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Seltsame Wanze

Seltsame Tiere kommen mit der Klimaveränderung in heimische Gefilde; dieses knallrote Exemplar mit schwarzen Streifen kannte ich jedenfalls auch noch nicht:


Ich hoffe außerdem, dass das nicht der böse Riesenbärenklau ist, den ich da anfassen musste, um ein einigermaßen scharfes Foto hin zu bekommen. Hat im Wind so geschwankt...

Edit 6.8.: Es handelt sich um eine Streifenwanze. Hätte man auf Grund des Aussehens auch selber drauf kommen können! ;-)

Vögel, Pilze und Miezekatze

Heute sind uns auf dem allabendlichen Spaziergang mal wieder allerlei Lebewesen über den Weg gelaufen. OK, die Pilze sind jetzt nicht unbedingt gelaufen. Die standen da einfach so rum. Aber trotzdem habe ich sie abgelichtet. Das junge Amseltier hat übrigens fast genau so still gehalten. Wenn die ja einmal von ihren Eltern irgendwo hin gesetzt wurden, bleiben die ja stur und steif sitzen, selbst wenn man aus Versehen beinahe drauf latscht, weil man mit was Anderem beschäftigt ist...


Und ich hatte ja vor, alle Katzen der Gegend auf den CCD zu bannen. Hier ein weiteres, weißes Exemplar mit (wahrscheinlich unfreiwillig) gestutztem Schwanz:


Eigentlich hatte ich die Kamera ja dabei, um das Reh zu fotografieren. Aber das hat sich nicht blicken lassen. War ja klar!

Was Schleimiges und was Rotes

Manche Leute mögen ja keine Schnecken, oder zumindest die ohne Haus nicht. Von wegen schleimig und so. Ich sehe das nicht so. Sind auch nur Gottes Geschöpfe und füllen ihre ökologische Nische aus. Im Gegenteil, ich finde die sogar einigermaßen hübsch. Aber ich bin ja auch seltsam, habe ich mir des Öfteren schon sagen lassen. ;-)

Jedenfalls, ich wollte ja auch eigentlich nur eine Warnung abgeben, bevor ihr jetzt diese furchtbar grauenerregend schrecklichen Tiere hier sehen müsst. Wer also keine Schnecken mag, bitte schnell überspringen! :-D


Hingegen finden die meisten Menschen Rehe ja niedlich. Gut, möchte ich jetzt nicht widersprechen. Andererseits laufen auch keine Menschen in grünen Tarnklamotten durch den Vorgarten und knallen mit ihrer Büchse Weinbergschnecken ab... Wir als Spezies haben schon ein ziemlich schizophrenes Verhältnis zu unseren Mitgeschöpfen, manchmal. Ich mein, bei Schweinen versteh ich das ja, die sind niedlich und lecker, aber Bambi hat mich noch nie so vom Hocker gerissen. Zu viele Schrotkugeln. ;-)


Natürlich hatte ich die Kamera nicht dabei, also gibt es nur verschwommene Suchbilder mit rotem Fleck. Vertraut mir einfach, der rote Fleck ist ein Reh. (Gestern hatte es übrigens noch zwei Kollegen dabei, aber da waren sie noch weiter weg und es war auch schon dunkler, da war gar nix aus den Handyfotos raus zu holen...)

Schwäne und andere Flugtiere

Auf dem Weg an die Sieg kam mir heute als erstes mal dieser Elefant unter. Oder soll ich sagen: Super-Elefant? Irgendwelche Superkräfte scheint der jedenfalls zu haben, und das Cape deutet auf Fliegen hin. An der Sieg selber kamen mir dann als nächstes die "echten" Flugtiere entgegen.


Die Schwäne waren ganz schön aggressiv: Der größere mit dem Bömmel auf der Nase (das Männchen, nehme ich an) hat dem anderen ständig versucht, in die Beine zu beißen. Und als beide kapiert haben, dass sie von mir kein Brot zu erwarten haben, haben sie mich angefaucht. So richtig laut! Als ob sie gleich an Land kommen wollten, um mich zu beißen. Ich nehme an, dass das einer der Gründe ist, weshalb man solche Wildtiere gar nicht erst dran gewöhnen soll, dass sie Brot kriegen. :-/

Währenddessen hatte sich zu Hause die Schnecke am Sonnenschirm fest genupft, sodass sie plötzlich in der Luft schwebte, als ich eben jenen aufgespannt habe. Sieht die auch mal die Welt von oben. Wobei Schnecken es ja nicht so mit dem Sehen habe, wenn ich mich recht erinnere. Mehr als hell und dunkel nehmen die wohl mit ihren Fühlern nicht wahr, afaik.


Abends dann noch den üblichen Weg in die Stadt zu Fuß zurück gelegt. Es scheint tatsächlich so, dass Felis Catus mittlerweile das häufigere Haustier ist, so viele wie hier überall herum streunen. Aber Canis Lupus (Familiaris) sieht man halt einfach häufiger, wenn er neben seinem Homo Sapiens her trottet und die Gehwege voll kackt. (Also, der Hund jetzt, nicht der dazugehörige Mensch!) ;-) Jedenfalls habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, alle Katzen zu fotografieren, denen wir begegnen. Ohne Zoom am Handy manchmal nicht einfach.

Und keine Angst, das Kind, dem die Giraffe gehört, kam kurze Zeit später wieder und hat sie eingesammelt, ;-)

Der Spatz im Rauchabzug (schon wieder!)

Weil es letztes Jahr so witzig war, hat sich einer unserer Vorgartenspatzen dieses Jahr gedacht: "Och, machenwa datt doch nochmal!" Ich nehme an, die spüren den kühlen Luftzug aus dem Kamin und fallen dann da rein und kommen nicht mehr raus. Offenbar ist das da oben irgendwo undicht und wir haben die Stelle noch nicht gefunden.


Jedenfalls hat der Kleine direkt einen super Start hingelegt und statt zum offenen Fenster zu fliegen, ist er erst mal kopflos in den Flur geschwirrt. Da musste ich ihn dann einsammeln und vorsichtig vors Fenster setzten. Total erledigt saß er dann da ein paar Minuten, bevor er wieder los geflogen ist, um seinen Kollegen von seinem Abenteuer zu erzählen... ;-)