-Glas richtig gut rüber. Besonders das Serie-E 135er, ich bin immer wieder erstaunt, was das kann. Ist jetzt eigentlich nicht der richtige Einsatzbereich für diese Portrait-Brennweite, das 200/4 wäre da sicher noch mal einen Ticken besser geeignet, um die Vögel näher ran zu holen. Aber gleichzeitig macht das eben doch total schöne Bilder. Einfach, weil es einen etwas größeren Bildausschnitt zeigt.


Für den Milan, der da über dem Teich in der Thermik seine Runden drehte, ist die Brennweite natürlich etwas klein. Ebenso die Auflösung der Kamera. Macht aber nichts. Gefällt mir trotzdem. Ist irgendwie auch realistischer. Und man sieht zudem, was für ein nettes Frühherbstwetter wir hatten: Leichte Bewölkung und stratosphärische Flugzeugabgase.

Danach sind wir noch ein bisschen in den Wald abgebogen. Wenn das mal ein Rundweg war, liegen jetzt allerdings ein bisschen viele Bäume auf der Seite. Deswegen mussten wir nachher auch den gleichen Weg zurück. Weiß allerdings nicht, ob das nicht eigentlich mal so geplant war, dass man am Ende wieder am Teich raus kommt.


Und was die Gamer-Stühle da im Gemüse machen, weiß auch keiner so genau. Die sind da halt zurückgelassen worden. Der eine sieht sogar noch ganz OK aus. Außerdem: Nicht nett, den Müll im Wald in den Bach zu werfen. Tststs. Muss ich wieder den erhobenen Zeigefinger auspacken.

Das war jedenfalls der Ententeichbesuch. Danach waren wir, wie oben angekündigt, im Outlet und J hat tatsächlich Geld ausgegeben und jetzt eine neue Jeans-Jacke! Moment, sind die 1980/90er zurück? Kann man auch wieder Aufnäher seiner beliebtesten Heavy Metal Bands bekommen und da drauf machen? Ich wäre sofort dabei! ;-)