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Heisterbach, Regen und Wespen

Das Wetter sah richtig gut aus heute morgen, vor allem nicht mehr so schwül-heiß, sondern mit mehr Westströmung vom Atlantik her, und da haben wir uns gedacht: Man sollte das noch mal ausnutzen, bevor das richtige Herbstwetter angeflogen kommt. Als wir dann endlich in Heitserbach ankamen, weil, da waren wir halt schon was länger nicht mehr, sah das ganze dann aber doch schon etwas anders und bedeckter aus. Egal, ich habe trotzdem viel zu viele Fotos gemacht! Besonders mit der Zenit in schwarz-weiß, da habe ich auch direkt mal einen halben Film voll gemacht.



Der Vorteil am etwas dunkleren Himmel ist ja, dass ich die Blende weit offen lassen kann und so schön viel Bokeh in die Bilder kommt. OK, bei den Bildern von Gebäuden fällt das jetzt nicht so auf, aber zum Beispiel die Bank und die Türklinke oben machen schon was her vor dem weichen Hintergrund.

Ein oder zwei (oder drei) Hochkantfotos habe ich auch mal wieder gemacht. Aber im Allgemeinen bin ich doch beim normalen Querformat geblieben. (Zwei Sätze, die man sich hätte sparen können, weil sie null Aussage haben! ;-) Nein, warte, drei! VIER! *blitzdonner*)


Noch mehr Sätze, die keinen Sinn machen, finden sich übrigens im "Erweiterten Artikel". Da sind nämoch sooo viele Fotos drin, dass ich die nicht einfach so hier rein hauen kann, weil, dann implodiert das Internet mal wieder!

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Petersberg

Heute war schönes Wetter und wir hatten nichts zu tun - im Gegensatz zu den letzten Tagen, die eher voll gepackt waren. Sind nach Heisterbach gefahren, haben dort geparkt, und sind dann den Weg hoch Richtung Petersberg.

Als Erstes mal den Eichelhäeher auf dem Feld aufgeschreckt. Danach dann den Baumeinschlag der letzten Wochen begutachtet. Lecker mit rotem Rindenpilz.


Ach ja, sagte ich, dass hier insgesamt 29 Fotos drin sind? Wer die alle sehen will, der möge den Gesamtartikel anklicken. Es lohnt sich. Also, hoffe ich. Ich mein, mir gefallen mir meine Fotos, was ihr davon haltet, das müsst ihr schon selber entscheiden. Auf jeden Fall folgen jetzt erstmal Fotos von einer Brücke im Wald, einem Trollbaum, dem Drachenfels, dem Blick vom Petersberg und vielem mehr. "Petersberg" vollständig lesen

Löwenburg

Zum ersten Mal seit einer halben Ewigkeit sind wir heute auf die Löwenburg hoch gewandert (und haben unterwegs mal wieder diverse Caches abgegriffen - war auch mal wieder nötig).


In meiner Erinnerung war der Aufstieg nicht ganz so steil. Nun haben wir aber auf Grund der Cacheverteilung auch nicht den direkten Weg durchs Siebengebirge genommen, sondern sind rauf und runter und rauf und runter und so weiter. ;-) Und auch, dass es hier oben so schön ist, hatte ich ganz vergessen. Wenn nur die blöden Touristen nicht immer mitten im Bild abhängen würden... Das Problem hatte ich ja letztens schon in Heisterbach, hier oben ist es aber so eng, dass die Leute sich auch nicht wirklich verteilen. Also haben wir bestimmt ne halbe Stunde warten müssen, um mal ein Bild ohne Touris drauf hin zu bekommen.


Ganz oben vom Rand der Burgmauer wird man mit einem unglaublichen Ausblick über das Rheintal belohnt. Ich finde, das ist hier mindestens so spektakulär wie am Drachenfels, außer dass man nicht so richtig in Richtung Köln gucken kann. Aber den blöden Dom sieht man sonst ja schon genug! ;-) Und vom Drachenfels bekommt man definitiv keine Fotos ohne Touristen, dann verzichte ich lieber auf ein wenig Ausblick!

Wie man auf den Fotos sehen kann, war mit Ausblick heute eh nicht so doll. Viel zu viel Feuchtigkeit in der Luft, die Bilder sind alle trotz Nachbearbeitung ganz diesig-gewittrig. Gibt dem Ganzen natürlich auch eine gewisse bedrohliche Stimmung. Für klarere Bilder müssen wir eben noch mal wieder kommen. Ist ja jetzt auch nicht so weit weg.

Den Kleiber, der hier in der Burgruine haust, habe ich übrigens auch fotografiert, aber er war leider so schnell unterwegs, dass er nur einen bunten Schmier auf dem CCD hinterlassen hat - kein wirklich brauchbares Foto, um es hier auszustellen.

Chorruine Heisterbach

Waren schon ewig nicht mehr hier. Mittlerweile scheint es sich hier ja um ein echtes Touristenziel zu handeln: Wie gestern im Kurpark sind mir ständig irgendwelche Leute ins Bild gelatscht, nur noch schlimmer, weil, die gingen gar nicht mehr weg, und wenn doch, kamen direkt die nächsten. Schlimm. Schlimm, schlimm!

Aber der Reihe nach: Wir sind bis Heisterbacherrott gefahren und haben dort das Auto abgestellt. Den Rest sind wir dann durch den Wald gewandert. Hier begegneten uns am Steinbruch schon die ersten Picknicker. Aber die waren harmlos, die sind uns nicht ständig ins Bild gesprungen, sondern haben friedlich ihre mitgebrachten Bütterkes gegessen.


Aber schon, als der Parkplatz der Chorruine in Sichtweite kam, war uns klar: Hier ist was los! Keine Ahnung, ob das mittlerweile ein echtes Ausflugsziel ist, früher™ liefen hier jedenfalls nicht so viele Leute jeglichen Alters, Geschlechts und Hautfarbe rum. Vielleicht lag es ja auch am guten Wetter...


Hatte allerdings auch seine Vorteile, denn während wir drauf gewartet haben, dass die Menschenmassen abziehen, haben wir uns mal den Rest vom Areal angeschaut und so manch interessante Stelle gefunden.


Gegen Ende, als der Großteil der Leute abgezogen ist, wurde es sogar einigermaßen ruhig und man konnte sich fast schon entspannen. Eigentlich ist das hier ja auch ein eher besinnlicher Ort; jedenfalls ist er ja so aufgemacht. Naja, vielleicht war da ja auch irgendeine Veranstaltung in den Seminarräumen, weshalb da so viel los war. Wer weiß.


Auf dem Rückweg sind wir dann auf der anderen Seite der Hauptstraße durch den Wald geschlichen und uns wurden auch dort wieder von einem kackfrechen Rotkehlchen aufgelauert. Saß da ganz harmlos auf einem der Wegweiser-Steine und je näher man kam, desto mehr drohte es einem. Die sind ja schon niedlich! Als dann die Horde Wanderer kam und dran vorbei zog, hat es sich dann allerdings doch in die Lüfte geschwungen und in einem der Bäume nebenan weiter gedroht.


So, und das war das. Jetzt gibt es erstmals was zu Essen. Haben wir uns verdient nach dem vielen Laufen.

Altenberger Dom

Seit einer halben Ewigkeit noch mal am Altenberger Dom gewesen. Was die sich dabei gedacht haben, mitten in die Pampa so eine riesige Kirche zu stellen... Andererseits, die Ruine in Heisterbach ist auch recht groß. Was Klöster angeht, scheint es wohl modern gewesen zu sein, sich so einen Klotz auf den Hof zu stellen! ;-)

Aber erst mal ein paar Bilder von Viehzeug, was mir da so über den Weg gelaufen kam:


So, und jetzt ein paar Bilder von der Kirche. Schon ziemlich imposant, so ein großes Gebäude. Da bekamen die Untergebenen direkt den richtigen Eindruck von der Macht, die ein solcher Ort hatte, wenn sie diesen riesigen Bau schon aus der Ferne sehen konnten.


Aber trotzdem interessant. Ein sehr eigentümlicher Ort. Vor allem, wenn man hier unter der Woche vorbei kommt und so den ganze Touristen-Schwall umgehen kann, strahlt die ganze Anlage noch immer eine gewisse Ruhe und Gelassenheit aus.