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Siegburg, aber mit der D100 (im einsetzenden Regen)

5.5.: Kurz entschlossen waren wir mal wieder in Siegburg. J brauchte Sleeves für ihre Neuanschaffungen. Also, eigentlich hätten wir noch welche gehabt, aber die passten nicht zu den anderen, in denen Seti schon gesleevt war. Das kommt davon, wenn man eine Spiele-Erweiterung kauft! Immer diese DLCs! ;-) Jedenfalls waren wir im nicht-nur-Drogeriemarkt am oberen Ende des Marktes, die haben sowas im Keller bei den Spielen und den Pokemon-Karten. Aber es gab nur noch eine einzige Packung, weil die Kinder scheinbar tatsächlich auch ihre Monster eintüten. Vorbildlich!


Geparkt hatten wir jedenfalls wie immer an der Feuerwehr, aber leider funktioniert der Parkautomat wieder. Ich da direkt mal mein neu eingerichtetes Bezahlen-per-NFC-auf-dem-Handy ausprobieren wollen, aber der Parkscheinautomat war da nicht in der Lage, mit dem Chip in meinem Telefon zu kommunizieren. Keine Ahnung, vielleicht liegt es auch dran, dass man die Karte da zwei mal vor halten muss. Was weiß ich. Seltsames System, jedenfalls mit physischer Karte bezahlt.

Dann mit der D100 und dem 18-55er ein wenig durch die Stadt. Das Wetter war ja von Anfang an schon ein bisschen bedrohlich, aber das hat mich nicht abgehalten. Auch die beschränkte Parkzeit nicht. (Wenn der Automat funktioniert, hat man ja für 80ct eine halbe Stunde, dementsprechend für 1,60 eine ganze. Noch immer weit billiger, als zu zweit mit der Bahn zu fahren, leider. Vielleicht würde sich doch das Deutschlandticket irgendwann mal lohnen, so oft, wie ich das hier erwähne. Aber fast 60 Euro? Und das mal 2? Wie viel sollen wir denn durch die Gegend gurken, dass sich das lohnt?)


Egal. Wir waren jedenfalls unten im M und haben dort nach Karten gesucht und keine gefunden und jetzt haben wir noch immer zu wenige und J musste Klonk umsleeven, weil die besser zu den Seti-Karten passten, aber immerhin haben wir das geheime Kommandozentrum von Bärman gefunden. Der ist ja so knuffig, dass ich den fast schon hätte mitnehmen wollen. Aber noch mehr Pröttel in der Bude, datt muss auch nich sein! Außerdem: Frisst der jetzt Honig oder Motten? Man weiß es nicht! ;-)

Danach noch einen kurzen Abstecher in den Buchladen am Markt gemacht, wenn man schon da ist. Von der Auslage verführt, hat J sich das neueste kommunistische Känguru mit genommen, dieses schreckliche Biest. Und ich mir noch ein Werk von F. Ibañez, Gott hab ihn selig. Wollte mal sehen, ob das noch immer so schrecklich albern ist wie in meiner Kindheit. Die Antwort ist ein entschiedenes Ja. ;-) Naja, immerhin die Staatskasse wieder mit ein bisschen Mehrwertsteuer gefüllt.


Auf dem Heimweg dann noch am Discounter mit dem A angehalten und auch da noch mal einen Haufen Geld gelassen. Bei all diesen drei Gelegenheiten hat das mit dem Handy bezahlen allerdings problemlos funktioniert, sodass ich der Meinung bin: Es lag doch am Parkautomaten. Juhu, eine weitere Art, Geld auszugeben. (Ich hatte das eigentlich nur einrichten wollen für den Fall, dass ich mal wieder nur mit dem Fahrrad unterwegs bin, also so ganz ohne Portemonnaie, und ich unterwegs Durst bekomme oder irgendwas, weil ich wieder die Verpflegung vergessen habe. Ist ja schon öfter mal passiert. Gut, ich hätte auch 'n Zehner ins Handy stecken können, so wie ich das früher in der Steinzeit ohne NFC gemacht habe, aber. Man will ja auch nicht wie so ein Boomer rüber kommen, der sich der Zukunft verweigert und darüber hinaus glaubt, dass das soziale Konstrukt "Geld" in irgendeiner Form einen intrisischen Wert hätte. ;-))

Flohmarkt am Lutz, aber mit der D100

3.5.: Hatte ich erwähnt, dass wir mal wieder auf einem Flohmarkt gewesen sind?! Ich mein, der ist ja mehr oder weniger direkt um die Ecke! Und obwohl wir am Samstag in Köln und dann in Bonn insgesamt 18000 Schritte gelaufen sind, haben wir uns das am Sonntag nicht entgehen lassen. Weil: Flohmärkte sind spannend! Also, finde ich. Und bieten immer Motive, und wenn es nur alte Kameras sind. Apropos "alte Kamera": Alle Bilder hier sind mit der D100 und dem 18-55 VR DX gemacht. Weil ich das mal im Outdoor-Ainsatz testen wollte. Die Kombination aus den beiden gefällt mir immer besser. Dabei ist das Objektiv eigentlich einen Tacken zu neu dafür, weil es die VR-Version ist; zeitlich würde eher das Non-VR passen. Andererseits würde eigentlich keine der 3 bis 6 Versionen dieses Objektives so richtig dazu gehören, denn schließlich ist das ein Semi-Profi-Kamera und das 18-55 einw Consumer-Kit-Dreingabe. Aber dafür macht es wirklich erstaunliche Fotos, wie wir hier sehen werden, und es passt gut zu den kontrastreich-bunten Bildern, die die D100 mit ihrem alten CMOS-CCD macht. Ich mein, das Schild "Trödelmarkt" tut ja schon fast in den Augen weh!


Aber das nur nebenbei. Eigentlich geht es mehr im die Sachen, die ich auf dem Trödel gesehen habe. Wie immer wandern meine Augen immer direkt zu den Kameras rüber, die man hier findet. Da ich aber mehr so nach Spiegelreflexen jage, muss ich die Kompakten leider immer liegen lassen, auch wenn das ein ganz anderes, auch sehr spannendes Gebiet ist. Aber ich glaube, da kann man sich noch viel schlimmer drin verheddern, denn ich glaube fast, es gibt noch mehr unterschiedliche Kompaktkameras als SLRs... Oder fühle ich das falsch? Vor allem ist die Bandbreite da noch größer: Es gibt Schrott, hochtechnische Geräte, Altes, Neues, Teures und Billiges, Mondänes und Extravagantes! Während SLRs ja hauptsächlich im mittleren und oberen Segment angesiedelt sind und eigentlich im Großen und Ganzen alle gleich daher kommen.

Anyways. Hier eine Revue und eine Beirette. Letztere hatte sogar eine Geschichte: Ost-Gerät und die Dame, die das verkaufen wollte meinte, sie hätte die selber noch als Jugendliche benutzt. Ich mag es ja, wenn solche alten Geräte mit Geschichte daher kommen. Schöne Kamera, aber ich habe sie trotzdem nicht mitgenommen. Weil, eigentlich war ich ja mal mit dem Vorsatz auf den Markt gegangen, mich nicht wieder zu Sportankäufen hinreißen zu lassen. ;-) (Eigentlich! Ihr ahnt was, ne? :-D)


Und dann verkauft da einer eine Mineraleinsammlung in zwei Koffern. Da weiß man dann auch nicht, wieso und warum und wie es dazu kam. Selber gesammelt? Leider waren die Verkäufer da zu sehr beschäftigt, da wollte ich nicht sinnlos fragen, wenn ich eh kein wirkliches Interesse an einem Kauf hatte. Weil, das interessiert mich zwar, aber nicht so sehr, dass ich mir das auch noch in die Bude holen würde. Ich habe noch genügend Kameras hinter mir stehen, die gefixt werden müssen! ;-)

Da ich wie immer viel zu viele Fotos mit nach Hause gebracht habe - wie gesagt, die Kombi aus der D100 und dem 18-55 macht Spaß beim Knipsen und das ist meiner Meinung nach auch die Hauptsache, da können alle nölen, dass das ja "nur" ein schlechtes Kit-Objektiv wäre und die Kamera überhaupt nicht mehr Stand der Technik etc... -, gibt es heute wieder einen "erweiterten Eintrag". KLICK! "Flohmarkt am Lutz, aber mit der D100" vollständig lesen

Zum Trekdinner durch den Rhein-in-Flammen-Rummel

2.5. (noch immer): Am Abend ging es dann nach Bonn. Die Verrückten wollten ein Trekdinner machen, wer sind wir, dass wir da "nein" sagen? Also mal wieder wie immer nach Beuel zum Parkplatz an der Telekom gefahren und siehe da: Nichts frei! War zu erwarten, es war schließlich schon gut vier Uhr durch. (Knuffig fand ich ja die, die einen Parkplatz da gesucht haben, als wir um 10 zurück gegangen sind! :-D "Wissen Sie, wo man hier noch parken kann?" - "Äh, nein, um diese Tageszeit? 'ne Stunde vor dem Feuerwerk? Nein." Cute.)

Jedenfalls, ich greife vor. Da wir also das treue Kraftfahrzeug vor der Gärtnerei abgestellt haben, die da ein paar hundert Meter weiter die Straße runter ist, kamen wir auf dem Weg zur Brücke ausnahmsweise noch mal am Telekom-Gebäude vorbei und die hatten nicht nur diverse Fahnen raus hängen, die haben da neuerdings wohl auch diesen Catering-Bus stehen. Den habe ich dann mal gaaaanz detailliert vor die Linsen genommen und bereits hier an dieser Stelle zu viele Fotos gemacht. (Das ist ein Thema, das sich durch diesen Eintrag ziehen wird. Keine Angst, der wird mal wieder "erweitert". ;-))


Danach haben wir uns dann wie immer durch die rechtsrheinischen (? Ich hab doch diese rechts-links-Schwäche!) Rheinauen hoch auf die Rheinbrücke geschlängelt. Hier wurde schon kräftig angegrillt, was angesichts des Wetters auch mutig war. Ich mein, in Köln waren wir ja schon patschnass geworden, aber auf dem Weg hier runter tatsächlich wieder getrocknet. War jetzt nicht die beste Erfahrung und ich glaube, ich weiß jetzt auch, wieso wir beide Rücken haben, aber das war uns an dieser Stelle eher egal. Vorsichtshalber hatten wir aber auch beide die Regenjacken eingesteckt. Weil, fool me once, und so weiter! Nicht, dass wir die dieses Mal gebraucht hätten, denn bevor das Wetter so richtig los ging, hatten wir bereits das TAO erreicht.

Aber ich greife schon wieder vor! Was ich eigentlich fragen wollte: Ist das "OUI" neu? Oder habe ich das bisher nur ignoriert? Ansonsten, wie immer, die rechte Spur auf der Brücke frühzeitig gesperrt, damit auch ja keiner auf die verrückte Idee kommt, die Abfahrt zu nehmen.


Dann waren wir mitten im Getümmel des Rummels. Seltsam, wenn hier alles so Rumtata ist: Die Beschallung war schon... laut. Nicht gut abgemischt. Aber laut. So laut, dass man das bereits auf der Brücke hören konnte. Kein Wunder, dass das in dieser Form wohl das letzte Mal war: Die Umweltschützer und die Anwohner haben sich wohl gleichzeitig beschwert. Mal sehen, was da draus wird. Nächstes Jahr soll ja angeblich gar nichts sein und dann will man sich ein neues Konzept ausdenken. Bis dahin fließt aber noch viel Wasser den Rhein runter...

Weiter geht es im "erweiterten Eintrag". Klick! "Zum Trekdinner durch den Rhein-in-Flammen-Rummel" vollständig lesen

Nach der Comicmesse in Mühlheim an den Rhein runter

2.5.: Wenn ihr euch wundert, wieso ich draußen und nach der Messe weniger Fotos gemacht habe als drinnen beim schlechten Licht: Ich hatte die F80 dabei und habe den Film voll gemacht, da warten also noch so 10 bis 15 Bilder unentwickelt auf mich. Also, hoffentlich: Ich habe sie ja noch nicht gesehen, ob die auch was geworden sind! ;-) Spannend!

Aber dafür fangen wir mit Kirschkuchen (vegan) und Käsekuchen (nicht) an. Weil, nach der Anstrengung in der Messe hatten wir uns was verdient. Was Leckeres! Und das war es auch: Der Kuchen wird von der Mutter der Inhaberin frisch gebacken. Jetzt müssten wir den Laden nur nächstes Mal auch wiederfinden, wenn wir wieder in der Gegend sind! Aber mein Orientierungssinn ist ja beinahe genauso schlecht wie mein Namensgedächtnis! ;-) Aber im Zweifel wissen S und X ja vielleicht noch, wo wir da waren


Bei der Gelegenheit festgestellt, dass Köln-Mühlheim (zumindest hier unten am Rhein) eigentlich ein ganz nettes Fleckchen ist: Viel alte Industrieanlagen, die leer stehen oder umgewidmet wurden. Und man hat einen ganz schönen Blick über den alten Industriehafen raus an der Seilbahn vorbei auf den Dom. Der hier schon erstaunlich weit weg ist! Ich hatte nicht gedacht, dass wir so weit an dem vorbei gefahren sind. Aber ja, macht Sinn. Jedenfalls: Früher, als der Vater noch bei F&G gearbeitet hat und mich alle Jubeljahre mal mit genommen hat, habe ich das gar nicht so mitbekommen. Wahrscheinlich sah das hier vor 30, 40 Jahren auch noch ganz anders aus! Da war ja auch noch richtig Schwerindustrie in Mühlheim. Jetzt ist ja eigentlich alles weg von früher.


Nach dem Kuchen haben wir die beiden jedenfalls noch ein bisschen entlang des Rheins begleitet, die wollten runter nach Deutz, was ja nur so drei, vier Kilometer weg ist, also durchaus als Spaziergang machbar. Nur, dass uns dann das Wetter einen Strich durch die Rechnug gemacht hat: Es hatte ja schon die ganze Zeit so ein bisschen gedroht, die Temperaturen waren bedrohlich nah an die 25° gestiegen, der Taupunkt näherte sich unaufhaltsam und *ZACK*, der erste Blitz und das Grollen des Donners! Joah, und dann sind wir mal so richtig schön nass geworden! Dieser metallische Geruch in der Luft vor allem, als die ersten Regentropfen den Dreck der letzten Wochen aufgewühlt hat. Früher, als Kind, mochte ich das ganz gerne, aber heutzutage denke ich da immer als erstes an die ganze Allergene, die wieder zurück in die Luft geschleudert werden. 20 Minuten Regen wäscht den Schlotz des letzten Monats nicht mal eben so weg!

Wir haben die anderen beiden dann an einer der Bushaltestellen abgeliefert, weil die dann doch lieber nicht durch den Regen weiter wandern wollten. Und wir sind zu Fuß zurück und durch die prasselnden Tropfen zum Auto. Eigentlich wollten wir ja noch mal 'ne Stunde nachzahlen und noch mal in die Messe rein, vor allem gucken, welche Schmuddelhefte die beiden da gesehen hatten, die sie ein bisschen in ihrer feministischen Ehre berührt hatten (ich hab ja wieder alles verpasst, ich merk das schon), aber da wir dann bis auf die Haut nass waren, haben wir diesen Plan verworfen und haben uns lieber ins Auto gesetzt. Wir hatten ja abends noch was vor. (Ja, dieser Tag ist noch immer nicht zu Ende beschrieben.) Aber immerhin hatte ich das Glück, dass ich den Film in der F80 voll bekommen habe.


Entlang des Weges gab es dann aber auch die ein oder andere Stelle, wo die alten Hallen und Industriegebäude im Abriss befindlich waren. Ist ja schon irgendwie schade, wenn diese Art von Geschichte aus dem Stadtbild verschwindet. Das hat die Region ja schließlich lange Zeit geprägt. Aber man kann nicht aus jeder alten Halle eine Konzertstätte machen, wie sie das bei den Carlswerken gemacht haben. Die Leute haben sich nach 100, 150 Jahren vielleicht auch mal wieder ein bisschen Grün verdient, auch in der Stadt. Und vielleicht kommen da ja auch neue Wohnungen hin? Man weiß es nicht. Die Stadt der Zukunft soll ja nicht mehr so aufgeteilt sein, sondern mehr integriert. Stadtplanung der kommenden Jahrzehnte wird auch spannend. Mal sehen, wie wir das hier so hin bekommen.

Comicmesse in Köln Mühlheim

2.5.: Zwei Wochen ist es her, da waren wir in Köln-Mühlheim in der Stadthalle und haben uns mit S und X getroffen, um uns da die kleine Comic-Messe anzuschauen. Ich glaube, das ist jetzt drei Jahre her, dass wir da das letzte Mal waren. Oder doch nur zweieinhalb? Naja, jedenfalls schon was länger. Und X und S haben wir ja auch schon wieder eine Ewigkeit nicht gesehen, weil die ja nicht mehr zum Trekdinner kommen, vorwurfsvoller Geichtsausdruck! ;-)


Wir sind mal wieder mit dem Kfz angereist, weil das ja selbst bei Spritpreisen um die 2 Euro und ebensolchen Parkplatzmieten pro Stunde noch immer billiger ist, wenn man zu zweit fährt. (Köln kostet die einfache Fahrt mit der S-Bahn ja jetzt so um die 11 Euro. Und bevor einer kommt, warum ich kein Deutschlandticket habe: Was mache ich den Rest des Monats damit? Und: Keine Böcke am Bahnhof zu stehen und dann kommt wieder nix, weil "Personen im Gleisbett" oder "Zug fällt aus wegen technischem Defekt." You know: Things that happen in Germany! Every f*ckin' day! Oder ich erwische nur immer die Tage, an denen genau sowas passiert. Kann ja auch sein, dass das an mir liegt. Aber so größenwahnsinnig bin ich dann eigentlich doch noch nicht.)

Geparkt haben wir dann in der Tiefgarage, die auch noch immer undicht ist. Ich habe den Eindruck, dass sogar noch mehr Parkplätze abgesperrt waren als beim letzten Mal. Und hatten die da schon immer einen Parkscheinautomaten statt einer Schranke mit Säule zum Ticket ziehen? Parkscheinautomat auch am Popo, nahm keine Karte. Kein WLAN im Keller? Deutschland, die digitale Wüste! Oben der ging hingegen.


Nachdem ich dann genug über die Infrastruktur gemosert habe, wie wäre es mit einem Blick in die Stadthalle selber? Joah, da hat sich auch nicht so viel geändert. Nur das Publikum scheint ebenfalls älter geworden zu sein. Lauter alte Säcke, die in alten Schmuddelheftchen blättern! ;-) Letztes Mal hatte ich da ja den Isnogud-Sammelband mit genommen, aber sowas habe ich da dieses Mal gar nicht gesehen. Irgendwie war es dieses Mal anders als die letzten Male. Liegt das daran, dass wie selber so lange nicht mehr hier waren? So richtig haben sich die 7 Euro Eintritt dieses Mal jedenfalls nicht gelohnt. J hat nur einen einzigen Comic gefunden. Gut, die Stände mit den künstlerisch begabten Mädels waren spannend und wir haben da auch ein paar Kleinigkeiten eingesammelt. Aber die Comics waren doch sehr, sehr alt, wirklich was für Leute, die sammeln.


Ich hab mir dann nur einen Marsupilami-Band mitgenommen, der recht neu aussah, ein Reprint offenbar, und zwei Gaston-Sammelalben von 1984 oder sowas. Also wirklich alt. Aber mehr so mein Humor. Mit den Superhelden kann ich ja immer nur bedingt was anfangen. Die sind mir meist ein bisschen zu sehr over the top, ich bevorzuge da den subtilen (oder nicht ganz so subtilen) Humor aus der frankophon-belgischen Ecke der Zeichenkunst. Hm, ich sollte den Duo mal fragen, ob er mir Fancais beibringen kann. Dann könnte ich die im Original lesen! Aber ich glaube, das ist dann doch ein bisschen viel Aufwand.


Und ansonsten habe ich wie immer Fotos gemacht, wenn ich nicht gerade Angst vor den Menschenmengen hatte. Das war nämlich trotz allem gut besucht. Mächtig was los. Gegen Mittag tauchten dann auch mehr junge Menschen, teilweise sogar mit Kindern - Eintritt bis 10 Jahre frei -, auf. Aber wir sind recht früh wieder gegangen, nachdem wir nicht so den großen Fang gemacht hatten und auch keine große Hoffnung mehr hatten. Außerdem hatte unser Parkticket nur 4 Stunden Gültigkeit, weil Maximalparkdauer. Bei solchen Veranstaltungen aber auch seltsam. Sind dann jedenfalls noch ein bisschen in die Stadt gegangen, haben uns ein nettes kleines cafe-artiges Dingsbums gesucht und ein Stück Kuchen gegessen. Aber darüber gibt es einen eigenen Eintrag. ;-)