Skip to content

Flohmarkt in den Rheinauen, mal wieder

Heute war mal wieder Flohmarkt in den Rheinauen. Bevor wir uns auf den Weg gemacht haben, waren wir ganz brav und haben mal wieder einen Schnelltest im Testzentrum machen lassen. Wir hatten zwar keinen größeren Kontakt mit anderen Menschen gehabt, aber man weiß ja nie. Mal sehen, wie lang es noch dauert, bis wir uns alle täglich auf Affenpocken testen lassen müssen, weil: Die nächste Pandemie ist schienbar schon in den Startlöchern...

Im Gegensatz zu dem im letzten Monat war nicht ganz so viel los, man konnte tatsächlich zwei Schritte gehen, um irgendwem in den Hackenporsche zu laufen. ;-) Leider habe ich schon so oft in den Rheinauen fotografiert, dass kaum noch Motive unabgelichtet sind. So habe ich erstmal mit dem steinernen Typen ganz am Anfang angefangen:


Danach dann einen sehr, sehr langen Gang über den Flohmarkt, bei dem ich zuerst mal so überhaupt nichts gefunden habe, haben wir eine kurze Pause auf den Wiesen gemacht. Erstaunlicherweise nach dem Platzregen gestern war da einigermaßen trocken. Hatte fast erwartet, dass meine Hose nachher total nass und dreckig wäre.


Am Ende habe ich dann doch noch eine winzig kleine Kleinigkeit mitgenommen. Die werde ich dann wie immer in einem separaten Artikel vorstellen. Nur soviel: Vielleicht ein 100-prozentiges Schnäppchen, aber trotzdem ein sehr gut erhaltenes und voll funktionstüchtiges Stück! Bin gespannt, es auszuprobieren!


Ansonsten gibt es nicht viel weiteres zu berichten. Wir sind schließlich über die Brücke zurück zum Parkplatz auf der anderen Seite geschlichen und nach gut 14.000 Schritten wieder am Auto angekommen. Das klingt jetzt nicht so extrem viel, aber diese kleinen, kurzen Schritte zwischen den Menschenlawinen, die sich durch die Engen Gänge wälzen, sind gleich doppelt so anstrengend. Wie gesagt: Leute mit Hackenporsche. Oder Fahrradfahrer, die un-be-dingt mitten durch den Flohmarkt radeln müssen, statt außen rum, wo genug Platz ist. Weil, ist ja so schön, so eine Hindernisfahrt, scheinbar. :-/

Whatever. Jetzt erstmal duschen und die Pollen los werden. Und dann, mal sehen.

Obstwiese

Es ist sehr, sehr schwül. Eigentlich war der Plan, in der Mittagspause einmal den üblichen Weg ums Haus zu machen, war aber nicht, war zu ekelig. Haben es bis zur Obstwiese geschafft. Deshalb weiß ich nicht so genau, ob ich das hier überhaupt in die "Wandern"-Kategorie einsortieren kann. Waren ja nur vielleicht so zwei Kilometer. ;-)


Aber wie man sieht, ich brauche nicht viel mehr, um dreißig Fotos auf einmal zu verballern. Deshalb ist es auch vielleicht ganz gut so, dass wir es nicht weiter geschafft haben. Sonst hätte ich jetzt wieder die ganze Karte voller Blumenbilder. Nicht, dass ich das nicht auch so hätte. ;-)


Ansonsten, wie man sieht, habe ich mal wieder nur das 135mm benutzt. Sind ein paar schöne Bokehs bei rum gekommen. Ganz weit offen und bei Minimalabstand gibts im unendlichen Hintergrund ein ganz klein bisschen Verzerrungen an den Ecken.


So, und jetzt bleibt nichts anderes als auf den Regen warten. Wird Zeit, denn meine Kopfschmerzen lassen mir gleich den Schädel platzen. Solches Wetter gibt es eigentlich im August, nicht im Mai. Mal sehen, wer dieses Mal wieder absäuft... Bösartige Vorstellung, aber ist halt so.

Fahrrad und Industrie

Nach der Arbeit heute Morgen hatte ich etwas Zeit und da bin ich vom Kunden aus noch ein bisschen durch die Gegend geradelt. Bei den Spritpreisen und dem Wetter bietet sich das Fahrrad ja als primäre Fortbewegungsmethode besonders an.


Mein Weg führte mich, wie man sehen kann, zuerst hinter der Mülldeponie entlang - die Unterführung ist wieder offen, die Baustelle oben auf der Autobahn macht wohl offenbar Fortschritte. Statt die Silos und sowas vom Mischwerk habe ich den Fokus heute mal auf die Büsche davor gelegt und die Industrie in Unschärfe untergehen lassen.

Danach bin ich dann noch nach Siegburg gefahren, wo ich hinterm Kaufland duch die Industrie gegurkt bin. Und wie man sieht, ich hatte neben dem 50er mal wieder das 135er dabei, das ist ja mittlerweile sowas wie meine Standardausrüstung, wenn ich nur kleines Gepäck mitnehmen möchte.


Ansonsten habe ich mich mit den Schrottautos beschäftigt, die da bei der Verwertung stehen und drauf warten, auseinander genommen zu werden. Hm, ich hätte mal fragen sollen, ob ich mal an einem Wochenende, wenn da nicht gearbeitet wird, Fotos machen kann. Spannend, so alte Autowracks.


Von da aus dann durch die Siegauen nach Hause geradelt, aber wiedermal keine Fotos gemacht. Ich mein, ich habe ja eh schon zu viele! ;-) Und jetzt ist spät, also wird es Zeit für die Heia! Vor allem, weil ich Abends noch die Dachrinne ausgenommen habe, weil es ja morgen ja Gewittersturm mit Unwetterregen geben soll, ich habe keinen Bock, dass der Keller wieder vollläuft, weil die überläuft. Und nach dem Kochen haben ich noch das Reisglas runter geworfen und etwa ein Pfund Reis und Scherben im ganzen Zimmer verteilt. Sehr frustrierender Tag heute, zumindest was das angeht!

Kurpark bei Einbruch der Dunkelheit

Ich weiß ja auch nicht, was für eine traumatische Kindheit die Dunkelheit gehabt haben muss, dass die immer überall ständig einbrechen muss, aber vielleicht liegt es ja auch nur daran, dass der Tag einfach Abends so selten zu Hause ist. Rede ich wirr? Ja! :-D Liegt vielleicht an den vielen verschiedenen süßen Düften, die durch den Kurpark wabern. Kopfschmerzen bekommt man davon auf jeden Fall. Diese gelb blühenden Büsche sind jedenfalls besonders schlimm. Vorher aber ein paar Blumenwiesen-Hummel-und-Bienenfutter-Blumen, die ganz am Anfang nach dem Parkplatz stehen:



Die Bienen und Hummeln am Azaleenbusch waren bereits so dunkel, dass ich mit dem Blitz ein bisschen nachhelfen musste. Die sind damit sogar erstaunlich gut geworden, obwohl ich die Nahlinse drauf hatte und schon erwartet hatte, dass die Blitzsteuerung davon total verwirrt sein müsste. Schließlich liefert das Objektiv dann keine korrekten Entfernungsangaben mehr. Scheint aber nicht so viel zu machen.


Eigentlich waren bei diesem eher mäßigem abendlichen Fotowetter noch schnell im Kurpark, um den Entlein einen Besuch abstatten. Das mit dem Licht ist zwar eher schlecht für gut belichtete Fotos, aber dafür rennen nur noch wenige Personen ins Bild, während man mit dem alten, manuellen Objektiv scharf stellt, welches man verwendet, um dem Geflügel nachzustellen. Immer diese Altglasfanatiker! Aber neues kann ich mir halt nicht leisten! Keiner, der mich sponsern will? ;-) Vor den Enten kamen jedenfalls diese beiden Kanadagänse, die sich hier zur Nachtruhe niedergelassen hatten.



Und jetzt, zum Schluss, dann doch noch schnell die gut eine bis zwei Blenden unterbelichteten Bilder der Entenküken und ihrer Mama. Damit ich hier ohne Stativ und somit freihändig noch einigermaßen unverwackelte Fotos machen konnte, habe ich auf ISO 1600 hoch gedreht, was zu entsprechendem Grundrauschen geführt hat. Zudem habe ich manuell 1/200s an der Kamera und f/4 (offen) am 200mm Nikkor eingestellt. Das Ergebnis ist ganz OK soweit. Mehr Licht wäre halt besser. Ungefähr so eine bis zwei Blenden unter, was ich mit dem GIMP ein bisschen zu korrigieren versucht habe.



Das Ergebnis ist gar nicht mal so schlimm. Viel mehr Dynamikumfang gab es bei dem Licht eh nicht einzufangen. Ist halt schon eher nächtlich als noch abendlich gewesen. Was man auch an der extrem fortgeschrittenen Uhrzeit sehen kann. Deswegen jetzt auch Heia, habe morgen früh Kundschaft. Gute Nacht.

135mm Garten

Habe mich heute mal mit dem kurzen Tele im Garten ausgetobt. Über die Series E Nikon-Objektive habe ich ja schon öfter geschrieben, dass sie echt schöne Bilder machen, aber das 135er gefällt mir besonders gut. Und da ich das noch nicht im Garten benutzt habe, habe ich heute einfach mal drauf gehalten.


Ob weit offen oder um eine Blende abgebelndet, die Separation zwischen Vorder- und Hintergrund ist wirklich Klasse, besonders wenn die Abstände stimmen. Und die Farben sind mit ein bisschen Nachbearbeitung wirklich extrem kräftig und das Bokeh cremig pastellig.


Ich habe die Bilder hier alle mal nach Blumensorten sortiert, deswegen sind die Iris bei den Irissen, die Azaleen bei den Azaleen und die Rosen bei den Rosen. Mit den Rosen habe ich immer Probleme, weil der Weißabgleich ja dieses Rosen-Rot irgendwie gar nicht mag. Ist da zu viel Infrarot drin? Aber das sollte das UV-Filter ja weg machen. Die heutigen sind allerdings ganz gut geworden. Also, finde ich zumindest:


Irgendwann gehen mir die gleichen Themen allerdings aus und ich muss Bilder zusammen gruppieren, die nichts miteinander zu tun haben. Wobei die Hagebutte hätte ich auch zu den Rosen stecken können, vielleicht. Ansonsten bleibt die Frage, wie weit das Jahr eigentlich schon wieder durch ist, die Pfingstrosen blühen schon wieder. Schlimm! Schlimm, schlimm! Bald ist schon wieder Weihnachten! ;-)


Ein bisschen Viehzeug ist dann doch noch auf die Fotos gekommen, aber eher zufällig: Da hätten wir zum einen den Kohlweißling, der auf den Azaleen rum saß und von Blüte zu Blüte hüpfte. Ähnlich ging es den diversen Hummeln, die auf den wilden Rosen nach Nektar suchten.


Und am Ende noch ein paar Rhododendron-Blüten. Auch hübsch, auch hier ist der Weißabgleich heute mal wieder besser geworden als sonst. Ob es auch an der Punktmessung liegt, die ich heute mal benutzt habe.