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Kurparkenten im Schatten

15.12.: Da hatten die beim Supermarkt mit dem R im Namen das Spezi und die Cola im Angebot. Scheinbar hat die Firma aus Atlanta, Georgia, mitbekommen, dass keiner diese horrende Preissteigerung mitmachen will und deswegen wieder den Angebotspreis von vor der Erhöhung macht. Jedenfalls war ich dann während meiner montäglichen Mittagspause schon in der Nähe des Kurparks, da hab ich die Gelegenheit genutzt und das AT-X mal auf die Enten gehalten. Leider kommt so kurz vor dem kürzesten Tag des Jahres die Sonne kaum noch über die diversen Hindernisse (Bäume, Berge, Gebäude), sodass der Park natürlich mal wieder im Schatten lag, obwohl der Himmel fast komplett blau war. Mist. Naja, da bleibt nichts, da muss man dann doch wieder auf Auto-ISO vertrauen und das Kribbeln in Kauf nehmen.

Aber zuerst einmal habe ich "normale" Fotos mit der "normalen" Brennweite gemacht: Da hingen Pakete an einer Tanne, die somit als Weihnachtsbaum zu erkennen war. Und Sterne, selbst gebastelt. Ob die Bewohner des Seniorenheims dafür heran gezogen wurden? Kann sein. Immer diese Zwangsverpflichtung zum Entertainment. Das ist ja wie bei All-Inclusive-Urlaub: Animation in allen Ecken! ;-)


Derweil hoppelten zwei Raben über die Wiese. Also Zeit für den Einsatz des extra langen Teles. Bei 400mm und offen ging es mit der Belichtungszeit und dem Kribbeln im Sensor gerade noch so. Die alte Alpha 7 ist da scheinbar noch ein paar Generationen hinterher, was das Signal-Rausch-Verhältnis angeht. Wobei ich echt den Eindruck habe, dass es doch sehr am Post Processing liegt. Aber alles egal, Hauptsache man kann die Raben als solche erkennen.

In der Voliere saßen die Sittiche wieder mal ganz oben unterm Dach, also unfotografierbar, viel zu dunkel. Ansonsten gibt es drei (?) neue Hennen, die ich noch nicht kannte. Die Mitarbeiterin (der Stadt Hennef?) war gerade dabei, die auszumisten und das Schild wieder gerade zu rücken, auf dem für die Stadtkinder erklärt wird, dass die neuen sich jetzt erst mal mit den Alteingesessenen prügeln, weil sie die Rangordnung neu ausbaldowern müssen. Das ist normal. Das gehört so. Die Leute sind offenbar nicht mehr mit Hühnern auf dem Hof zwei Straßen weiter aufgewachsen, oder liegt das daran, dass ich vom Dorf komme? Dass Hühner sich ständig bekriegen, das weiß man doch, oder? Ich mein, es heißt nicht umsonst "Hackordnung". Jedenfalls habe ich mich ein bisschen mit der Dame unterhalten und gefragt, wo denn der Gockel wäre. Den hat es wohl vor nicht allzu langer Zeit dahin gerafft, das arme Tier. Friedlich in seiner Kiste eingeschlafen. Tja, so ist das Leben. Wieder was, was die Stadtkinder nicht kennen. ;-)


Aber nun kommen wir zur Hauptattraktion des Tages: Die Enten! Stockenten, um genau zu sein. Keine Ahnung, wo die anderen alle sind, hier schwammen im Sommer ja noch ein paar andere geflügelte Viecher rum. Da ich natürlich wieder viel zu viele Bilder gemacht habe, muss ich wie immer in letzter Zeit den Eintrag aufteilen. Die drei Entenbilder sind also nur ein Teaser für das, was noch kommt. KLICK! "Kurparkenten im Schatten" vollständig lesen