Skip to content

Auto putzen

Weil am Samstag Trekdinner ist und wir deshalb nach Bonn müssen, habe ich heute morgen mal das Kfz voll getankt. Einfach nur, damit ich weiß, wie viel so ein halber Tank ist. Scheinbar 21 Liter. Außerdem muss man den Tankrabatt ja noch ein bisschen ausnutzen, statt Benzin zu sparen! ;-) Nee, eigentlich war der Plan, den Sprit, der seit mindestens 4 Monaten in dem Auto rum gestanden hat, mal mit ein bisschen frischem Zeugs zu verdünnen. Ich weiß, ich weiß, in so kurzer Zeit sollte da noch nichts ausgeflockt sein, vor allem nicht bei modernem Benzin, aber. Außerdem musste ich eh zum Discounter, da lag die Tanke ja auf dem Weg.


Danach habe ich dann versucht, die neue grüne Plakette anzubringen. Wie gesagt, wir wollten nach Bonn am Samstag. (J hat mir natürlich erst nachher gesteckt, dass die Umweltzone nur auf der anderen Seite des Rheins gilt und da kommt man wegen der Brückensituation zZt ja eh nicht mit dem Auto hin!) ;-) Jedenfalls ging die alte Plakette ganz leicht ab, wie man oben sehen kann, aber der Klebstoff?! Der Klebstoff!?! Mir wurde dann von verschiedener Seite ein Fö(h)n empfohlen, weil, Hitze macht Klebstoff weich und das stimmt im Allgemeinen ja auch. Aber hier: Not even a little bit! Als ich den Heißluftbläser auf 300° hochgedreht habe, hat der Klebstoff müde gelächelt und meinte so: "Eher gibt die Scheibe nach als ich! Komm, versuch's doch, das Plastik drumherum verbiegt sich schon!" Ich nehme an, der Kleber unter diesen Plaketten ist extra wärmebeständig, weil so ein Auto im Sommer ja auch mal warm werden kann. Also, jetzt nicht unbedingt in diesem "Sommer", nur so allgemein. :-D Habs jetzt mit viiiiel Brennspiritus und einem Küchenmesser runter geschabt bekommen und habe dann die neue Plakette applizierten. Mitten über den QR-Code von der Scheibe. Fail! Egal, solange das Kennzeichen lesbar ist, sollte das reichen. Nicht, dass jemals jemand meine Plakette hätte sehen wollen. ;-)


Dann mit dem restlichen Brennspiritus einmal den ganzen Aygo von innen abgerubbelt, weil, dieses liebliche Aroma von Nikotin und Vanille-Duftbaum, wie soll ich sagen! Das wiederum dann mit Spüliwasser nachgewischt, und siehe da, jetzt riecht es nach Destille, nicht mehr nach Crack-Höhle! ;-) Das Spülwasser sieht man da unten, das ist wirklich nicht mehr schön, und wenn es nicht plötzlich angefangen hätte, wie aus Eimern zu schütten, hätte ich auch noch eine zweite und dritte Tour durchs Auto gewischt. Vor allem die Sitze wollte ich ja eigentlich noch abrubbeln. Die sind auch ein bisschen klebrig.


Nebenbei habe ich gestern noch einen neuen Wischarm für hinten bestellt. 8 Euro, mitsamt dem Wischblatt! Das kann nix taugen! ;-) Heute morgen im Regen dann festgestellt, dass der Wischer vorne noch gar nicht so runter genudelt ist, wie ich dachte. Der stand nur so schrecklich lange, dass das wohl ein bisschen ausgedörrt war und im Regen eigentlich ganz annehmbare Resultate liefert. Und das, nachdem ich 12 Euro für einen neuen ausgegeben hatte. Naja, egal, hab ich einen auf Lager. Je mehr ich jetzt in dieses Übergangsauto investiere, desto eher kommt der Born aus der Fabrik. Oder, wenn ich es erwarte, ist es dann genau umgekehrt? Umgekehrter Murphy?! :-D

Wie auch immer. Am Samstag also mal ein etwas weiterer Ausflug. Bis nach Beuel ist ja schon ein bisschen. Hoffentlich wird das Wetter gut, wir wollten uns die Ballone auf dem Ballonfest in den Rheinauen anschauen, bevor wir uns in die Innenstadt zum TD begeben...

Übergangsfahrzeug

𝄞 𝆕 "Oh, my red car met your red car, sittin' by the fire. My red car told your red car: I'ma gonna set your car on fire! Talkin' 'bout hey now, hey now, Aygo, Aygo an de! Jock-a-mo feelo anda de, jock-a-mo fee na ne!..." 𝆕𝆕


Heute in Siegburg gewesen, beim Straßenverkehrsamt. Habe den Aygo angemeldet. Yay: Ich bin wieder ganz legal unterwegs! 😀 Boo: Ich kann demnächst den Honda abmelden! 😢 Der arme alte Honda! Tut mir ja doch ein bisschen leid, dass ich den nicht mehr weiter fahren kann. Aber der Rost! Der Rost!

Ansonsten: Der Aygo fährt sich erstaunlich brauchbar. Die Kupplung ist gewöhnungsbedürftig, weil völlig anderer Kupplungspunkt. Und der Honda war nun durchaus etwas sportlicher! Aber was soll's, für den Übergang wird's gehen und dann muss ich gar nicht mehr schalten...

Tomb Raider Meeting 2026

Es ist mal wieder die Zeit im Jahr gewesen, da wir uns alle (also die ganzen bekloppten Tomb Raider Fans, die noch übrig sind) in Bad Grund zum jährlichen Meeting getroffen haben. Mit dem abgelaufenen TÜV und den nicht mehr ganz so frischen Bremsen wollte ich nicht in die Berge fahren, geschweige denn 350 Kilometer quer durchs Land. Weil. Muss ja auch nicht sein. Deswegen jedenfalls haben wir den BMW der Schwiegermutter genommen, den alten Spritfresser. Echt, wie kann man mit so einem kleinen Motor eigentlich so viel Benzin verjucken? Ich geb der Automatik die Schuld. ;-)


Jedenfalls hatten wir mal wieder ganz viel Spaß, auch wenn meine Restkrankheit mich noch etwas geschlaucht hat. Besser wäre gewesen, einfach im Bett zu bleiben, glaube ich. Weil, ich war die ganze Zeit ein bisschen nebelig im Kopf. Aber Spaß hatten wir halt trotzdem, auch wenn ich an den Spielen nicht teilgenommen habe, die zwischendurch immer wieder auf den Tisch kamen. Hab dann nur zugeschaut und bin auf dem Sofa weg geratzt. Schlimm, eh! So viel gepennt habe ich glaube ich auf noch keinem Meeting. Und der verkackte Husten ist noch immer nicht weg. Keine Ahnung, was das soll. Langsam könnte echt mal vorbei sein.


Ansonsten: Wie immer habe ich das Einkaufsteam unterstützt und habe mit gegrillt, womit meine Pflichten hoffentlich erfüllt waren. Muss allerdings zugeben, dass ich dieses Jahr glaube ich mehr im Weg rum gestanden als geholfen habe. Naja, siehe oben halt. Aber das Ganze ist mal wieder Meckern auf hohem Niveau: Zwei unserer Stammgäste konnten gar nicht kommen, weil Bösartige Krankheit und Auf Die Nase Gelegt. Das rückt so eine Grippe doch gleich wieder ins rechte Licht! (Und nebenbei ereilte den nerdigen Anteil des Meetings auch noch die Nachricht, dass der Anthony Head (der Giles aus Buffy) gestorben ist. Mist. Noch einer aus dem Cast, der jetzt nicht mehr da ist.


Aber immerhin war das Wetter ganz OK: Wir sind zwar am Freitag Abend auf dem Heimweg vom Nahkauf unten im Dorf sowas von nass geworden, weil es plötzlich (und zugegebener Maßen "völlig unerwartet") angefangen hat zu pissen wie Hund. Echt, klatschnass, die Jeans hat an den Beinen geklebt. Aber immerhin ist meine blaue Jacke mit der Tatze drauf, die ich ja immer nur zu Veranstaltungen mitnehme, weil, die ist ja noch gut, im Gegensatz zu der alten, verrammelten roten Northface von vor bald 25 Jahren, die ist jedenfalls noch dicht. Selbst in diesem Wolkenbruch war ich dadrunter noch einwandfrei trocken. Ansonsten aber hat es nur hin und wieder mal geregnet, im Wechsel mit Sonnenschein. Jetzt kein Wetter, bei dem man unbedingt stundenlang cachen geht, aber immerhin waren wir etwas draußen. Vor allem beim Grillen ist das ja von Vorteil. Auch wenn der Gasgrill ja einen Deckel hat und nicht ganz so empfindlich wie der alte Kohlegrill ist, den wir früher da hatten.


Dass wir zwischendurch immer noch ein Bob Ross Bild malen, war jetzt schon das zweite Mal und ist somit langsam eine Tradition. Die Bilder von dem Event habe ich allerdings in einen eigenen Artikel ausgelagert, den gibt es dann evtl. morgen, je nachdem, was noch dazwischen kommt. (Meine vorgearbeiteten Einträge sind jetzt tatsächlich alle alle. Das ist schon ganz lange nicht mehr so gewesen.) Aber auch dabei hatten wir wieder viel Spaß, auch wenn meine Finger nachher so aussahen, als hätte ich einen Schlumpf gemeuchelt: Hellblau mit roten Flecken! ;-) Nennt mich Gargamel! :-D


Wie immer war das Ganze dann mal wieder viel zu schnell vorbei. Vor allem, wie gesagt, weil ich viel zu viel geschlafen habe. Dieses lange wach bleiben und früh wieder aufstehen ist ja nie so meine Sache, aber dieses Jahr war ja ganz besonders schlimm. Egal. Nächstes Jahr wird wieder besser. Hoffentlich! ;-)

Noch ein bisschen Statistik: Der BMW hat auf der Hinfahrt ca 7,5l/100km gebraucht, auf der Heimfahrt etwa 7,3. Ob das in der natürlichen Schwankungsbreite liegt, weiß ich nicht, oder ob die Schwiegermutter schon so viel Stadtfahrt (60km) hinter sich hatte, dass wir das über Land nicht mehr drücken konnten? Ist jedenfalls anderthalb bis zwei Liter mehr als ich mit meinem Honda immer gebraucht habe. Naja. Wundert mich eh, weil wir auf dem Heimweg praktisch nur gebremst haben...

Etwas Hennef (im Fieberwahn)

28.5.: Es war ein Donnerstag, wenn ich mich recht erinnere, da ich J in der Stadt absetzen sollte. Ich kann mich nicht so richtig erinnern, weil das noch immer im Fieberwahn passiert ist. Aber offenbar hatte ich die Sony dabei und ich habe Fotos gemacht. Nicht viele, aber doch etwas mehr als eine Hand voll. Das reicht mir.


Wie man sieht, ich hatte auf der anderen Seite der Bahn geparkt und bin dann unter der Unterführung an der Meys-Fabrik durch, um in die Stadt zu kommen. Der Plan war nämlich: Während sie ihr Ding macht, gehe ich zum Aldi in der Stadt. Nahrungsmittel besorgen, denn die wurden so langsam knapp. Mal eben so ein bisschen was für den Rest der Woche. Das artet zwar in letzter Zeit immer mehr aus, die Inflation hat uns fest im Griff, aber was solls, man muss ja irgend wovon leben. (Gut, dass ich mich wieder nicht erinnern kann, dass ich schon wieder über 40 Euro da gelassen habe, nur um übers Wochenende zu kommen. Das waren noch Zeiten, als das ein ganzer Wocheneinkauf und mehr war. Ich hatte erzählt, dass ich meinen Honda mal in den Inflationsrechner gesteckt hatte und daraufhin raus bekommen habe, dass in den letzten 20 Jahren die Rate aufsummiert und mit Zinseszins bei gut 50% gelegen hat? Scheiß Immobilienkriese! Verkacktes Corona! Faschistische Invasionskriege!)


Aber bevor ich mich wieder aufrege: Nach dem Supermarktbesuch bin ich dann auch schnurstracks wieder zurück zum Auto. Wusste ja nicht, wie lange J in der Stadt braucht. Ich hatte mich gerade auf den Weg in den Kurpark gemacht, um mich dort ein bisschen auf eine der Bänke zu setzen und auszuruhen, da kam aber auch schon die Nachricht, dass sie wieder auf dem Rückweg wäre. Hab mich dann ins Auto gesetzt und die Fenster runter gekurbelt. Weil, schwülwarm war es obendrein ja noch. Und das auf den Nasenschnodder oben drauf!


Wie auch immer, das war der Donnerstag vor einer Woche. Ich bin scheinbar trotz der vielen Artikel, die sich in den letzten zwei Wochen von selber veröffentlicht haben, noch immer hinterher. Ich weiß auch noch gar nicht, ob dieser Artikel dann online geht, wenn ich ihn geplant habe. Denn: Das Meeting! Im Harz! Und wir sind wahrscheinlich mit dem BMW unterwegs, weil mein Ersatzfahrzeug ja noch immer nicht angemeldet ist, ich freu' mich ja so. Bürokratie, Fachkräftemangel, was weiß ich.

Flohmarkt Eitorf

Ein paar Einträge habe ich noch, die zumindest schon mal mir Bildern bestückt sind, zu denen ich also nur Text verfassen muss. Gut, wenn man ein bisschen vorgearbeitet hat. Aufgrund meiner derzeitigen, leicht fiebrigen Verfassung wird dieser Text aber nicht unbedingt so richtig sinnvoll werden, fürchte ich. Aber ich versuche es trotzdem mal. (Ich mein, ich habe mir gerade freiwillig Tee gekocht, in der Hoffnung, dass das gegen den Husten und den Nasenschnodder hilft. Ich! Tee! Menschen, die mich kennen, wissen, was das bedeutet!) ;-)

10.5.: Irgendwann, am Anfang des Monats also, da waren wir in Eitorf, weil da Flohmarkt war und wir da tatsächlich, glaube ich, soweit ich mich erinnern kann, vorher noch nie gewesen sind. Eitorf ist ja nun ähnlich groß wie Hennef, von den Einwohnerzahlen her, nur dass das hier stärker konzentriert ist auf die eigentliche Stadt, habe ich den Eindruck, während sich Hennef ja bekanntlich auf hundert Dörfer verteilt. Dementsprechend hoch waren unsere Erwartungen, was das Angebot und die Anzahl an besuchern angeht. Und wir wurden auch nicht enttäuscht: Der Andrang war recht hoch! Nun war allerdings auch das Wetter sehr gut und dementsprechend wurden viele Leute angelockt.


Ich hatte die Sony mit dem kleinen Zoom dabei, wie ich das bei Flohmärkten ja eigentlich immer so machen. Einerseits ist das 35-105er zwar nicht das beste Minolta-Objektiv, das ich in meinem Besitz habe, aber für den Zweck durchaus das Praktischste. Andererseits kann ich mit den diversen Adaptern für die Sony immer gut alte Objektive vor Ort testen und bewerten. Eine gute Kombination, also.

Der Flohmarkt selber hatte nebenbei auch so ein bisschen was von Rummel oder Stadtfest, hatte ich den Eindruck: Da war zB dieser komplett durchgetunte Amischlitten. Und das Karussel und natürlich die üblichen Stände, die man eigentlich mehr auf einem Wochenmarkt verorten würde, die frisches Obst und Gemüse zu Dumpingpreisen verschleudert haben. Wobei das ja selbst auf Flohmärkten mittlerweile inflationsbedingt nicht mehr so günstig ist, wie es noch vor zwei, drei Jahren mal war.


Wie immer lag mein Augenmerk aber mehr auf dem Entdecken alter Photographica. Und ich wurde nicht enttäuscht: Eine (wahrscheinlich) Zeiss-Balgenkamera begrüßte und schon ziemlich am Anfang, eine eher ungewöhnliche Fex-Matic kam als nächstes dazu und schon bald kam auch eine Yashica Electro 35 ins Spiel. Letztere hätte mich tatsächlich auch interessiert, nur leider war dieses Exemplar schon sehr lagergeschädigt und teilverrostet. Da habe ich dann lieber die Finger von gelassen, wie übrigens bei allem an jenem Tag. Habe mir das Geld lieber gespart. (Was angesichts des TÜV-Debakels und dem daraus resultierenden Zwang für ein neues Kfz vielleicht auch ganz gut so war.) Wobei ich ja doch noch immer extrem scharf auf die OM-2 Olympus war, die ich schon auf dem Hennefer Stadtflohmarkt gesehen hatte. Der Preis war allerdings noch immer weit über 100 Euro. Das mag angemessen sein, aber da mich eigentlich nur das 50/1.4 Zuiko interessierte, das da vorne drauf war, mir zu hoch. Dann soll jemand die nehmen, die auch den Rest davon gebrauchen kann. (Die OM-2 ist eine sehr gute Kamera und auch das 28mm, das noch in der Tasche liegt, ist ein schöne Objektiv; nur halt leider für mich eher uninteressant, weil ich beides bereits abgedeckt habe.) Ein paar Stände weiter habe ich mich mal wieder gewundert, was es alles für verschiedene Ausführungen von diesen billigen Plastik-Festfokus-sieht-aus-wie-SLR-ist-aber-gar-keine-Kameras es gibt! Diese hier kannte ich jedenfalls auch noch nicht und auch im Internet ist nichts dazu zu finden. Viel interessanter (und qualitativ hochwertiger) wäre da diese Fujica-DL100-Knipse gewesen, die ich so ca. 1982 einsortieren würde. (1983, sagt das Internet.) Die hätte ich tatsächlich fast mit genommen, aber dann habe ich mich erinnert, dass ich lieber SLRs sammle! ;-)

Danach wurde es etwas dünner, was die Kameras anging. Stattdessen gebrannte Mandeln, die ja mittlerweile auch ein vermögen kosten, selbst im Sommer, wenn eigentlich gar keine Saison dafür ist. Dass es nämlich trotz Anfang Mai schon recht warm war, sieht man zB daran, dass der Hund seinen eigenen Schattenspender bekommen hatte. Man will seine Haustiere ja nicht in der Sonne gar ziehen lassen.


Zum Schluss hin gab es dann doch noch die ein oder andere Kamera: Ein Porst, die sich bei genauerer Betrachtung als eine Fuji entpuppte, die mich auch tatsächlich interessiert hätte, weil ich da ja schon eine von habe, die aber Ladehemmungen hat, deren Objektiv aber superb ist. Aber auch hier habe ich wegen unbekannten Zustands lieber die Finger weg gelassen. Das war so ein Stand, der ansonsten eher modernen Kram verkaufte, keine Ahnung, wo er diese 1970er-Kamera gefunden hatte. Und apropos Porst, da gab es noch diese Lucky, auch nur ein paar Stände weiter. Das ist dann echt richtig rudimentär. Kann auch Spaß machen und alles diese Dinger in dieser Bauart haben ja den Vorteil, dass sie praktisch nicht kaputt gehen können, weil, was ist da schon an Technik drin? Nix! Passend dazu daneben die Porst 16mm Ratsch-Ratsch-Kamera. Ähnlich alt, aber wegen des Filmmaterials eher zu meiden, meiner Meinung nach.

Aber das eigentliche Highlight des Tages kam ganz am Schluss: Diese alte Rolleiflex! Wenn die nicht so total abgeranzt gewesen wäre, wenn wenigstens der Fokus nicht festgesteckt hätte! Aber für ebenfalls über 100€ in dem Zustand? Gut, eine Rolleiflex aus der Zeit ist das wahrscheinlich selbst in dem Zustand noch wert, aber da muss man ja mindestens das Doppelte rein stecken, um sie wieder ans laufen zu kriegen, und das sind die kosmetischen Probleme noch nicht mal behoben. (Die Mattscheibe war übrigens auch gebrochen.) Also habe ich die schweren Herzens stehen gelassen.

Statt nach Hause sind wir dann noch an die Sieg gegangen, einfach noch ein paar Meter rum laufen. Aber dazu gibt es einen eigenen Eintrag.