Drachenfels, Pt. 1 - Der Aufsteig
7.10.: Der Drachenfels! Waren wir schon lange nicht mehr und wir wollte mal wieder eine richtige Wanderung machen. Also den Aygo gesattelt und übern Berg gedüst. Also, nicht wirklich, denn Düsen ist mit dem bergauf ja eher nicht. Haben dann unten in Rhöndorf am Fuße des Weinbergs geparkt. Der wird scheinbar nicht mehr bewirtschaftet, jedenfalls hingen die Trauben da ziemlich vertrocknet wie Rosinen an den Reben. Oder war es dieses Jahr zu heiß? Die sehen alle auch ein bisschen eingegangen aus. Schade, irgendwie. Das Unkraut ist auch nicht entfernt worden. Wenn ich das gewusst hätte, wären wir mal früher gekommen und hätten ein paar Trauben geklaut! 
Das hat uns aber nicht davon abgehalten, trotzdem den übliche Weg durch en Weinberg zu nehmen. Ist ja schließlich sowas wie Tradition, den Weg gehen wir ja eigentlich immer. In Rhöndorf selber kann man ja auch nicht so toll parken, da laufen ja auch immer einige Touristen rum auf der Suche nach dem Herrn Adenauer und so.
Wie immer habe ich es mir beim Aufstieg nicht nehmen lassen, die Weinbergmauern zu fotografieren. Die geben immer ein gutes Motiv ab. Dieses Mal war es, wie man sehen kann, sehr sehr hell und manche Bilder scheinen fast schon überbelichtet zu sein. Ja, kann gut sein, aber es war auch einfach so megahell hier: Die Sonne brezelte da am Beginn unseres Aufstiegs noch so richtig mit voller Wucht rein, mal abgesehen davon, dass das eh noch fast ein richtiger Spätsommertag war, obwohl wir Oktober haben. Stichwort Klimawandel. 20°, kein Wasser im Rhein. So jedenfalls.
Weitere Details unseres Aufstiegs - also viele, viele Details und viele, VIELE Fotos davon - gibt es wie gewohnt in einem "erweiterten Eintrag", weil. Muss ja sein. Ich kann den Finger ja nicht vom Auslöser nehmen. Nie!
KLICK!
Das hat uns aber nicht davon abgehalten, trotzdem den übliche Weg durch en Weinberg zu nehmen. Ist ja schließlich sowas wie Tradition, den Weg gehen wir ja eigentlich immer. In Rhöndorf selber kann man ja auch nicht so toll parken, da laufen ja auch immer einige Touristen rum auf der Suche nach dem Herrn Adenauer und so.
Wie immer habe ich es mir beim Aufstieg nicht nehmen lassen, die Weinbergmauern zu fotografieren. Die geben immer ein gutes Motiv ab. Dieses Mal war es, wie man sehen kann, sehr sehr hell und manche Bilder scheinen fast schon überbelichtet zu sein. Ja, kann gut sein, aber es war auch einfach so megahell hier: Die Sonne brezelte da am Beginn unseres Aufstiegs noch so richtig mit voller Wucht rein, mal abgesehen davon, dass das eh noch fast ein richtiger Spätsommertag war, obwohl wir Oktober haben. Stichwort Klimawandel. 20°, kein Wasser im Rhein. So jedenfalls.
Weitere Details unseres Aufstiegs - also viele, viele Details und viele, VIELE Fotos davon - gibt es wie gewohnt in einem "erweiterten Eintrag", weil. Muss ja sein. Ich kann den Finger ja nicht vom Auslöser nehmen. Nie!
Da das sehr, sehr viele Fotos werden, werde ich mich im Folgenden auch etwas kürzer fassen müssen. So spannend ist der Weg ja auch wieder nicht, dass ich da jetzt ganze Romane zu verfassen könnte. Da müsst ihr mal die deutschen Romantiker aus den 1800er-Jahren fragen, die haben da bestimmt Texte verfasst, die da voll gut zu passen. Ich hingegen schränke mich jetzt etwas ein, insbesondere, weil das hier ja vier (4) Einträge werden, die insgesamt nur etwas mehr als drei oder Stunden abhandeln. Hui, ich hab wirklich den Finger nicht vom Abzug nehmen können, was?
Erster Halt: Der Turm mit den/für die Ulanen. Denkmal mit historischem Hintergrund, kann man alles in der Wikipedia nachlesen, das muss ich jetzt nicht alles hier rein schreiben. Von hier oben hat man jedenfalls einen ziemlich guten Ausblick über das Rheintal, obwohl man den Berg ja erst halb hoch gestiegen ist. Oder sogar weniger? Kommt mir jedenfalls noch sehr hoch vor, was da hinter einem aufragt, wenn man sich umdreht.
Und da sehen wir zum ersten Mal heute, was ich schon viele Male erwähnt habe: Kein Wasser im Rhein. Die Fähre in Bad Honnef scheint auch nicht zu fahren, nicht mehr genug Wasser unterm Kiel. Einzig und allein ein Transportschiff für den Rhein runter und irgendwann kam ihm auch mal eins entgegen. Normalerweise reihen die sich hier ja regelrecht auf, bevor es in die engen Schleifen rheinaufwärts geht. Nope, zZt alles trocken. Ist der Pegel bei Kaub eigentlich noch immer negativ? Na, gaaaanz knapp nicht. Hätte am 7. direkt mal gucken sollen, die Seite reicht nur eine Woche zurück, wenn ich das richtig sehe. Haben die kein Archiv?
Schiffsverkehr jedenfalls stark eingeschränkt. Aber wir waren ja eigentlich wegen des Drachenfels hier, sodass wir uns dann auch irgendwann mal wieder an die Arbeit gemacht haben und den Weg weiter hoch geklommen sind. Das wird ja auch jedes Mal steiler, habe ich den Weg, oder ich werde älter. Habs ja noch nie so mit Steigungen gehabt, die gehen mir ja immer auf den Kreislauf, während J wieder vorne weg wie so eine Bergziege. Wobei, auch die war von den Restpollen in der Luft ein bisschen gehandycapt. Passiert also auch anderen Leuten, dass sie mal keine Luft bekommen. (Mittlerweile hat es ja mal geregnet, was nicht nur den Pegel hat steigen lassen, sondern auch die Luftqualität deutlich verbessert hat.)
Wir sind tatsächlich länger nicht diesen Weg hoch, haben wohl stattdessen in letzter Zeit immer den flacheren über das Nachtigallental genommen. Deswegen kam uns das hier oben schon fast unbekannt vor. Ich hatte an der ersten Abzweigung schon erwartet, dass wir rechts müssten. War aber gar nicht so. Was man nicht alles vergisst, wenn man längere Zeit wo nicht war. Der Aussichtspunkt ist jedenfalls eine Abzweigung weiter!
Da steht dann auch wieder ein Bank zum Ausruhen, die wir gerne angenommen haben. Weil, der Berg ist ja dann doch steil, aber auch wegen der Aussicht. Die ist allerdings vorne vom Geländer besser. Und auch hier: Der Rhein ist praktisch leer. Macht aber hübsche Muster im Restwasser, wo die Wellen das Licht brechen.
Die letzten paar 100 Meter wird es dann doch recht eng auf dem kleinen Pfad, der sich da den Hang hinauf schlängelt. War zwar ein Wochentag, aber es waren doch erstaunlich viele Leute hier unterwegs, sodass wir mehrfach ausweichen mussten. Und die Stufen und Felsen sind mittlerweile so abgelaufen, dass man da echt aufpassedn muss, dass man sich nicht auf den Hosenboden setzt. Stelle mir das besonders schwierig vor, wenn es nass ist. Hab ich zum Glück noch nicht erlebt. Dazu kommt meine allgemeine Blindheit und die Gleitsicht, die mich die Entfernungen zum Boden immer schlecht abschätzen lässt.
Und dann waren wir auch endlich fast oben und man konnte schon das Gemurmel der Menschenmassen oben auf der Aussichtsplattform vor dem Restaurant hören. Also schnell noch den Endspurt, Treppe rauf, an den konrrigen alten Bäumen mit Liebesbotschaften vorbei, bis man endlich den Drachenfels und die Ruine darauf im Blick hat.
Die letzten paar Meter kommen dann im nächsten Eintrag, wenn wir bis oben hin steigen, aber vorher natürlich noch die Aussicht über den Rhein bis weit ins Hinterland hinein. War leider etwas diesig, das Wetter im Oktober kann noch so sonnig sein, echt ist das halt nicht mehr... Aber dazu morgen mehr. Falls nicht was dazwischen kommt!
Erster Halt: Der Turm mit den/für die Ulanen. Denkmal mit historischem Hintergrund, kann man alles in der Wikipedia nachlesen, das muss ich jetzt nicht alles hier rein schreiben. Von hier oben hat man jedenfalls einen ziemlich guten Ausblick über das Rheintal, obwohl man den Berg ja erst halb hoch gestiegen ist. Oder sogar weniger? Kommt mir jedenfalls noch sehr hoch vor, was da hinter einem aufragt, wenn man sich umdreht.
Und da sehen wir zum ersten Mal heute, was ich schon viele Male erwähnt habe: Kein Wasser im Rhein. Die Fähre in Bad Honnef scheint auch nicht zu fahren, nicht mehr genug Wasser unterm Kiel. Einzig und allein ein Transportschiff für den Rhein runter und irgendwann kam ihm auch mal eins entgegen. Normalerweise reihen die sich hier ja regelrecht auf, bevor es in die engen Schleifen rheinaufwärts geht. Nope, zZt alles trocken. Ist der Pegel bei Kaub eigentlich noch immer negativ? Na, gaaaanz knapp nicht. Hätte am 7. direkt mal gucken sollen, die Seite reicht nur eine Woche zurück, wenn ich das richtig sehe. Haben die kein Archiv?
Schiffsverkehr jedenfalls stark eingeschränkt. Aber wir waren ja eigentlich wegen des Drachenfels hier, sodass wir uns dann auch irgendwann mal wieder an die Arbeit gemacht haben und den Weg weiter hoch geklommen sind. Das wird ja auch jedes Mal steiler, habe ich den Weg, oder ich werde älter. Habs ja noch nie so mit Steigungen gehabt, die gehen mir ja immer auf den Kreislauf, während J wieder vorne weg wie so eine Bergziege. Wobei, auch die war von den Restpollen in der Luft ein bisschen gehandycapt. Passiert also auch anderen Leuten, dass sie mal keine Luft bekommen. (Mittlerweile hat es ja mal geregnet, was nicht nur den Pegel hat steigen lassen, sondern auch die Luftqualität deutlich verbessert hat.)
Wir sind tatsächlich länger nicht diesen Weg hoch, haben wohl stattdessen in letzter Zeit immer den flacheren über das Nachtigallental genommen. Deswegen kam uns das hier oben schon fast unbekannt vor. Ich hatte an der ersten Abzweigung schon erwartet, dass wir rechts müssten. War aber gar nicht so. Was man nicht alles vergisst, wenn man längere Zeit wo nicht war. Der Aussichtspunkt ist jedenfalls eine Abzweigung weiter!
Da steht dann auch wieder ein Bank zum Ausruhen, die wir gerne angenommen haben. Weil, der Berg ist ja dann doch steil, aber auch wegen der Aussicht. Die ist allerdings vorne vom Geländer besser. Und auch hier: Der Rhein ist praktisch leer. Macht aber hübsche Muster im Restwasser, wo die Wellen das Licht brechen.
Die letzten paar 100 Meter wird es dann doch recht eng auf dem kleinen Pfad, der sich da den Hang hinauf schlängelt. War zwar ein Wochentag, aber es waren doch erstaunlich viele Leute hier unterwegs, sodass wir mehrfach ausweichen mussten. Und die Stufen und Felsen sind mittlerweile so abgelaufen, dass man da echt aufpassedn muss, dass man sich nicht auf den Hosenboden setzt. Stelle mir das besonders schwierig vor, wenn es nass ist. Hab ich zum Glück noch nicht erlebt. Dazu kommt meine allgemeine Blindheit und die Gleitsicht, die mich die Entfernungen zum Boden immer schlecht abschätzen lässt.
Und dann waren wir auch endlich fast oben und man konnte schon das Gemurmel der Menschenmassen oben auf der Aussichtsplattform vor dem Restaurant hören. Also schnell noch den Endspurt, Treppe rauf, an den konrrigen alten Bäumen mit Liebesbotschaften vorbei, bis man endlich den Drachenfels und die Ruine darauf im Blick hat.
Die letzten paar Meter kommen dann im nächsten Eintrag, wenn wir bis oben hin steigen, aber vorher natürlich noch die Aussicht über den Rhein bis weit ins Hinterland hinein. War leider etwas diesig, das Wetter im Oktober kann noch so sonnig sein, echt ist das halt nicht mehr... Aber dazu morgen mehr. Falls nicht was dazwischen kommt!
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