Im zukünftigen Windpark
29.6.: Und dann war ich letzte Woche mal irgendwann auch oben hinter Bödingen im Wald und habe mir angeschaut, wo da die Windräder hin gestellt werden sollen. Weil, ich war schon so ewig nicht mehr da, dass sich das auch schon wieder total verändert hat: Wo letztes Mal noch überall das tote Holz im Wald gelegen hatte, stehen mittlerweile wild gewachsene Jungbäume - hauptsächlich Birken. Die scheinen ja flott zu sein, was die Wiederbesiedlung von Borkenkäfer-Schlachtplätzen angeht.
Auf dem Wanderparkplatz hatte ich mein Kfz abgestellt, von da aus bin ich dann in den Wald hinein, immer der Römerstraße nach. (Gab es hier eigentlich wirklich Römer? Ich meine, ich erinnere mich, da war was. Ich glaube, das ist der alte Weg, den die Germanen genommen haben, um in Bonn Handel zu treiben. Leider finde ich bei Google nur noch KI-Antworten und denen glaube ich ja kein Wort, die lügen einem ja ins Gesicht und zwar ohne rot zu werden, nur um einen bei der Stange zu halten. Da die mich scheinbar bestätigen, zweifle ich jetzt an meiner eigenen Erinnerung. Klassisches Gaslighting! :-/)
Apropos Gaslicht: Ich war jetzt eigentlich ja hier oben, um mich umzuschauen, damit ich auch weiß, worum es geht, wenn da demnächst so hoch-technische Anlagen aufgestellt werden, die eben verhindern sollen, dass wir noch immer Gas verbrennen müssen, auch wenn die Bundeswirtschaftsministerin andere Ideen hat. Ich mein, dass ich eher technikaffin bin, sollte ja bekannt sein (außer KI
). Und hier haben wir die erste Lichtung, auf der ein Windrad entstehen soll. Eigentlich ganz hübsch hier. Ich hoffe, dass der eine, einzeln stehende Baum dem Ganzen nicht zum Opfer fällt. Seltsam, dass ich mich mehr um den einen Baum sorge als um den Wald drumherum!
Aber eigentlich ist hier genug Platz, denke ich. Selbst wenn hier ein 175 Meter Windrad mit noch mal so großer Spannweite aufgestellt wird, ist das im Vergleich zum Baum zwar schon groß, aber, ich sag mal, irgendwie doch nur relativ. Ja, wenn ich in DK in Hvide Sande am Strand gestanden habe und das Ding neben mir lief, das war schon groß. Aber. Wir wollen ja alle Strom haben, oder?
Auf dem Wanderparkplatz hatte ich mein Kfz abgestellt, von da aus bin ich dann in den Wald hinein, immer der Römerstraße nach. (Gab es hier eigentlich wirklich Römer? Ich meine, ich erinnere mich, da war was. Ich glaube, das ist der alte Weg, den die Germanen genommen haben, um in Bonn Handel zu treiben. Leider finde ich bei Google nur noch KI-Antworten und denen glaube ich ja kein Wort, die lügen einem ja ins Gesicht und zwar ohne rot zu werden, nur um einen bei der Stange zu halten. Da die mich scheinbar bestätigen, zweifle ich jetzt an meiner eigenen Erinnerung. Klassisches Gaslighting! :-/)
Apropos Gaslicht: Ich war jetzt eigentlich ja hier oben, um mich umzuschauen, damit ich auch weiß, worum es geht, wenn da demnächst so hoch-technische Anlagen aufgestellt werden, die eben verhindern sollen, dass wir noch immer Gas verbrennen müssen, auch wenn die Bundeswirtschaftsministerin andere Ideen hat. Ich mein, dass ich eher technikaffin bin, sollte ja bekannt sein (außer KI
Natürlich habe ich mir die Gelegenheit nicht nehmen lassen, noch ein paar allgemeine Bilder zu schießen. Hier war zB dieser Weidezaun aufgestellt. Aber weit und breit keine Weidetiere!? Hm, oder sind die im hohen Gras versteckt?
Auf dem Rückweg habe ich mich dann aber schon gefragt, wie die die Mühlenteile hier hin schaffen wollen: Der Feldweg, der hier durch den Wald führt, ist schon, sagen wir mal, anspruchsvoll. Ich nehme mal an, die letzten 100 bis 200 Meter müssten die schon befestigen, bevor die da durch kommen. Im Gegensatz zur Römerstraße selber. Die sollte das schon aushalten, selbst wenn die da noch ein paar Windräder mehr aufstellen. (Ich kam eigentlich nur da drauf, weil da Leute auf der Veranstaltung waren, die dran waren, dass das nicht ginge, ohne den halben Wald zu roden. Das wiederum glaube ich jetzt allerdings auch nicht...)
Die nächste Stelle, die ich versucht habe zu finden, war die, die im Plan rot als "Positivplanung" markiert ist, wo also eigentlich keine Vorrangfläche wäre, aber trotzdem ein geeigneter Standort (und so wie ich den Herrn verstanden habe, ist auch der Besitzer des Grundstücks einverstanden, ebenso die Gemeinde). Das ist auch so eine verwildert-überwucherte Parzelle, auf der damals der Borkenkäfer alles gekillt hat, was nicht bei drei... äh... auf'm Baum? Der Spruch funktioniert hier nicht!
Jedenfalls auch mehr oder weniger freies Land, von echtem Wald keine Spur. Vielleicht muss da noch die ein oder andere Douglasie (oder was ist das da) flachgelegt werden, die der Borkenkäfer nicht gekillt hat, aber das übernehmen früher oder später auch die Herbststürme. Diese Bäume haben jahrzehntelang im Verbund gestanden, wenn die jetzt plötzlich frei im der Landschaft stehen, kann der Wind da richtig gut rein greifen.
Von da aus bin ich dann noch ein bisschen weiter ins Gemüse vorgedrungen und meine auch, dass ich das Feld gefunden habe, auf dem die restlichen Mühlen stehen sollen. Bin mir aber nicht sicher, ob ich da richtig bin, denn das ist doch sehr am Hang. Und der Hof gegenüber hätte freie Sicht. Aber der gilt wahrscheinlich nicht als Bebauung, die man berücksichtigen muss, keine Ahnung. Oder sind das tatsächlich mehr als 700m? Ich mein, kann schon sein, das Bröltal ist hier am Ende ja noch recht weit. Naja, die werden schon genau gemessen haben. Wie gesagt, irritiert mich mehr, dass das hier mehr oder weniger der nach Norden zeigende Hang ist. Spekuliert man da dadrauf, dass der Wind hier eh meist aus dieser Richtung kommt? Wäre oben auf der Kuppe nicht sinnvoller? Bin ich überhaupt an der richtigen Stelle? Fragen über Fragen!
Jedenfalls wurde es dann schon langsam spät, ich hatte da ja noch eine gute halbe bis dreiviertel Stunde an Rückweg vor mir, weshalb ich die vierte Fläche (und die jenseits der Gemeindegrenze Richtung Stockum) dann mal weg gelassen habe. Ich denke, dass ich mir insgesamt schon ein sinnvolles Bild der Gegebenheiten gemacht habe. Und mein Fazit ist: Joah, gut, steht dann halt im Wald, oder halt in dem, was vom Wald noch über ist nach den letzten Hitzesommern. Ist mir jetzt grundsätzlich erstmal egal, ich sehe jetzt keine größeren Gründe, die dagegen sprechen würden. Wenn die Abstände eingehalten werden, wird sich die Anwohnerschaft wohl damit abfinden müssen, dass hier demnächst Strom produziert wird. Klar, die stehen dann weiterhin auf den Barrikaden. Sind ja nicht alle so und sagen: Mich würde es nicht stören. Wie gesagt, ich bin jahrzehntelang nach DK gefahren, die haben da alles zu gepflastert mit Mühlen, da kannste keinen Steinwurf oder Katzensprung machen, ohne nicht eine zu treffen. Ich finde diese gleichmäßige Bewegung ja sogar eher beruhigend. Aber Menschen sind scheinbar verschieden und reagieren emotional. Vielleicht bin ich ja auch komisch...
Wie auch immer, der Rückweg war dann eher ereignislos. Habe mich dann auch mehr beeilt, ich hatte langsam Hunger. Und was das Thema Windkraft angeht: Bin gespannt, ob da demnächst tatsächlich die Bagger anrücken. Ich glaub es ja noch nicht, nach dem Shitstorm, der da auf der Veranstaltung abging. Hingegen war der Mann von Notus ja scheinbar sehr von seinem Projekt überzeugt, trotz der geplant 1.300 Seiten Genehmigungsgedöns, die noch zu schreiben waren.
Auf dem Rückweg habe ich mich dann aber schon gefragt, wie die die Mühlenteile hier hin schaffen wollen: Der Feldweg, der hier durch den Wald führt, ist schon, sagen wir mal, anspruchsvoll. Ich nehme mal an, die letzten 100 bis 200 Meter müssten die schon befestigen, bevor die da durch kommen. Im Gegensatz zur Römerstraße selber. Die sollte das schon aushalten, selbst wenn die da noch ein paar Windräder mehr aufstellen. (Ich kam eigentlich nur da drauf, weil da Leute auf der Veranstaltung waren, die dran waren, dass das nicht ginge, ohne den halben Wald zu roden. Das wiederum glaube ich jetzt allerdings auch nicht...)
Die nächste Stelle, die ich versucht habe zu finden, war die, die im Plan rot als "Positivplanung" markiert ist, wo also eigentlich keine Vorrangfläche wäre, aber trotzdem ein geeigneter Standort (und so wie ich den Herrn verstanden habe, ist auch der Besitzer des Grundstücks einverstanden, ebenso die Gemeinde). Das ist auch so eine verwildert-überwucherte Parzelle, auf der damals der Borkenkäfer alles gekillt hat, was nicht bei drei... äh... auf'm Baum? Der Spruch funktioniert hier nicht!
Von da aus bin ich dann noch ein bisschen weiter ins Gemüse vorgedrungen und meine auch, dass ich das Feld gefunden habe, auf dem die restlichen Mühlen stehen sollen. Bin mir aber nicht sicher, ob ich da richtig bin, denn das ist doch sehr am Hang. Und der Hof gegenüber hätte freie Sicht. Aber der gilt wahrscheinlich nicht als Bebauung, die man berücksichtigen muss, keine Ahnung. Oder sind das tatsächlich mehr als 700m? Ich mein, kann schon sein, das Bröltal ist hier am Ende ja noch recht weit. Naja, die werden schon genau gemessen haben. Wie gesagt, irritiert mich mehr, dass das hier mehr oder weniger der nach Norden zeigende Hang ist. Spekuliert man da dadrauf, dass der Wind hier eh meist aus dieser Richtung kommt? Wäre oben auf der Kuppe nicht sinnvoller? Bin ich überhaupt an der richtigen Stelle? Fragen über Fragen!
Jedenfalls wurde es dann schon langsam spät, ich hatte da ja noch eine gute halbe bis dreiviertel Stunde an Rückweg vor mir, weshalb ich die vierte Fläche (und die jenseits der Gemeindegrenze Richtung Stockum) dann mal weg gelassen habe. Ich denke, dass ich mir insgesamt schon ein sinnvolles Bild der Gegebenheiten gemacht habe. Und mein Fazit ist: Joah, gut, steht dann halt im Wald, oder halt in dem, was vom Wald noch über ist nach den letzten Hitzesommern. Ist mir jetzt grundsätzlich erstmal egal, ich sehe jetzt keine größeren Gründe, die dagegen sprechen würden. Wenn die Abstände eingehalten werden, wird sich die Anwohnerschaft wohl damit abfinden müssen, dass hier demnächst Strom produziert wird. Klar, die stehen dann weiterhin auf den Barrikaden. Sind ja nicht alle so und sagen: Mich würde es nicht stören. Wie gesagt, ich bin jahrzehntelang nach DK gefahren, die haben da alles zu gepflastert mit Mühlen, da kannste keinen Steinwurf oder Katzensprung machen, ohne nicht eine zu treffen. Ich finde diese gleichmäßige Bewegung ja sogar eher beruhigend. Aber Menschen sind scheinbar verschieden und reagieren emotional. Vielleicht bin ich ja auch komisch...
Wie auch immer, der Rückweg war dann eher ereignislos. Habe mich dann auch mehr beeilt, ich hatte langsam Hunger. Und was das Thema Windkraft angeht: Bin gespannt, ob da demnächst tatsächlich die Bagger anrücken. Ich glaub es ja noch nicht, nach dem Shitstorm, der da auf der Veranstaltung abging. Hingegen war der Mann von Notus ja scheinbar sehr von seinem Projekt überzeugt, trotz der geplant 1.300 Seiten Genehmigungsgedöns, die noch zu schreiben waren.
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