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Sövener Karneval

Am Sonntag waren wir spazieren, weil die Sonne geschienen hat. Haben wir uns gedacht, gehen wir doch hoch nach Söven, da ist es auch ganz schön. Zwei Dinge, mit denen wir nicht gerechnet haben: Der Wind hat geblasen wie bekloppt und die Wolken waren schneller. Dementsprechend hatte ich Glück, dass ich die dicke Jacke an hatte. Und eine Mütze. Und über der Mütze noch die Kapuze. Was für ein Sturm! (Der hat abends dann übrigens Schnee gebracht. Brrr!)


Auf dem Weg den Hausberg hoch haben wir als erstes mal einen Falken erwischt, wie er über dem Feld Ausschau nach Futter hielt. Und dann noch Eselchen. Und dann Karneval. Ach ja, richtig, da war ja was. Waren genau pünktlich zum Rattata da, der Zug ging gerade los. Das erklärt dann auch die gefühlt 100 Autos, die uns unterwegs überholt habe.Was wollen die da? Ich mein, das ist Söven, nicht der Rosenmontagszug in Köln!?! Aber was weiß ich schon. Vor allem diese ganzen auswärtigen Kennzeichen: Köln, Hannover, und ich habe glaube ich auch ein Hamburger gesehen! Ahrweiler. Watt is nochens NR? War auch da. Muss ja irgendwas besonderes an Söven dran sein. Whatever.


Habe dann die Kamera mal schön auf sämtliche Kostüme gehalten, von denen ich hier ein paar ausstellen möchte, bei denen nicht zu viele Leute zu erkennen sind. Musste da ein bisschen nachhelfen, teilweise, wie immer. Es gilt: Wer sich wiedererkennt, möge sich melden, wenn er/sie/es hier nicht sein will.

Weiter geht es im "erweiterten Eintrag", weil. Es sind schon wieder viele, viele Fotos. KLICK. ;-) "Sövener Karneval" vollständig lesen

TR Orga 2026 - Teil 3: Heimreisetag

So ein Wochenende vergeht ja recht schnell, sodass es plötzlich schon wieder Sonntag war und wir an die Heimreise denken mussten. Die Sonne ging im Nebel auf und warf interessante Schatten entlang der Kapelle auf dem Berg, auf dem wir am Tag davor nur rum gelaufen waren. (Bewegung ist so wichtig! Gerade im Alter! ;-))


Jedenfalls, zwischen Zimmer ausräumen und Tasche packen kaum zum Fotografieren gekommen, sodass sich die Bilder hier erst einmal auf den Hinterhof vom Haus Buntspecht beschränken. Erst, als wir uns dann auf den Weg gemacht haben, habe ich ein paar Bilder aus dem Auto heraus geschossen. Ich habe endlich mal dran gedacht, die Kamera mit nach vorne zu nehmen. Jenseits der ersten Windräder wallte dann auch den Nebel ganz gewaltig durch die Täler. Besonders rund um Finnentrop stießen die Bergspitzen ganz malerisch durch die Wolkendecke. Schade, das kommt auf den Bildern gar nicht so spannend rüber, wie es in der Realität aussah. Liegt auch daran. dass ich das kleine Tele drauf gemacht hatte weil ich ja eigentlich gedacht hatte, dass ich die Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke abklappere.


Da dann auch wieder die Rangierlok im Bahnhof rum gurken gesehen, musste wieder an AK denken, schöne Grüße an der Stelle. Die könnte einfach mal die Lok für ein Wochenende ausleihen und einen Zug ins Sauerland fahren! ;-) Aber ich fürchte, da hat die Bahn so als Konzern andere Pläne.

Irgendwann - sag ich ja immer wieder - müssen wir auch mal entlang der Strecke aussteigen und uns umschauen. Da stehen lauter interessante Gebäude rum. Kirchen und Industrie. Da steckt bestimmt eine Menge Geschichte in der Gegend. Wäre ja was für mich, ich mag Geschichte(n) ja grundsätzlich.


Und das war dann schon das Wochenende in Stockum. War ja mal wieder kurz. Könnte durchaus auch einen Tag länger sein wie der "echte" Meeting. Aber ist so schon recht teuer und Zeitaufwendig. Aber immer wieder schön, sich mit den anderen zu treffen. Die sieht man einfach viel zu selten. Wobei, dieses Jahr voraussichtlich noch drei Mal, zumindest den harten Kern und in unterschiedlicher Besetzung. Weiß noch gar nicht, wo ich die Zeit her nehmen soll... ;-)

Trekdinner in der Karawane

Zu Karneval versuche ich ja möglichst immer, das Auto stehen zu lassen. Nicht, dass ich was trinken würde, was meine Fahrtüchtigkeit beeinflussen täte. Eher im Gegenteil: Besoffen Clowns und bekiffte Piraten rennen einem ständig vors Auto, ohne auch nur den Ansatz von links und recht gucken. Also, lieber daheim bleiben oder maximal zu Fuß zum Zug gehen. Nicht, dass es besser wäre, wenn einen dann jemand anderes im besoffenen Zustand überfährt, aber immerhin ist man dann nicht auch noch Schuld.

Eine Ausnahme mussten wir dieses Jahr dann aber doch machen: Es war Trekdinner, nachdem das ja extra für uns um eine Woche verschoben worden war. Waren letztens Wochenende ja im Sauerland. Deswegen mussten wir uns blicken lassen. Außerdem: Karawane, gutes Essen. Und natürlich ist es auch immer schön, die Freunde zu treffen. (Aber die kommen erst an dritter Stelle, wie man sieht! ;-))


Da wir eine Viertestunde zu früh waren, haben wir noch den Weg runter zur Hauptstraße eingeschlagen, vielleicht sit ja noch was vom Zug zu sehen. Nö, war schon vorbei. Stattdessen kam uns der P entgegen. Der hat sich - zack - wieder mal den Parkplatz direkt vor der Karawane gesichert! Der hat immer ein Glück! ;-)

Dann geklönt und gequatscht und den anderen erzählt, dass wir am Morgen schon mit dem kotzenden Kater, der seit zwei Tagen nichts gefressen hatte, zum Tierarzt waren, inklusive Wochenend- und Feiertagszuschlag! (In Eitorf übrigens, bei der Frau Dr. Hümmelchen, sehr nette Tierärztin. Aber doch schon sehr weit weg. Der Kater war so tapfer und hat gar nicht gemauzt, obwohl die Straßenverhältnisse ja eher beschissen sind. Spoiler: Er frisst wieder!)


Ansonsten: Das war dann auch schon das. Kein Protokoll, nur diesen Blogeintrag. Es hätte sicher mal wieder einiges mitzuschreiben gegeben, aber ich war irgendwie nicht in der Stimmung. War ja auch schon Stress genug an diesem Tag gewesen. Essen war wir immer hervorragend, auch wenn die Meckerköppe rechts am Tisch (von mir gesehen) wieder keine Pilze mochten. Tststs, dabei kamen die extra frisch aus Jordanien. (Wahrscheinlich nicht, aber das Rezept.) Kann immer nur empfehlen, in die Karawane zu gehen. Habe da noch nie was zu essen bekommen, was mir nicht geschmeckt hätte.

TR Orga 2026 - Teil 2: Auf den Kapellenberg und in den Froschwald

8.1.: Samstags ist es ja mittlerweile schon Tradition - wenn man das nach drei Jahren, die wir jetzt her kommen, so nennen kann -, dass wir auf den Berg mit der Kapelle steigen. Ist das ein Berg oder noch ein Hügel? Steil genug ist es jedenfalls. Entlang der Pilgerstätten geht es da spiralförmig hoch und unterwegs begegnen einem die Maus und diverse Bänke. (Hoffentlich ernährt sich die kompakte Begrüßungkatze nicht von diesen Mäsuen! ;-))


Von oben hat man einen tollen Blick ins Dorf unter einem, was ich mit dem "neuen" Sigma dann mal richtig ausgenutzt habe. Das ist dann jetzt der erste Eintrag, in dem ich das mal ernsthaft verwendet habe, nicht einfach nur, weil ich testen wollte, was es kann. Das Licht war gut, so musste ich nur selten über ISO 400 hinaus gehen. In der Ferne, jenseits der Windradbaustellen, lauerte zwar diesiges Wetter, aber insgesamt hatten wir echt Glück an diesem Tag. Drinnen in der Kapelle ist es aber wie immer zu dunkel. Und irgendwann habe ich dann auch auf das 200mm AI gewechselt, weil man hier oben gar nicht so weit weg ist, dass sich 400mm lohnen! Gut, man kann die Raben am Kirchturm erkennen, aber dafür ist der Kirchturm gar nicht ganz ins Bild zu kriegen!


Auf dem Abstieg nach unten habe ich dann mal die Makrofähigkeit des 35-70/2.8 benutzt, um die roten Beeren am Ilex zu fotografieren. Die der S zuerst als Blüten identifiziert hatte! Ich hoffe, der hat wenigstens beim Autofahren 'ne Brille auf! ;-) Ansonsten habe ich den sonst üblichen Schnee nicht vermisst, auch bei Frühlingswetter hat das Dorf einige hübsche Motive zu bieten. Gut, die Gärtnerei ist eigentlich mehr hinten raus hübsch, wo die ersten Krokusse in den Gewächshäusern standen, aber dafür habe ich keinen guten Winkel gefunden, um ein Bild zu machen.

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TR Orga 2026 - Teil 1: Stockumer Kirche

7.2.: Es ist wieder diese Zeit im Jahr, in der wir mal eben schnell ins Sauerland düsen, um dort unser Organisationhs-Meeting der Tomb Raider Fans abzuhalten. Wie immer haben wir uns den Sprit mit A geteilt, der so einen schicken, weißen, dieselbetrieben Audi hat, in den ein ganzen Haufen Spiele rein passt. Und Technik. Und Klamotten, wenn es sein muss. ;-) Das ist praktischer, als mit dem Honda rumzufahren, und besser für die Umwelt.


Begrüßt wurdsen wir wie immer von einer der beiden Katzen, die da im Hühnerstall nebenan hausen. Wobei, die sind so gut genährt, entweder gibt es hier viele Mäuse oder die leben nicht nur im Stall. Eine süße Moopse, jedenfalls! Nachdem wir dann den Audi entladen hatten und das Bett bezogen war, zog es mich mal wieder an die frische Luft, weil Bewegung tut gut. Deswegen gibt es gleich mal ein paar Bilder von rund um der Stockumer Kirche und von innen drin, die Tür war nämlich offen.


Draußen wacht diverse Viecher an die Kapitälchen der Säulen neben dem Eingang, den ich zuerst versucht hatte, der aber verschlossen war. Da hing dann dieses Schild: Die Nordseite ist offen. Oder so ähnlich. Da mir die Sonne entgegen schien, habe ich blitzschnell aus meinen nicht vorhandenen Pfadfinder-Kenntnissen geschlossen: Ich stehe gerade im Süden! Und siehe da, auf der anderen Seite war tatsächlich offen.


Ich sag ja immer, die Katholischen haben die hübscheren Kirchen. Auf jeden Fall die, mit mehr Klimmbimm und Brimborium. Deswegen findet man da immer was zum Fotografieren und da ich außerdem komplett alleine in der Kirche war, hatte ich auch kein schlechtes Gewissen, dass die alte digitale Spiegelreflex so laut Schlack! macht, wenn sie auslöst. (Für die analoge war es hier drin def. zu dunkel, die hatte ich nämlich mit einem 100er Kentmere geladen.) Also nur diese schäbigen Digitalfotos. Schlimm! Schlimm, schlimm! ;-)


Nachdem ich die Kirche dann wieder zu Gunsten der Wärme drinnen im Haus Buntspecht getauscht hatte, gelüstete es einigen in der Gruppe nach frischen Chips und Gedöns. Dementsprechend wurde ein kleiner Außentrupp zusammengestellt und es ging zum nahe gelegenen Discounter. Unterwegs gab es Hühner. Drinnen übrigens auch, im Kaminzimmer. Allerdings keine echten. A hat dann noch das Feuer entfacht und wir haben alle noch eine Runde gespielt, bevor es Abendessen gab. Nicht unbedingt in dieser Reihenfolge, aber ja. Wobei, wir hatten unser Viererspiel Men-Nefer nach dem ersten Zeitalter unterbrochen, weil glaubten, die Pizza käme dann vielleicht auch mal zügig. War aber nicht so, sodass wir das Spiel erst am nächsten Tag beenden konnten und in der Zwischenzeit lieber was anderes gezockt wurde.