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Schwarz-weiß und analog, Teil 328a: Linz am Rhein

Kentmere 400 #16, 29. November 2025
  • Nikon F801S, Nikkor 35mm 1:2 AI
  • Entwicklung: D-76 Stock #9+#10 21° 16:15 Minuten, Adofix Plus 1+5 #19+#20, 7:00 Minuten, Adoflo II 1+200
Schlechtes Wetter, keine Zeit: Also ein paar s/w-Fotos raus hauen. Da waren wir im November letzten Jahres stehen geblieben, als wir mit C erst in Linz und dann in Vettelschoss waren. Den digitalen Eintrag habe ich ja damals einigermaßen sinnvoll trennen können, diesen analogen eher nicht. Da habe ich eher willkürlich gesagt: Ne, danke, das wars, die restlichen kommen in einen zweiten! Weil: Ich werd ja sonst nie fertig mit Tippen. Ach ja, fast alle Bilder mit der F801 und dem 35/2 AI. Die zwei oder drei mit dem 200/4 AI habe ich entsprechend markiert.

Geparkt hatten wir draußen unter der Bahn, sodass ich da als erstes mal einen der Leitungsmasten mitgenommen habe. (1/4000s, f/4.) Für diese Motive ist der 400er dann doch etwas zu schnell gewesen, ich war zwischendurch immer wieder froh, dass die F801 so schnelle Zeiten kann, dass ich nicht ständig auf f/8 runter musste. Nicht, dass ich das nicht trotzdem zwischendurch immer mal wieder gerne gemacht habe. ;-)

Auf dem Platz, den man als erstes zu sehen bekommt, wenn man die Stadt aus dieser Richtung betritt, steht dieser große alte Baum. (1/500s, f/4) Bäume nehme ich ja fast so gerne mit wie Bahnmasten. ;-) Dieser hier ist daher keine Ausnahme.


Am Anfang stand das Stadttor. (1/500s, f/4.) Man sieht, der Kentmere 400 kribbelt bei dem bedeckten Wetter recht heftig, aber das macht auch was her. Gibt dem ganzen so ein altes Feeling. Wenn die Leute keine moderne Kleidung an hätten, könnte das auch 50 Jahre alt sein, das Bild.

Straßenlaternen sind ein weiteres Hobby von mir. (1/2000s, f/2.) Hier weit offen, damit der Hintergrund schön weich wird. Hat ganz gut funktioniert. Das 35er ist ja doch schon ein bisschen weitwinkeliger, da bekommt man ja nur mit Tricks ein weiches Bokeh: Immer schön nah ran gehen! ;-)

Und dann ist da der Lindwurm. (1/125s, f/4.) Für diese schattigen Motive hatte ich des Wetters wegen den 400er eingelegt. Weil: Mit einem 100er, wäre das schon sehr hart an der Grenze gewesen. Wohl noch möglich, aber ich hätte ungern weiter aufgeblendet, denn dann wären die Zähne wieder nicht mehr scharf gewesen, oder die Zunge. Hübsches Tier, btw.


Die Bänke vorm Laden laden zum sitzen ein, aber, ich fürchte, sind nur für Kunden gedacht. (1/125s, f/4.) So ein typisches Bild für mich. Dass es noch immer leicht schief ist, sei mir verziehen, die Straße geht halt den Berg hoch. Trotzdem, colles Bild, eines der besseren in dieser Auswahl.

Genauso das Rennauto. (1/500s, f/4.) Vor allem mit der unscharfen Gasse im Hintergrund. Gefällt mir gut. Überhaupt stelle ich mal wieder fest, dass das 35/2 AI wirklich extrem hübsche Bilder produziert, gerade auch auf Film, wofür es ja eigentlich mal gedacht gewesen ist.

Für die Madonna habe ich dann tatsächlich mal aufs Tele gewechselt. (1/500s, f/8, 200mm.) Und mehr muss ich da glaube ich nicht sagen, oder? Auch dieses alte AI, das Objektiv, mit dem das Sammeln alter Festbrennweiten mal angefangen hatte, als ich es auf dem Rheinauenflohmarkt fand, macht eigentlich auch in jeder Situation, die ich ihm vor die Füße werfe, einen perfekten Eindruck!


Weihnachtsmann oder Pirat? Man weiß es nicht! (1/500s, f/8,) Jedenfalls klettert er den Mast hinauf. Will wahrscheinlich eine Durchsage machen. "Unartige Kinder bitte in einer Reihe aufstellen, Knecht Ruprecht kümmert sich gleich um euch!" Und die braven Kinder? Schon so gesellschaftlich indoktriniert, dass sie ihn anfeuern, wenn er den Kollegen den Popo versohlt. Oh, das ging jetzt aber in eine dunkle Richtung, sorry! ;-)

Dann lieber schnell das historische Rathaus anschauen. (1/250s, f/8.) Joah, es ist Weihnachten, man sieht es am Baum. Und natürlich kommt genau in dem Moment, wenn ich auf den Auslöser drücke, wer zur Tür raus! Man! :-D

Der Typ am Brunnen erinnert mich ein bisschen an Gandhi, aber das ist glaube ich reiner Zufall. (Wer ist eigentlich dieser Rainer, von dem immer alle reden?) (1/250s, f/4.) Da stehen noch mehr von seinen Kollegen rum, aber die habe ich mal links liegen lassen. Schönes Portrait-Bild.


Auch in historischen Altstädten wimmelt es von deutscher Schilderwut, hier pressefrisch dokumentiert. ;-) (1/2000s, f/2.) Auch hier: Weit offen für den Hintergrund. Kann man machen, den Schildern hat es jedenfalls nicht geschadet.

Das Stadtarchiv ist in diesem Kirchengebäude? Ehrlich? Oder habe ich was falsch notiert? (1/60s, f/11.) Ui, f/11! Da habe ich es aber echt ernst gemeint! Na, OK, gut, wofür hat man sonst einen 400er Film in der Kamera, um nicht auch mal kreativ ganz weit abzublenden?

Apropos Instagram: Da hat sich wohl dieser Straßenkünstler, der weit und breit nicht zu sehen war, auf der Hauswand verewigt. (1/125s, f/4.) Siehste: Wieder dunkel! Deswegen den empfindlichen Film genommen! Jedenfalls kann man da ein gewisses Talent erkennen. Auch wenn ich Möpse ja nicht soooo mag, die armen Tiere.


Hinterm Busch saß ein Bär. (1/125s, f/4.) Und das mitten in der Stadt! Wenn das der Dings wüsste, der damals den Bruno hat abknallen lassen! Sowas, sowas, sowas! Sodium und Go-More-Ah! (Das ist sowas wie Pokemonkarten, nur mir Salzsäulen. :-D) Wo war ich? Bär. Ja, der saß da. Sonst nicht viel zu berichten.

Wenn man in der historischen Altstadt keine Fachwerkhäuser fotografiert, macht mal was falsch. (1/60s, f/8.) zB dieses hervorragend erhaltene Exemplar. Praktisch, wenn das Dorf so klein und unbedeutend ist, dass es im WW2 nicht bombardiert wurde, in den Jahrhunderten davor aber eine gewisse Oberschicht beheimatet hat, die sich hübsche Häuser leisten konnte. Jahaaa, hier bekommt ihr sogar stark verkürzt dargestellten geschichtlichen Kontext! Und der kommt noch nicht mal aus der halluzinogenen KI! ;-)

Das Stadttorturmdings am anderen Ende habe ich natürlich auch mit genommen. (1/125s, f/8.) Leider sehr schief, was durch den Tunnelblick zwischen den Häusern durch noch verstärkt wird. Schade eigentlich. Und wieder kam mir wer isn Bild gerannt. Sach mal, tut datt Not?


Bewacht wird das Tor von diesem Kind aus Bronze. (1/60s, f/4.) Den Tropfen am Kinn hat es natürlich nicht immer, nur im Winter, wenn es feucht ist. Aber ansonsten ein sehr gut gelungenes Portrait. Gefällt mir Auch mal wieder gut.

Dreht man sich um: Alles voller Fachwerk. (1/60s, f/8.) So kam ich zum letzten Bild für heute. Von hier an ging es wieder bergab, wortwörtlich. Denn im nächsten Eintrag gehen wir den ganzen Weg zurück und dann runter an den Rhein, der schon auf uns gewartet hat, mit Fähre und allem. Deswegen: Sei auch DU wieder DABEI, klick die Glocke und den Daumen hoch! ;-)

Sövener Karneval

Am Sonntag waren wir spazieren, weil die Sonne geschienen hat. Haben wir uns gedacht, gehen wir doch hoch nach Söven, da ist es auch ganz schön. Zwei Dinge, mit denen wir nicht gerechnet haben: Der Wind hat geblasen wie bekloppt und die Wolken waren schneller. Dementsprechend hatte ich Glück, dass ich die dicke Jacke an hatte. Und eine Mütze. Und über der Mütze noch die Kapuze. Was für ein Sturm! (Der hat abends dann übrigens Schnee gebracht. Brrr!)


Auf dem Weg den Hausberg hoch haben wir als erstes mal einen Falken erwischt, wie er über dem Feld Ausschau nach Futter hielt. Und dann noch Eselchen. Und dann Karneval. Ach ja, richtig, da war ja was. Waren genau pünktlich zum Rattata da, der Zug ging gerade los. Das erklärt dann auch die gefühlt 100 Autos, die uns unterwegs überholt habe.Was wollen die da? Ich mein, das ist Söven, nicht der Rosenmontagszug in Köln!?! Aber was weiß ich schon. Vor allem diese ganzen auswärtigen Kennzeichen: Köln, Hannover, und ich habe glaube ich auch ein Hamburger gesehen! Ahrweiler. Watt is nochens NR? War auch da. Muss ja irgendwas besonderes an Söven dran sein. Whatever.


Habe dann die Kamera mal schön auf sämtliche Kostüme gehalten, von denen ich hier ein paar ausstellen möchte, bei denen nicht zu viele Leute zu erkennen sind. Musste da ein bisschen nachhelfen, teilweise, wie immer. Es gilt: Wer sich wiedererkennt, möge sich melden, wenn er/sie/es hier nicht sein will.

Weiter geht es im "erweiterten Eintrag", weil. Es sind schon wieder viele, viele Fotos. KLICK. ;-) "Sövener Karneval" vollständig lesen

TR Orga 2026 - Teil 3: Heimreisetag

So ein Wochenende vergeht ja recht schnell, sodass es plötzlich schon wieder Sonntag war und wir an die Heimreise denken mussten. Die Sonne ging im Nebel auf und warf interessante Schatten entlang der Kapelle auf dem Berg, auf dem wir am Tag davor nur rum gelaufen waren. (Bewegung ist so wichtig! Gerade im Alter! ;-))


Jedenfalls, zwischen Zimmer ausräumen und Tasche packen kaum zum Fotografieren gekommen, sodass sich die Bilder hier erst einmal auf den Hinterhof vom Haus Buntspecht beschränken. Erst, als wir uns dann auf den Weg gemacht haben, habe ich ein paar Bilder aus dem Auto heraus geschossen. Ich habe endlich mal dran gedacht, die Kamera mit nach vorne zu nehmen. Jenseits der ersten Windräder wallte dann auch den Nebel ganz gewaltig durch die Täler. Besonders rund um Finnentrop stießen die Bergspitzen ganz malerisch durch die Wolkendecke. Schade, das kommt auf den Bildern gar nicht so spannend rüber, wie es in der Realität aussah. Liegt auch daran. dass ich das kleine Tele drauf gemacht hatte weil ich ja eigentlich gedacht hatte, dass ich die Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke abklappere.


Da dann auch wieder die Rangierlok im Bahnhof rum gurken gesehen, musste wieder an AK denken, schöne Grüße an der Stelle. Die könnte einfach mal die Lok für ein Wochenende ausleihen und einen Zug ins Sauerland fahren! ;-) Aber ich fürchte, da hat die Bahn so als Konzern andere Pläne.

Irgendwann - sag ich ja immer wieder - müssen wir auch mal entlang der Strecke aussteigen und uns umschauen. Da stehen lauter interessante Gebäude rum. Kirchen und Industrie. Da steckt bestimmt eine Menge Geschichte in der Gegend. Wäre ja was für mich, ich mag Geschichte(n) ja grundsätzlich.


Und das war dann schon das Wochenende in Stockum. War ja mal wieder kurz. Könnte durchaus auch einen Tag länger sein wie der "echte" Meeting. Aber ist so schon recht teuer und Zeitaufwendig. Aber immer wieder schön, sich mit den anderen zu treffen. Die sieht man einfach viel zu selten. Wobei, dieses Jahr voraussichtlich noch drei Mal, zumindest den harten Kern und in unterschiedlicher Besetzung. Weiß noch gar nicht, wo ich die Zeit her nehmen soll... ;-)

Trekdinner in der Karawane

Zu Karneval versuche ich ja möglichst immer, das Auto stehen zu lassen. Nicht, dass ich was trinken würde, was meine Fahrtüchtigkeit beeinflussen täte. Eher im Gegenteil: Besoffen Clowns und bekiffte Piraten rennen einem ständig vors Auto, ohne auch nur den Ansatz von links und recht gucken. Also, lieber daheim bleiben oder maximal zu Fuß zum Zug gehen. Nicht, dass es besser wäre, wenn einen dann jemand anderes im besoffenen Zustand überfährt, aber immerhin ist man dann nicht auch noch Schuld.

Eine Ausnahme mussten wir dieses Jahr dann aber doch machen: Es war Trekdinner, nachdem das ja extra für uns um eine Woche verschoben worden war. Waren letztens Wochenende ja im Sauerland. Deswegen mussten wir uns blicken lassen. Außerdem: Karawane, gutes Essen. Und natürlich ist es auch immer schön, die Freunde zu treffen. (Aber die kommen erst an dritter Stelle, wie man sieht! ;-))


Da wir eine Viertestunde zu früh waren, haben wir noch den Weg runter zur Hauptstraße eingeschlagen, vielleicht sit ja noch was vom Zug zu sehen. Nö, war schon vorbei. Stattdessen kam uns der P entgegen. Der hat sich - zack - wieder mal den Parkplatz direkt vor der Karawane gesichert! Der hat immer ein Glück! ;-)

Dann geklönt und gequatscht und den anderen erzählt, dass wir am Morgen schon mit dem kotzenden Kater, der seit zwei Tagen nichts gefressen hatte, zum Tierarzt waren, inklusive Wochenend- und Feiertagszuschlag! (In Eitorf übrigens, bei der Frau Dr. Hümmelchen, sehr nette Tierärztin. Aber doch schon sehr weit weg. Der Kater war so tapfer und hat gar nicht gemauzt, obwohl die Straßenverhältnisse ja eher beschissen sind. Spoiler: Er frisst wieder!)


Ansonsten: Das war dann auch schon das. Kein Protokoll, nur diesen Blogeintrag. Es hätte sicher mal wieder einiges mitzuschreiben gegeben, aber ich war irgendwie nicht in der Stimmung. War ja auch schon Stress genug an diesem Tag gewesen. Essen war wir immer hervorragend, auch wenn die Meckerköppe rechts am Tisch (von mir gesehen) wieder keine Pilze mochten. Tststs, dabei kamen die extra frisch aus Jordanien. (Wahrscheinlich nicht, aber das Rezept.) Kann immer nur empfehlen, in die Karawane zu gehen. Habe da noch nie was zu essen bekommen, was mir nicht geschmeckt hätte.

TR Orga 2026 - Teil 2: Auf den Kapellenberg und in den Froschwald

8.1.: Samstags ist es ja mittlerweile schon Tradition - wenn man das nach drei Jahren, die wir jetzt her kommen, so nennen kann -, dass wir auf den Berg mit der Kapelle steigen. Ist das ein Berg oder noch ein Hügel? Steil genug ist es jedenfalls. Entlang der Pilgerstätten geht es da spiralförmig hoch und unterwegs begegnen einem die Maus und diverse Bänke. (Hoffentlich ernährt sich die kompakte Begrüßungkatze nicht von diesen Mäsuen! ;-))


Von oben hat man einen tollen Blick ins Dorf unter einem, was ich mit dem "neuen" Sigma dann mal richtig ausgenutzt habe. Das ist dann jetzt der erste Eintrag, in dem ich das mal ernsthaft verwendet habe, nicht einfach nur, weil ich testen wollte, was es kann. Das Licht war gut, so musste ich nur selten über ISO 400 hinaus gehen. In der Ferne, jenseits der Windradbaustellen, lauerte zwar diesiges Wetter, aber insgesamt hatten wir echt Glück an diesem Tag. Drinnen in der Kapelle ist es aber wie immer zu dunkel. Und irgendwann habe ich dann auch auf das 200mm AI gewechselt, weil man hier oben gar nicht so weit weg ist, dass sich 400mm lohnen! Gut, man kann die Raben am Kirchturm erkennen, aber dafür ist der Kirchturm gar nicht ganz ins Bild zu kriegen!


Auf dem Abstieg nach unten habe ich dann mal die Makrofähigkeit des 35-70/2.8 benutzt, um die roten Beeren am Ilex zu fotografieren. Die der S zuerst als Blüten identifiziert hatte! Ich hoffe, der hat wenigstens beim Autofahren 'ne Brille auf! ;-) Ansonsten habe ich den sonst üblichen Schnee nicht vermisst, auch bei Frühlingswetter hat das Dorf einige hübsche Motive zu bieten. Gut, die Gärtnerei ist eigentlich mehr hinten raus hübsch, wo die ersten Krokusse in den Gewächshäusern standen, aber dafür habe ich keinen guten Winkel gefunden, um ein Bild zu machen.

Weiter geht es im "erweiterten Eintrag". KLICK! "TR Orga 2026 - Teil 2: Auf den Kapellenberg und in den Froschwald" vollständig lesen