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Mondorf (1): Rhein und Hafen

11.7.: Samstagabend, Spieleabend. Wir waren bei C in Mondorf und haben eine Runde... ich hab vergessen, wie das Spiel heißt! Verdammt, es ist zu heiß, ich hab's vergessen! Dieses mit den Wagen, die man immer rund ums Dorf fährt, mit Kram belädt, dann Reisende damit anlockt, nebenbei Aufträge einsammelt und dann in die Pampa reist, um die Reisenden abzuliefern und die Aufträge zu erfüllen. Aber wie hieß das jetzt noch mal? "Merchants of the Dark Road". Na schau mal einer an, es gibt doch sinnvolle Anwendungen für KI! :-D Auch wenn Google mal wieder drei Anläuft gebraucht hat und ich ihm sagen musste, dass eines der Dörfer "Farglen" hieß. ;-) Ein sehr brauchbares Spiel, übrigens. Auch, wenn ich nicht gewonnen habe. Also, ganz knapp. Wir lagen alle drei nah beieinander.


Jedenfalls. Danach sind wir raus. Weil, es war warm und die Sonne hat geschienen und man kann nicht oft genug runter zum Rhein. Da ich auf dem Weg so viele Fotos gemacht habe, dass das gut für zwei Einträge reicht, habe ich genau dieses dann jetzt auch gemacht: In der Mitte geteilt. Ein Artikel beschäftigt sich mit dem Weg entlang des Rheins bis hinter den Mondorfer Hafen, der zweite mit der fast leeren Siegmündung, dem Rückweg und dem Strandfest, das da unten abging. Ich sollte echt mal aufhören, so viele Bilder zu machen, ich komm mal wieder nicht hinterher! ;-)


Wer also haufenweise Fotos vom Rhein mit drumherum in der brütenden Sonne total vertrocknetem Ex-Grün sehen möchte, der kann gerne den "erweiterten Eintrag" lesen. Alle anderen: Was macht ihr hier eigentlich? ;-) Deswegen: Klick! "Mondorf (1): Rhein und Hafen" vollständig lesen

Siegburger Sommereindrücke

10.7.: Dafür, dass es mal eine Zeit gab, in der wir eher extrem Selten nach Siegburg gekommen sind, sind wir in letzter Zeit eigentlich alle zwei, drei Wochen da. Langsam werden die Bilder, die ich da schieße, langweilig! ;-) Problem ist halt, dass man gewisse Dinge in Hennef einfach nicht mehr bekommt, weil die entsprechenden Läden nicht existieren. Und ja, ich bin so altmodisch und unterstütze den lokalen Handel, bis sie mir endgültig die letzte Türe vor der Nase zu schlagen! Weil, ist ja auch scheiße, wenn die Einzelhändler auch noch alle arbeitslos werden.


Wie immer hatten wir hinter der Feuerwehr geparkt. Ich muss mir mal merken, wie der Parkplatz heißt. Ich vergess das immer wieder. Da jedenfalls, am Fuße der Abtei. Wo ich dann auch wie immer die ersten Fotos gemacht habe. Hatte mal zur Abwechslung die Sony dabei. "Abwechslung". Ich habe den Eindruck, das ist meine primäre Kamera geworden. Ich muss den Tatsachen wohl ins Auge blicken! ;-)


In der Stadt natürlich im Buchladen gewesen. Die renovieren / bauen noch immer das ganze Gebäude um, noch immer alles mit Gerüsten verbaut und Gedönsen abgehängt. Weil, da wurde wohl scheinbar irgendwas geschliffen. Jedenfalls waberten die Staubwolken durch den Laden und ich habe das direkt mal im Bild festgehalten. Kann ja auch nicht gesund sein. Also, hauptsächlich für die Mitarbeiter, die da den ganzen Tag drin stehen mussten. Die Bauarbeiter eine Etage höher hatten sicher Masken! Hier unten half nur: Tür geschlossen halten!


Schwer bepackt sind wir dann erst mal zurück zum Auto und haben alles in den Kofferraum gelegt. Also, auf die umgelegte Rückbank. Da ist ja echt Null Platz im Aygo. "Kofferraum" sollte man das eigentlich nur nennen dürfen, so man denn auch einen solchen darin unterbringen könnte, wenn man denn müsste. ;-) Da die Parkzeit noch nicht abgelaufen war, haben wir danach noch eine halbe Runde um die Abtei gemacht. Also, eigentlich nicht "um", weil eine halbe Runde impliziert, dass man den gleichen Weg aber ich lenke ab. :-D


Ich wäre ja auch noch gerne auf die Abtei hoch gegangen, wie wir das sonst schon mal gemacht haben, aber es war einfach mal wieder viel zu warm und so lang hatten wir dann doch nicht im Voraus für den Parkschein bezahlt. Deswegen nur den kurzen Gang gemacht.

Hinterm Flughafen in der Wahner Heide

9.7.: Und dann war schon wieder Donnerstag und ich war schon wieder auf dem Weg nach Lülsdorf, um bei meinem Bruder die Blumen zu gießen, oder zumindest um zu kontrollieren, dass andere Leute die Blumen gegossen haben. Ich bin da ja so gut für geeignet, denn ich habe bekanntlich einen besonders grünen Daumen. (Das war jetzt ironisch gemeint. Mein grüner Daumen reicht gerade dafür, bei der Mutter im Garten die Brombeerranken auszureißen und mir dabei Arme und Beine mit Schrammen zu versehen. Alles andere ist eigentlich nicht so mein Ding.)

Jedenfalls fahre ich auf dem Weg da runter ja normalerweise an dem einen Parkplatz Nähe Troisdorf vorbei. Weil mir das aber langweilig wurde und ich ja auch noch ein paar Bilder haben wollte, bin ich mal ausnahmsweise hinterm Flughafen lang, also an der ehemaligen belgischen Kaserne vorbei. (Es gibt also heute nicht schon wieder Fotos vom Rhein.)


Musste feststellen, dass von der Kaserne ja tatsächlich nichts mehr übrig ist. Da ist jetzt nur noch ein Wanderparkplatz uns sonst nur noch eingezäuntes Brachland. Weil, das soll offen bleiben, so als Biotop und so. Von den entsprechenden Viechern, die hier irgendwas abgrasen sollen, habe ich allerdings nichts zu Gesicht bekommen. Nun bin ich aber auch direkt rüber über die Straße und an der alten Panzerwaschanlage vorbei.

Von hier aus konnte man auch schon die ersten startenden Flugzeuge beobachten. Da war zum einen diese Eurowings, die ich durch die Bäume hindurch erwischt habe. Warum die jetzt in die Richtung gestartet ist, keine Ahnung. Wahrscheinlich war so Windstill, dass heute jeder in die Richtung starten durfte, zu der er/sie/es gerade Lust hatte. Da war nämlich noch diese kleine Maschine vom Bund, die von der Querwindbahn nach Osten hin abhob. Und da an diesem Donnerstag der Herr Bundespräsident zu Besuch im Haus der Geschichte war, um den letzten Brocken Steinkohle, der in Deutschland gefördert wurde, dem Museum zu übergeben, und der ja Abends sicher wieder zu Hause in Berlin sein möchte, behaupte ich jetzt einfach mal - ohne überhaupt auch nur einen einzigen Beweis dafür zu haben -, dass ich den Herrn Steinmeier in seinem Flieger sitzen gesehen habe. Also, ungefähr ein halbes Pixel groß, vielleicht, wenn er gerade zufällig raus geguckt haben sollte. :-D Da Hatte ich nämlich bereits zurück auf das 50er gewechselt, deswegen ist das sehr, sehr klein.


Wer jenseits der Panzerwaschanlage noch weitere Flugzeuge (flimmernd in der Hitze des Flughafens Köln-Bonn) sehen möchte, der darf gerne auf den "erweiterten Eintrag" klicken. Ich habe mal wieder ganz, ganz viel auf den Auslöser gedrückt. Ich hatte ja auch extra das Tamron ATX eingepackt, damit ich mit wahnsinnigen 400mm Bilder machen konnte, aber es war über'm Asphalt tatsächlich extrem heiß, sodass die alle nicht sonderlich scharf geworden sind. Aber so ein Flimmerfest ist auch ganz interessant zu sehen. ;-) Also: KLICK! "Hinterm Flughafen in der Wahner Heide" vollständig lesen

Kunst und Insekten auf der Burg Blankenberg

3.7.: Und dann waren wir letzte Woche mal in Blankenberg. Weil, da waren wir schon länger nicht und da gibt es Motive - die ich zwar schon hundert Mal fotografiert habe, aber noch nicht mit dieser analogen Kamera! Also, jetzt nicht diese Bilder hier, sondern die, die ich mit der Gevabox gemacht habe, die ich auch dabei hatte. Wie habe ich es eigentlich geschafft, trotzdem noch so viele digitale Fotos zu machen? Unerhört! ;-)


Das letzte Mal, als wir hier oben waren, hatte ich im Tal feste bremsen müssen, weil, Vollpfosten, und danach steckte am Honda die Bremse fest. Jetzt also zum ersten Mal mit dem Aygo hier oben und ich muss sagen: Für steile Berge ist der nicht konzipiert! ;-) Aber egal, wir sind den Hügel hoch gekommen und hatten dann wie immer am Katharinenturm geparkt. Von da aus sind wir dann einmal ein die "Stadt" gegangen, nachdem ich die üblichen Dinge fotografiert hatte: Hexen, Holz, Äpfel, Schilder, den ganzen Kladderadatsch. ;-) Wie man sieht, sind wir erst mal hinten rum, um unter der gerade erst fertig gestellten Stadtmauer durch zu gehen, wo jetzt der Kinderspielplatz ist. (Ohne Bilder. Hatte ich letztes Mal schon. Nicht, dass mich das sonst abhalten täte, aber. ;-))


Unser Ziel war nämlich eigentlich die Kunst auf der Burg, aber die ist halt auf der ganz anderen Seite der Stadt, sodass wir recht flott hier durch sind und auch nur ganz kurz auf der Bank gesessen haben, um ins Tal zu schauen. Wer also Kunst und Insekten und Blumen und die Kühe im Siegtal sehen will, der möge auf den "erweiteren Eintrag" klicken! "Kunst und Insekten auf der Burg Blankenberg" vollständig lesen

Lülsdorf am Rhein bei Nieselregen

2.7.: Ich muss gestehen, hier am Rhein war ich ja jetzt auch schon öfter, für nächstes Mal muss ich mir mal eine andere Stelle suchen. Außerdem habe ich hier das 55/3.5 eher weniger als Makro eingesetzt, sondern einfach als normales Normalobjektiv. Was ja auch geht. Zudem kam nochmal das 135/2,8 E-Serien-Objektiv zum Einsatz, weil, das hatte ich auch länger nicht auf der Kamera und das macht doch auch so hübsche Bilder.

Auf dem Hinweg zu meinem Bruder, um da die Blumen zu füttern (Tiere wässern brauche ich ja götterseidank nicht mehr), dachte ich schon: Brennt der Aygo?! Hat sich eine Ukrainische Drohne verirrt und versehentlich die Raffinerie gegenüber angesteckt? Nee, weit gefehlt: Die waren nur was am Abfackeln, also die ganz normale Sauerei, die total legal alle paar Wochen passiert, wenn der Druck wieder zu hoch ist. Was für ein ekelhafter Gestank. Vor allem, dass man den schon so 10 Kilometer entfernt wahrnehmen kann. Bei so einem kleinen Flämmchen.


Ich muss zugeben: Es war auch ordentlich windig. Die ganze Sauerei ist dementsprechend flach über das Land gepustet worden. Dementsprechend wenig hat sich das scheinbar verteilt. Ich mein, auf dem Bild da unten mit dem 135mm kann man die Flamme ja sehen, das sieht ja nicht wirklich nach viel aus. So ein mittleres Lagerfeuer zu St. Johann oder sowas. Aber ein Gestank? Heilige Umweltverschmutzung, Batman! Da regen sich die Leute wegen einem oder zwei Windrädern auf! Naja, immerhin waren die Schiffe trotzdem unterwegs und ich hatte somit ein paar Motive mehr, während es genieselt und gestürmt hat. Wundere mich, dass ich nachher auf meinen Klamotten keine öligen Flecken hatte.


Dann hab ich aber doch mal ein bisschen Makros gemacht. Ich weiß, ich weiß, auch den Spielplatz da unten am Rhein habe ich bestimmt schon hundert Mal gemacht. Aber mit dem Makro kriegt man dann doch noch andere Perspektiven zu sehen. Da kann man schon erstaunlich nah mit an Objekte ran gehen. Hier jedenfalls eine Sammlung von Scharnieren und Aufhängungen und Bolzen und Muttern und Gedöns, alles von der Schaukel, die das steht.


Die Wippe habe ich mir dann auch noch vor genommen. Wobei der Blick durch die Henkel durchaus auch noch mit einem "normalen" Fuffi machbar gewesen wäre. Hier gab es auch noch einiges an faschistoiden Aufklebern, die einer über die Regenbogenaufkleber gepappt hatte, aber das ist man ja mittlerweile gewohnt und ich hab das hier gar nicht mehr ausgestellt, um den Armschläuchen nicht auch noch eine Plattform zu bieten. Alles normal, eben. :-/


Von hier habe ich mich dann aber auch schleunigst auf den Heimweg gemacht, ich musste schließlich noch beim Discounter vorbei, den eigenen Kühlschrank füllen. Der Aygo ist zwar ein nettes Stadtauto, aber zwei Einkäufe gleichzeitig sind damit einfach nicht drin, da war der Honda durchaus geräumiger. Aber der hat ja keinen TÜV, schnüff. Nicht alles, was sich reimt, ist auch wirklich gut. ;-)