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Mehlem

16.10.: Ja, also, mittlerweile ist eigentlich alles total durcheinander. Dann ist auch egal. Immerhin ist der nun folgende Artikel auch eher auf der kurzen Seite. Irgendwann letzten Monat war ich in Mehlem, also da unten im tiefen Süden von Bonn, weil der Kollege vom Trekdinner Interesse am Aygo hatte. Hat sich mittlerweile nach der Vorführung dann auch zerschlagen; langsam gehen mir echt die Optionen aus, will nicht jemand? Keiner? Na dann geht er wohl doch nach Osteuropa...


Jedenfalls: Von hier unten hat man ja einen ganz hervorragenden Blick über den Rhein rauf zum Drachenfels. Und weil eich ein bisschen auf ihn warten musste, weil ich ja wieder viel zu früh war, weil ich nicht mitbekommen hatte, dass die Südbrücke nicht mehr komplett voller Baustellen ist, yay, bin ich ein bisschen hin und her gelaufen. ...und habe die üblichen Fotos von Belanglosigkeiten gemacht.

Unter anderem auch unten am Rhein gewesen uns mal wieder gewundert, wo das ganze Wasser ist, das da fehlt. Wetter war für Fotos eigentlich ganz gut, schon ein bisschen sehr sonnig und blau fast, hätte also durchaus noch eine halbe Stunde früher da sein können. Ist ja jetzt schon einen halben bis ganzen Monat her, wenn dieser Eintrag endlich online geht. Ich glaube, jetzt wäre noch interessanter, gibt doch im November sicher Nebel hier, oder?


Früher waren wir ja öfter mal in Mehlem, aber seit Corona kaum noch. Da war immer dieses regelmäßige Geocaching-Eis-Event, bei dem wir öfter waren. Gibt es das wohl noch oder hat das die Pandemie auch nicht überlebt? Schon erstaunlich, was diese Zeit alles nicht überlebt hat.

War aber nur ein kurzer Ausflug heute. Nachdem ich die Aygo-Absage bekommen hatte, hab ich mich dann auch schnell wieder auf den Heimweg gemacht. Den Rest des Tages musste ich ja auch schließlich mal was erledigen. Man kann ja nicht nur faul in der Gegend rum fotografieren. ;-)


Und so bleibt der Aygo wohl auf vorausschaubare Zeit wohl doch noch in meinem Besitz, es sei denn, es findet sich noch jemand, der da was mit anfangen kann... Schaumama... Ich mein, guckt ihn euch an, er ist doch eigentlich ganz schnuckelig! Wer will den bitte nicht haben und knuddeln und streicheln und Einhornpupsglitter aus dem Auspuff blasen? :-D

Seelscheid an zwei unterschiedlichen Tagen

14./15.10.: Wir kamen von Aachen, wir waren beim Blumenladen gewesen, also logischer Weise haben wir die Blumen auch direkt zum Friedhof gebracht. Und ich hab sie fotografiert, weil das ist das, was ich mache. Da führt kein Weg dran vorbei. ;-)


Das sind dann aber auch die einzigen drei Bilder. Ich muss zugeben, der Tag war dann doch schon extrem vorangeschritten und es war dann zeitlich doch schon ein bisschen zu spät, um noch einkaufen zu gehen, weshalb ich am Tag danach wieder in Seelscheid war. Dieses Mal aber dann halt oben im Dorf, wo ich wieder ein paar Bilder gesnappt habe.


Auch da nicht viele, aber das macht gar nichts, es gibt genügend andere Einträge zu dem Thema in diesem Blog mit sehr viel mehr Fotos. Aber ich mag ja immer diese kleinen Details am Straßenrand und je nach Tagesform und Lichteinfall entdecke ich auch immer neue. Außerdem musste ich das ja mal ausnutzen, dass ich die Mutter dazu bewegt bekommen habe, das Haus zu verlassen, zwei Tage nacheinander! ;-)


Das war dann aber auch schon das. Alles in allem eher ereignisarm. Weswegen dieser Eintrag auch so kurz ist. Aber das muss ja nichts schlechtes sein. Viel zu viel Reize stürmen heutzutage ja auf einen ein...

Spiel 2026, Pt. 5: Meine armen Knochen

25.10.: Nachdem wir uns eine halbe Stunde lang den Hintern platt gesessen, dann eine halbe Stunde die Fuße platt gestanden hatten und uns dann auch noch von irgend einem Volladdierer ins Gesicht haben niesen lassen müssen, war es endlich so weit: Der letzte Tag der Spiel in Essen war eröffnet. Und der Andrang war jetzt irgendwie nicht spürbar geringer als am Donnerstag, obwohl zu diesem Zeitpunkt wohl noch Tageskarten zu bekommen gewesen wären. (Am Abend war dann aber tatsächlich ausverkauft.) Wir also rein und ich habe weiter fleißige Fotos fabriziert.


So richtig was auf unserer Liste hatten wir ja eigentlich nicht mehr, das hatten wir am Donnerstag ja alles abgearbeitet. Das hat uns (und insbesondere C) aber nicht davon abgehalten, doch noch die eine oder andere Kleinigkeit mitzunehmen. Aber tatsächlich eher Kleinigkeiten. Also wieder keines dieser sehr hübschen Poster da oben bekommen. Dabei habe ich so gebettelt und gefleht. Ts. ;-)

Übrigens standen an vielen Ständen auf der Messe diese "KEINE KI"-Aufstellerchen herum, extra (?) eher ein wenig im Low-Tech-Design gehalten. Scheinbar kommt das in der Community nicht so cool an, dass auch die KI-gestalteten Spiele für die gleichen horrenden Preise raus gehauen werden wie die "normalen". Ich mein, mich müsst ihr da nicht fragen, ich halte diesen ganzen LLM- und AI-Kram eh für eine Ausgeburt der Design-Hölle und ein Copyright-Mess erster Güte. Andere Leute stehen da aber voll drauf. Schöne neue Welt. Ich weiß es nicht.


Dann doch lieber einen guten alten Neon-Smiley auf das Dach eines Food Trucks montieren. Und bevor ich zum obligatorischen "erweiterten Eintrag" verweise, habe ich die Glasmalerei am Ende der Galerie auch noch mal vorzuzeigen. Wiedermal hauptsächlich als Vergleich zwischen dem (noch nicht ganz so alten) F-Nikkor und den neuen Kit-Z-Objektiven vom Donnerstag. Aber das mal wieder nur so nebenbei. Macht mal lieber einen KLICK! "Spiel 2026, Pt. 5: Meine armen Knochen" vollständig lesen

Nachruf auf eine Woche

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Fange ich also am Anfang an:

2026 war ja jetzt schon nicht das tollste Jahr aller Zeiten. Mehr so mittelmäßig im Vergleich zu seinen Kollegen seit den 2010ern, sowohl persönlich als auch insgesamt für den Rest der Menschheit. (Ich habe das jetzt mal auf die letzten paar Jahre eingegrenzt, denn wenn wir das mit den goldenen 1990ern vergleichen würden, dem peak development der human race *hust* #Sarkasmus, dann würde 2026 wahrscheinlich irgendwo so im unteren Viertel landen.)

Aber die letzte Woche hat dem Ganzen dann doch mal wieder ein Krönchen aufgesetzt. Wenn man einem Jahr sagt, es soll die Seife aufheben und es fragt nur, wie tief es sich bücken soll, dass das auch alles bequem ist. Es fing damit an, dass ich seit Montag Abend eigentlich schon krank bin. Also, so eine komische Krankheit, im Limbo zwischen "ich will sterben" und "eigentlich hab ich ja nix". Das hat wohl dazu geführt, dass ich das wohl ein kleines bisschen verschleppt habe und jetzt hier rum huste wie ein altes Dampfross auf Entzug. Mein Bronchien klingen wie ein Marder im Wäschetrockner. Mein Knochen, also falsch, eigentlich die paar Muskeln drumherum um die Knochen, schmerzen wie damals, als der Coyote vom Roadrunner mit der Dampfwalze überrollt wurde. Oder war das bei Tom und Jerry? Ich weiß nicht, so schöne gewaltverherrlichende Cartoons gibt es ja nicht mehr. Scheiß Woke! #Sarkasmus Immerhin: Es gibt nichts Effektiveres, um einerseits die Pipeline zu leeren, wie so eine fette Grippe mit 37½ Grad Fieber, bei der man nur noch durch die Gegend torkelt wie so ein besoffener Dackel, und andererseits habe ich bestimmt zwei oder drei Kilo abgenommen, war ja auch mal nötig.

Ich also irgendwo in der Zwischenwelt auf der Suche nach Dante und dann der erste Tiefschlag: Walter Konig ist tot. Kein Pavel Checkov mehr auf der Brücke, kein Bester, der dem Psi-Corps ein leicht faschistisches Gesicht gegeben hat. Mist. Nun bin ich nie so der große Fan von TOS gewesen, meine Liebe zu Star Trek entwickelte sich erst in den frühen 1990ern mit TNG. Deswegen, ja, Ceckov war da, und, hoho haha, "atomm-getrrribbene Krigsschiffe", aber ich fand auch hier immer, seine Rolle als Bester in Babylon 5, die jetzt tatsächlich gar nicht so groß war, hatte doch sehr viel mehr Tiefe und Impakt. Bei TOS ging es ja eigentlich nur immer wieder um Kirk und Spock und seltenst mal um die Nebendarsteller auf der Brücke und wenn doch, dann waren die Drehbücher halt doch noch sehr stereotyp. Ich mein, was hat der Kirk nicht im Namen der Freiheit alles abgeschlabbert, ob die Dame wollte oder nicht?


FedCon 25, 2016

Aber Bester war halt ein Villain, mit Tiefe und Hintergrund, und Walter Konig konnte erst so richtig zeigen, dass er ein Schauspieler ist. Und dass er sein ganzes Herzblut in eine Rolle hinein legen kann und es auch tut. Hat meine Sicht auf die TOS-Folgen, in denen er mal etwas mehr vorkam, dann auch sehr geändert. Immerhin waren es die 1960er, da war TOS zwar im Vergleich schon sehr tiefgängig, aber halt doch auch unbestritten ein Kind seiner Zeit.

Das war der Tiefschlag Nummer 1, nach dem ich dann eigentlich hätte den Rest der Woche im Bett bleiben sollen. Hab ich aber nicht getan, sondern bin am Donnerstag einkaufen gewesen, habe meinem Neffen den Aygo gezeigt (der aber mittlerweile abgesagt hat, er ist also noch zu haben - der Aygo, der Neffe ist mittlerweile verheiratet! ;-)) und bin dann noch im Autohaus gewesen, um mal zu gucken, was die mir für die Karre geben, da hatte ich ja zwei Wochen auf einen Termin gewartet. Wenn ich gewusst hätte, dass die mir ca. ein Viertel dessen bieten würden, was ich als Schmerzgrenze definiert hatte, hätte ich mir das gespart.

Jedenfalls fummel ich meinen Fahrzeugschein aus dem Portmonee und denk mir: "Irgendwas ist komisch." Komisch war: Die EC-Karte (sorry, debit-Dingsbums) ist weg. Ich PANIK, war bei der Sparkasse, habe das letzte Geld vom Sparbuch (ja, ich bin so alt) aufs Girokonto geschoben, weil Autokauf, und da hatte ich sie noch. Weil ich gerade da war, gegenüber in der Tanke für 1,70 ein Ü-Ei gekauft und mit der neuen Karte, die mir die KSK ja gerade erst zugeschickt hatte, bezahlt, um diese zu aktivieren und die alte, die ich dann offensichtlich verloren habe, zu deaktivieren. Dann flugs die 116116 angerufen, alte Karte sperren lassen. Da redet ja auch nur eine KI-Stimme mit einem. Das ist so zermürbend! Was denken sich die Leute eigentlich bei diesen KI-Telefon-Systemen? Ja, nein, ich passe halt nicht ins Schema F, bitte gebt mir eine echte Person, mit der ich reden kann. Hölle auf Rädern. Die echte Person war dann auch sehr freundlich und hat das sofort gemacht und alles, aber dieser KI-Scheiß? Ich komm mir vor, als würde ich mit einem dieser NPCs auf dem Holodeck reden. "Welcome to Honeywood, traveller!" So nämlich.

Komm ich also völlig geschlaucht und deprimiert nach Hause, fall ins Bett und bin endlich richtig krank, kommt von meinem Vetter die WhatsApp: Patrick Stewart ist tot. Ja danke, Tiefschlag Nummer 2. Und der saß dann auch so richtig.

Ich mein, es ist ja kein Geheimnis, dass ich ein schrecklicher Nerd bin und seit den 1990ern dem Trekkietum verfallen bin, und da spielte Captain Picard nun mal eine entscheidende Rolle. Also, in doppelter Hinsicht: Natürlich einmal wegen seiner Rolle in der Serie, die wahrscheinlich völlig anders ausgesehen hätte, wenn jemand anderes sie übernommen hätte - und ich wage zu behaupten, dann wäre TNG und damit das Franchise auch tatsächlich recht schnell den Weg des Dodo gegangen, denn die Enterprise D ohne Patrick Stewart? Das kann ich mir überhaupt gar nicht vorstellen.


Captain's Table, 2011

Und natürlich auch, weil hinter der Rolle auch ein Mensch stand, dem man sein soziales Engagement tatsächlich abgenommen hat, der für die Rolle wahrscheinlich die perfekte Besetzung war, weil er eben der Humanist und Shakespeare-Liebhaber ist, den er spielt! Dieses Vorbild von nicht-toxischer Männlichkeit, dem Wissen, dass man noch so sehr in die Scheiße greifen kann, Captain Picard und Patrick Stewart werden immer auf deiner Seite stehen und dir die Hand reichen...

Ich kann jetzt hier die ganzen Dinge aufzählen, die er gemacht und gefördert hat und wie er aufgewachsen ist und etc und pp, aber das haben andere schon zu genüge getan und wir (Marcus und ich) nehmen nachher noch eine Tribute-Folge für unseren Podcast auf, da werden wir das Süppchen auch noch mal durchkochen. An dieser Stelle möchte ich einfach ohne großes Brimborium sagen: Scheiße!

Denn eine Welt ohne Captain Picard, ist das überhaupt eine Welt, in der es sich zu leben lohnt? Und ich mein, mit der gleichen Ernsthaftigkeit wie den Science Fiction Captain gegeben hat, ist er alle seine Rollen angegangenen. Ob jetzt Professor Xavier oder "A B or not a B" in der Sesamstraße, ob "Die Aunte grigt er nischt!" in L.A. Story oder in der ersten Verfilmung von Dune, oder eben auf der Bühne als einer der diversen Charaktere, die ein gewisser William S. sich ausgedacht hat: Patrick Stewart war immer komplett und vollständig und mit Herz und Seele die Rolle, die er gespielt hat! Und ich kann nicht für andere sprechen, aber ich tu das jetzt trotzdem mal: Wir werden ihn sehr vermissen.

So, war die beschissenste Woche seit langem damit zu Ende? Ich hoffe es. Alles andere ist da ein bisschen in den Hintergrund getreten. All die Kriege und Konflikte und Gier und Unmenschlichkeit in dieser Welt, von der Jean-Luc Picard immer behauptet hat, dass wir das im 23sten Jhd. endlich alles hinter uns gelassen haben. All der Hass und die unerträglichen Kriegstreiber, über die Checkov nur gelächelt hätte und stattdessen eine harmlose Anekdote über Mütterchen Russland erzählt hätte.

Was für eine Woche.

Achso, der Born ist übrigens auf die Zeit zwischen dem 12.-26.11. verschoben worden. And pray I don't change it any further!

Breuer St. Augustin

14.10.: Auf dem Heimweg von Aachen kommt man in St. Augustin am großen Blumenladen vorbei und wir brauchten mal wieder eine Kleinigkeit für den Friedhof. (Und ich habe der Frau eine Phalenopsis mitgebracht. Weil.) Auf dem Parkplatz begegnete uns als erstes mal eine alte Ente, aber in ganz seltsamer Bauform: Als Cabrio mit Koffer auf der Heckklappe. Was es nicht alles gibt. Historisch, indeed!


Innen war dann eher Kürbis und Gedöns angesagt: Hallo Wien! Ich weiß ja auch nicht, das artet langsam auch aus. Als ob ich nicht mit dem Weihnachtsschund schon komplett überfordert wäre, der die Läden flutet. Schlimm. Schlimm, schlimm. Marketing und Hirnwäsche. Ich mein, nicht dass so ein paar Kürben nicht hübsch aussehen würden, sag ich ja gar nicht. Aber die Menge an Dingern, die hier ausliegen, das kriegen die doch nie im Leben alles verkauft, oder? Geht das dann in den Kompost? Die guten Kürbisse! Manche davon sind ja durchaus essbar!

So, drinnen habe ich eher weniger Fotos gemacht, aber draußen, wo die Outdoor-Pflanzen in der Sonne standen, da habe ich dann noch mal zugeschlagen. Auch wenn ich erstaunlich wenig Gemüse fotografiert habe. Hm, woran das wohl liegt? Ist etwa Herbst? Dann muss ich mich mit goldenen Blättern zufrieden geben. Und irgendwelchen Viechern aus Metall. Und Regenschirmen. Alles sehr bunt, habe ich den EIndruck! Die D700 mit den analogen Objektiven wieder.


Aber ganz wichtig ist, dass man hin und wieder mal so richtig den Druck aus dem Schlauch lässt. So stand es zumindest da an der Wasserstelle. Wer weiß, was sonst passiert! ;-) Ansonsten: Bäume und Töpfe. Fand ich, waren auch ein Motiv. Was weiß ich, ich mach einfach Fotos. Also alles wie immer.


Danach sind wir dann aber tatsächlich endlich heim nach Seelscheid, haben aber vorher noch auf dem Friedhof das gerade besorgte Gemüse abgeworfen. Weil noch mal ins Auto setzen, das war dann auch irgendwie albern. Dazu gibt es dann noch einen weiteren Eintrag, den ich aber mit dem folgenden Donnerstag kombiniert habe, als ich wieder zum Einkaufen da oben war und auch nur so drei Bilder gemacht habe. Ich sollte zwar mal kürzere Einträge verfassen, aber dann auch nicht so kurz! ;-)