Skip to content

Nach dem Eis in den Kurpark (Fische, Enten)

21.7.: Nach der kleinen Radtour durch das Siegtal, bei der ich nicht besonders weit gekommen bin, zugegebenermaßen, ich bin total aus dem Training, habe ich mich dann mit J im Eiscafe getroffen, weil die Kalorien ja auch irgendwie wieder rein kommen müssen, nicht? Da wir noch zwei extra-leckere Sorten in der Kühltruhe haben, haben wir mal was neues probiert: Mandarine und Waldbeer und Maracuja für mich, Maracuja, Nutalla und Banane für sie. Alles auch sehr lecker. Ich habe ja eh den Eindruck, dass der R, ohne da jetzt extra Werbung für machen zu wollen, in der Gegend mit das beste Eis macht. Ich habe immer das Gefühl, dass die da weniger Zucker und dafür mehr Frucht rein werfen. Nicht falsch verstehen: Das andere Eis in Hennef und Umgebung ist auch immer gut, aber. Liegt aber vielleicht auch an mir, ich mag es ja gerne etwas saurer! ;-)


Danach sind wir in den Kurpark und wollten Enten beobachten. Stattdessen haben wir uns angeschaut, wie die Fische nach Luft geschnappt haben. Was interessante Fotos ergibt, ist für die Tiere wahrscheinlich eher scheiße. Deutet auf ein ungenügende Menge Sauerstoff im Wasser hin, denke ich mal. Oder die sammeln einfach ein, was auf der Wasseroberfläche schwimmt, kann auch sein. Ich kenn mich ja nicht aus. Irgendwie besonders lethargisch sahen die jedenfalls nicht aus, ganz im Gegenteil: Haben sich durch den ganzen Pool gejagt. Andererseits ist das schon eine ziemliche Algensuppe. Nicht, dass hier, wie letztens - ich glaube - in Troisdorf auch noch die Enten tot umfallen, weil sie zu viel Botulin abbekommen haben. Algenblüte und so. Aber der Springbrunnen/Walfontäne war an, ich hoffe mal, dass das wenigstens ausreichend Sauerstoff unterrührt.

Während wir auf der Mauer gesessen und die Fische fotografiert haben, plantschten hinter uns übrigens mal wieder die Kleinkinder im Fußbad. Hab ich ja prinzipiell nix dagegen. Aber wenn es aussieht, als wäre es vier und mit der Pampers ins Wasser springt, dann, wie soll ich sagen, finde ich das ein ganz kleines bisschen unhygienisch. Mal ganz davon abgesehen, dass bewindelte Blagen schon bei niedrigerem Wasserstand abgesoffen sind, weil sich das Silikagel so voll gesaugt hatte, dass sie nicht mehr aufstehen konnten. Wasser ist schwer! Aber ich hab nix gesagt! Nicht mein Zoo...


Enten waren jedenfalls nur vereinzelt zu sehen. Denen war wohl zu warm und die hatten sich eher in die Schattenecken verflüchtigt. Dabei war es eigentlich noch angenehm. Da hatten wir dieses Jahr definitiv heißere Tage. Deswegen jedenfalls keine Fotos von Enten, oder nur dieses eine da unten, zumindest. Mit der Canon ist das auch alles nur so mittelgut, das Tele da drauf ist ja auch nun schon aus dem letzten Jahrtausend... ;-)

Beim Verlassen des Kurparks noch diese Baby-Mütze gefunden. Die war sozusagen das Abschiedsmotiv. Danach sind wir dann heim geradelt, weil, was ist die Alternative? Den Berg hoch war jedenfalls viel zu anstrengend, ich muss mehr trainieren. Aber es ist ja entweder zu heiß oder es ist Winter. Dazwischen gibt es ja scheinbar nichts mehr: Schneegestöber oder Hitzewelle. Und für beides bin ich nicht gemacht...

Ein bisschen Fahrradfahren an der Sieg entlang (Reiher, Kühe, Raben)

21.7.: (Man muss den Artikel auch freischalten, sonst erscheint der im Blog nicht! Haste ja wieder fein gemacht, Herr B.! ;-)) Ein bisschen Rad fahren; wenn schon die ganze Zeit die Sonne scheint, muss man sich ja auch mal bewegen. Deswegen: Die Canon geschnappt und los. Es war mal wieder ein Dienstag und nachdem ich meine (Haus-)Arbeit erledigt hatte, war noch so viel Nachmittag übrig. Mit Option, nachher J noch in der Stadt zu treffen, die hatte leider noch Zoom. Teams. Meet. Whatever, one of those. ;-)


Und ich habe es tatsächlich geschafft, erst Bilder zu machen, nachdem ich tatsächlich schon im Siegtal angekommen war, so wie ich das geplant hatte. Wow! Allerdings hat mich an dieser Stelle auch der Geruch vom Rad geworfen, der von der Kläranlage rüber wehte. Der Wind war kräftig und kam aus nördlichen Richtungen - Dowithsetrpla, oder wie hieß das in dieser Serie, die jetzt ständig auf einem dieser Privatlanäle rauf und runter gespielt wird? Gibts das noch? Läuft das noch? Oder haben die Blagen endlich mal raus gefunden, wie ihr Pappa ihre Mamma kennengelernt hat?

Da stand jedenfalls der Reiher auf dem Feld und mantelte vor sich hin. Wirft der Schatten, damit seine Füße in der Hitze nicht verglühen? Oder will der nur das Gekreuche und Gefleuche aus dem Boden locken, damit er es besser aufsammeln kann? Ich weiß es nicht, fragen konnte ich ihn nicht. Das Schnapp-Surr der Canon hat ihn scheinbar ein bisschen irritiert. Dabei ist die nicht mal so laut. Er ist dann jedenfalls irgendwann einfach gegangen und hat hinter der Bodenwelle weiter gemacht, da konnte ich ihn nicht mehr stören.


Ansonsten: Rinder. Ganz viele Rinder. Die scharten sich um den Getränkewagen ;-) und im Schatten des Baumes, vorzugsweise beides gleichzeitig. Dabei war es an diesem Tag gar nicht mal so schrecklich heiß. Hatten wir dieses Jahr schon heißere Tage.

Wie es weiter geht, sehen wir im "erweiterten Eintrag". Da gibts noch mehr Rinder. Und Raben. Den kriegt man zu Gesicht, wenn man dem Link folgt: KLICK! "Ein bisschen Fahrradfahren an der Sieg entlang (Reiher, Kühe, Raben)" vollständig lesen

Rheinauenflohmarkt Juli '26, Teil 1 - Seltsames Parken und über die Brücke

18.7.: Es war mal wieder Zeit für einen Rheinauenflohmarkt. Wie immer wollten wir auf der beueler Seite des Rheins bleiben und dort den Parkplatz an der Telekom ansteuern. Aber da war irgendeine Veranstaltung und alle Parkplätze waren mit einem "Parken verboten"-Schild versehen. Hat sich zwar außer mir wieder keine Sau dran gehalten, aber wir sind dann ein paar Meter weiter die Straße runter und haben das Auto da abgestellt. Weil, man will ja nichts riskieren. Kommste wieder, biste abgeschleppt, oder sowas. Ich trau den Bonnern ja alles zu! ;-)

War insofern aber ein Fehler, dass ich schon wieder noch mehr Fotomotive gefunden habe. Dementsprechend habe ich diesen Artikel gleich mal in zwei Teile zersägt, und zwar nicht so wie sonst, einfach einen "erweiterten Eintrag" gebaut, sondern direkt tatsächlich in zwei echte, komplette Beiträge. Weil, dann hab ich mal wieder einen mehr, das sieht nicht alles so gequetscht aus und vielleicht ist das ja auch mal was.


Wir mussten also zuerst die Straße runter Richtung Telekom und an der vorbei, auf deren Vorplatz sie so ein seltsames baldachinartiges Zeltteil aufgespannt hatten, das sie scheinbar am Abbauen waren, Was auch immer das für eine Veranstaltung gewesen sein mag, ich hatte den Eindruck, die war schon an den Tagen davor zu Ende gegangen. Keine Ahnung, wieso die dann noch den Parkplatz gesperrt hatten. So ein riesiger Andrang an Fahrzeugen mit roter Parkgenehmigung standen da jetzt auch wirklich nicht rum.

Stattdessen hatten die da das Resteis von was auch immer die da gekühlt hatten, an die Straßenränder gekippt. Gleich mehrere Haufen an Splittern lagen da rum und tauten vor sich hin. Immerhin hat die defekte Natur so ein bisschen Wasser bekommen. Denn in letzter Zeit ist mal wieder viel zu wenig Regen gefallen. "Dürresommer" war ja früher mal so ein Begriff, von dem man dachte, "ach ja, alle 20 Jahre mal", aber heutzutage ist jeder Sommer ein Dürresommer. Nicht, dass ich Regen jetzt so besonders geil finde, aber er ist doch irgendwie notwendig, um die Versteppung der Landschaft zu verlangsamen. Ich mein, da oben auf dem Foto vom Posttower sieht man ja, wie das hier in der östlichen Rheinaue so aussieht: Mal wieder alles braun, kein Gras mehr.


Am Skatepark vorbei sind wir dann entlang der Kinderkreide, die sich über die Sommerferien freut, hoch auf die Adenauerbrücke über den Rhein. Eine der wenigen Brücken, die noch in Betrieb sind, so scheint es. Alles ja irgendwie vom Zusammenbruch der Infrastruktur betroffen. Ich mein, ich hab schon vor 20 Jahren gesagt, "ihr spart alles kaputt, ihr müsstet mal investieren", aber haben die Verantwortlichen auf mich gehört. Noooo, Sir! Jetzt hamwa den Salat. (Salat, habe ich gelernt, ist übrigens das arabische Wort für "Gebet". Fernsehen bildet! Also, manchmal, zumindest. Und so sitzen wir hier jetzt alle und beten, dass nicht noch die letzte Rheinbrücke gesperrt werden muss. Hochtechnologieland my f*** ass! Ich reg mich wieder auf...)

Wie man sieht, im Rhein ist noch immer leer. Wundere mich, dass da noch immer Verkehr ist. Die fahren aber auch schon langsamer, habe ich den Eindruck, und mit definitiv weniger Tiefgang == Ladung. Weil, sonst laufen die auch noch auf Grund, wie letztens dieses Hotelschiff gar nicht so weit von hier. Wenn nicht mal mehr die Rheinkreuzfahrten funktionieren. Die Loreley hat wahrscheinlich gar kein Wasser mehr, um sich ihre Haare zu waschen. (Der Wortteil Ley geht übrigens wohl auf ein keltisches Wort zurück, das heutzutage vor allem als Bezeichnung für Schiefer erhalten ist. Ja, das Internet bildet auch. Manchmal.)


Auf der anderen Seite des Rheins sind wir dann an der Stelle vorbei gekommen, bei der letztes Mal, als wir auf dem Flohmarkt waren, das Zweirad gebrannt hatte, ob es jetzt ein Roller oder ein eBike war, was weiß ich, es war in der Presse ja nichts darüber zu finden. Und von da ging es dann runter unter die Brücke und auf den Markt und vor allem zum zweiten Eintrag, den ich zu dem Tag verfasse. ;-) Wer also weiter wissen will, was ich auf dem Rheinauenflohmarkt Juli 2026 mitgenommen habe, den muss ich auf morgen vertrösten - und dann enttäuschen: Es ist kein Objektiv! :-D

Mondorf (2): Trockene Siegmündung und Strandfest

11.7.: Eigentlich wollte ich den Eintrag ja mittig geteilt haben, sodass in beiden ungefähr gleich viele Bilder sind. Thematisch passt es so aber besser. Weil, so kann ich das klarer voneinander trennen.

Wir waren an der Stelle, als wir dem Hafen von Mondorf endgültig den Rücken gekehrt haben und weiter in Richtung Süden spaziert sind. Auf dem Weg zur Siegmündung kommt man dann ja erst mal durch sowas wie einen kleinen Wald, durch dessen Dickicht man das Wasser ja nur noch hin und wieder glänzen sieht. Außerdem denke ich jedes Mal: Man müsste diese Grillhütte mal austesten! Muss man sich da eigentlich irgendwie für anmelden? Fänd ich jedenfalls mal spannender, als immer nur im Garten. Wobei, wann habe ich das letzte Mal gegrillt? Bestimmt schon zwei oder drei Jahre her.


Und dann waren wir an der Siegmündung und wir mussten feststellen: Da ist kein Wasser mehr drin. Also, jedenfalls nur ein Bruchteil dessen, was da normalerweise durch geht. Und überhaupt kein Vergleich zu wenn die Siegfähre wieder unter Wasser steht, wenn mal wieder Hochwasser ist. Nix drin. So wenig, dass ein (osteuropäisch bis russisch klingendes) Pärchen zu Fuß da druch gestapft ist. Wieder ein Fall von "würde ich lieber nicht machen", denn auch hier: Der Restfluss hatte ein deutlich erhöhte Abflussgeschwindigkeit! Die letzten Meter bis zum Rhein sehen so schmal aus, aber die standen da bis über die Knie im rauschenden Bach, klipp-klapp. Insbesondere die etwas zierlicher gebaute Frau sah so aus, als würde es sie gleich umreißen. Und dann auch noch ohne Gummisandalen, dass man auch zackig ausrutschen kann. Wieder ein paar Leute, die man nachher aus dem Rhein fischen muss.


Wer noch mehr Bilder vom Müll, der hier am trockengefallenen Siegufer herum dümpelte, sehen möchte und auch nicht verpassen will, wie die Band auf dem Strandfest aussah, der kann sich ja noch den "erweiterten Eintrag" reinpfeifen. Alle anderen lassen es bleiben und gucken sich lieber Bilder von der Katze an. Einfach da oben im Suchfeld "Kater" eingeben! ;-) Wer jedoch Spaß an sinnlosen Überleitungen hat: KLICK! "Mondorf (2): Trockene Siegmündung und Strandfest" vollständig lesen

Mondorf (1): Rhein und Hafen

11.7.: Samstagabend, Spieleabend. Wir waren bei C in Mondorf und haben eine Runde... ich hab vergessen, wie das Spiel heißt! Verdammt, es ist zu heiß, ich hab's vergessen! Dieses mit den Wagen, die man immer rund ums Dorf fährt, mit Kram belädt, dann Reisende damit anlockt, nebenbei Aufträge einsammelt und dann in die Pampa reist, um die Reisenden abzuliefern und die Aufträge zu erfüllen. Aber wie hieß das jetzt noch mal? "Merchants of the Dark Road". Na schau mal einer an, es gibt doch sinnvolle Anwendungen für KI! :-D Auch wenn Google mal wieder drei Anläuft gebraucht hat und ich ihm sagen musste, dass eines der Dörfer "Farglen" hieß. ;-) Ein sehr brauchbares Spiel, übrigens. Auch, wenn ich nicht gewonnen habe. Also, ganz knapp. Wir lagen alle drei nah beieinander.


Jedenfalls. Danach sind wir raus. Weil, es war warm und die Sonne hat geschienen und man kann nicht oft genug runter zum Rhein. Da ich auf dem Weg so viele Fotos gemacht habe, dass das gut für zwei Einträge reicht, habe ich genau dieses dann jetzt auch gemacht: In der Mitte geteilt. Ein Artikel beschäftigt sich mit dem Weg entlang des Rheins bis hinter den Mondorfer Hafen, der zweite mit der fast leeren Siegmündung, dem Rückweg und dem Strandfest, das da unten abging. Ich sollte echt mal aufhören, so viele Bilder zu machen, ich komm mal wieder nicht hinterher! ;-)


Wer also haufenweise Fotos vom Rhein mit drumherum in der brütenden Sonne total vertrocknetem Ex-Grün sehen möchte, der kann gerne den "erweiterten Eintrag" lesen. Alle anderen: Was macht ihr hier eigentlich? ;-) Deswegen: Klick! "Mondorf (1): Rhein und Hafen" vollständig lesen