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Auf der Suche nach Eis durch Söven

7.8.: Das heiße Wetter muss auch was gutes haben, zumindest für die hiesigen Eissalons: Ich glaube, wir haben noch nie so oft Eis gegessen. Und vor allem am Automaten mit genommen. Ich weiß ja eigentlich nicht, ob man diese Energieverschwender unterstützen sollte - so ein Kühlschrank mit Glastür zum Reingucken verbraucht bei 35°C ja wahrscheinlich das Äquivalent eines halben Einfamilienhauses -, aber EIS! Und es ist halt praktisch! Nachdem wir sonst immer in der Stadt bei unserem Lieblingseiscafe waren, haben wir gedacht, wir müssten mal in den Automaten oben in Söven rein schauen. Konnten wir ja nicht ahnen, dass das alles nicht die Sorten waren, die uns so vom Hocker reißen, zumindest in den großen Packungsgrößen. (Wenn, dann will man ja auch was davon mit nach Hause nehmen für die nächsten Tage.)


Jedenfalls wurde es schon leicht schattig, als wir uns auf den Weg da hoch gemacht haben. Nicht zu Fuß, leider, dann wäre das Eis auf dem Heimweg dann doch geschmolzen. Also mit dem bösen Verbrenner. Ich warte ja noch immer sehnsüchtig auf das bestellte Elektrofahrzeug, aber das lässt auf sich warten, auch wenn die Presse behauptet, Zwickau wäre nicht ausgelastet. Lügenkresse! ;-) Ja, nee, keine Ahnung, haben die nicht genug chinesische Teile, um schneller zu bauen, oder was? Aber dann ist das ja kein Auslastungs- sondern ein Lieferkettenproblem.

Aber ich spekuliere wieder. Sattdessen: Fotos aus Söven. Hatte das 35-70/2,8 noch auf der D700 und das hier sind die Ergebnisse. Wie immer sind auch die beiden Jesusse dabei, die da rum hängen. Und keins vom Eisautomaten. Sowas, hätte ich ja eigentlich mal festhalten sollen, was die da so hatten. Hauptsächlich Milcheis. Und was mit Schokolade und was mit Nüssen. Ist ja OK, aber Fruchteis gab es ja, wie gesagt, nur in den kleinen Schüsselchen und das war jetzt nicht so das, worauf wir uns eingeschossen hatten.


Deswegen sind wir dann doch noch runter in die Stadt und haben da einen großen Pott Himbeer und einen großen Pott Cookies mit genommen. Ist ja schon ein ziemliche teures Vergnügen. Aber es ist einfach viel, viel, viel zu warm, als dass man ohne Eis auskommen würde. Kühle Getränke bringen einen auf die Dauer auch nur so weit...

Mit dem 35-70/2.8 auf der D700 ein durch Seelscheid

6.8.: Wenn ich schon eine "neue" Nikon habe, dann teste ich auch mal der Reihe nach die Objektive durch, die ich für F-Mount habe. Heute (also so vor zwei Wochen, ich produziere ja schon wieder auf Halde, als gäbe es kein Morgen) war das Nikkor AF 35-70mm 1:2.8 dran. Eines meiner liebsten Zoom-Objektive, trotz der geringen Brennweiten-Variabilität. Weil: Lichtstärke f/2.8 macht schon was her. Auch wenn das ein ziemlicher Klotz ist. Mit dem Griff an der D700 und dem zusätzlichen Akku da drin und alles wiegt das alles zusammen bestimmt so anderthalb Kilo!

Ansonsten, die Fotos sehen sich mal wieder sehr ähnlich. Ich habe mal mit den Rosen am $Discounter angefangen, die ich mit dem Makro-Modus dieses sehr vielseitigen Objektivs dran genommen habe. Da gibt es zwar (leider, meine alten, alten Augen) keinen Autofokus, aber mit ein bisschen Geduld kriegt man das auch so hin. Immer wieder aufs Neue verwirrend, dass man zum Raus-Zoomen das Objektiv ziehen muss. Total widersinnig, finde ich. ich weiß nicht, habe ich irgendein anderes, das das so rum macht? Kenne ich vielleicht ein anderes, das das nicht macht? Ich weiß es nicht.


Auf dem Weg zum anderen $Discounter habe ich dann mal wieder die Ruine mitten im Dorf mit genommen. Mittlerweile kann man da wahrscheinlich eine ganze Bildserie draus machen und vergleichen, wann welcher Balken im Dachstuhl nachgegeben hat. Ich bin ja noch immer dafür, das genau so wieder aufzubauen und dann bitte auch wieder eine Restauration da rein zu machen, wie es früher, vor langer, langer Zeit, mal war. Weil: Da oben auf dem Dorf gibt es irgendwie keine Restaurants mehr, wenn man mal vom Griechen absieht, der ja schon seit meiner Jugend da ist, und dem relativ neuen kleinasiatischen Laden in der ehemaligen Post-Eckkneipe. Es fehlt ein bisschen was mit Flair und vielleicht Pizza. ;-) Oder Sushi-Takeout-Laden könnte da einziehen und richtig mit Tischen und Bedienung und so. Aber ich glaube, ich wünsche mir da was, was in der gegenwärtig vorherrschenden, allgemeinen wirtschaftlichen Situation so nicht kommen wird.

Danach dann noch in die andere Richtung ins Dorf, weil $Drogerie und sowas. Da gibt es tatsächlich jetzt wieder drei Sorten Film zur Auswahl, aber mengenmäßig, naja. Aber schon erstaunlich, dass die hier oben auf dem Dorf sowas noch auf Vorrat lagern. Oder gerade deshalb, weil hier ja einige alte Menschen leben, die vielleicht niemals auf Digital umgestiegen sind? Und so viele junge Familien, die vielleicht auf der Retro-Welle mit schwimmen? Keine Ahnung. Finde es jedenfalls interessant. Keine Einweg-Knipsen, allerdings, wenn ich das richtig gesehen habe.


Auf dem Rückweg noch beim $Supermarkt nach Blumen geschaut, die man auf den Friedhof bringen könnte, aber die waren alle eher so im Bereich "Schneckenfutter", also alles, was man nicht fünf Minuten unbeaufsichtigt lassen kann. Zudem: Trotz der anhaltenden Hitze und Trockenheit hat sich das Zeugs auf dem Friedhof ganz gut gehalten. Das erstaunt mich schon. Gut, ich fahr da ja auch einmal in der Woche zum Gießen hin, aber dass das da genau unter dem großen Baum ist und somit öfter mal Schatten hat, scheint dem Bewuchs ganz gut zu tun.

Und wer aufgepasst hat, wird auch jetzt ganz klug kombinieren können, was euch im "erweiterten Eintrag" erwartet: Richtig, der Friedhof. Wer also Lust auf die üblichen Bilder aber mal mit einer andern Kamera hat, was man so deutlich meiner Meinung nach gar nicht sieht, weil die D700 halt einfach tolle Fotos macht... was wollte ich sagen? Achso, ja: KLICK! ;-) "Mit dem 35-70/2.8 auf der D700 ein durch Seelscheid" vollständig lesen

Abendliches Bödingen mit Schafen - noch ein D700-Test

4.8.: Wenn ich ja ein neues Spielzeug habe, dann teste ich es ausgiebig. Also, "testen" im Sinne von "damit spielen, bis ich das Interesse verliere"! ;-) Wird bei dieser Kamera wahrscheinlich nicht so schnell passieren. ;-) Aber heute möchte ich nicht, dass das wieder in ein weiteres Review ausartet, ich habe "D700" nur in den Titel geschrieben, damit das von vorneherein klar ist, dass ich mal wieder was altmodisches verwendet habe. Also, für so Leute wie mich, die gerne was zu dem Thema erfahren. Und hübsche Bilder gucken wollen.

Kurzentschlossen, nachdem der Kopfschmerz endlich ein bisschen nachgelassen hatte, der mich seit Montag gequält hat, als ich wohl das Fenster am Aygo zu weit runter gekurbelt hatte und mit irgendeinen Nerv verkühlt hatte, sind wir den Berg rauf nach Bödingen gefahren und da in den Wald gegangen. Also, erst mal. Danach schauen wir weiter. (Spoiler: Waren natürlich auch noch an der Kirche.)


Sind den Weg rauf auf das Feld gegangen, wo in ein paar Jahren wohl Windräder stehen werden. (Bin ja noch immer gespannt.) Da grasten friedlich die Schafe. (Die hätten wahrscheinlich am ehesten das Recht, sich über ihre Zukunft zu sorgen, wenn Schafe sowas täten, was sie wahrscheinlich nicht tun. Warum auch: Grasen kann man auch unter einem Windrad. ;-)) Jedenfalls, bevor wir zu den Schafen kommen: Dramatisches Wolkenspiel mit Sonne und allem! Finde ich ja total spannend, dieses Licht-und-Schattenspiel.

Dann noch ein schneller Blick ins Tal zur Firma Eckes, die man aufgrund des wenigen Laubes in diesem Dürrejahr sehr gut sehen kann (selbst mit dem viel zu kurzen 50mm). Und schließlich endlich: Schafe! Möh! Schafe sind ja mit so die witzigsten Lebewesen, finde ich ja. Zottelig und ungeschoren, frisch enthaar oder auch so wie jetzt hier auf diesen Bildern, also eher in der Mitte dazwischen. Dass denen bei 35°C nicht zu heiß ist. Vor allem, nachdem es die letzten Tage immer mal wieder getröpfelt hatte, war es extrem schwül. Hatten ja eigentlich deswegen den Weg in den Wald gewählt, weil wir gehofft hatten, dass es da was kühler wäre, was aber ein Trugschluss war. Stattdessen hatte ich den Eindruck, dass es zwischen den Bäumen noch viel tropischer war als draußen!


Ich habe noch viel viel mehr Schafsfotos gemacht, als ich hier ausstelle, aber man muss ja nicht alles hoch laden. Hier also nur die Highlights. Leider waren die ein bisschen scheu und wollten sich nicht portraitieren lassen. Hätte ich wohl doch ein Tele mitbringen müssen. ;-) Ein paar gibt es noch im "erweiterten Eintrag", aber da geht es hauptsächlich um unseren Weg ins Dorf und dann um die Kirche herum. Wen es interessiert: KLICK! "Abendliches Bödingen mit Schafen - noch ein D700-Test" vollständig lesen

Sonnenfinsternis 2026

12.8.2026: Am Mittwoch war Sonnenfinsternnis und wir sind auf den Großen Ölberg gestiegen. Zwischenzeitlich war ja Plan, die Löwenburg zu besteigen, aber das wäre weiter und steiler gewesen und mit dem ganzen Gepäck (Kamera, Objektiv, Stativ und ganz wichtig: Wasser!) war der befestigte Weg zum Restaurant hoch einfach besser geeignet. Das brachte gleich zwei Probleme mit sich: Erst mal war der Laden oben auf dem Berg geschlossen. Betriebsferien. Mist. Also für die: Die hätten wahrscheinlich das Geschäft ihres Lebens gemacht, so viele Leute, wie da oben schon an den Tischen saßen, als wir ankamen.


Und das war das zweite Problem: Die Menschenmengen. Also am Anfang, da waren das ja nur so 10, 15 Erwachsene und ein paar Kinder mit Schutzbrille, die schon ganz hibbelig waren. Aber kurz, bevor es los ging, tauchte dann so eine Schüleraustauschgruppe auf: ~50 Hormonbomben im Alter von 14-16 spanischsprachiger Herkunft mit ihren Begleitern und was-weiß-ich! Da war an Ruhe nicht mehr zu denken. Hatte ja eigentlich gehofft, dass ich hören könnte, ob die Vögel tatsächlich leise werden und dann wieder von Neuem anfangen zu singen, wenn die Sonne wieder kommt, aber das war wohl nix! Satz mit X. Wobei das wahrscheinlich eh nichts geworden wäre, denn aufgrund der furchtbaren Trockenheit sind singende Vögel in letzter Zeit eher dünn gesät.

Egal. Zu den Fotos. Die meisten Sonnenfinsternisfotos habe ich mit dem 400mm f/5,6 Sigma auf der D800 gemacht und dann nachher auf 4k runter gecroppt. Was eigentlich übergroß ist, bei den meisten Bildern hätte auch FullHD gereicht, dann wäre da weniger schwarz drumherum und der Informationsgehalt wäre praktisch der Gleiche. Aber ich habe es aus Konsistenzgründen jetzt halt so gemacht. Geht auch. Da oben das aller erste Bild ist zwei Tage vorher entstanden, als ich mein Equipment getestet habe. Das habe ich mal mit rein genommen, weil man da keinerlei Sonnenflecken sehen kann. Also, zumindest sind mir keine aufgefallen. Im Gegensatz dazu hatten wir am Mittwoch tatsächlich doch ein paar, vor allem oben links zum Rand hin und unten rechts mehr so Richtung Mitte.


So, und wer mich kennt, der weiß, dass das jetzt nicht alle Bilder waren, die ich an dem Tag gemacht habe. 430 oder sowas habe ich mit nach Hause gebracht. Muss die Akkus im Handgriff noch laden, fällt mir dabei ein. Schlimm, jedenfalls. Ich mein, hier ist ja gerade mal der allererste Anfang der ganzen Veranstaltung zu sehen. Mehr Bilder gibt es deshalb im "Erweiterten Eintrag". Wobei das aus Bandbreitengründen eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre, denke ich fast: Durch das viele Schwarz durmherum sind die Bilder recht kräftig zusammengeschrumpft bei der Komprimierung. Naja, aber jetzt habe ich es so gemacht, deshalb: KLICK! "Sonnenfinsternis 2026" vollständig lesen

Hennef vor der Hitze - D700 Test

3.8.: Montag morgen, ich musste in die Stadt. Habe die Neuerwerbung mit genommen, das 50/1.8G war noch drauf. Gute Kombi für die Stadt, denke ich. Und wieder habe ich zu viele Fotos mit nach Hause gebracht. Aber das ist gut, da kann man sehen, was die Kamera im tatsächlichen Einsatz kann. Vorweg: Sie verliert tatsächlich immer mal wieder den Kontakt zur CF-Karte. Aber damit muss ich halt leben, dafür - ich wiederhole das jetzt noch mal - habe ich ja nur 10 Euro dafür bezahlt! ;-)


Geparkt hatte ich hinter der Bahn, aber statt direkt zum Schlüsseldienst-Menschen zu gehen, der da vor dem Bahnhof seinen Laden hat, habe ich erst mal den Weg durch die Stadt gewählt, denn ich wollte nebenbei ja noch den Dia-Film in der Dynax voll bekommen, um diesen dann im Fotoladen abzugeben. (Der Herr Berger war leider nicht da, sonst hätte ich ihm gleich mal meine Neuerwerbung vorgeführt! ;-)) Neben dem Film-Füllen habe ich aber auch reichlich Stadt-Fotos mit der D700 gemacht. Wobei mir aufgefallen ist, dass der Auslöser am Hochkant-Griff nicht ging. (Mittlerweile habe ich die Kontakte an der Kamera mal ein bisschen gereinigt, jetzt geht auch der problemlos. Sogar ein bisschen zu problemlos: An dem Nachbau-Griff meiner D800 ist der Auslöser eher feste bis kräftig zu betätigen, während hier ein leichtes Drüberstreichen schon den Autofokus aktiviert und nicht viel mehr nötig ist, um ein Bild zu machen.)


An der Sieg-Promenade wollte ich eigentlich Enten schießen, sowohl mit der Digitalen wie der Analogen, aber stattdessen lief mir als erstes mal dieses rot-weiße Moopsie ins Bild. Katzen sammel ich ja auch also draufgehalten. Aber diese hier war eher zielstrebig woanders hin unterwegs und hat sich nicht besonders in Positur geworfen. Aber trotzdem ist die der Grund, dass es das eine Bild von den Enten erst im "erweiterten Eintrag" gibt: KLICK! "Hennef vor der Hitze - D700 Test" vollständig lesen