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Porst compact-reflex OC-M mit Porst Weitwinkel MC 1:2.8 28mm Auto F

Am Tag mit den zwei Flohmärkten begab es sich, dass ich in Troisdorf auf dem Hit-Parkplatz stand und so lange um diese Porst compact-reflex OC-M herum geschlichen bin, diese und jene Probleme gezeigt habe, bis der Typ hinter dem Stand dran war: "Nimm mit! Geht eh sonst in die Tonne!" Ja, da sag ich nicht nein. Also, schon, ich habe ihm versucht, wenigstens noch 'n Euro aufzudrängen, aber er wollte nicht. Gut, OK, dann. Das Teil ist scheinbar ja auch wirklich defekt, aber ich habe gedacht, ich mach sie mal sauber und schau mal rein, vielleicht ist ja doch noch was zu retten. (Alle Fotos hier sind wie immer im Fundzustand, soll heißen: Ich hatte noch nicht das Fensterputzmittel und die Papierrolle geholt! ;-))

Aber erst mal: Was haben wir hier eigentlich? Die Porst compact-reflex OC-M ist die umgelabelte OEM-Version einer Cosina CS-3. Es handelt sich um eine recht feature-reiche SLR aus den späten 1970ern, die bis in die frühen 1980er hinein bei Quelle verkauft wurde (eben unter dem Namen Porst). Cosina ist ja so ein typischer japanischer Auftragshersteller: Die haben damals so ziemlich für jeden was gebaut, der bezahlt hat. Die Qualität ist dabei immer im oberen Mittelfeld - aber durchaus teilweise auch auf dem Niveau der Erstausstatter, deren Know-How ja auch zum Teil Verwendung fand. Cosina hat schließlich auch für Nikon, Canon, Minolta etc. Kameras und Zubehör gebaut. Da durften die sich keine allzu großen Schnitzer leisten.


Und so ist diese Porst/Cosina mit einem damals weit verbreiteten Pentax K-Mount ausgestattet, den es auch heute noch gibt - eine Abwandlung mit Elektronikkontakten benutzt Pentax meines Wissens noch heute für seine DSLRs. (Bauen die mittlerweile eigentlich auch Spiegellose? Also, seit der K-01 hatten die das ja glaube ich wieder aufgegeben, nachdem die nicht so gut angekommen war bei den Pentax-Puristen... Sorry, noch ein Rabbit Hole.) Nicht, dass ich nicht genügend PK-Objektive hätte, aber diese Kamera kam auch gleich mit einem ganz brauchbaren Porst Weitwinkel MC 1:2.8 28mm Auto F Objektiv oben drauf. Weitwinkel sind ja auch immer ganz nett, wenn man sie hat, auch wenn 28mm schon sehr weit sind. Aber kann man durchaus mit arbeiten. Die f/2,8 sind auch OK dafür. In dem Brennweitenbereich findet man ja nichts schnelleres.

Was ich eher interessant finde: Die Kamera hat einen Tuchverschluss, kommt aber trotzdem an die 1/1000s ran, die damals schon durchaus normal war. Viele Tuchverschlüsse gehen nach meiner Erfahrung ja nur bis 1/500s, da ist die eine EV durchaus schön zu haben. Der Verschluss ist elektronisch gesteuert, ohne Batterien (zwei mal SR76, also sollten LR44 passen) läuft hier nichts. Die schnellste Blitz-Synchro ist 1/60s, was damals schon noch OK war, heutzutage aber eher lachhaft. Ich nehme an, der Tuchverschluss kann einfach nicht schneller ablaufen. die langsamste Zeit ist 8s, daneben gibt es aber auch einen Zeitautomatik-Modus: Vorgewählte Blende lässt die Kamera automatisch die passende Zeit bestimmen. Dazu kann man die Filmempfindlichkeit im Bereich von ISO 25 bis 3200 wählen, wozu man den kleinen roten Knopf drücken muss, bevor man am Wahlrad unter dem Zeitrad drehen kann. (Der besagte rote Knopf ist auch zugleich der Anzeiger für die eingestellte Zeit.) Das ist ein erstaunlich großer Bereich, vor allem, weil man diesen noch durch die Belichtungskorrektur von +/-2 EV erweitern könnte, wenn man wollte. Spannend. Die Kamera ist für ihre Zeit also durchaus gut ausgestattet, was die Belichtung angeht. Die Zeiten werden übrigens im Sucher über eine LED-Leiste angezeigt, zudem gibt es ein Fensterchen, durch das man nach unten auf den Blendenring schauen kann, ohne die Augen vom Sucher nehmen zu müssen. (Also, zumindest, nachdem ich da den Dreck der letzten zwei Dekaden raus geputzt hatte.) Praktisch.


Der Rest ist der Zeit entsprechend: Filmtransport ist manuell, aber man könnte einen Winder anbringen, in der Bodenplatte sind Kontakte und ein Schlitzanschluss für die Transportwelle. Und hier ist auch das größte Problem, das ich mit der Kamera habe: Sie tut nichts! Scheinbar ist sie in diesem gespannten Zustand jahrelang von Flohmarkt zu Flohmarkt gezogen, hat im Regen gelegen (wie man an den Roststellen sehen kann) und wahrscheinlich hat sich innen drin irgendwas verhakt. Oder alternativ machen die Batterien keinen guten Kontakt mehr - die, die ich da noch am Stand raus geprokelt habe, sahen schon sehr krustig aus. Obwohl das Batteriefach eigentlich unbeschädigt aussieht, man weiß ja nie, wo die Suppe hin kriecht, die aus diesen Teilen raus kommt. Ich werde es demnächst mal mit frischen Silber-Batterien versuchen, falls ich solche zu einem vernünftigen Preis bekommen sollte, aber ich fürchte, ich muss die Kamera wahrscheinlich eher einmal komplett demontieren, schauen, was da hakt, das dann fixen und dann besteht vielleicht noch Hoffnung. Da das Gehäuse auch schon unter der Belederung Rost zeigt, wäre das wahrscheinlich eh nötig: Alles ab, schleifen, neu grundieren, neu lackieren. Solche radikalen Dinge tue ich ja im Allgemeinen nicht, denn ich versuche, meine Kameras eigentlich im Fundzustand zu konservieren - Patina und so. Aber zur Erhaltung des vorhandenen Materials, glaube ich, ist es hier nötig. Die Rückwand ist besonders schlimm, lässt sich aber zum Glück aushängen, sodass ich die vielleicht erst mal gesondert behandle.


Nach der Grundreinigung sieht das gute Stück aber schon mal fast wieder aus wie eine Kamera. Besonders schmutzig war es im Spiegelkasten, der Spiegel war praktisch völlig blind und die Mattscheibe ist noch immer so lala. Da hat sich so ein feiner Staub in den Mikroprismen abgesetzt und ich glaube auch, das große Spiegelprisma müsste mal geputzt werden, aber da kommt man ja nur dran, wenn man das Top Deck demontiert. So weit bin ich dann doch noch nicht. Ich habe das ganze Gehäuse übrigens auch einmal mit Brennspiritus abgerieben, um den Teer abzubekommen - wenn Raucher wüssten, wie ihre Lungen von innen aussehen... Sag ich ja auch immer, wenn ich PC-Lüfter sauber mache...

Was auf dem Verschlussvorhang übrigens wie Pilzgeflecht aussieht, ging recht einfach mit einem feuchten Tuch ab. Ich glaube, das war tatsächlich nur irgendein Schmutz, denn Pilz habe ich ansonsten nirgends an den üblichen Stellen gesehen. Nur Staub und Zigarettenablagerungen. Wahrscheinlich ist das Nikotin und der Teer so giftig, dass nicht mal der Schimmel was damit zu tun haben wollte! ;-)


Ansonsten das Übliche: Spiegelanschlag und Lichtdichtungen zerfallen zu Bröseln und Matsch. Das ist wie so ein Mumiengrab in den Hollywood-Klischees: Man muss schnell sein, um es noch im originalen Zustand zu sehen, wenn man die Tür öffnet, denn es reicht ein leichter Luftzug und, zack, nur noch Staub. Also, bis auf den Pharao, dessen Fluch man gerade auf sich gezogen hat und der jetzt hinter einem her ist, um das Hirn zu fressen! :-D War doch irgendwie so, oder? Egal. Lichtdichtungen sind jedenfalls die einfachere Übung, da habe ich noch genug von, aber so ein kleines, selbstklebendes Schwämmchen für den Spiegelanschlag habe ich gerade nicht griffbereit. Aber das sind sowieso alles Operationen, die man erst machen würde, wenn man die Kamera irgendwie wiederbelebt bekommen hat.

Wie feucht das arme Teil auf den Flohmärkten gelegen hat, sieht (bzw. sah) man besonders gut an der Tasche, die um den Blitz drum herum war, den der Standbesitzer mir auch noch aufgedrängt hat. "Gehört dazu!" Ja, OK, aber Blitze sind so was, was ich irgendwie nie so richtig gebraucht habe. Übrigens ein Pentax AF240FT. Der sieht nicht mal schlecht aus, aber auch da habe ich noch nicht geschaut, ob der noch ein Lebenszeichen von sich gibt. Ist der wohl mit allen PK-Kameras kompatibel? Ich hab da ja noch diese zwei Chinons... ;-) Die Tasche ließ sich übrigens erstaunlich leicht reinigen. Ich hatte Angst, dass das Kunstleder entweder auf den Fensterreiniger oder auf den Alkohol im Spiritus mit Auflösungserscheinungen reagieren würde. So, wie die war, ging es aber nicht, die hätte ich so nicht ins Haus gelassen, die infiziert mir ja alles.


Fazit: Geschenktem Gaul schaut man nicht ins Maul. Eine wirklich schöne Kamera, die leider schwer misshandelt wurde. Ich hoffe, dass ich sie trotzdem vielleicht noch mal ans Laufen bekomme. Den jetzigen Zustand hat sie jedenfalls nicht verdient! Das arme Ding!

Revuenon-Special 1:2.8 f=135mm (mit Testbildern aus dem Garten)

Deja vu: Ja, ich habe genau dieses Objektiv in einer anderen Ausführung und mit einer anderen Seriennummer schon einmal hier im Blog gehabt. Als ich aber letztens auf dem Flohmarkt in Siegburg war, konnte ich dieses Exemplar nicht einfach so in der Grabbelkiste liegen lassen und habe es für 'n Fünfer mit genommen. Weil: Noch fehlten nur die Deckel, aber es waren noch keine groben Kratzer und Pilze zu sehen. Und ich hab ja so einen Retter-Komplex, ich sollte mal zum Psychologen gehen. The doctor is in oder so.


Jedenfalls, es handelt sich um ein gut erhaltenes Revuenon-Special 1:2.8 f=135mm, das sich auch recht gut reinigen lies: Ein bisschen mit Fensterklar den Tubus und die Linsen gewienert und danach mit etwas Alkohol angerubbelt, wegen der Bakterien und Pilze und was auch immer da alles drauf lebt. Danach war es eigentlich direkt benutzbar. (Die Bilder sind übrigens von vor der Reinigung; wie man sieht, so schmutzig war es eigentlich nicht.) Ich habe es dann auch direkt mal auf den M42-Adapter für die Sony aufgeschraubt und mal geschaut, was diese Version so kann. Im Vergleich zu den Bildern damals, als ich einen Adapter mit Linse benutzen musste, um auf Unendlich zu kommen, kann die spiegellose Alpha 7 das ja problemlos mit einem einfachen Verlängerunsgadapter machen, was grundsätzlich positiv für die Schärfe und Farbechtheit ist. Umgekehrt habe ich ja so meine Probleme mit dem Scharfstellen auf dem kleinen Monitor mit der mäßigen Auflösung, da ist mir ein echter Sucher wirklich lieber, wie ich ihn damals an der D610 hatte. (Ich vermisse die so sehr, dass ich immer wieder bei ehBlöd gucke, ob ich nicht günstig eine bekommen kann. Aber bei der Inflation sind die eher teurer geworden...)

Aber zurück zum Revuenon-Special. Ich weiß noch immer nicht genau, wer das damals hergestellt hat; da hat sich seit dem letzten Review auch wenig dran geändert, denn seitdem hat die KI-Revolution Google kaputt gemacht und man bekommt nur noch halluzinierte Ergebnisse von der Ja-Sage-Maschine geliefert. Danke auch dafür! (Ich finde eine einzige Quelle: Im Fratzenbuch hat jemand auf das Petax-Forum verlinkt, wo behauptet wird, das Teil wäre von Mamiya gebaut worden, was ja durchaus zur Build Quality passen würde.) Statt mich aber auf große oder kleine Namen zu verlassen, hier noch mal meine Eindrücke zu diesem Objektiv:


Solide verarbeitete Festbrennweite im mittleren Tele-Bereich, gut geeignet für Portrait-Arbeiten mit interessantem Bokeh, weit offen etwas weich, bei f/4 durchaus brauchbar, ab f/5.6 scharf. Im Unendlichen etwas weicher und bei weiten Blenden etwas CA, aber nicht schlimm, sondern für Alter, Vergütung und Bauweise angemessen. Billig wie Dreck, also mitnehmen, wenn man es findet. Weil umgelabelter Dritthersteller etwas ungeliebt, was ich bei der Abbildungsleistung etwas ungerecht finde. Hat einen gewissen Retro-Look, der typisch für diese günstigen 1970er-Festbrennweiten ist. Mir gefällt es sehr gut, ist aber auf Grund meiner zunehmenden Fehlsichtigkeit auf der Spiegellosen nur schwer zu fokussieren. Auf einer echten, passenden, dem Zeitalter entsprechenden Film-SLR hervorragend geeignet. Einziges großes Manko: 2,50m Mindestabstand sind schon sehr, sehr viel!

Und hier noch ein paar Bilder, die ich im Garten gemacht habe, nachdem ich es sauber gemacht habe und der Kater es fast vom Tisch gekegelt hat. (Aufmerksame Beobachter werden feststellen, dass das letzte Bild da oben nicht auf dem Tisch entstanden ist, sondern auf diesem Gartenhocker direkt vor der Wand, der da schon immer rum steht. Weil: Katze!)


Hier kann man gut sehen, dass weiter geschlossene Blenden ein insgesamt abgerundeteres Ergebnis liefern: Ab f/8 ist es richtig scharf und tut schon fast in den Augen weh, während es aber noch einen Rest seiner charakteristischen Hintergrundunschärfe beibehält. Offenere Blenden werden langsam immer weicher, bis es bei f/4 die Grenze dessen erreicht, was die meisten Leute mit ihren verwöhnten Augen noch zu akzeptieren bereit sind. Offen bei f/2.8 hat es ein gewissen Glow, der jetzt nicht wirklich störend ist, solange man nicht mit dem Pixel Peeping anfängt. Das Problem liegt aber auch zum Teil an mir, denn fokussieren bei dieser Brennweite auf Entfernung nahe der unteren Skalen-Grenze ist schon bei guten Augen nicht einfach, mit meinen eher unmöglich auf dem kleinen Sucherbild der A7. Schnittbildsucher und Microprismen waren echt eine total gute Erfindung und ich weiß nicht, warum wir sowas heutzutage nicht mehr haben dürfen!


Wie man sieht, ich finde dieses Objektiv einfach gut. Vor allem bei diesem Preispunkt. Auf der Auktionsplattform zahlt man evtl. etwas mehr, wer aber bereit ist, eine halbe Stunde oder zwei in Reinigung und Wartung zu investieren, kann dieses Teil auf jedem gut sortierten Flohmarkt finden. (Ich muss mal nach der "nicht-spezial" Version Ausschau halten und die vergleichen. Der Unterschied ist, soweit ich weiß, dass die nämlich aus Korea kommt - Samyang? -, während das Special laut Gravur japanischen Ursprungs ist - Cosina? Komine? Sun? Tatsächlich Mamiya?) Ich sollte das auf jeden Fall mal mehr benutzen, denn wenn man es anständig fokussiert bekommt, macht es richtig schöne Fotos!

Oster-Orgie

Gestern mal wieder osterliche Orgie bei meinem Lieblingsbruder. Vorher die Mutter vom Dorf holen, das bedeutet insgesamt so ungefähr eine Stunde Fahrt, und das auch nur, weil an Karfreitag ja auf den Straßen nichts los ist. Immerhin: Habe kurz vor 11 noch schnell für 2,059 getankt, bevor das ja jetzt um 12 Uhr teuer wird. (Was sich da irgendjemand bei gedacht hat, dass die jetzt nur noch mittags die Spritpreise erhöhen dürfen, weiß auch keiner. Vorher konnte ich wenigstens immer warten, bis es nachmittags irgendwann billig wurde. Aber ich reg mich nicht mehr auf, dafür ist das Leben zu kurz.)


Jedenfalls. Mein Bruder fuhr wieder schwere Geschütze auf. Brunch. Euer, Würste, Kartoffeln. Dazu "normales" Frühstück. Und Nachher noch eine ganze gebackene Lachsseite. Mit Käsetortellini. Wer soll das alles essen? Außdem hab ich direkt mal wieder einen Anfall von Niesen und Augentränen bekommen, weil Knoblauch. Mit mir ist ja auch echt nix mehr los. Fotos gibt es natürlich mal wieder nur ohne Personen drauf, falls ihr euch fragt, ob ich nix anderes als Futter fotografiert habe: Nein, es waren auch Menschen anwesend. Daher auch viel gequatscht und geredet und jetzt hab ich Kopfschmerzen. Weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich nachher noch eine kleine Runde gedreht habe, weil ich mir den Stress weg laufen musste. Ich kann ja nicht mit laut und Leute, ich bin nicht der sozialste Mensch auf der Welt.


Davon gibt es auch noch Bilder, aber später irgendwann mal. Ich hab da gerade eh so viel in der Pipeline. Muss erst mal alles weg. Außerdem ist es vielleicht ganz nett, noch mal ein paar Frühlingsfotos zu sehen, wenn der Frühling längst durch ist. So, und ich geh jetzt und leg mich wieder hin. Eine halbe Ibu hat immerhin mein Genick entsteift und ich konnte Fotos bearbeiten, aber für mehr reichts nicht... Außerdem will der Kater was von mir, der zupft schon wieder an meiner Jacke... ;-)

Zur Bäckerei nach den Flohmärkten

22.3.: Noch mal Zeit, ein paar alte Bilder unterzumischen, die langsam schon anfangen, komisch zu riechen! ;-) Zweiundzwanzigster? Das ist ja schon zwei Wochen her oder so! Jesses, wie die Zeit vergeht.

Jedenfalls: Nachdem wir von den beiden Flohmärkten nach Hause wollten, gelüstete uns nach einer Süßspeise der kuchigen Art. Also sind wir eine Station früher von der Autobahn ab und in die Stadt gefahren. Da Wochenende war, vor dem Laden der Drogeriekette, bei der ich ja eigentlich nichts mehr kaufen wollte, geparkt und von dort über den Marktplatz geschlendert, auf der Suche nach eine geöffneten Bäckerei. Natürlich habe ich die Kamera nicht im Auto gelassen, sodass es hier noch ein paar Zusatzbilder im Bonusbereich gibt:


Wie immer: Komplett random! Ich mein, ihr kennt das ja, wenn man mich mit einer Kamera in der Stadt aussetzt, ich finde immer irgendwelche Motive, vor allem, wenn es schon ein bisschen später ist und die Sonne so schön tief steht, dass es richtig viel Schattenwurf gibt. Frühling ist auch eine tolle Fotozeit. (Ja, das sage ich glaube ich langsam über alle Jahreszeiten, aber stimmt ja auch: Jede hat so ihre Vorzüge!)

Wie man sieht, damals waren die Magnolien, die jetzt schon langsam wieder runter kommen, gerade am Aufblühen. Ich mag Magnolien ja. Hatte ich schon erwähnt, dass die älter als Bienen sind? Bestimmt.


Kurz vor der Bäckerie dann noch ein Selbstportrait gemacht. Besser, als sich von Spiderman erwischen zu lassen. ;-) Mitgenommen hatten wir dann glaube ich zwei Stücke Herrentorte - hmmm, Herrenorte! -, aber ich weiß es gar nicht mehr so genau. Da wir dann die Hände voll hatten, war auch nicht mehr viel mit Fotografieren, weshalb ich jetzt einfach hier an den Ende dieses Eintrages noch schnell ein Bild der Ausbeute klebe, die ich auf den beiden Märkten gemacht hatte. Hab noch immer keine Batterien, um die mal zu testen. Aber einen Adapter für PK auf EOS habe ich bestellt. Kombiniert mit dem anderen Andapter EOS auf Sony-E kann ich dann sowohl auf der Alpha Fotos mit den PKs machen, als auch einfach so auf der 700D, da dann allerdings nur in APS-C-Crop. Aber ich dachte mir, dass das auf jeden Fall Platz spart und ich nicht noch so einen fetten Adapter auf die Märkte mit schleppen muss, wenn ich Objektive jagen gehe, sondern nur so einen dünnen. Billiger war obendrein. Also! ;-)


Ich finde, die macht aber auch so schon einen guten Eindruck. Schön wäre natürlich, wenn ich sie ans Laufen bekäme, aber man kann nicht alles haben! ;-) Habe ja jetzt überall nach SR44 gesucht, in der Hoffnung, dass die mal die Spannung was länger halten als die Kilotonnen an LR44, bei denen die Kameras immer bei 1,4 bis 1,45 Volt sagen, ja nee, also. Das nervt langsam. Die SR mit dem guten Silberoxid haben eine flachere Entladekurve, vielleicht hilft das ja wirklich. Kosten aber auch 4 Euro das Stück im Fotoladen im Huma. Und was der hier auf dem Dorf haben wollte, habe ich schon wieder vergessen. Ich glaube, es waren 12,- für zwei. Autsch! Ich muss eh demnächst mal Film bestellen... ;-)